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Ich überlege mir ein APM Teleskop zuzulegen. Lohnt sich der Mehrpreis zu einem William Optics, TS Optics oder Skywatcher.
Ich arbeite vorwiegend Fotografisch.
Auf diesem Wege habe ich dann bestimmt auch paar Fragen. Hoffe auf rege Diskussion.
Ich denke, die Frage muß konkreter gestellt werden, um vernünftig diskutiert werden zu können.
Zunächst sollte geklärt werden, welche Art Apos verglichen werden sollen. Also wieviel Linsen, welche Glaskombination, welche Brennweiten, welche Öffnung.
Mir geht es in erster Linie darum ob das Bild von dem Objekt das ich mache den Mehrpreis rechtfertig. Sagen wir mal ich nehme einen 100/800 LZOS zu einem TS 100/800 Triplet Photoline. Ich habe mich jetzt noch nicht über die Linsen informiert.
Schau doch mal bei Astrobin rein, was mit einem APM X" und zB einem Skywatcher Esprit oder William gleicher Öffnung fotografiert wurde, da hast Du gleich einige visuelle Antworten... das Ergebnis hängt aber auch stark von Brennweite und Kameraauflösung (Pixel-Größe) ab.
Bei Lzos Optiken von APM kann man ggf. eventuell von einem geringfügig besseren Wiederverkaufspreis ausgehen, optisch werden die guten Marken beim Fotoeinsatz m.E. nicht sehr große Unterschiede im Bild zeigen.
Mir wäre auch wichtig, ob mir ein Produkt "sympathisch" ist, also alles zusammen genommen. Licht- und Schattenseiten. Da wäre mir ein LZOS sympathischer als ein TS, ohne viel weitere Gründe oder Fakten, man kann aber auch einen Petzval erwägen, wenn man nur fotografiert.
Wie gesagt: guck die beiden mal bei astrobin zum Vergleich. Bei gleichen Bedingungen, gleicher Kamera und gleichem Geschick des Fotografen (scharfstellen, Bildbearbeitung...) sollten sehr ähnliche Resultate möglich sein.
Hallo Threadersteller ( Name???),
was für einen Erfahrungshorizont in bezug auf Astrofotografie hast du? Du müsstest das vorab beschreiben und deine Zielsetzungen/Erwartungshaltungen formulieren! Ehe sich hier Myriaden von Helfern Gedanken zu deinem Anliegen machen.
VG Frank<-----Name!!!
Das beste Teleskop macht nur so gute Bilder wie der Benutzer Bildverarbeitung kann und mit einer geeigneten Kamera für das Teleskop die passenden Ziele für das Teleskop auswählt und mit der richtigen Technik auch einfängt.
Daher ist Deine Frage, wie oben schon gesagt,… na, sagen wir mal “rhetorisch“.
Oder anders geantwortet, ja, ist er, wenn Du weißt warum! Wenn nicht, schlage ich vor, Du sparst Dir das Geld!!!!
Das ist ein ganz ehrlich und nett gemeinter Vorschlag. Tu Dir das nicht an.
„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“ John Ruskin. Englischer Sozialreformer. 1819-1900.
„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“ John Ruskin. Englischer Sozialreformer. 1819-1900.
Das Zitat ist natürlich diskutabel, denn es kommt auf den Nutzen an, den man erzielen will. Wenn man hobbymäßig Astrobilder knipst, kann man seine Ansprüche sehr wohl anpassen: Möchte ich 80% oder 95% erreichen, bin ich bereit für die 15% 1.000 Euro oder mehr auszugeben, oder verbringe ich dafür einen schönen Urlaub, oder spare die Kohle für schlechte Zeiten, oder oder. Nur mal als Beispiel dafür, dass Luxusausgaben sehr wohl gut überlegt sein wollen. Im Fotobereich gibt es bei mir auch immer wieder diese Entscheidungen: Nehme ich das 200 mm F2,8 mm Tele, oder die wesentlich günstigere 4,0 Version. Die Bildqualität ist in der 4,0 Version ist nachweislich kein Pixel schlechter, also stellt sich nur dir Frage, braucht man die höhere Lichstärke und das leicht ausgeprägtere Bokeh?
Da der Beitragsstarter offensichtlich noch gar keine Ahnung hat (sorry), nehme ich an, dass seine fotografischen Ergebnisse zunächst eher nicht von der verwendeten Optik abhängen werden, sondern von Aufnahmetechnik und Bildverarbeitung.
Das oft zu lesende Zitat von John Ruskin ist in der Tat ein wahrer Leitsatz, der heute vielleicht sogar noch mehr Bedeutung hat, als zu der Zeit, in der er verfasst wurde.
Zu der eingangs gestellten Frage passt er meiner Meinung nach aber nicht ganz. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es nicht darum, möglichst Wenig Geld auszugeben, sondern einen (überschaubaren) Mehrpreis zu hinterfragen.
Die dabei erwähnten, günstigeren Optionen sind ja beileibe keine Kandidaten, die so „billig“ hergestellt werden, dass sie ihren Zweck nicht mehr erfüllen können. Das können sie alle miteinander sehr wohl. Der Eine vielleicht etwas besser, als der Andere, jedoch sind die Geräte heute so dicht beieinander, dass wir hier keinesfalls zwischen Erstklassigen- und Ramschgeräten unterscheiden.
Ob man beispielsweise durch eine LZOS- oder SkyWatcher Esprit-Optik schaut, bzw. fotografiert, ist oft kaum zu unterscheiden.
Allerdings nicht immer.
Das gilt nur für Optiken, die gut justiert sind, und die Möglichkeiten der Gläser voll ausschöpfen.
Und da unterscheiden sich die Geräte dann doch etwas: Während man die von APM vertriebenen LZOS-Optiken eigentlich immer gut justiert und mit individuellen Test-Dokumenten kennt, muss (sollte) man z.B. ein Esprit in der Regel mit Justage und Testreport gegen Aufpreis bestellen. Denn in der Serie gibt es bekannterweise Ausreißer. Sowohl nach oben wie auch nach unten.
Nicht ohne Grund werden hin und wieder „selektierte“ Optiken angeboten…….
Möglicherweise etwas unfair gegenüber denjenigen, die eine nicht selektierte Optik kaufen, die dann wohl bei der Selektion übrig geblieben ist, und es eben nicht ins Regal der Top-Optiken geschafft haben.
Top justierte Optiken geben sich in der genannten Liga sicher nicht viel.
Da zählen dann auch andere Faktoren, wie Ruf des Herstellers, Wertbeständigkeit, Zubehör und Service des Anbieters…….
Und da gibts ja auch Unterschiede…..
Hallo Dietmar,
ich hatte jetzt das neue 70200GMII 2.8 von Sony im Kopf (2.999), im Gegensatz zum 70200G 4.0 (1.099). Sicher ein extremes Beispiel!
Ansonsten ja, vermutlich ist man mit Chinaware gut bedient, wie viele Fotos hier im Forum beweisen. Soll ja auch schon Tak und LZOS Gurken gegeben haben.
Grüße
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