apintole
Aktives Mitglied
Grüße euch,
ich habe bis jetzt meine DSLR-Aufnahmen nur mit Dunkelbildabzug, aber nicht mit Flatdivision verarbeitet. Weil letzteres empfohlen wird, experimentiere ich gerade mit der Erzeugung von Masterflats. Ich habe noch keine Leuchtfolie gekauft oder mir eine Leuchtbox gebaut, sondern habe den Dämmerungshimmel oder ein vors Teleskop gehaltenes Papier als Lichtquelle verwendet. Damit ein evtl. vorhandener Helligkeitsgradient des Himmels sich herausmittelt, wurde die Kamera fortwährend in 30°-Schritten um die Längsachse des Teleskops gedreht. Mit dem Ergebnissen bin ich zufrieden, weiß aber mangels Vergleich mit Folienflats noch nicht, ob sie wirklich gut genug sind. Ich kann meine Masterflats nur gegeneinander prüfen, indem ich ein Masterflat durch ein anderes dividiere und schaue, wie homogen das Quotientenbild ist. Das ist der Fall, abgesehen von ganz schwach ausgeprägten Ringen dort, wo sich in den Flats die Staubkörnerschatten zeigen, und natürlich einem geringen Rauschen.
Eine Frage hätte ich wegen der Farbbalance eines Masterflats. Meine Dämmerungsflats haben einen deutlich schwächeren Rotanteil. Grün und Blau sind etwa gleich stark. Wie ist das mit Folie, z.B. der von Gerd Neumann? Ist die Rotbelichtung vergleichbar stark mit Grün und Blau? Was macht es, wenn Rot im Masterflat schwach belichtet ist? Klar ist, dass nach Anwendung eines solchen Masterflats Rot entsprechend zu stark wird und man den Rotkanal wieder dämpfen muss. Gibt es sonst Nachteile? Darüber habe ich noch nichts gelesen.
Bis jetzt hat mich Nebel zu fotografieren nicht gereizt, vielmehr Kugelsternhaufen und Galaxien. Wende ich Masterflats auf solche Aufnahmen an, sehe ich ehrlich gesagt keinen nennenswerten Qualitätsgewinn. Ist das ein Zeichen für mangelnde Qualität der Masterflats oder bringt in diesen Fällen ihr Einsatz wirklich nicht viel? Ich muss dazusagen, dass ich für ein Gesamtbild etwa 10 bis 20 Einzelbilder mache und beim Nachführen Dithering einschalte.
Eure Erfahrungen wären mir viel wert.
Gruß von Heinrich
ich habe bis jetzt meine DSLR-Aufnahmen nur mit Dunkelbildabzug, aber nicht mit Flatdivision verarbeitet. Weil letzteres empfohlen wird, experimentiere ich gerade mit der Erzeugung von Masterflats. Ich habe noch keine Leuchtfolie gekauft oder mir eine Leuchtbox gebaut, sondern habe den Dämmerungshimmel oder ein vors Teleskop gehaltenes Papier als Lichtquelle verwendet. Damit ein evtl. vorhandener Helligkeitsgradient des Himmels sich herausmittelt, wurde die Kamera fortwährend in 30°-Schritten um die Längsachse des Teleskops gedreht. Mit dem Ergebnissen bin ich zufrieden, weiß aber mangels Vergleich mit Folienflats noch nicht, ob sie wirklich gut genug sind. Ich kann meine Masterflats nur gegeneinander prüfen, indem ich ein Masterflat durch ein anderes dividiere und schaue, wie homogen das Quotientenbild ist. Das ist der Fall, abgesehen von ganz schwach ausgeprägten Ringen dort, wo sich in den Flats die Staubkörnerschatten zeigen, und natürlich einem geringen Rauschen.
Eine Frage hätte ich wegen der Farbbalance eines Masterflats. Meine Dämmerungsflats haben einen deutlich schwächeren Rotanteil. Grün und Blau sind etwa gleich stark. Wie ist das mit Folie, z.B. der von Gerd Neumann? Ist die Rotbelichtung vergleichbar stark mit Grün und Blau? Was macht es, wenn Rot im Masterflat schwach belichtet ist? Klar ist, dass nach Anwendung eines solchen Masterflats Rot entsprechend zu stark wird und man den Rotkanal wieder dämpfen muss. Gibt es sonst Nachteile? Darüber habe ich noch nichts gelesen.
Bis jetzt hat mich Nebel zu fotografieren nicht gereizt, vielmehr Kugelsternhaufen und Galaxien. Wende ich Masterflats auf solche Aufnahmen an, sehe ich ehrlich gesagt keinen nennenswerten Qualitätsgewinn. Ist das ein Zeichen für mangelnde Qualität der Masterflats oder bringt in diesen Fällen ihr Einsatz wirklich nicht viel? Ich muss dazusagen, dass ich für ein Gesamtbild etwa 10 bis 20 Einzelbilder mache und beim Nachführen Dithering einschalte.
Eure Erfahrungen wären mir viel wert.
Gruß von Heinrich