Alexander Capricornus
Neues Mitglied
Hallo,
ich habe einen Meade Newton 150/750 auf einer Meade LX 70 Montierung. Ich bin der Meinung, dass diese mit einer Skywatcher NEQ5 vergleichbar ist. Vor wenigen Wochen habe ich die manuelle Steuerung gegen eine GOTO Steuerung (NEQ-5 Pro SynScan GoTo Upgrade Kit) getauscht. Wetterbedingt hatte ich bisher noch nicht viele Möglichkeiten die Montierung zu testen. Mir ist aber aufgefallen, dass derzeit die GOTO-Steuerung doch „sehr großzügig“ arbeitet. Da ich bisher kaum Erfahrungen mit der GOTO-Variante habe würde ich mich freuen, wenn der ein oder andere Profi seine Gedanken dazu äußern kann. Ein Beispiel…
Ein Beobachtungsabend am 03.05.2023 gegen 22:00 in Mitteldeutschland, ich habe die Montierung mit einem Kompass grob nach Norden ausgerichtet. Die Polhöhe habe ich mit 51 Grad eingestellt. Danach habe ich mich für ein 2-star-alignment entschieden, einmal anhand Castor (Westen) und Wega (NO). Für das Aufsuchen der Objekte beim GOTO nutze ich ein 32mm Plössl Übersichtsokular. Beim Auffinden unterstützt mich außerdem ein Telrad-Sucher. Dabei ist mir aufgefallen, dass die GOTO Montierung die Objekte doch nur sehr grob findet. Ich habe z.B. den Mond (SSO) und M13 Herkuleshaufen (NOO) angesteuert. Hier lag die Montierung gem. Telrad-Sucher ca. 3-6 Grad daneben. Das ist dann doch schon manchmal zu viel, um im Okular noch etwas zu sehen. Diese Objekte finde ich aber auch ohne GOTO.
Ist diese Ungenauigkeit normal? Mache ich etwas falsch oder fehlt noch etwas? Die GOTO wollte ich eigentlich auch gern nutzen, um lichtschwächere Objekte anzusteuern? Ich freue mich auf Eure Gedanken dazu?
Viele Grüße
Alexander
ich habe einen Meade Newton 150/750 auf einer Meade LX 70 Montierung. Ich bin der Meinung, dass diese mit einer Skywatcher NEQ5 vergleichbar ist. Vor wenigen Wochen habe ich die manuelle Steuerung gegen eine GOTO Steuerung (NEQ-5 Pro SynScan GoTo Upgrade Kit) getauscht. Wetterbedingt hatte ich bisher noch nicht viele Möglichkeiten die Montierung zu testen. Mir ist aber aufgefallen, dass derzeit die GOTO-Steuerung doch „sehr großzügig“ arbeitet. Da ich bisher kaum Erfahrungen mit der GOTO-Variante habe würde ich mich freuen, wenn der ein oder andere Profi seine Gedanken dazu äußern kann. Ein Beispiel…
Ein Beobachtungsabend am 03.05.2023 gegen 22:00 in Mitteldeutschland, ich habe die Montierung mit einem Kompass grob nach Norden ausgerichtet. Die Polhöhe habe ich mit 51 Grad eingestellt. Danach habe ich mich für ein 2-star-alignment entschieden, einmal anhand Castor (Westen) und Wega (NO). Für das Aufsuchen der Objekte beim GOTO nutze ich ein 32mm Plössl Übersichtsokular. Beim Auffinden unterstützt mich außerdem ein Telrad-Sucher. Dabei ist mir aufgefallen, dass die GOTO Montierung die Objekte doch nur sehr grob findet. Ich habe z.B. den Mond (SSO) und M13 Herkuleshaufen (NOO) angesteuert. Hier lag die Montierung gem. Telrad-Sucher ca. 3-6 Grad daneben. Das ist dann doch schon manchmal zu viel, um im Okular noch etwas zu sehen. Diese Objekte finde ich aber auch ohne GOTO.
Ist diese Ungenauigkeit normal? Mache ich etwas falsch oder fehlt noch etwas? Die GOTO wollte ich eigentlich auch gern nutzen, um lichtschwächere Objekte anzusteuern? Ich freue mich auf Eure Gedanken dazu?
Viele Grüße
Alexander