Hi Rübe,
das ist so: Das Teleskop sammelt mit der gesamten Öffnung Licht eines Sterns. Dieses Licht wird im Bild zu einem Punkt - der Stern ist ja "nur ein Punkt". Das Licht eines anderen Sterns wird auch mit der vollen Öffnung gesamelt, aber es kommt aus einer anderen Richtung und wird in einem anderen Punkt des Bildes gebündelt.
Ein Punkt ist aber eben nur ein Punkt und darin ist kein Platz für einen Schatten. Es fehlt halt nur etwas Licht, und dadurch ändert sich nur die Helligkeit des Sterns etwas.
Jedes "normale Bild", also etwas flächiges, wie der Mond, setzt sich aus unendlich vielen Punkten dicht an dicht zusammen - deshalb verschwindet der "Schatten" auf die gleiche Weise.
Clear Skies
Sven