Askar N160 und N210

AstroFritz

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Hallo zusammen,

in der Welt der schnellen Newtons tut sich mal wieder was.

Vor einigen Monaten hat Askar das N160 vorgestellt.
Vor kurzem ist dann das N210 gefolgt.

Schon länger gibt es ja die Sharpstar 130 und 150mm f2,8 Newtons.
Die Resonanz zu den Optiken ist nicht immer gut.
Vieles soll sich aber bei den neuen Newtons von Askar geändert haben.
Vielleicht hat Sharpstar / Askar ja was gelernt?

Meine längste Brennweite ist aktuell ein Tak 100DZ mit Flattener bei 800mm.
Mit f8 nicht die schnellste Optik.

Wenn ich mir jetzt so das neue N210 anschaue...
210mm Öffnung, f3,4 und etwas über 700mm Brennweite.
Gewicht noch unter 10kg und recht kurz, vielleicht passt das Teil noch auf die AM5N?

Allerdings bin ich die Qualität der Tak Teleskope gewohnt.
Epsilon 160ED, FS-60 und 100DZ.
Da frage ich mich ob es überhaupt sinn macht über das Teleskop nachzudenken.


Wie sieht es bei euch aus?
Hat hier schon jemand eins von den beiden neuen Askar Newtons?
Meinungen und Erfahrungen würden mich echt interessieren :D

Viele Grüße
Brian
 
Teleskope kann man eigentlich nie genug haben, Brian. :ROFLMAO: Ob du wirklich einen chinesischen Gegenpart für deinen Epsilon brauchst - Geschmackssache.
Ich bin mittlerweile eher auf dem Trip, Doppel-Setups zusammenzustellen. Darum rüste ich gegenwärtig auf der Kameraseite auf.
 
Moin,

ich bin ehr dem Öffnungsfieber verfallen :D

Es soll keine Ablöse für das Epsilon sein sondern ehr möchte ich eine schnelle Optik, welche nicht zu schwer ist, mit 700-800mm Brennweite und etwas mehr Öffnung als mein 100DZ.
Wenn ich schaue was ein 250mm Quattro wiegt und wo ich preislich mit einem Nexus und Tuning landen würde…

f8 beim DZ zu f3,4 von dem Askar Newton ist ne ganz andere Welt, würd ich jedenfalls behaupten :D

Doppelsetups hatte ich auch schon, aber da bin ich mittlerweile wieder von Weg.
Ich fotografiere lieber zwei verschiedene Objekte in einer Nacht.

Grüße
Brian
 
Hallo Brian,

ich bin da eher am überlegen ob ich mir den OCAL H-2 zulege.
Optisch und mechanisch ein Traum und ausreichend Öffnung. Das wäre dann allerdings ein Ersatz für meine Epsilon 160.
Von der Auflösung her gewinnt man mit einer Brennweite um die 800mm nicht wirklich gegenüber einem solchen System. Die liegen ohnehin mit der richtigen Kamera im Auflösungsbereich wo das Seeing deutlich dominiert. Das sehe ich auch aktuell beim Vergleich zwischen dem Epsilon und dem Skywatcher Esprit 120. Bei den gleichen Objekten sehe ich derzeit keinen Auflösungsgewinn mit dem Esprit. Vermutlich mü?te ich dann noch deutlich länger belichten wozu man selten kommt.
Alternativ könntest du dir ja den 1.5x Extender für deinen Epsilon überlegen. Damit bin ich im Vergleich zu meinem Quattro 8s auch wieder ebenbürtig wenn auch nicht ganz so schnell.
Macht die Entscheidung vermutlich auch nicht einfacher :unsure:
Ansonsten wie schon gesagt, Teleskope kann man nie genug haben ;)

CS,
Franz
 
Hallo Brian,

ich kenne obiges Teleskop nicht selbst.

Klar, Teleskope kann man nie genug haben, aber bitte mit dem Zusatz „gute“ Teleskope. Es gab in den vielen Jahrzehnten seitdem ich Astronomie betreibe immer mal Neuerungen. Das ist auch gut so.

Allerdings nicht alle der Neuerungen waren klasse, sondern manchmal auch echter Schrott, was natürlich nicht heißen soll, dass anvisiertes Gerät schlecht sein muss. Ich wäre jedoch vorsichtig, und würde mir das Schätzchen erst einmal testweise bei jemanden (wo) anders wenn möglich neutral anschauen und v.a. durchschauen. Ein klein wenig differenzierter sieht es aus, wenn beispielsweise echte und nachprüfbare Prüfprotokolle + Seriennummer des Geräts/Optiken mit ausgeliefert werden.

Ich vermute aber, das wird bei diesem Chinesen eher nicht der Fall sein. Selbstverständlich kann ich damit auch falsch liegen… ;)

Viele Grüße
Werner
 
Moin,

ich habe aktuell folgende Setups:
FS-60 mit 0,85x Reducer (300mm) und 455 Mono Vollformatkamera
Epsilon 160ED (530mm) mit Asi294mm mFT
100DZ mit Flattener (800mm) mit 585 Mono

Durch die verschiedenen Brennweiten und Chipgrößen ergeben sich entsprechend unterschiedliche FOVs.
Mit meinem FS-60 und dem Epsilon bin ich sehr sehr zufrieden.
Das 100DZ bildet gut ab, aber es ist mit f8 halt recht langsam.
Mit dem sehr guten 0,66x Reducer habe ich die selbe Brennweite wie das Epsilon.
Selbst mit dem kleinen 585 Chip ist mir das FOV dann noch zu ähnlich. Deswegen bin ich mit dem Flattener unterwegs.

Ich möchte ein ähnliches FOV wie beim 100DZ mit der 585 oder kleiner.
Gern f4 oder schneller und mehr Öffnung.
Das kann das N210 und das zu einem Preis den ich als sehr spannend ist.

Klar hätte ich lieber wieder ein Tak.
Aber Tak bietet da nichts an wo ich sagen würde, dass es dem entspricht was ich haben will.
Klar hätte ich gern ein TOA-130, aber das steht für mich preislich in keinem Verhältnis.

Das Epsilon mit dem Extender auszustatten wär eine Option.
Allerdings nutze ich das Epsilon dauerhaft.
Bei dem FS-60 oder 100DZ wechsle ich dann immer mal wieder.
Je nach dem was ich grad zusätzlich zu dem Epsilon fotografieren will.


Außerdem wäre es ja auch mal spannend ein Teleskop zu testen welches in die Richtung des Epsilons geht, man könnte sagen es ist ein Konkurrent, aber dafür deutlich günstiger ist.

Ein klein wenig differenzierter sieht es aus, wenn beispielsweise echte und nachprüfbare Prüfprotokolle + Seriennummer des Geräts/Optiken mit ausgeliefert werden.

Ich vermute aber, das wird bei diesem Chinesen eher nicht der Fall sein. Selbstverständlich kann ich damit auch falsch liegen… ;)
Nein, das haben die Chinesen idr nicht.
Aber Takahashi hat sowas ja auch nicht und die Optiken sind trotzdem gut:D;)


Grüße
Brian
 
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