Apo oder Hofheim-Dobs ???

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spica01

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Hallo erst mal <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />,


nach längerer (Schreib-)Abstinenz vom Forum melde ich mich auch mal wieder.

Ich benötige eure geschätzte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grknie.gif" alt="" /> Hilfe bei einer sehr schwierigen Entscheidung.

Ich möchte mich verkleinern (nein, nicht mich selbst, bin ja eh nur 1,72 cm groß <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />) oder treffender ausgedrückt-"erleichtern" (nein, auch wieder nicht was ihr jetzt denkt, sondern gewichtsmäßig beim Skope;-)).

Ich suche, neben meiner 12er-Lichtbrücke (mit der ich super zufrieden bin <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />), was kleines (leichtes) feines. Das ganze soll so in Richtung "Reiseskope" - "Schnellspechtelskope" gehen. Also spielt Größe, Gewicht, Aüskühlzeit etc. schon ´ne Rolle.

Da ich noch immer keine fotographischen Ambitionen habe, außer mal mit der Baader-Microstage am 114er-Newton ein bischen am Mond, geht es also nur um reine visuelle Beobachtung.

Preisrahmen: 1500 - 1700 Takkos

Jetzt schwanke ich zwischen einem guten 80er-APO a la "Williams Megrez TMB" auf leichter Monti like Giro II oder halt dem Hofheim-Dobson.

Anwendungsbereiche hauptsächlich DS und Richfield, was ja eigentlich eher für den Dobs spricht, aber der Apo hat halt auch was für sich.

Ich weiss, größer kann der Unterschied nicht sein, aber es ist nun mal so.

Und ich will hiermit auch keine neue Diskusion "LINSE GEGEN SPIEGEL" lostreten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/knuddel.gif" alt="" />.

Danke schon mal für eure Antworten.
 
Hi,
nun, m.E. ganz einfach.
DS verlangt Licht und Licht heißt Öffnung - also den Reisedob.
Da hilft auch Apo nicht, der 8" wird viel mehr Objekte zeigen wie der 80mm Apo.
Und was in beiden geht ist im Dob klar detaillreicher.

Dazu ein 26iger Nagler und Du hast richtig schönes Großfeld.
Haken sind die Okukosten, wobei Du alle, die am Hofheim gehen, auch am LB nutzen kannst, was die Sache nicht ganz so wild macht.
Bei den schweren Okus wirst Du was an der Balance machen müssen, da der Hofheim die von Hause aus nicht ab kann.

Alternativen gibts auch - Selbstbau, Dieter Martini.
Dann kann man evtl auch ein etwas freundlicheres Öffnungsverhältnis wählen, falls f/4 stören sollte.
CS
 
Moin Armin,

habe mir schon fast gedacht, das du als erster antwortest <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />.

Okularseitig sehe ich da keine Probleme:

31er + 13er Nagler
Speers-Zoom (demnächst mit den Hülsen von Günther´s Kollegen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/knuddel.gif" alt="" />)
und für ein 22er-LVW und ein 10er-SW bin ich gerade mit ein paar Händlern im Klinsch.
 
Hallo zurück,

also, wenn du ein absolutes Schnellspechtelgerät haben möchtest und darunter verstehe ich ein Gerät, das in kürzester Zeit aufgebaut und beobachtungsbereit ist, würde ich den kleinen Apo nehmen. Allerdings ist auch der Hofheim Dobson noch recht schnell aufgebaut und vor allem leicht überall mitzunehmen! Ich selbst habe den kleinen Reisedobson und möchte ihn nicht mehr missen, obwohl auch ich einen kleinen Semi-Apo nutze. Vor allem im Urlaub unter gutem Himmel wirst du die Größere Öffnung zu schätzen wissen (s. auch meine Zeichnungen auf meiner HP sowie First-Light-Report und Tuning Tips). Wie Armin aber auch schon sagte, brauchst du gute Okulare, die mit f/4 noch zurechtkommen (vor allem im langbrennweitigen Bereich) und die sind teuer (26 mm Nagler bietet etwa 2,5° SG, kostet aber fast soviel, wie der Dobson :-(! Der Spaßfaktor ist jedenfalls sehr groß mit dem Gerät.
 
Hi Detlef,

das ist jetzt Deja-vu, habe eben beim RAST dieselbe Diskussion geführt. Wir sind nach einigem Hin und Her eher beim Dobson angekommen. Grund war halt Deepsky-Wunsch auf Reisen, dem man doch mit dem Dobs viel besser nachgehen kann, als mit dem kleinen APO.
Okularpalette war in unserer Diskussion 22er LVW, 14er Speers und Speers-Zoom 5-8. Kann man sicher noch auffüllen, sollte aber eine Erstanschaffung mit Parallelnutzung am 8" f/6 sein.

Der APO konnte uns deepsky-mässig preislich nicht überzeugen (selbst ein 80 ED nicht) und lag mit seiner Leistung doch noch zu nah an einem größeren Feldstecher. Ist eben doch ein Widefield-Spezialist.
Selbst wer argumentiert, daß man Planeten von Daheim in den nächsten Jahren nicht gut beobachten kann, wird zugeben müssen, daß 80mm Öffnung auch in der Disziplin recht dünn sind.
Probleme beim Hofheim sahen wir in f/4 - Isomatte statt Klappstuhl einpacken? Man wird nicht immer eine passende Möglichkeit finden, das Ding aufzubocken. Ein Selbstbau-Reisedobson mit 8" f/6 wäre uns als Ideallösung erschienen.

Clear Skies
Sven
 
Hofheim-Dob

Hi Detlef,

lt. Deiner Anforderungen geht es in Richtung Öffnung und daher Hofheim statt APO.
Was beim "kleinem APO" immer wieder gern bzgl. Transportabilität vergessen wird,
ist die Montierung. Die ist auch schnell sperrig und schwer.
Beim Hofheim hast Du dieses Problem nicht, da praktisch dabei.
Wenn Du geschickt bist, wäre der Selbstbau auch anzudenken (günstiger, individueller).

Kurz (gemäß Deiner Anforderungen):
Hofheim statt kleiner APO - da sind Welten dazwischen.

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: Hofheim-Dob

hallo, mal wieder was zum thema :-),

ich besitze beides, bzw. habe mir einen fl102 zugelegt und den ed80 verkauft. der hofheim ist einem apo dieser grössenordnung bis auf die kontrastleistung, welche aber kaum stört, in allen für mich wesentlichen belangen überlegen. am planten wähle ich natürlich meist den apo, ist das bild ruhiger, kontrastreicher, weniger seeinganfällig usw. ichhabe denhofheim einige male im direkten vergleich mit 130er tmb und auch atsreya (beide etwa gleich gut, hilfe, keine steinigung!!) gesehen und würde zum hofheim greifen wegen der funktionalität. der kontrastunterschied ist noch das auffälligste, streulichtabschirmung, kollimation usw. sehr wichtig beim hofheim. dennoch, saturn im hofheim kommt einfach gut, knallscharfe cassini usw. einzig der auf- und abbau ist etwas besonderes, ein wenig fummelei, aber noch 3- 5 mal geht das im schlaf.

vor ein paar tagen war ein hofheimneuling bei mir und er hatte fragen zur performance, so dass wir einige okulare samt komakorrektor nebeneinander gestetet haben:

Link zur Grafik: http://i31.photobucket.com/albums/c375/drstefanlenz/DSC_8601.jpg

mit den vixen lvw, besonders das 22er und dem komakorrektor zusammen ist das bild bis an den rand super, wenn auch nicht perfekt. aber dazu muss ich mich schon anstrengen und besonders auf koma achten. ich würde sagen der effekt koma an f/4 annormalen oku wie hyperions geht 70 bis 90% weg.

mit etwas erfahrung ist es auch leicht kleine gegengewichte zu improvisieren, oder bei hofheim instruments kaufen, befüllbare gewichtstanks... fotografieren kann man mit dem teil auch per adapter auf vixen montis, mittlerweile

vg

stefan
 
Hi Detlef;

Mit nem Sternfreund habe ich mal genau die beiden von Dir avisierten Geräte Side-by-side gehabt:

wenn Du schwerpunktmässig DS machen möchtest, spricht zunächst mal (Öffnung!) alles für den Hofheim.
Aaaaber .. hast jemand von den Mitdiskutierenden mal versucht, das 26er oder 31er Nagler am Hofheim zu nutzen? Leute, die Okulare sind schön schwer und das Gute am Hofheim (leicht, transportabel gebaut) ist dann leider auch das Schlechte: Die Okulare zerren dann gut an der Dobson-Konstruktion, und der kleine Dobs verbeugt sich dann nett. Und es ist fraglich, ob das dann Spass macht.

Pluspunkt ganz klar für den Hofheim: Öffnung, damit bei dunklem Himmel "Tiefe". Und natürlich die extrem gut durchdachte und hohe Transportabilität.

Minuspunkt: Besagte mechanische Fraglichkeiten; für schwere Okus besteht sicher noch mechanischer "Nachrüstbedarf".

Im direkten Vergleich schmiert der Hofheim gegen den Apo in der Abbildungsqualität völlig ab. Die nadelpunktfeinen ästhetischen Abbildungen kann der nicht wie der Apo. Und auch das Thema Justage ist leider bei derart schnellen Öffnungsverhältnissen (f4) ein solches Thema.

Kurz: tiefere aber flauere Bilder beim Hofheim gegen nicht so tiefe aber knackige Bilder beim Apo.

Schwierige Entscheidung.

Letztlich, der beste Tip: Versuch mal durch anderer Sternfreunde 80er TMB´s bzw. Hofheims durchzuschauen.

Grüsse Hannes
 
ich kann einiges oben gesagtes nicht bestätigen und das nach einem jahr und viel erfahrung mit dem hofheim und apos zwischne 80 und 130 mm. bei einem gesamtgewicht oku+korrektor von ca. 600g gibts null komma null probleme. flaue bilder kenne ich nicht. der tmb130 hatte 99% strehl (bei welcher wellenlänge auch immer) und war optisch perfekt + die sternabbildungen im direkten vergleich waren im hofheim auch sehr schön. ebennicht frei von newtontypischen beugungserscheinungen aufgrund des fangspiegelkruezes. ein komakorrektor (und lvws) ist eben grundsätzlich zu empfehlen und jeden cent wert. ein nagler 26 hat eine ap >6, idr nicht zu empfehlen. ein 22 lvw oder 24 panotik reicht meiner erfahrung nach völlig aus. wer aber eins hat, es geht! selbt einen fotoapparat trägt die konstruktion. ist mir rätselhaft warum dieser dobson eine solche performance hatte. die kollimation dauert 2-3 min und hält allen belastungen während der beobachtungen stand, also man muss nicht nachjustieren.

gruss s.
 
Hi Stefan,

ein nagler 26 ... wer aber eins hat, es geht! selbt einen fotoapparat trägt die konstruktion. ... die kollimation dauert 2-3 min und hält allen belastungen während der beobachtungen stand, also man muss nicht nachjustieren.

ist auch meine Erfahrung, die Stabilität ist sehr gut. Allerdings gefallen mir die ganz schweren Okulare doch nicht so gut, weil man beim Okularwechsel immer Probleme mit dem Gleichgewicht bekommt (Gegengewicht zerrt!). Aus diesem Grund nutze ich ein 27 mm PanO für maximale AP von 6,75, welche ich übrigens unter dunklem Himel durchaus für sinnvoll halte. Das PanO ist zwar geringfügig schlechter von der Abbildungsleistung, als das 26 mm Nagler und hat auch ein etwas kleineres wahres Feld, ist aber nur knapp 500 g schwer, so dass der Dobson auch beim Okularwechsel die Position hält (mit zwei Friktionssystemen und etwa Gegengewicht!). Die Abbildungsleistung kann freilich nicht mit einem APO mithalten, ist aber dennoch sehr ordentlich und die Koma stört nach etwas Gewöhnung nicht mehr gar so doll (auch ohne Korrektor).
 
Hi Detlev,
nun, wenn ich kann und da bin, mache ich - zumal ich hier was beitragen kann, denn Klotzis Hofheim habe ich schön öfter erlebt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Okumäßig wärst Du dann fast genau bei dem was ich habe. Damit kann man gut bei f/4 leben, wobei das 31iger N. schon ne arg große AP macht und auch gut 300g schwerer ist wie mein 26iger Nagler.
Aber das sollte nicht weiter stören, aber noch mehr Balancetuning am Hofheim erforderlich machen.
CS
 
Hallo alle zusammen,


danke für eure Atworten.
Tja, ich habe mir das fast schon so gedacht.
Meine Tendenz geht ja eigentlich auch eher zum Dobs.
Dazu kommt noch: Das Teil sieht ja auch noch echt scharf aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />. Soll zwar nicht das Hauptkriterium sein, aber das Auge ißt ja bekanntlich auch mit <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.


@Armin: Selbstbau ist bei mir so eine Sache. Nicht das ich 2 linke Hände voll mit Daumen hätte, aber:
a) fehlende Zeit
b) fehlendes Equipment
c) fehlende räumliche Möglichkeiten

Bzgl. Balance am Hofheim bieten die ja als "werksseitiges Zubehör" zwischenzeitlich auch was an.


@Thomas: I don´t know why, aber der Link zu deiner Page funktioniert bei mir nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />. Schade, hätte ich mir gerne mal angeschaut. Du scheinst ja sehr zufrieden mit dem Hofheim zu sein !!

Klar, das 31er-nagler werde ich wohl nur zu Hause verwenden, nicht auf Reisen. Da wird´s wohl mit dem 22er Vixen LVW losgehen.

Und Spaß will ich auf jeden Fall haben ;-)))


@Sven: Dann bin ich ja beruhigt, ich dachte ich sei der einzige mit solchen Gedanken im Hirn <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/schwitz.gif" alt="" />.

Okularmäßig sieht´s bei mir ja ganz gut aus:
31er-Nagler (o.k., nicht gerade das Optimum am Hofheim, sollte zur Not aber gehen)

Speers-Zoom

13er-Nagler

10er-Antares-SW und 22er Vixen LVW stehen kurzfristig zum Kauf an.


@Tom: Sehe ich genauso wie du:
Skope + Monti + Stativ + Zubehör, da kommt schnell was zusammen. Und beim Hofheim finde ich das Konzept einfach genial.


@Stefan: Du bist ja von dem Dob´s richtig angetan. Freut mich sehr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />.

Der Korrektor kostet ja nun mal auch ein paar Eurönchen, findest du, das der tatsächlich merklich was bringt ??

Ich habe vorhin mal auf der Page von Hofheim ein wenig gerechnet. Mit meinem geplanten Budget komme ich ja gerade so hin, wenn ich halt alles "sinnvolle" direkt mitbestelle.
Ich hoffe, die lassen bzgl. des Preises noch ein wenig mit sich reden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pfeif.gif" alt="" />.


@Hannes: Ist mir schon klar, das der Dobs in Sachen Abbildung nicht mit ´nem Apo mithalten kann. Das ist ja auch mit ein Grund meiner Unsicherheit.
Aber momentan beobachte ich ja auch ausschließlich mit der 12er-Lichtbrücke und bin sehr zufrieden damit. Dadurch habe ich auch schon eine gewisse Übung in Sachen Justage.
Und die Neuanschaffung soll überwiegend mobil eingesetzt werden (Urlaub).


Dann werde ich halt nochmal in mich gehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/confused.gif" alt="" />.


Thanks for all !!
 
Hi Detlef,

@Thomas: I don´t know why, aber der Link zu deiner Page funktioniert bei mir nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />. Schade, hätte ich mir gerne mal angeschaut. Du scheinst ja sehr zufrieden mit dem Hofheim zu sein !!

Huch, das ist ja komisch! Probier doch einfach mal den Link zu kopieren und direkt in die Adressleiste des Browsers zu kopieren. Eventuell liegts auch deinen Einstellungen oder an deinem Provider!? Ich bin aber in der Tat sehr zufrieden mit dem Hofheim-Dobson und kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen!
 
Hi Detlef,

viel tunen mußt du eigentlich nicht, das gute Stück funktioniert auch so ganz gut! Ich habe eine Streulichtblende gegenüber dem Okularauszug angebracht (aus Moosgummi), um den Einfall von Streulicht, das direkt über die Hutkante in den Okularauszug kommen kann, abzublocken. Dann noch eine Metallplatte auf dem Spiegelkasten, um dort kleine Küchenmagnete als verschiebbare Gegengewichte anzubringen. Einen Off-Axis-Sonnenfilter kann man sich leicht aus Pappe und Baader-Filterfolie bauen und einen Halter für einen Quickfinder ebenfalls. Viele nützliche Tips findest du auch bei http://www.stern-fan.de/
 
Hallo Sternenfreunde,

ich hab den Treat mit viel Aufmerksamkeit verfolgt. Der Hofheim Dobs macht ja eine wirklich gute Figur, aber wie sehen den Eure Erfahrungen bei Flugreisen aus. Es sind ja doch recht viele Stangen sowie Stäbe dabei und da man heute nicht mal mehr eine Nagelschere oder einen Stielkamm mit im Handgepäck haben darf, da könnte es mit dem Dobs a biserl kritisch werden oder?

lg
FrankX
 
Hallo Frank
für die Kontrolle waren nur die Federn des Friktionssystems interessant. Die lege ich nächstes Mal obenauf.
 
Hallo alle Hofheimkenner,
wie sieht es aus mit der Zeniteinblickhöhe von einem Meter?
Man hat ja nicht immer ein Tisch in greifbarer Nähe. Von meinem niedrigen Hocker aus, kann ich mir den Einblick ins Okular noch gut vorstellen. Problematisch könnte allenfalls der Blick durch den Leuchtpunktsucher werden. Lässt sich das ohne arge Verrenkungen aus der Sitzposition vom Hocker bewerkstelligen?
Grüsse, Peter
 
Hi Dietmar,

na dann... vielleicht lassen die von der Sicherheit auch mal die Kirche im Dorf ;-)
Ich denke zur Beruhigung kann man Notfalls vor der Flugreise sein Handgepäck kurz am Flughafen ansehen und "abnicken" lassen.

lg
FrankX
 
Moin Detlef,

also wir hatten den Hofheim von Dietmar mit auf La Palma

@ Dietmar: stimmt, aber die hatte ich in der Tasche <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Meine Einschätzung des Hofheim:
- wirklich gute Optik (komakorrektor u. E. Pflicht)
- teils nur mittelmäßige Verarbeitung (2 mal fielen Halter ab)
- labile FS-Spinne
- sehr kompakt
- muß zum Beobachten wegen geringer Einblickhöhe auf einen Tisch o. ä.
- ohne Komakorrektor u. E. nicht wirklich befriedigend
- Friktionsfedern unbedingt erforderlich
- schweres Zubehör mit angehängtem Gewicht (Wasserflasche) ausgleichbar

Wir waren vom Lütten trotz der oben gelisteten Kritik eigentlich recht angetan.
Dieses Gerät ist kein Panzer, sondern ein rel. leichtes Reisegerät, bei dem man insofern Abstriche machen muß.
Verwendung fand ein Televue Paracorr als Komakorektor.
Trotz f/4 tauglicher Okulare (Nagler und LVW) würde ich persönlich das Bild ohne Komakorrektor als nicht zufriedenstellend einstufen - Dietmar ist wohl der selben Meinung.
Bedeutet: Zusätzliche Kosten.
Das ist halt ein Tribut an f/4.

Ärgerlich war, daß 2 mal die Halter der Zollstöcke an der Spiegelbox abfielen, da sie nicht richtig geleimt waren - das habe ich jetzt auch schon von anderen gehört.

Der Hofheim in f/5-f/6...das wäre was...
So ein Reiseteleskop mit rel. großer Öffnung muß her....ich bin gerade am 10,6" Feinschliff in f/5,5.

Mein Fazit:
Interessantes Reiseteleskop mit geringen, abstellbaren Mängeln.
Wer selbst bauen kann, sollte m. E. sowas in f/5 bis f/6 bauen.
Wer keine Finger oder Zeit zu ATM hat, kann viel Spaß mit diesem Gerät haben.
2007 wird er wohl wieder auf La Palma in Sternenlicht blicken <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
 
Moin,

schau dir mal das 8te Bild in dem von mir verlinkten Bericht an....da siehst Du wie klein der Hofi ist.

Ohne Tisch....nöööö, zumindest nicht mit mir <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 
Hallo alle zusammen,


danke für eure Atworten.

@Stefan: Du bist ja von dem Dob´s richtig angetan. Freut mich sehr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />.

Der Korrektor kostet ja nun mal auch ein paar Eurönchen, findest du, das der tatsächlich merklich was bringt ??

...
Thanks for all !!

hallo,

der korrektor ist sein geld wert und hat deutliche ergebnisse. mal ein beispiel, rein subjektiv. hyperion sei referenz. der unterschied zu einem lvw oder nagler ist kleiner oder max. gleich wie wenn ich zum hyperion den komakorrktor dazu packe. eine panoptik oder ein lvw bringt viel, aber zusammen mit kommakorrektor noch mind einmal soviel. der effekt ist praktsich weg und ich bin ein alter leica-freak und habe einen blick für optiken.

einblickhöhe: für mich reicht ein 3 euro dreibein völlig aus, sitzhöhe ca. 20cm. mit dem teil hüfpe ich wie ein frosch um den hofheim herum. bin 184 gross. für meine frau (169) ists im zenit schon zu hoch, die bräuchte einen stuhl von mind 30cm sitzhöhe

flugzeug: seit den verschärfungen bin ich nicht mehr mit dem teil geflogen. da bin ich auch mal neugierig. zuvor wars aber lustig weil die meisten das nicht kannten. ein kontrolleurr hatte selber einen dobson und fand den hofheim rattenscharf weil er ihn nicht kannte.

vg

s.
 
Hi,
das mti den Verschärfungen der Handgepäckbegutachtung ist nicht so wild.
man sollte etwas mehr Zeit einplanen - zumindest in F-town - weil man inzwischen sicher gehen kann, das man nach dem Durchleuchten in den Nebenraum gebeten wird wo das Gepäck nochmal geprüft wird - scheinbar eine Art Materialtest. Das haben sie sogar mit Ferngläsern gemacht, die ganz offensichtlich nicht nach Selbstbau aussahen.
Letztlich also nur ne Frage der Zeit.
CS
 
Hallo Peter,

ich sehe das so wie Stefan, komme mit einem kleinen Höckerchen ganz gut mit dem Dobson klar. Ist vielleicht nicht immer die superbequemste Haltung aber noch OK. Im Zenit allerdings wird es tatsächlich etwas unangenehmer, da man sich nicht mehr nach vorne beugen kann und der Stuhl dann zu hoch ist. Da muss man seinen Kopf dann zur Seite neigen. Also, wenn man aufbocken kann, sollte man das ruhig machen, auf einen wackeligen Tisch würde ich aber wohl eher verzichten.

@Ekkehard
Mit abfallenden Teilen hatte ich bisher nie Probleme! Alles recht solide Verbaut. OK, die Spinne ist etwas labiler als bei den Standardnewtons mit dicken Streben aber solange man bei der Fangspiegeljustage nicht zu sehr drückt, passiert nichts. Ich damit noch nie ein Problem und konnte mit meinem Cheshire immer auf anhieb eine saubere Justage hinbekommen ohne da am Stern großartig nachjustieren zu müssen.

Im Flugzeug hatte ich den "Kleinen" bei der SOFI in der Türkei mit dabei, im Rucksack mit zwei Friktionssystemen, Cheshire, Magneten und Sonnenfilter. Und was soll ich sagen, das Ding ist ohne jede Frage oder etwas öffnen zu müssen durch die Kontrollen gegangen. Wenn das Wetter um den 01.11. herum in England gut ist, überlege ich ihn dorthin mitzunehmen. Das wäre doch dann mal ein echter Härtetest ;-)
 
Hey Thomas,

ja die Klemmklötze waren definitiv nicht richtig verleimt.
Ich denke daß da der Schreiner ´n büschn Bubu gemacht hat...dürfte nicht bei allen so sein.
Im Astrotreff hatte jemand gepostet, daß auch Klemmböcke abgefallen waren.
Ist einfach zu wenig Leim drauf gewesen.

Wenn Du aber in der Pampa bist und keine Möglichkeit hast das zu reparieren....nicht prickelnd.

Die FS-Spinne funktioniert - richtig.
Nicht unerwähnt sollte trotzdem bleiben daß sie eigentlich sehr einfach sehr viel besser gebaut werden könnte....und um 3/4 schmaler (jetzt 4mm) dazu.
 
Hi Ekkehard,

zugegeben, in der Pampa ist das ein unangenehmes Ereignis. Wem das einmal passiert, der hat immer Holzleim dabei ;-) Ich musste übrigens auch schon mal nachleimen aber nicht weil etwas abgefallen wäre, sondern weil ich beim Einbau der Einschlaghülse für das zweite Friktionssystem etas zu wild mit dem Hammer draufgehauen habe :-( Naja, wieder geleimt und gut is. Klar die Spinne ist nicht optimal aber man kann damit leben. Rolf hat ja schon einen Verbesserungsvorschlag aufgezeigt (www.stern-fan.de).
 
Hallo Stefan,
welchen Komakorretor verwendest du? Paracorr oder den von Hofheim vertriebenen?
Auf der Tuningseite von Rolf Geissinger (stern-fan.de) wird speziell der (schwere) TV Paracorr empfohlen, der hofheimeigene bringe keine Verbesseerung. Kannst du diese Aussage bestätigen?
Grüsse, Peter
 
Hallo zusammen,
noch was zum ParaCorr. Das Bild wird beim Beobachten ruhiger.
Das Auge scheint bei einem deutlich komabehaftetem Bild zwischen fokussierter Bildmitte und komatösem Rand zu wandern auf der Suche nach dem besten Fokus.
Die Ruhe im Bild bezieht sich also auf den beendeten Wandertrieb des Auges bei komafreiem, scharfem Abbild.
 
Hallo Stefan,
welchen Komakorretor verwendest du? Paracorr oder den von Hofheim vertriebenen?
Auf der Tuningseite von Rolf Geissinger (stern-fan.de) wird speziell der (schwere) TV Paracorr empfohlen, der hofheimeigene bringe keine Verbesseerung. Kannst du diese Aussage bestätigen?
Grüsse, Peter

hallo peter,

der von hofheim angebotenund speziel abgedreht wurde. stammt wohl aus dem hause baader. ist meiner meinung nach hervorragend. paracorr kenne ich nicht, nur, was soll der noch besser machen? ist ja schon so super...

gruss stefan

p.s.: falls wer den fred noch nich kennt:

hofheimbericht fuerte
 
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