Anfänger Teleskop nur zum beobachten.

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Ja! Ab 350,-€ aufwärts!

Krieg ich jetzt den Keks? ;-)

Obwohl, darum ging es eigentlich nicht.
Ich schreibe nun schon daß dritte mal, daß ein Dobson für den Threadstaretr wohl die bessere Wahl wäre.

VG
 
Guten Morgen.

Ich hatte zum einstieg eine gebrauchte Kombi gekauft mit 150/1200 Newton und ADM (entspricht EQ-5).
Die Monti hatte zwei Motoren nebst Minimalsteuerung dabei.
Das Motorisierte Nachführen ist sehr angenehm. Besonders wenn man nicht-Astronomen mal den Himmel zeigen möchte.

Die Kehrseite ist einmal der lange Aufbau mit Einnorden usw. und vor allen Dingen das Problem mit dem Einblick beim Newton.
Ein schwenk in eine andere Ecke und schon muss man die Schellen lösen und das Teleskop drehen, aber so das die Balance noch passt.

Durch einen Systemwechsel auf ein 8" SC habe ich den Newton zurück auf seine Ursprüngliche Dobson Monti gebaut.

Und obwohl ich anfangs sehr skeptisch war ist es doch sehr einfach damit auch länger zu Beobachten.
Vorteil hier: Teleskop in den Garten tragen - fertig!
Durch die azimutale Bewegungsfreiheit ist das gesuchte Objekt auch schnell gefunden.

Und noch eine erkenntnis: Nicht am Okular sparen.
Im Gebrauchtpaket lagen zwei Vixen Orthos bei. Als Übersichtsokular hatte ich ein 40mm Plössl gebraucht dazugekauft. Beim Beobachten sah alles gut aus.

Doch dann hab ich mir mal die Baader Hyperion Okulare ausgeliehen. Seit dem liegen die Orthos nur noch im Koffer.

Es hat mich fast umgehauen was mit besseren Okularen selbst an f/8 oder sogar f/10 Geräten noch rauszuholen ist.

Also für das spontan-Spechteln wird wohl häufig das Dobson zum einsatz kommen.
Für geplante Beobachtungsabende mit anderen Sternenfreunden das SC8 auf der ADM.

VG
Sebastian

Edit: PS: Und für den Anfang ist ein Leuchtpunktsucher (ca. 25€) sehr praktisch. Ich hab anfangs im standart 6x30 Sucher nichts gefunden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi!

Zitat von s_engel:
Ich hatte zum einstieg eine gebrauchte Kombi gekauft mit 150/1200 Newton und ADM (entspricht EQ-5).
Die Monti hatte zwei Motoren nebst Minimalsteuerung dabei.
Sowas nutze ich im Grunde auch, habe es aber neu gekauft.

Die Kehrseite ist einmal der lange Aufbau mit Einnorden usw.
Das Einnorden geht mit dem Polsucher aber recht zügig. Nur der Einblick des Suchers ist etwas unangenehm, und eine Beleuchtung dürfte auch dabei sein.

das Problem mit dem Einblick beim Newton.
Ein schwenk in eine andere Ecke und schon muss man die Schellen lösen und das Teleskop drehen, aber so das die Balance noch passt.
Ich lasse den Auszug parallel zur Gegengewichtsstange, aber entgegengesetzt zu ihr zeigen, dann ist ein Drehen fast nie nötig.

Edit: PS: Und für den Anfang ist ein Leuchtpunktsucher (ca. 25€) sehr praktisch. Ich hab anfangs im standart 6x30 Sucher nichts gefunden.
Man braucht mit dem Standardsucher etwas Übung, aber was er an Eingewöhnungsgeschwindigkeit und Übersicht vermissen läßt, holt man an Grenzgröße bei schwächeren Objekten wieder heraus. Praktisch ist dementsprechend eine Kombination beider Sucherarten.

Grüße

fquadrat
 
Zitat von fquadrat:
Man braucht mit dem Standardsucher etwas Übung, aber was er an Eingewöhnungsgeschwindigkeit und Übersicht vermissen läßt, holt man an Grenzgröße bei schwächeren Objekten wieder heraus. Praktisch ist dementsprechend eine Kombination beider Sucherart.
Wobei man das mit dem optischen Sucher relativieren sollte: Wenn ich mit dem Teleskop z.B. schon ca. 2° wahres Gesichtsfeld (oder noch mehr im Falle eines Großfeld-Gerätes) erziele, kann man u.U. auch auf einen Sucher verzichten. Ich verwende am 8"er nur einen Peilsucher, das Starhopping mache ich dann am Okular. Mir reicht das vollkommen, spart Kosten, Gewöhnung an die möglicherweise versch. Orientierungen des Bildfeldes und evtl. weitere an den Sucher angepasste Karten.

Aber letztendlich zählt ja nur das Finden und Beobachten der Objekte. Da hat jeder so seine Vorlieben :)
 
Zitat von Blackbert:
Aber letztendlich zählt ja nur das Finden und Beobachten der Objekte. Da hat jeder so seine Vorlieben :)
Yepp! Mein 150/750 erreicht über 3° wahres Gesichtsfeld, aber der optische Sucher ist mir ganz lieb. Das Ding ist spätestens dann sinnvoll, wenn man unter aufgehelltem Himmel in einer Himmelsgegend ohne helle Sterne einen Doppelstern sucht. Da ist man froh über eine ordentliche Eintrittspupille und gleichzeitig viel Gesichtsfeld.

Das stört mich auch an der oft angebotenen Kombination von Mak und Leuchtpunktsucher. Planeten und Mond gehen, aber viele Doppelsterne, kleinere offene Sternhaufen und hellere planetarische Nebel könnte man gut beobachten, wenn man sie denn finden würde. Ein echter 4x20 oder 5x25 wäre leicht und ausreichend, müßte aber erst einmal angeboten werden.

Grüße

fquadrat
 
Guten Abend,
da entwickeln sich ja lebhafte Diskussionen ab und an hier.

Hätte die Möglichkeit an ein Zeus Teleskop zu kommen.
150/750(Teleskop der Baureihe Astroprofessional ZEUS mit Zubehör) denke ist ne EQ-3, mit 1,25 Zoll + Motor + Plössel Okulare, Neuwertig. Preis liegt unter 200 Euro.

Gibt es hier Erfahrungswerte?

Für das was ich sehen möchte Sicherlich brauchbar...

Gruß
Stefan
 
Hallo Stefan,

falls das Teil komplett dem Teleskop bei Astro Professional entspricht, ist die "EQ-3" wieder einmal eine Astro-3-Variante und somit laut Deepsky-Brothers viel zu schwach. Für Weitfeldbeobachtungen reicht sie vermutlich noch, aber darüber hinaus ist sie zu wackelig.

Grüße

fquadrat
 
Guten Abend,
so wird wieder Winter und möchte die suche nochmal angehen.

@ fquadrat: hab das Zeus nicht genommen.


Da ich das Teleskop wirklich nur ab und an rausnehmen möchte, bin ich auf diese Lösung gestoßen. Leider finde ich dazu hier eigentlich gar keinen Beitrag, oder ich komme mit der Suchfunktion nicht zurecht.

Geht um dieses Teleskop
Skywatcher Teleskop N 130/650 Explorer BD AZ-S GoTo
Aktuell fur ca. 400 zu haben im Internet NEU.

Möchte es für folgendes einsetzen.
Planeten,Mond, Sternhaufen, Doppelsterne, etwas Deepsky, evt. hat ja ein leser dieses Teleskop und kann mir sagen, was man damit erreicht. Ob man die roten Flecken von Jupiter sieht bzw. Spiralarme einer Galaxy, bzw. wie das Stativ ist.

Fotos wenn überhaupt mal vom Mond, oder einem Planeten(wenn ich das mit einer normalen Digitalkamera hinbekomme), zu vernachlässigen also.

Gruß
Stefan


 
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