Sowas nutze ich im Grunde auch, habe es aber neu gekauft.Zitat von s_engel:Ich hatte zum einstieg eine gebrauchte Kombi gekauft mit 150/1200 Newton und ADM (entspricht EQ-5).
Die Monti hatte zwei Motoren nebst Minimalsteuerung dabei.
Das Einnorden geht mit dem Polsucher aber recht zügig. Nur der Einblick des Suchers ist etwas unangenehm, und eine Beleuchtung dürfte auch dabei sein.Die Kehrseite ist einmal der lange Aufbau mit Einnorden usw.
Ich lasse den Auszug parallel zur Gegengewichtsstange, aber entgegengesetzt zu ihr zeigen, dann ist ein Drehen fast nie nötig.das Problem mit dem Einblick beim Newton.
Ein schwenk in eine andere Ecke und schon muss man die Schellen lösen und das Teleskop drehen, aber so das die Balance noch passt.
Man braucht mit dem Standardsucher etwas Übung, aber was er an Eingewöhnungsgeschwindigkeit und Übersicht vermissen läßt, holt man an Grenzgröße bei schwächeren Objekten wieder heraus. Praktisch ist dementsprechend eine Kombination beider Sucherarten.Edit: PS: Und für den Anfang ist ein Leuchtpunktsucher (ca. 25€) sehr praktisch. Ich hab anfangs im standart 6x30 Sucher nichts gefunden.
Wobei man das mit dem optischen Sucher relativieren sollte: Wenn ich mit dem Teleskop z.B. schon ca. 2° wahres Gesichtsfeld (oder noch mehr im Falle eines Großfeld-Gerätes) erziele, kann man u.U. auch auf einen Sucher verzichten. Ich verwende am 8"er nur einen Peilsucher, das Starhopping mache ich dann am Okular. Mir reicht das vollkommen, spart Kosten, Gewöhnung an die möglicherweise versch. Orientierungen des Bildfeldes und evtl. weitere an den Sucher angepasste Karten.Zitat von fquadrat:Man braucht mit dem Standardsucher etwas Übung, aber was er an Eingewöhnungsgeschwindigkeit und Übersicht vermissen läßt, holt man an Grenzgröße bei schwächeren Objekten wieder heraus. Praktisch ist dementsprechend eine Kombination beider Sucherart.
Yepp! Mein 150/750 erreicht über 3° wahres Gesichtsfeld, aber der optische Sucher ist mir ganz lieb. Das Ding ist spätestens dann sinnvoll, wenn man unter aufgehelltem Himmel in einer Himmelsgegend ohne helle Sterne einen Doppelstern sucht. Da ist man froh über eine ordentliche Eintrittspupille und gleichzeitig viel Gesichtsfeld.Zitat von Blackbert:Aber letztendlich zählt ja nur das Finden und Beobachten der Objekte. Da hat jeder so seine Vorlieben![]()