Hallo Kurt,
ehrlich gesagt, bin ich nicht sicher.
Ich hab das ganze schon mal zerlegt, sorgfältig untersucht.
Es handelt sich ja um eine modifizierte WebCam für Langzeit, da hätte ja irgendetwas auch drücken können.
Das erste, was mir auffiel ist, das der Chip nicht zentral saß, wenn man durch die Eintrittsöffnung mit dem 12x0,5 er Gewinde einblickte.
Also hab ich vorsichtig die Bohrungen der Platine etwas zu Langlöchern gefräst mit einer Minibohrmaschine, gündlich gesäubert und wieder zusammengebaut.
Nun sitzt der Chip zwar sehr zentral, aber ich kann irgendwie schon erkennen und mit einer Schieblehre auch messen, dass die eine Seite weiter von der Gehäuseinnenkante weg ist, als die andere, etwa 0,2mm, nur Gehäuse ohne Adapter. Ich weiß aber wirklich nicht, ob man das Kunststoffgehäuse als Bezug verwenden kann.
Das Gewinde ist eigentlich auch in Ordnung, da ist es mir nicht passiert, dass ich den Adapter falsch angesetzt habe und das Gewinde beim eindrehen verhunzt habe.
Wenn ich mit Öffnungszahlen von f/5 oder f/4 arbeite, werden die Sterne auf einer Seite verzerrt, wenn ich die Kamera um 180 Grad drehe, ist die Verzerrung auch auf der Seite, also am Monitor zB rechts.
Was mir ja das allergrößte Rätsel ist, ist dass es urplötzlich auftrat. Eine Nachtserie davor war alles einwandfrei mit der Abbildung, beim nächsten Versuch plötzlich diese Verzerrungen, und ich weiß nicht wieso.
Nichts ist heruntergefallen, weder der Reducer noch die WebCam, ich habe den Adapter auch nicht abgeschraubt, den lass ich generell dran mit Sperrfilter wegen des Staubes.
Ich komme nicht drauf. Irgendwann gehts wieder mal einwandfrei, und ich weiß nicht warum, aber so gehts mir öfters.
Muß mal versuchen, ob ich durch dünne Unterlagen die schiefe
Lage der Platine kompensieren kann.
Gruß Manfred