Apo ausreichend und gut

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Rudisky

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Guten Tag!
Nach langen hin und her soll es ein Linsenteleskop zum beobachten vorerst werden.
Ich möchte das Thema APO nicht breit treten, es gibt so viel Teleskope und ich meine für mich kämen diese in Betracht.

Die Brennweite finde ich nicht zu viel für Planeten und Orion. Zu wenig BW ist auch wieder nachteilig zum näheren betrachten meine ich.
Es gibt den TS-Optics ED APO 102 mm f/7 Refraktor mit 2,5" R&P Okularauszug
TS-Optics Doublet SD-Apo 102 mm f/7 - FPL53 / Lanthan Objektiv
TS-Optics PHOTOLINE 115 mm f/7 Triplet-Apo - 2.5" RAP Okularauszug

Da ich später gerne Fotos machen möchte weiß ich nicht was da ausreichend ist für einigermaßen gescheite Fotos.
Wegen dem Kamera für Guiden (ASI120) und eine weitere Systemkamera (Body) an dem APO komme ich nicht weiter. Ich habe extra dazu eine Frage gestellt.
Montierung etc. ist soweit geklärt.

Das Hobby soll mich nicht auffressen ohne Fotoaufnahmen wäre es mir bis an die 1.800.- € wert.
Eigentlich einfache Fragen, ich hoffe es wird nicht zu kompliziert für einen Anfänger
Danke
Gruß
Rudi
 
Hallo Rudi,

und was ist jetzt Deine Frage?

Etwas ratlos:
Marcus
 
Hallo Rudi,
Deine Info ist ein wenig dünn. Visuell und fotografisch sind verschiedene Dinge, ein schwaches visuelles System fotografisch vernünftig aufzurüsten kann unmöglich sein. Wenn Du wirklich fotografieren willst, mache Dir zuerst Gedanken über die Montierung, das ist der größere Brocken. Für Monti und Optik gilt immer noch: You get what you pay for.
CS Dieter
 
Hallo Rudi,
ohne Nachzugucken: der 102er Doublet wird viel leichter sein als der 115er Triplet. Ich hoffe, dass hast du bei deiner geklärten Monti-Frage bedacht.

Auf youtube gibt es über die beiden ein schönes Review.

Viele Grüße
Spunti
 
Hallo Rudi,

was für eine Montierung hast Du und was möchtest Du beobachten? Beobachtest Du stationär oder fährst Du raus ins Feld?

Wenn Du Planeten beobachten möchtest würde ich Dir nicht unbedingt zu den von Dir genannten Refraktoren raten. Ausserdem sollte man m.E. nicht mit einem Apo in das Hobby starten wenn man nur 1.800 EUR zur Verfügung hat, wobei ein Gebrauchtkauf evtl. in Frage kommt. Denke an das ganze Zubehör wie Okulare, Zenitspiegel, Barlowlinse, und und und. Im Bieteboard wird ein Apo mit recht viel Zubehör für nur 200 EUR über Deinem Budget angeboten. Dort ist aber schon eine Montierung dabei, deshalb die Frage, ob Du schon eine hast und wenn ja, welche.

CS, Thomas
 
Ihr habt recht, ich muss etwas mehr schreiben.
Die ca. 1.800.-€ sollen nur für die Beobachtung sein.
Gerade für Anfänger soll ein APO einfacher in der Handhabung sein , so wurde mir gesagt.
Einen 750/150 Newton habe ich deshalb ausgeklammert.

Ich muss ein Kompromiss eingehen. Ich möchte nicht zu viel Zeit, Nerven und Geld für ein paar Astrofotos ausgeben.
Aus diesem Grund und mit Rücksicht auf den Partner ist erstmal visuell angesagt, so hat man schon mal ein Erfolgserlebnis.

Das mit der Montierung wolle ich weglassen, es soll eine EQ5 mit Goto sein.

Diese 3 genannten APOs sind ganz ok. aber welcher ?
Ich möchte ab und zu den Sternenhimmel vom Garten aus näher ansehen. Mir reichen die Planeten und der Orionnebel oder ähnlich visuell und später auch fotomäßig mal festzuhalten.

Ich weiß, es kommt noch Redutor/Flattener, Okulare für die Brennweite etc. sowie noch Kleinkram dazu, was das ein muss wollte ich dem Shop überlassen.

Ich habe heute gleichzeitig die Frage nach der Möglichkeit des fotografierens mit meiner Sony A6000(APS Kamera) gestellt.
Eine gebrauchte Canon zu kaufen wäre eine Möglichkeit, wenn das mit meiner Sony wegen dem Auflagemaß
nicht möglich ist.
Anschlussschema einer CC Kamera über USB und PH 2 Software auf window Laptop habe ich im Netz gefunden,
aber wie verbindet man generell einen Fotoapparat wie zBp eine Canon an einen Laptop ?

Eine CCD Kamera (ZWO Kamera ASI 294 MC Pro) vom Sessel aus mit einem zu Laptop steuern wäre gemütlicher, ist mir aber für den Anfang zu viel.

Gruß
Rudi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Rudi,

ich fürchte Du musst Dich entscheiden: Astrofoto oder nicht?

Das Kombigerät, mit dem Du jetzt visuell wirklich Erfolge beim Beobachten hast und dann später mal eben auf Astrofotografie umsteigen kannst, gibt es IMHO nicht. Die 100er sind für visuell eher grenzwertig, es sei denn Du hast wirklich einen superdunklen Himmel.

Der Orion übrigens ist bereits ums Eck und erst im Oktober wieder zu betrachten. Für Planeten brauchst Du eigentlich was mit viel Brennweite und für DSO visuell mehr Öffnung.

Dem Händler die Auswahl des Equipments zu überlassen funktioniert auch nicht wirklich gut, wie man hier nachlesen kann.

Wenn Du wirklich nur visuell anfangen willst, dann würde ich völlig anders einsteigen, erste Erfahrungen sammeln und dann später, wenn Du fotografieren willst, das Equipment entsprechend dafür kaufen. Aber dazu musst Du Dir halt gut überlegen was Du eigentlich willst!

CS.Oli
 
Ich weiß, es kommt noch Redutor/Flattener, Okulare für die Brennweite etc. sowie noch Kleinkram dazu, was das ein muss wollte ich dem Shop überlassen.
...
aber wie verbindet man generell einen Fotoapparat wie zBp eine Canon an einen Laptop ?
Hallo Rudi,
unterschätze mal den Kleinkram nicht, weder vom Geld noch von der Funktion. Und überlasse ihn keinesfalls dem Shop. Du musst wissen was Du brauchst und kannst hier auch fragen. Eine Digitalkamera kann üblicherweise mit einem USB Kabel mit dem Laptop verbunden werden. Manche Kameras bieten auch eine kabellose Verbindung via WLAN z.B. an. Bei meiner Pentax brauche ich dafür eine spezielle Karte (Flucard), die ein WLAN aufbaut.
CS, Thomas
 
Hallo Rudi,

kann meinen Vorredner nur zustimmen.
Rein visuell beobachten oder fotografieren?
Viele haben dafür zwei Setups.

Ich würde erst mal für ca. ein bis zwei Jahre rein visuell anfangen.
Das Zusammenspiel Montierung, Teleskop, Okulare, evtl. Filter verstehen lernen.
Sich auch Kenntnisse über den Nachthimmel aneignen.
Astrofotografie braucht noch einiges an zusätzlichem Equipment und somit mehr €'s. Wie schon erwähnt. Ein Stichworte wäre auch noch Guiding.
Und wenn die Astrofotografie "nur" gelegentlich angedacht ist, aus Deinen angegeben Gründen, würde ich das wirklich aufschieben.
Astrofotografie braucht Zeit, viel Zeit.
Üblicherweise werden Deep Sky Objekte mit einer DSLR und dem ganzen drumherum abgelichtet.
Planeten werden klassischerweise mit einer Planetenkamera, die man teilweise auch als Guiding-Kamera nutzen kann, "gefilmt", also Videos erstellt und diese dann bearbeitet.
Was mittlerweile auch immer mehr Einzug hält ist EAA/Videoastronomie, aber das ist ein ganz anderes Thema.

Eine CCD Kamera (ZWO Kamera ASI 294 MC Pro) vom Sessel aus mit einem zu Laptop steuern wäre gemütlicher, ist mir aber für den Anfang zu viel.
Was verstehst Du da drunter?
Die von Dir angesprochene ZWO Asi294 wird per USB an ein Notebook angeschlossen auf dem dann die Capture-Software (z.B. FireCapture) läuft.
In dieser Software werden dann die nötigen Einstellungen für das aufzunehmende Video vorgenommen.
Dieses Video wird dann gestackt, also ein Summen-/Einzelbild errechnet und dann folgt die Nachbearbeitung mit anderer Software, z.B. Gimp.
Mit dieser Asi soll auch Deep Sky gehen, weiß ich aber nicht's genaues drüber, in wie weit das wirklich praktikabel ist.
Bei USB ist dann aber so bei 5m Schluß, nach meiner Erfahrung.
Wenn Du das meinst, sicherlich machbar, aber Du hast dann ständiges hin und her gerenne zwischen Teleskop und Notebook.
Du holst Dir ja erstmal über Dein Okular das Objekt rein, dann wechsel auf die Kamera, aber da ist die Fokuslage eine ganze andere als an Deinem Okular. Also für jedes kleine Korrigieren am OAZ rein rennen, auf den Monitor schauen, wieder raus... usw..
Kann natürlich mit einem Motor am OAZ umgangen werden. Die gängigen Capture-Programme unterstützen Motor-OAZ und Motor-Filterräder, kostet aber wieder.

Wenn allerdings die Steuerung der Montierung vom Wohnzimmer aus gemeint ist, ist das wieder was anderes. GoTo mit WiFi, Planetariumssoftware, dann geht das auch.
Dann kannst Du vom Sessel aus das Teleskop steuern, aber zum Beobachten musst wieder raus. Wäre aber auch zu lösen mit dem schon von mir erwähnten EAA/Videoastronomie.
Aber wie gesagt ein ganz anderes Thema und auch nicht ganz preiswert. Startet irgendwo bei 500,-€ im unteren Preissegment.

Wie auch schon erwähnt wurde, DeepSky braucht Öffnung.
Planeten/Mond mittlere bis hohe Vergrößerung.
Eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.
Was dem nahe käme wäre der klassische, immer wieder gern vorgeschlagene, 200/1200 Dobson. Der ist dann aber allerhöchstens, aus verschiedenen Gründen (Gesichtfelddrehung), nur für Planetenvideos geeignet, wenn da nich das händische Nachführen wäre. Lösbar mit EQ-Plattform.

Deine angedachte EQ-5 ist für solch einen Newton, 200/1200, aber nicht's mehr. Da bist dann bei der EQ-6 R und da m.E. nur rein visuell.

Ich persönlich würde, wenn die Astrofotografie im Hinterkopf bleiben soll, auch eher an die HEQ-5 denken.

So meine Gedanken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry Leute, wer hier behauptet, dass ein 100mm Refraktor, insbesondere ein APO, nicht für die visuelle Astronomie geeignet ist, oder anders gesagt, grenzwertig sei, hat einfach keine Ahnung oder durch so ein Gerät noch nie gesehen. Unbestritten sind diese Refraktoren nicht zwingend geeignet, Strukturen und NGC Galaxien zu bestaunen oder gar den Orion in Farbe zu betrachten. Nein, sie schaffen es auch nicht M13 bis ins Zentrum in Einzelsterne aufzulösen.... aber es gibt so viel anderes, das reicht für Jahre aus. Zu den angefragten Geräten kann ich leider nichts beisteuern, mir ging es nur darum diesen Schmarn nicht so stehen zu lassen.
Gruß Holger
 
Hallo Holger,
den von Dir genannten Schmarrn hat Niemand behauptet. Es geht um die Frage, ob ein auf Fotografie ausgerichteter Refraktor angeschafft werden soll wenn dieser erst einmal gerade nicht fotografisch sondern visuell insbes. für Planeten betrieben werden soll. Und für diesen Zweck sind die aufgeführten Refraktoren zwar einsetzbar aber z.B. von der Brennweite her nicht optimal. Im Eröffnungsbeitrag von Rudi findet sich folgender Satz: "Die Brennweite finde ich nicht zu viel für Planeten". Ich glaube, das sollte man so nicht stehenlassen, denn es müsste eher lauten: "Die Brennweite der u.g. Modelle ist nicht optimal für Planetenbeobachtung". Was ist Dein Beitrag zur Beantwortung der Fragen von Rudi?
Gruss, Thomas
 
Der Schmarn wurde leider doch geschrieben, zumindest von Oli.... wie dem auch sei.
700mm Brennweite sind ja nicht ohne Grund vom Hersteller gewählt...es eignet sich, zumindest visuell, für ein großes Spektrum. Und so wären z.B. mit einem Delos 3,5mm auch die 200fach möglich. Dies reicht allemal um sehr gut Planeten zu beobachten. Aber auch egal....ihr macht das schon

CS
 
Dann musst Du richtig lesen! Ich habe geschrieben, dass sie für DSO grenzwertig sind wenn man nicht einen dunklen Himmel hat.

Ich habe einen 120/600 Fraunhofer und ein C8 und das letzte Woche wieder direkt vergleichen können: M51 am C8 klar zu erkennen, mit dem ST120 nur zu ahnen.

Vor einigen Monaten in Südfrankreich hingegen mit dem ST120 M31 hervorragend gesehen. Aber da waren die Bedingungen entsprechend.

Das Problem, das ich bei Rudi sehe ist, dass er eigentlich Fotografie möchte aber mit Rücksicht auf seine Partnerin drauf verzichtet. Trotzdem zielt er auf ein Gerät ab, das eher für Astrofotografie vorgesehen ist und will damit aber visuell beobachten. Da könnte er eine Enttäuschung erleben.

Also lieber klare Ansage und dann dafür das richtige Equipment kaufen.

CS.Oli
der einen höflichen Umgangston im Forum schätzt ;)
 
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Reaktion: Dju
Hallo Rudi,

den 115 f/7 Apo habe ich. Das ist ein feines Teil, dagegen gibt's nichts zu sagen. Mit dem bin ich öfter auf dem Acker als mit meinem 8" f/6 Newton.

Eine EQ5 hatte ich mal, die ist mit diesem Apo an der Grenze, visuell versteht sich. Von Foto reden wir erst gar nicht. Mit einem Berlebach Stativ drunter war's deutlich besser.

Und vergiß nicht, das Teleskop muß auf der Gegenseite entsprechende GG haben. Also leichteres Teleskop = leichtere GG.

Das schnellsten und einfachste Setup ist meins : Berlebach Stativ, AYO, Apo

Gruß Uwe
 
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Reaktion: Dju
Hallo Oli,
da hast du recht... sorry für meinen Frontalangriff. In deinem jetzigen Post wird deine Einschätzung deutlicher, den ich so auch teile. Ergänzend aber, DS ist nicht gleich DS und unter problematischen Bedingungen kann unter Umständen ein schöner Refraktor mehr Spaß machen als ein anderes Gerät. Ich mag Pauschalisierung da nicht...
Also, sorry bitte für meinen Ton
CS Holger
 
Hallo zusammen,

schön das da noch die Kurve bekommen wurde ;).

Es scheint ja darum zu gehen:
Diese 3 genannten APOs sind ganz ok. aber welcher ?
Ich möchte ab und zu den Sternenhimmel vom Garten aus näher ansehen. Mir reichen die Planeten und der Orionnebel oder ähnlich visuell und später auch fotomäßig mal festzuhalten.

Ich habe auch die Kombination 120/600 Refraktor FH und C8.
Das ergänzt sich m.E. prima.
Ich decke Weitfeld ab, Planeten/Mond und DeepSky mit mehr Details.
Auch hol ich mir mit dem C8 Objekte ran, die ich mit dem Refraktor FH nicht erreiche.
Das Ganze vom Balkon aus und mit ca. 4 bis 5 Bortle-Himmel.

Stellt sich für mich die Frage, ob Rudi Planeten und Orion, also, ich sag jetzt mal frech, die Standard-DeepSky-Objekte, mit einem Instrument und im speziellen mit den ausgesuchten Apos erreichen kann?

Ich kann da nur von meinem Refraktor FH ausgehen und den Farbfehler außer acht lassend.
Da ich moderat die max. Vergrößerung mit 1,5xÖffnung rechne, bin ich bei 180-fach, also so um die 4mm Brennweite Okular.
Reicht Rudi das an Mond/Planeten? Kann ich unter seinen Bedingungen, die wir nicht kennen (hab ich was überlesen?), auf 200- bis 250-fach gehen?

DeepSky mit dem Refraktor FH, ja, aber eben nur die helleren und großflächigen, M42, Plejaden, M45 usw.. Mehr ist einfach nicht, deshalb C8.
Bei mir ist M31 eher ein Erahnen als ein sehen.

Wie sich das Ganze jetzt noch mit dem angedachten Fotografieren bei den Apo's verhält, kann ich nicht sagen.

Irgendwie läuft das für mich, auf die Zukunft gesehen, auf zwei, wenn nicht sogar auf drei (Fotografie) Instrumente raus.
Letztendlich wieder das was schon am Anfang gesagt wurde,
wo soll der Schwerpunkt liegen, eierlegende Wollmichsau gibt's halt nicht.
 
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Reaktion: Dju
Und dann kommt da noch die zweite Montierung (transportabel) dazu :sneaky::censored:.
 
ich würde erst mal für ca. ein bis zwei Jahre rein visuell anfangen.
Wenn ich damit anfange, werde ich sicher dabei bleiben man wir ja nicht jünger. Mit anspruchsvoller Videobearbeitung u. Fotobearbeitung, weiß ich wie viele Stunden ich am Rechner sitze.


Üblicherweise werden Deep Sky Objekte mit einer DSLR und dem ganzen drumherum abgelichtet.
Die erwähnte Sony A6000 liegt ungenutzt herum . Eine FB 14/2.0 wären vorhanden , eine FB 135/2.0 kann ich noch kaufen, wenn ich herausgefunden habe wie die Sony an ein Laptop über USB an Laptop angeschlossen bekomme . Ich war auch schon soweit mir weitere Sony A7 Vollformat zu kaufen.
Auf einem Star Adventurer hatte ich vor kurzem mal ein 400mm MTF Telezoom Objektiv (800mm) bekam aber über das Display der Kamera nicht in den Fokus. Ein Weitwinkel 14/2.0 war einfacher. Deshalb habe ich den SA erst mal wieder beiseite gelegt und mit Fotobearbeitung erstmal nicht angefangen.
Was kann ich denn mit einer Systemkamera und einer guten Montierung mit Nachführung anstellen ?



Üblicherweise werden Deep Sky Objekte mit einer DSLR und dem ganzen drumherum abgelichtet.
Planeten werden klassischerweise mit einer Planetenkamera, die man teilweise auch als Guiding-Kamera nutzen kann, "gefilmt"
Wäre das denn nicht etwas was ich in Sachen Astro machen könnte ? Dazu noch einen 12" Dobsen für uns.


Die von Dir angesprochene ZWO Asi294 wird per USB an ein Notebook angeschlossen auf dem dann die Capture-Software (z.B. FireCapture) läuft.
Weil das mit der ASi uber USB geht ,dachte ich mir diese anzuschaffen statt mit der Sony zu arbeiten


aber Du hast dann ständiges hin und her gerenne zwischen Teleskop und Notebook

15 Meter vom Haus habe ich eine Terrasse mit Stromanschl. u. Weitblick und der Liegt in einer grünen bis ockerfarbigen Zone von der Lichtverschmutzung her. 18 KM weg ist die schwarze Zone.
Auf dem Aussichtspunkt könnte ich einen Sessel und einen Tisch für das Laptop hinstellen, abe schon vorbereitet.


Deine angedachte EQ-5 ist für solch einen Newton, 200/1200, aber nicht's mehr. Da bist dann bei der EQ-6 R und da m.E. nur rein visuell.
Davon war nicht die Rede ich meinte einen 150/750 er Newton statt einen APO .


Sorry Leute, wer hier behauptet, dass ein 100mm Refraktor, insbesondere ein APO, nicht für die visuelle Astronomie geeignet ist, oder anders gesagt, grenzwertig sei, hat einfach keine Ahnung oder durch so ein Gerät noch nie gesehen
Jeder hat so seine Meinung, zum Schluss heißt es dann , muss Jeder selbst entscheiden. Das Thema ist sehr komplex , aber ich lese die unterschiedlichsten Meinungen. Ich glaube eine "kleine Astrofotolösung"ist am sinnvollsten für mich.
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Es gibt viele schöne Dinge im Leben, die man machen kann, es soll nur kein Stress werden. Hat man Gefühl und Geschmack für das Universum, so eröffnet sich zu Coronazeiten Möglichkeiten mit einem Teleskop im Garten.

Was haltet ihr von einem Orion Dobson Teleskop N 254/1200 SkyQuest XT10 Classic DOB auf einem Tisch im Garten, wenn die Sterne günstig stehen, dann noch bis 1.500 ,- € etwas Astrofotografie mit kleinen Mitteln und gut ist ?
 
Hallo Rudi,
ein 10 Zöller für das Visuelle und eine kleine Apo-Fotomaschine zum Fotografieren? Warum nicht, was ich so bisher von Dir gelesen habe könnte das ziemlich gut zu Dir passen.
Mit Dobsons habe ich keine Erfahrungen, mit einem 10" SC aber schon. Damit erschliessen sich Dir Visuell neue Welten wenn Du bisher mit kleineren Refraktoren unterwegs warst. Informiere Dich aber vorher zum Gewicht des Dobsons und schaue ob er für Dich noch handhabbar ist bei Deiner Wohn-/Beobachtersituation.
CS, Thomas
 
Hallo Rudi,

zu Astrofotografie mit DSLR kann ich bis so auf die grundsätzlichen Dinge nicht's sagen, weil ich es nicht mache.
Das was ich mache ist mit einer ZWO Asi224 Planetenvideos zu erstellen und experimentiere gerade mit der Spektroskopie herum (Star Analyser 200). Da bin ich ganz am Anfang.

Zum Dobson, wie Thomas schon schreibt, in Kombi mit einem Apo (fotografisch) sicherlich nicht blöd. Aber eben auch (Thomas) schon ein ganz schöner Brumme, den den Du Dir angedacht hast. Wenn möglich mal live und in Farbe anschauen.
Fotografisch ist da mit DSLR aber nicht's zu machen. Nachführung, Guiding, Gesichtsfelddrehung... ...
Planetenkamera (Asi) ja, bedingt. Das Problem mit der händischen Nachführung.

Mit den kleineren Astro-/Planetenkameras bist Du mehr oder weniger auf Planeten beschränkt.
DeepSky, ich hab's ausprobiert, nun ja... ...
Da fehlts meist an der Länge der Belichtungszeiten.
Die, die dann auch für DeepSky verwendbar sind, gehen in's Geld. Chipgröße, Kühlung und so.

Newton, erst mal egal welche Größe, parallaktisch montiert ist für mich nicht wirklich spannend.
Meine ganz persönliche, subjektive Meinung.
Der Einblick variiert.
Bei "Himmelsseitenwechsel" das Gedrehe in den Rohrschellen.
Ab einer gewissen Brennweite (ungefähre Baulänge) ist der Einblick recht hoch.
Habe mal meinen 200/1200 Newton aus der RockerBox genommen und mit Rohrschellen und Prismenschiene ausgerüstet und auf meine EQ-6 R gepackt.
Nun ja, die Einblickhöhe wird sportlich... ...
Abgesehen davon das solch ein Tubus selbst auf der EQ-6 R für mich nur rein visuell praktikabel ist. Hebel, Angriffsfläche für Wind... ...

Mit einem 150/750 Newton geht das Ganze noch.
Der ist vom Gewicht her nicht so anstrengend, moderate Baulänge, vom Einblick angenehm und auf Deiner angedachten EQ-5 m.E. gut aufgehoben.
Wäre mit einer guten Astrokamera sicherlich auch fotografisch was zu machen.

Der von Thomas erwähnte SC (Schmidt-Cassegrain) ist wirklich ein feines Gerät.
Leider ab C8 nicht ganz so günstig (ca. 1200,-€).
In Kombination mit einem Refraktor, 600 bis 1000mm Brennweite, für mich einfach toll.
Fotografisch mit DSLR allerdings lange Belichtungszeiten. Grund das Öffnungsverhältniss von f/10 bei einem C8. Astrokamera geht so weit ganz gut, experimentiere ich aber auch noch.
Beim SC muss man aber die Auskühlzeit von ca. zwei Stunden beachten und eine Taukappe ist zwingend notwendig.
Dem ein oder anderen haben die SCs auch zu viel Obstruktion (Abschattung durch Sekundärspiegel).
Dafür ist ein C8 nicht ganz so anspruchsvoll mit der Montierung, da kurzbauend und moderates Gewicht.
Okulare sind auch nich so das ganz große Thema, Okularunkritisch.
 
Wenn der APO später zum Fotografieren verwendet werden soll und die Kamera auch schon vorhanden ist würde ich auf das passende Öffnungsverhältnis passend zur Pixelgröße achten. Dazu noch auf die Ausleuchtung des Sensors. Für Fotos würde ich in der Regel zum Triplett statt zum Doublet raten, wegen Farbkorrektur. Soll dann mit 2" Okularen beobachtet werden muss der Backfokus ausreichen. Für Fotografie muss die Montierung deutlich massiver sein als für visuell. Da stellt sich die Frage ob man für visuell nicht eine leichte Alt-Az montierung nimmt und für Fotos eine (massivere) equatoriale.
 
Das schöne an unserem Hobby ist, dass man sich anfangs gaaaaaanz genau überlegt, was man sich wohl kaufen sollte, und 5 Jahre später haben dann die meisten von uns erst 3-4 Geräte... :D

Mal überlegen ... ich habe 2017 damit angefangen und bin jetzt bei 5 Teleskopen (ohne Spiel- und Bastelzeug wie Firstscope etc.); 5 Montierungen (davon 3 Goto), 7-8 versch. Kameras (inkl. Guider), diverse Objektive, 1 Antenne für Radioscattering, jede Menge Adapter, Filter, Laptops, Software, Kleinkram... :eek:
Hör auf damit Rudi! Steig' nicht ein! Du ruinierst Dich! ...... Oder geh' sehenden Auges in Dein Verderben und hab' Spaß dabei :cool:

Gruß

*entfernt*
 
Hallo zusammen,

bei mir siehts ähnlich aus wie bei Heiko.
Anfang/Mitte 2018 erste Überlegungen.
Dann folgten aufeinander:
1 Newton 150/750 mit EQ3-2 (visuell geht es so grad, Newton is nix für mich :cool:)
1 200/1200 Dobson (Dobson/Newton ist nix für mich :cool:)
1 EQ-6 R (sehr solide und gute Montierung)
1 Maksutow-Cassegrain mit AZ-S GoTo (feines Teil aber auf der Montierung grenzwertig)
1 Refraktor FH 127/1200 auf Exos-2 (auf der Montierung unmöglich, schäm ;), ansonsten schönes Teleskop )
1 Refraktor FH 120/600 OTA (tolles Teil)
1 Refraktor FH 120/1000 OTA (tolles Teil)
1 iOptron AZ Pro GoTo (super Montierung)
1 Schmidt-Cassegrain C8 (feines Instrument)
Dann das "übliche"
Okulare, Oberon, Redline, SWAN, Hyperion
Filterkram
Adapter etc. usw..

Hauptsächlich genutzt werden der kleine FH und der Mittlere FH und natürlich der C8.
Alle auf der iOptron (natürlich nicht alle zusammen ;)).

Jep, Heiko... RUIN oder viel, viel FREUDE (y).
Ob das wirklich alles sein MUSS??
JA!! :D
 
Guten Tag!

Auf Grund der Antworten bin ich von den genannten leider APOs weg. Es gibt sicher auch hier Möglichkeiten mit den APOs. aber das wird mir zu unübersichtlich.
Meine jetzige Lösung wird die vorgesehene Anschaffungskosten auch höher steigen lassen. Ich glaube aber damit insgesamt mehr zu erreichen.

Was die kleine Astrofotoausstattung anbetrifft komme ich zu folgenden Möglichkeiten zumindest für Mond u. Planeten.

Ich habe ja immerhin den Stat Adventurer und zwei Festbrennweiten mit f/2.0 auf der Sony Kamera, das fokussieren mit den Fotooptiken muss ich eben weiter üben. Irgendwo hab ich auch Deep Sky Aufnahmen mit einem 135mm Fotoobjektiv gesehen.
Das würde mir schon reichen, was Deep Sky anbetrifft.
Auf den Star- Adventurer kann ich vom Gewicht den kleinen Omegon Maksutov Teleskop MC 90/1250 OTA setzen.
Am Anschluss Zubehör mit T2-Gewinde könnte ich sogar meine Systemkamera befestigen, bin mir aber nicht sicher wegen dem T2 Ring .

in Verbindung mit
Omegon Kamera CCD Solar System Imager
wäre das auch eine Option. Deep Sky scheidet natürlich aus.

Was das beobachten anbetrifft,
Orion Dobson Teleskop N 203/1200 SkyQuest XT8g DOB GoTo oder ähnlich.


Mit Goto gehts schneller u. hilfreicher , hierzu ein paar gute Okulare und wir sind glücklich.
Es könnte sicher auch funktionieren auf dem Tubus noch die genannte CCD Solar Kamera mitzuverwenden.
vielleicht kann ich auch Star-Adventurer zum fotorafieren und den Dobson zum Visuellen betreiben.

Die Teile zum fotorafieren kaufe ich mir erst wenn wir mit dem beobachten mal so weit sind.
Hier im Forum gibt es vielleicht den einen oder anderen Link, wo ich noch etwas Info in dem Zusammenhang
finden kann, wenn ihr da etwas schnell finden könntet, wäre nicht schlecht.

Euch allen vielen Dank !
schöner Sonntag
Gruß Rudi











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Hallo Rudi,

ich würde mir von Deiner Auswahl nicht ein Teil zulegen. Mit Deinem Apo warst Du doch schon auf dem richtigen Weg... das hätte man doch ausbauen können.
Aber- ich bin raus... viel Glück... und CS
*entfernt*
 
ich denke jetzt auch, dass das ziemlich aus dem Ruder gelaufen ist! Vielleicht einfach nochmal durchatmen, einen Schritt zurück gehen und nochmal gründlich nachdenken...

CS.Oli
 
Hallo Rudi,

ich würde mir von Deiner Auswahl nicht ein Teil zulegen. Mit Deinem Apo warst Du doch schon auf dem richtigen Weg... das hätte man doch ausbauen können.
Aber- ich bin raus... viel Glück... und CS
Bernd

Je mehr ich die Sache verfolge je unsicher werde ich, ich wollte mir nur ein Teleskop kaufen.

Schön zu lesen "Mit Deinem Apo warst Du doch schon auf dem richtigen Weg... das hätte man doch ausbauen können. "
Der Weg wurde leider zerredet. Einen guter Vorschlag auf Grund meiner pers. Angaben kam hier nicht zustande.

Also selbst ausprobieren, was man meint könnte passen oder die Sache begraben.

schönen Gruß
Rudi
 
Hallo Rudi,

eine Möglichkeit ist immer, sich jemand zu suchen wo man mal mitschauen kann. Damit gewinnt man etwas Sicherheit.

CS.Oli
 
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