Anfängerfrage FG

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Mark F

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Hallo Leute,

Ich habe eine Anfängerfrage FG betreffend.

Ich habe ein billig FG 10×32. Weitere Daten habe ich nicht dazu.
Das Bild ist auch recht scharf. Aber sobald ich das Teil über die "Horrizontebene" hebe, wird das Bild trüber und es sind starke weiße "Ränder" zu sehen. Das gleiche habe ich beim Monokular (10x25).

Bei meinem ca. 20 Jahre alten Bresser Jagt 8/56 kommt es nicht zu diesem Fehler. Auch bei meinem Bresser Wave Monokular 12x50 kommt es nicht dazu.

Woran liegt das? An den Prismen? An der Vergütung?

Worauf muss ich achten, falls ich einen Neukauf beabsichtige um das zu umgehen?

VG

Mark
 
Das Bild ist auch recht scharf. Aber sobald ich das Teil über die "Horrizontebene" hebe, wird das Bild trüber und es sind starke weiße "Ränder" zu sehen. Das gleiche habe ich beim Monokular (10x25).
Hallo Mark,

erstmal Willkommen an Bord...:)

Es dürfte sich um Streulicht handeln!

Ferngläser mit kleiner Austrittspupille Leiden in der Regel häufiger daran als Ferngläser mit großer Austrittspupille.

Am besten Du testet das mal bei tiefstehender Sonne, dann mal unterhalb der Sonne eine Fläche "abgrasen", ein Wald eignet sich gut, dann dürfte das ganze Ausmaß deutlich werden.

Letztlich ist es nicht so einfach ein Fernglas mit kleiner Austrittspupille zu finden das eine wirklich gute Streulichtunterdrückung hat obwohl es natürlich auch hier merkliche Unterschiede bei den Fabrikaten gibt.

Andreas

P.S. Achja, es liegt an den Innenblenden und manchmal auch an nicht gut geschwärzte Teile und natürlich an der Vergütung.
 
Hallo Andreas und danke,

Ok, die AP. Bei dem Monokular 12/50 und dem 8/56 Fernglas liegen die ja bei 4,2 und 7. Bei den kleinen Teilen sind die AP wesentlich kleiner.

Beim Beobachten des Nachthimmels merkt man davon nichts, aber am Tag stört es schon. Aber ich nutze die Instrumente fast nur zur Astrobeobachtung.

Das mit dem ausprobieren ist so ein Problem. Die Läden mit richtigen Ferngläsern sind dünn gesäht. Daher lese ich hier auch gerne Erfahrungsberichte.

Ich plane mittelfristig die Anschaffung eines FG 15x60 oder 20x80 oder etwas dazwischen. Aber richtige "Kaufempfehlungen" gibt es nicht. Alles ist sehr individuell. Und da das FG nicht Hauptbeobachtungsinstrument sein soll, will ich kein große Summe investieren.

VG Mark
 
Hallo Mark,

welches Format suchst Du denn genau und was möchtest Du investieren?

Du solltest unbedingt darauf achten das der Augenabstand ganz genau korrekt ist, falsch eingestellt kann der auch Streulicht generieren und der Augenabstand zur Linse kann auch Einfluss haben, manchmal muss man da probieren.
Gerade bei kleiner AP. sollte man genau darauf achten.

Andreas
 
Hallo Andreas,

Meinst du den Augenabstand zum Okular oder den Augenabstand zueinander? Als Brillenträger ist das so eine Sache. Ich beobachte mal mit, mal ohne Brille. Mit dem FG beobachte ich mit Brille.

Ein genaues Format für das FG schwebt mir nicht vor. Mindestens eine 15 fache Vergrößerung sollte es sein. Aber mir fehlt da auch noch etwas Background.

Ich wollte dafür 200 bis 250 Euro ausgeben. Ich weiß das ist nicht viel. Aber ich fange auch erst an :)

VG
 
Hallo Andreas,

Meinst du den Augenabstand zum Okular oder den Augenabstand zueinander?
Beides...aber da Du mit Brille beobachtest nimmst Du wahrscheinlich eh die unterste Raststufe damit Du das gesamte Gesichtsfeld überblicken kannst, dass ist dann auch in Ordnung.
Wichtiger ist aber der Augenabstand zueinander, der sollte im Prinzip immer haargenau eingestellt werden, ansonsten können sich weitere Bildfehler einschleichen die man sonst einer mäßigen Optik zuschreibt.

Mindestens eine 15 fache Vergrößerung sollte es sein.

Ein 15x Fernglas ist ja per se schon mal deutlich größer als ein 10x32, bei langen Tuben wird Streulicht unwahrscheinlicher da der Weg zum Auge länger wird.
Trotzdem, wenn die Vergütung, Blenden und eine mäßige Schwärzung vorhanden ist kann es auch hier penetrant werden.

Tatsächlich würde ich bei Deinem Budget und Deinen Anforderungen mal auf den Gebrauchtmarkt schauen, hier gibt es für den Preis häufig noch sehr solide Schnäppchen, ansonsten bei Neukauf können vielleicht die Kollegen mal behilflich sein. ;)

Andreas
 
Das Problem tritt beim FG 8/56 gar nicht auf (das Teil ist mind. 17 Jahre alt).

Leider gibt es wohl auch keine Regel nach dem Motto: bei dem Hersteller kann man beim Kauf nichts falsch machen. Das ist schade.

Ich habe mich auf den Seiten bei TS, Celestron usw umgesehen. Aber dort gibt es offenbar auch bei jedem Hersteller große Qualitätsunterschiede. Und leider kann man die Qualität an den reinen technischen Daten nicht erkennen.

Mark
 
Leider gibt es wohl auch keine Regel nach dem Motto: bei dem Hersteller kann man beim Kauf nichts falsch machen. Das ist schade.
Doch es gibt Hersteller bei denen man nichts falsch machen kann und falls doch kümmern die sich darum, aber die sind vornehmlich in einer anderen Preisklasse.

Ich habe mich auf den Seiten bei TS, Celestron usw umgesehen. Aber dort gibt es offenbar auch bei jedem Hersteller große Qualitätsunterschiede. Und leider kann man die Qualität an den reinen technischen Daten nicht erkennen.

Nee kann man nicht, bei den Preis ist es leider so das man auch häufiger mal eine "Lusche" zieht, Du kannst aber ein Modell bestellen und wenn es Dir nicht zusagt oder irgendwas mit dem Glas ist kannste Du das 2 Wochen zurückschicken!

Ich halte diese Methode in vielen Fällen sogar für sinnvoller da man Ferngläser mindestens mehrere Tage unter verschiedenen Bedingungen testen sollte, im Laden bekommt man leider häufig nur einen oberflächlichen Eindruck der sich bei natürlicher Anwendung nicht immer bestätigt.

Andreas
 
Ja, ein Zeiss, Laica und Co, will ich mir nicht leisten. Da müsste ich den Preis mit 10 oder 20 multiplizieren. Ich würde das Teil überwiegend nur nachts nutzen und dann eher sporadisch. Da wäre mir die Investition in die Premiumklasse zu hoch. Aber erst einmal nutze ich das bestehende Equipment aus.

VG Mark
 
Es dürfte sich um Streulicht handeln!

Ferngläser mit kleiner Austrittspupille Leiden in der Regel häufiger daran als Ferngläser mit großer Austrittspupille
Hallo Andreas,

Ich habe es getestet. Muss Atreulicht sein.
Bei meinem FG 8/56 gibt's keine Probleme. Bei meinem Mono 12/50 auch nicht.

Alles kleinere im Arsenal hat diese Probleme (Heller "Schleier") unter bestimmten Bedingungen direkt im Freien. Trete ich 3 Schritte zurück in den Keller ist alles ok.

Mark
 
Beim Beobachten des Nachthimmels merkt man davon nichts, aber am Tag stört es schon
Andreas hat dir ja schon die richtungsweisenden Hinweise geliefert.
Dennoch von mir der Hinweis, nur weil du in der Nacht nichts von der qualitativen Minderung der Streulichtanfällig bemerkst,
bedeutet das nicht, sie würde sich nicht auch in der Nacht auswirken. Eine Optik die am Tage überproportional anfällig für Lichteinfall ist, mindert die Kontrastwidergabe auch in der Nacht - denn es fällt naturgemäß auch bei der Nachtbeobachtung Licht in das Glas, welches ebenso vagabundiert wie das Tageslicht.
Licht, welches im Fernglas von einer Ecke in die andere geworfen wird, egal ob Tageslicht oder Nachtlicht, mindert die Qualität der Bildwidergabe.
Am Mond dürfte daher dein reklamiertes Glas ebenso seine Reflexe zeigen wie am Tag, je nach Einfallwinkel des Mondlichtes.
 
Am Mond dürfte daher dein reklamiertes Glas ebenso seine Reflexe zeigen wie am Tag, je nach Einfallwinkel des Mondlichtes.

Ja, die letzten paar Nächte konnte ich mit den Teilen den recht hellen Mond beobachten (durch Wolkenlücken). Hier waren dann auch wieder die Gläser "unproblematisch", die am Tag ok sind. Am besten schneidet da das alte 8x56 ab.

Ich werde mich auf dem Gebrauchtmarkt mal umsehen. Ob ich was interessantes mit 15 oder 20 facher Vergrößerung finde.
 
Wenn du gebraucht nicht fündig wirst: Bei TS Optics gibt es das LE 15x70 für aktuell 115 Euro. Neu. Und das ist wirklich ok, die Farbsäume sind schwach, ist nur bei Mond gelegentlich bisschen lästig. 70mm Öffnung bei einer AP von 4,7 bringt schon ordentlich Licht. Ich benutze das Glas schon länger neben 4 anderen zwischen 10x50 und 20x110 und bin sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungsverhältnis. Es ist auch relativ leicht (1.320 Gramm) und noch gut griffig frei zu halten.
 
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