Anfängerbild Saturn + Sternbild Wassermann

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Upuauta

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Hallo alle miteinander,
Auch wenn dieses Bild sicher mit nichts mithalten kann was die Profis hier fantastisches präsentieren, so ist es doch mein erstes Astrofoto seit meinem Wiedereinstieg in die Fotografie seit 15 Jahren. :)
Das Foto wurde heute am 02.11.2023 gegen etwa 19:40Uhr in Kamen/NRW aufgenommen.
Canon 2000d (gerade neu gekauft) auf Stativ nicht nachgeführt
60x5sek light
20xdark
20xbias
19xflat (hab mich verzählt ;))
ISO1600
Canon Objektiv 50mm
f/5,6
stark bewölkt

Gestackt wurde das Bild in DSS, dann in Siril der Grünstich entfernt und dann nur Autogestretcht. Dann habe ich noch die Wassermann Linien eingebaut und Saturn markiert.
Obwohl hier alles "nur mal eben" gemacht wurde ist dieses Bild für mich um einiges besser als was ich vor 15Jahren mit meiner Canon 60d schaffen konnte.
02112023 Wassermann Saturn forum.jpg
 
Hallo Sternfreund Upuauta,

ich nutze seit 1,25 Jahren eine relativ hochwertige "Bridge-Camera", die allein schon wegen dem "Bridge" für das, was führende Kreise ernsthafte Himmelsphotographie nennen, nicht geeignet ist. Die Kamera überraschte mich trotzdem mit ansehnlichen nächtlichen Sternfeldern, in denen man wie im oben gezeigten Bild Sternbild-Linien nachvollziehen und helle Objekte wie den Saturn erkennen kann. Ich nutze ein Stativ, musste einige Funktionen wie ISO-Einstellung, Belichtungskontrolle von Hand u.ä. mir erst aneignen und betreibe keinerlei Bild-Nachbearbeitung.

Am meisten faszinieren mich Himmelsphotographien, die einen Horizont und menschengemachte Objekte wie Kirchtürme, Hochhäuser, Strichspuren fahrender Autos auf Stadtautobahnen usw. mit hinein komponieren. Mit diesem Ziel hat die "falsche" Bridge-Technik den Vorteil, dass ich wenig Gepäck habe, mobil bin und die Kamera irgendwo unterwegs aufbauen kann.

Ich kann jedenfalls mit Bildern wie dem oben gezeigten mehr anfangen als mit bunten Bildern irgendwelcher Gasnebel. Vor vielen Jahren stellte ich mal eine berühmte, vielfach abphotographierte Galaxie rein visuell mit einem Newton-Dobson ein und war erstaunt über die Unscheinbarkeit dieses Objekts: nicht mehr als ein grauer Fleck am Nachthimmel - völlig uninteressant! Die "richtigen" Astrophotographen machen daraus mit sieben Stunden Belichtung und Übereinanderlegen vieler einzelner Aufnahmen, wenn ich das richtig verstanden habe, eine knallbunte Farbexplosion. Für mich ist das aufnahmetechnische Hochseilakrobatik, über die ich nur den Kopf schüttle....

bis demnächst R.M.
 
Hallo w_m_fr_arajna,
Vielen Dank für Deinen Kommentar.
Ich stimme da in vielem zu was du geschrieben hast. Für mich ist dies erst der (Wieder-)Einstieg. Auch wenn die oben gezeigte Aufnahme den Profis sicherlich nur ein Gähnen hervorruft (nicht bös gemeint ;) ), so ist es für mich eine gute Übung (Aufnahmen, stacken, bearbeiten) und hat - was fast noch wichtiger ist - Spaß gemacht. Mein Ziel ist schon, in den kommenden Jahren sehr gute Deep Sky Aufnahmen zu machen, aber auch dann werde ich immer noch solcherlei Aufnahmen wie oben machen, weil ich mich z.B. auch für die veränderlichen Sterne interessiere und diese mit der Technik genauer betrachten und verfolgen will.
Ich habe vor mein Equipment in zwei Phasen aufzubauen. Zuerst in Kürze eine mobile GoTo-Montierung (Sky-Watcher Star Adventurer GTi oder ZWO AM3/5) mit der ich mit meiner Canon 2000D nachgeführte Aufnahmen machen kann und dann später ein komplettes (immer noch mobiles) Setup mit Teleskop und Astrokamera (2600MC Duo?) und allem drum und dran. Wichtig ist geringes Gewicht da ich mangels Garten auf Mobilität angewiesen bin.
Naja mal schauen. ;-) Erstmal warte ich darauf dass die Wolken sich hier im Ruhrgebiet verziehen....
 
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