Apochromate „Made in Germany“

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ralfmuendlein

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Astro-Optik-Manufaktur bietet ab sofort Apochromate für visuelle bzw. fotografische Anwendung.
Vorwiegend für visuelle Anwendung Doublet Apochromate der Größe 130/1200 und 160/1600. Der achtlinsige Astrograf 130/520 mit f/4 ist rein für fotografische Anwendung konzipiert.

Optikrechung durch Dr. Jürgen Pudenz, Fertigung durch Optikmeister Peter Große, Mechanische Komponenten und Vertrieb über Ralf Mündlein

Weitere Info´s unter www.astro-theke.de/astro-optik-manufaktur/

Wir stellen am 19.9 auf der AME 2015 aus und freuen uns auf Euren Besuch am Stand.

Besten Gruß
 
Hallo Torsten,
der Achtlinser ist auf der Seite noch nicht beschrieben. Zwei Geräte sind in Nutzung, ein drittes Gerät in der Fertigung.

Im Gegensatz zu den Zweilinsern, die in gewissen Stückzahlen sofort oder kurzfristig lieferbar sind ist nur ein Achtlinser absehbar verfügbar.

Auf der AME wird ein 130/520 ausgestellt werden, auch Bildmaterial das mit der Optik gewonnen wurde.
Von der AME erhoffen wir persönlichen Kontakt zu Fotografen und Ihre Meinung zu diesem Gerät um die Resonanz/Akzeptanz in Erfahrung zu bringen. Mit Auflage eines nächsten Fertigungsganges macht es auch Sinn die Achtlinser auf der Seite zu bewerben.

Als Manufaktur können wir in der Geschwindigkeit und unseren finanziellen Mitteln nicht mit großen chinesischen Konzernen mitziehen.

Es wäre schön, Dich auf der AME zu treffen.

Clear sky




 
Hallo Ralf,

gratuliere zu den Beiden wirklich sehr schönen Optiken.
Endlich mal wieder etwas von der Entwicklung bis zu Fertigung zu 100 % aus Deutschland.
Ok zu fast 100% das FPL51 kommt ja von Ohara wobei man hier auch das Schott PK52A hätte nehmen können, das ist mit dem FPL51 identisch dann wär‘s wirklich zu 100% aus Deutschland.
Schade das die Schott Gläser so extrem teuer sind.

Gute Wahl der Eckdaten, da ist auch mit dem FPL51 im Zusammenspiel mit dem ZK7 ein sehr gutes Ergebnis möglich so das diese Optiken vielen schnellen Designs mit FPL53 überlegen sind.
Vorbildlich auch die Nennung beider Gläser und die Angabe der Strehlkurve.
Genauso gehört sich das auch. :super:

Viel Erfolg mit diesen interessanten Optiken.

Grüße Gerd
 
...naja, auch die Schott-Gläser sind ja nicht 100% aus Deutschland - oder werden wirklich alle Kristalle hier gezüchtet bzw. die Rohmaterialien hier gewonnen ;-) ?
Abgesehen von der Glaswahl - muss ja immer noch wer her, der auch damit umgehen kann. Viel Glück, Ralf Mündlein!

Stefan Korth
 
Hallo Stefan Korth,
nach meinen Unterlagen kommen jedenfalls die NZK-7 Gläser aus Deutschland, während bei OHARA die Wahl aus den drei Herstellungswerken nicht ohne weiteres getroffen werden kann.
Auf der "OHARA" Rechnung steht Ursprungsland "Taiwan".

Ich stimme aber zu, dass die Herstellung der wesentliche Teil für Qualität ist, jedenfalls wenn gute Qualitätsgläser gekauft werden.
Da bei uns jede Optik einzeln geprüft und Polierkorrigiert wird bis das gewünschte Ergebnis erreicht wird, natürlich vor der Vergütung der Linsen, danach wieder unter der Kontrolle der optischen Bank endmontiert und optimiert wird, (Abstände und Justage der Linsen) ist das meiner Meinung nach der entscheidende Unterschied. Dafür fallen Beispielsweise für eine 130er Optik insgesamt 100 Arbeitsstunden an!
Deswegen auch "Manufaktur".

Die Fassung kommen natürlich auch 100% aus Deutschland und diese sind exakt auf den Glasdurchmesser abgestimmt, wozu eigens pro Durchmesser ein Prüfglas hergestellt wurde.

Laut hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Made_in_Germany
Der größte wertsteigernde Wert, die Herstellung der Optik, erfolgt in Deutschland.

Besten Gruß


 
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Hallo Ralph,

Respekt und viel Erfolg! Schön, daß ein neuer Mitspieler mal aus dem bisherigen Marktschema der Produktionsverlagerung ausbricht. Doppelter Respekt gebührt euch für das ungewöhnliche Design. Vieleicht kommen jetzt manche Leute zu der Erkenntnis, daß ein Apo keinen Polystrehl von 0,99 haben muß um richtig gut zu sein.
Ich wünsche Euch viel Erfolg!

Clear skies

Tassilo
 
Hi!

Viel Erfolg wünscht

fquadrat
 
Hallo Stefan,

natürlich muss man bezüglich Made in Germany die Kirche im Dorf lassen und kann nicht erwarten das alles vom Rohstoff angefangen zu 100% aus Deutschland kommt.
Allerdings ist das ED Glas ja nun mal doch schon ein wesentlicher Bestandteil eines solchen APOs und darum von mir die kleine Einschränkung mit dem fast zu 100% aus Deutschland.
Das tut dem Produkt ja auch überhaupt keinen Abbruch, das FPL51 ist schließlich qualitativ hochwertig und bewährt

Grüße Gerd
 
Hallo Tassilo,

Vieleicht kommen jetzt manche Leute zu der Erkenntnis, daß ein Apo keinen Polystrehl von 0,99 haben muß um richtig gut zu sein.
ich stimme dir hier erst mal zu, will aber trotzdem mal erwähnen das die von Ralf hier vorgestellten APOs mit der gewählten Auslegung auf einen schon recht ordentlichen Polystrehl kommen der im Bereich einiger schneller Triplets mit ähnlicher Öffnung liegt.

Grüße Gerd
 
Auch ich möchte meine Achtung davor aussprechen.

Ralf hat sehr gute Partner und daher für Deutschland einen Super Preis.
Mit üblichen Firmen die solche Optiken herstellen können, bezahlt man in Deutschland locker das doppelte und bei großer Mindeststückzahl.

Ich hatte mal bei diversen Herstellern in Deutschland angefragt was eine LZOS 105 mm F/6.2 triplet Linse mit FPL 53 kosten würde, und bekam mindestpreis Euro 3.000 ode rmehr bei entsprechender Mindeststückzahl...plus Zusatzkosten fr Testgläser
 
Hallo Ralf,
ich begrüße Eure Entwürfe gut korrigierter Zweilinser! Die Namen Jürgen Pudenz und Peter Große sprechen für höchste Qualität!
Mir fehlt neben den 13 und 16 cm Entwürfen aber ein "kleiner Refraktor" mit ca. 6 bis 9 cm Öffnung als klassisches Schulfernrohr. Dieses Segment ist derzeit absoluten Billigprodukten vorbehalten. Ein Nachfolger für den Telementor als Schulfernrohr hoher Qualität wäre etwa ein 80mm/840mm mit Euren neuen Glaskombinationen. Wäre so etwas machbar zu einem erträglichen Preis?
Gruß Willi
 
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Hallo Ralf,

du schreibst ja auf deiner HP, dass noch größere Optiken folgen werden... in welchem Bereich (D/F) werden die wohl liegen?

Dank u CS,

Maiko
 
Zitat von willifoester:
Dieses Segment ist derzeit absoluten Billigprodukten vorbehalten. Ein Nachfolger für den Telementor als Schulfernrohr hoher Qualität wäre etwa ein 80mm/840mm mit Euren neuen Glaskombinationen.
Hallo Willi,

nur interessehalber: Was spricht gegen einen ED80 mit gutem Okularauszug als Schulteleskop (außer der kleinen Öffnung, die Schüler abseits des Sonnensystems nicht unbedingt begeistert)? Oder ein Vixen 80M?

In der Öffnungsklasse gibt's meiner Meinung nach schon einiges, nicht nur Tablettenröhrchen. Bei 60mm sieht's schon anders aus, da gibt's in der Tat viel Spielzeug - aber auch noch weniger Wow!-Effekt:-)

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Willi,
da bin ich der gleichen Meinung wie Alex.
Für 80 und 110mm gibt es schon genug Hersteller.
Der 130/520 wäre dagegen eine echte Marktlücke.
Schließlich sollen die Teleskope ja verkaufbar sein.
Liebe Grüße
Jochen
 
Hallo,

ich kann mich Alex nur anschließen, bis 80mm Öffnung ist der Markt, auch mit hochwertigen Apos gut gefüllt.
Vielleicht könnte ein hochwertiger 100/1000 als visueller zweilinsiger Spezialist durchaus noch Freunde finden.

Beste Grüße
Jürgen
 
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Hallo Jürgen,
ist der Markt wirklich mit hochwertigen, visuell ausgelegten Refraktoren von 6 bis 8 cm Öffnung bei einem Öffnungsverhältnis von ca 1:10 und verringertem sekundärem Spektrum gut gefüllt? Das einzige hochwertige Gerät in dieser Kategorie scheint mir derzeit der Vixen 80/910 zu sein, allerdings als Achromat ohne Verwendung von Sondergläsern.
Gruß Willi
 
Hallo Willi,

also F10 gibt es ja kaum noch im ED-Apo Bereich und ist bei den kleinen Öffnung zur Erreichung einer guten Farbkorrektur wohl auch nicht nötig.
Nehmen wir mal nur Zweilinser, so fallen mir vor allem der Vixen ED81 sein, mit einem Öffnungverhätnis von f7,7. Leider finde ich bei dem den Auszug nicht so toll, aber da kann man ja was dran machen und z.B. einen Feathertouch nachrüsten.

Desweiteren fällt mir noch als hochwertige Alternative der FC76 von Takahashi ein, mit einem ebenfalls moderaten Öffnungsverhältnis von f7,5.
Bei den beiden würde ich nach man meiner Einschätzung keinen Wert auf f10 legen, um auf eine hervorragende Bildqualität zu kommen.

Beste Grüße
Jürgen
 
Hallo Willi,

wieso nur f/10 und nicht gleich f/15? :-)

Der 90/900 Acuter (Forums-Thread) liegt ja auch wie Blei in den Regalen, auch wenn er bestimmt ein tolles Gerät ist. Zumindest ist er trotz aller Werbung hier im Forum immer noch zu haben und nicht abverkauft: Astroversand.

Beim ED80/600 sehe ich keinen Farbfehler, kann hoch vergrößern und habe mehr Feld. Und wenn du an Schulteleskop denkst: Ich habe es bei der SoFi sehr schön gesehen, dass sehr viele Schüler erst mit dem Handy durchs Okular geknipst haben, anstelle durchzuschauen. Flattener dazu, und aus dem Teleskop wird ein schönes Fotogerät mit f/6, kein Flattener, und du hast ein Riesen Bild, mit dem die Ziele leicht zu finden sind.

Von daher: Warum auf f/10 gehen, wenn die Unterschiede zu einem guten f/7,5 den meisten Nutzern allenfalls im Spektroskop auffallen? Ich schaue auch immer noch gerne durch die Oldtimer aus den 50ern auf unserer Sternwarte, aber empfehlen würde ich die heute nicht mehr.

Beste Grüße,
Alex
 
Vielen Dank für die freundliche Aufnahme des Themas hier und den guten Wünschen von Gerd, Stefan Korth, Tassilo Bohm, Markus Ludes und Willi.

Auf der AME gab es auch guten Zuspruch von Baader, Kunden und Besuchern - herzlichen Dank

@ Maiko
Du kannst mir gerne Deine Wünsche schreiben; es ist hilfreich zu erfahren was gewünscht wird.
Vom Sinnvollen her wird ein noch größerer 2-Linser wie der 160er f /10 für die meißten Anwender zu lang werden. Ich nutze selber einen Fluorit Triplet 200/2000 was in der 4m Kuppel noch geht, aber gewisse Einblickpositionen etwas Sportlichkeit verlangt. 200mm Öffnung erscheint mir interessant als Stufe zum 160er. f/9 könnte hier ein guter Rahmen sein. Um aber hier heranzugehen brauchen wir zunächst Erfolg mit den jetzigen Geräten.

@Willi
Selbst der 130/1200 ist eigentlich schon zu klein um als Manufaktur bestehen zu können. Würde bei dem Gerät mit realen Stundenlöhnen gerechnet werden, so wäre das Gerät so teuer wie z.B. ein TOA 130 und dann natürlich keinen Käufer finden.
Ein CNC Automat mit Stückzahlen dahinter macht eben gewisse Arbeiten geschätzt 50x schneller als wir es leisten können. Bei großen Optiken sind nicht solche Stückzahlen dahinter und die Schwierigkeiten in den Herstellungswerken steigen an verbunden mit Risiken wodurch unsere Manufaktur eine Chance hat. Derzeit sehe ich keine Möglichkeit kleinere Systeme als Manufaktur zu einem aktzeptablen Preis herzustellen.

@All Für Herstellungswünsche die uns vorgeschlagen werden:

Wir können voraussichtlich nur 3 Produkte gleichzeitig anbieten und die erreichbaren Stückzahlen bedingt durch den hohen Arbeitsaufwand sind sehr begrenzt. Derzeit sind wir bei den 2-Linsern sofort lieferfähig bzw. haben rel. kurze Lieferzeiten für die vorhandenen Gläser. Dafür wurde 1 Jahr vorgearbeitet bevor die Ankündigung hier herauskam.
Für Neuauflagen muss jeweils mit 1 Jahr oder länger gerechnet werden. Alleine die Lieferzeit für solches Glas beträgt 18 Wochen und länger.

Besten Gruß


 
Hallo Gerd,
will aber trotzdem mal erwähnen das die von Ralf hier vorgestellten APOs mit der gewählten Auslegung auf einen schon recht ordentlichen Polystrehl kommen der im Bereich einiger schneller Triplets mit ähnlicher Öffnung liegt.
- I wollte keinesfalls andeuten, daß der Polystrehl schlecht ist - das ist ganz sicher nicht der Fall. Ich denke aber, daß man das auch aus meinem Post nicht herauslesen kann.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Stefan,

das seh ich (heutzutage) für f/10 ähnlich wie für f/15:-) Ein paar Liebhaberobjekte, aber keine nennenswerte Stückzahl.

Beste Grüße,
Alex
 
Na dann plant Ralf ja völlig daneben. Der 130/1200 hat 1:9.2, und welches Öffnungsverhältnis hat der 160/1600 ?
Ich persönlich empfinde ein Objektiv mit verringertem sekundärem Spektrum und entspanntem Öffnungsverhältnis als interessante Alternative zu den extrem ausgelegten Tripletts. Sollte nun die hier beworbene Qualität der tatsächlich erreichten entsprechen (und wenn Peter Große die Optiken nach Entwurf von Jürgen Pudenz fertigt habe ich da keine Zweifel dran), dann sollte ein solches System jedem "preisgünstigen" Triplett im Schnitt überlegen sein, da bei Billigproduktion hohe Qualitätsvorgaben nur selten eingehalten werden können.
Gruß Willi
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Willi,

wie gesagt: Ein paar Liebhaberobjekte versus nennenswerte Stückzahl. Eine Manufaktur hat da Chancen, aber mit Schulteleskop hat das nichts zu tun. Ist eine andere, kleinere Zielgruppe. Ein Schulteleskop muss vor allem atombombensicher gebaut sein, um Schüler und Lehrer zu überstehen.

Ich bezweifle, dass Ralf da tausende absetzen wird - oder als Manufaktur die Kapazitäten dazu hat. Dass er Käufer findet, die so ein Design schätzen: Das glaube ich gerne und wünsche es ihm. Aber nicht im Massenmarkt, das ist was für Liebhaber (was nichts schlechtes ist!).

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Willi

leider muss deiner Vorstellung widersprochen werden.
Ein moderner Triplet hat oft dennoch eine bessere Farbkorrektur und Farbfehler haben die gleiche Wirkung wie sphärische Aberration > Schärfe und Kontrastverlust.

Langer Tubus hat mehr Luftvolumen zum Auskühlen als kurzer ...in der heutigen Zeit hat aber niemand mehr die Gedult zu warten, daher werden Teleskope mit langer Auskühlzeit durch schlechtreden und Nichtkauf abgestraft.

Nimm als Bsp. mal einen hochgejubelten Tak FS 128 oder gar FS 152...von denen vielen behaupten , Ultraleicht, superschnelle Auskühlung, wahnsinnskontrast, entspanntes Design und stelle bei A-B Vergleiche moderne günstige farbreine Triplets von guter Qualität gegenüber....der FS geht da wo es drauf ankommt, Vergößerungsfähigkeit und maximale Detailerkennung im höheren Vergrößerungsbereich ,baden.

Die Ausländischen Hersteller haben gezeigt, das auch ein APQ ersetzbar ist und deutlich weniger kostet, deswegen gibt es keine neuen APQ mehr.

Ralf weiss dies alles, da bin ich ziemlich sicher , er rechnet sicherlich mit der Kundschaft , die MADE in GERMANY über alles andere vorzieht, das werden nur wenige sein, aber seiner Manufaktur wird das reichen und dafür drücken wir Ihm wohl alle die Daumen.
 
Hallo Markus,
danke für das Daumen drücken und Deine Erfahrungsberichte. Ich kann eben nur für mich sprechen wie eben hier im Forum Jeder so seine eigenen Erfahrungen gemacht hat und die Erfahrungen müssen sich nicht decken. Sie sind auch nicht auf andere Beobachter übertragbar nach dem Motto „Ich habe es so gesehen und darum ist es so - Du musst es doch auch so sehen wie ich es sehe“!

Tatsächlich habe ich selber einen hervorragenden FS-102 der mich motiviert hat. Ich habe aber auch eine andere FS-102 Optik gesehen von der ich das nicht sagen kann.

Im A-B Vergleich von einem farbreinen TOA 130 zu einem Prototyp 130/1200 mit FPL 51 und NSL-5 in asphärischer Ausführung machten zwei sehr erfahrene Beobachter bei sehr gutem Seeing stundenlang einen „Jupitervergleich“ und trennten sich mit einem „Remis“. Die aktuellen 2-Linser mit NZK-7 sind farbreiner.
Jedenfalls im Hochvergrößerungsbereich und Bildkontrast lag dieser 2-Linser nicht hinten.

Auf das „Made in Germany“ sind wir tatsächlich stolz und in „Chinaoptiken“ die ich in der Astrotheke auch verkaufe suchen wir keine Konkurrenz, setzen aber eine Alternative dazu.
Ein Kunde soll am Besten einfach durchsehen und dann selbst entscheiden, wenn die Rahmendaten abseits des „Mainstreams“ in Frage kommen. Dessen bin ich mir bewusst, den Wünschen der Mehrheit nicht zu entsprechen.

Besten Gruß
 
Hallo Ralf,

auf welchem Niveau wird denn der Preis des Achtlinsers liegen?
Ich bin total neugierig:)

Gruß,
Stefan
 
Hallo Stefan,
der Preis wird um 12K€ liegen, den letzten Glaspreis als Grundlage.
Bei Preissteigerungen hier oder anderen Materialen kann es noch etwas nach oben gehen.
Das Interesse auf der AME war groß, eigentlich mehr als wir erwartet haben. Details gerne direkt anfragen; es gab schon einige konkrete Anfragen zu dem 130/520.

Besten Gruß
 
Angesichts des Aufwands für eine solche Extremoptik scheint mir der Preis von 12000 € durchaus fair zu sein! Wenn ich mich recht erinnere, hat Lichtenknecker Optics vor ca. 25 Jahren ein 12.5 cm 1:6 Triplett höchster Qualität für ca. 12000 DM, Zeiss 1992 den APQ 130/1000, allerdings mit Sucher, für ca. 12400 DM angeboten. Inflationsbereinigt wären das heute wohl ca. 20000 €. Hier haben wir es mit einem Achtlinser im Öffnungsverhãltnis 1:4 zu tun, und angesichts der zu erwartenden Qualität ist das ja nun schon fast ein "Schnäppchen".
Gruß Willi
 
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