Das Diagramm zeigt aber schon deutlich, dass SPCC auch nichts „solides“ findet.
Ich habe übrigens den PI Hype um SPCC gegenüber PCC nicht verstanden.
Das PI Team ist streng wissenschaftlich und versucht jeden Fehler weiter zu vermindern.
Leider ist hier die Ausgangslage wissenschaftl. Daten zu erhalten viel schlechter als bei einer Monokamera mit 3nm NB Filtern.
The ASI2400MC Pro is the first CMOS Astro Camera that adopts Sony IMX410 Sensor. Some of the highlights include: Considering the above specifications and a peak QE of around 80%,…
astronomy-imaging-camera.com
Die überlappenden RGB Kanäle der MC machen es schwer jeden RGB Kanal nur mit einem
Multiplikator zu versehen um die Sterne zu kalibrieren. (Beachte mal G und B im Bereich von 490nm)
Deshalb auch immer im PI-Terminal auf diese Faktoren achten.
Diese Kalibrierung mittels eines Faktors kann schnell offensichtlich aus dem Ruder laufen und die ggf gleich aktivierte Hintergrund–Neutralisierung mit der
Addition vertuscht das Dilemma wieder.
Soll heißen: ich würde es bei den Ausgangs- Daten entspannt angehen und darauf achten, dass die Sterne etwas farbenfroh bleiben…
Probieren geht hier über studieren
Auch von „PCC ohne NB rumrechnen“ würde ich mal als Probelauf das Ergebnis ansehen.
Ein Kontroll-Blick auf die farbigen Sterne in Stellarium hilft zu prüfen, ob man richtig liegt oder wenn man sich nach SPCC über einen einzelnen fetten rosen Riesen im Bild wundert.
Zusammengefasst: Bei NB Bildern wird man tendenziell eher auf kräftige Farben zusteuern, als auf farbneutrale realistische Abbildungen
@Ronald
Ich sehe das auch so. Ggf macht es hier Sinn G und B auf Blau zu setzen (dh mehr Signal, weniger Rauschen) und mit den üblichen Bi-Color Tricks ein synthetisches Grün zu erzeugen