Varyonyx
Aktives Mitglied
Heyho,
ein extrem enger Vorbeiflug zweier Asteroiden ereignet sich kommende Nacht im Hauptgürtel bei einer dDelta Entfernung zur Erde von 2.944AE.
Der Asteroid Mendel (MPC3313) begegnet dem Asteroiden 2006 BF190 (MPC350561) .
Die Simulation errechnet einen Abstand von nur 13500km zum Berechnungszeitpunkt 19.10.2009 00h00mUT.
Die MOID wurde nicht berechnet. Aufgrund der vorliegenden Daten halte ich eine fotografische Beobachtung dieses Ereignisses für wünschenswert!.
Zumindest der Asteroid Mendel ist mit einer Helligkeit von 17.97mag mit Geräten ab 6" Öffnung und einer empfindlichen Astrokamera fotografisch erfassbar.
Der Asteroid 2006 BF190 liegt mit einer Helligkeit von 22.39mag für die allermeisten Amateure außerhalb einer fotografischen Nachweismöglichkeit.
Wenn das Wetter mitspielt ist die Begegnung von Deutschland aus sichtbar. Das Ereignis findet im Sternbild Krebs statt, das zu dieser Jahreszeit erst relativ spät über dem Osthorizont auftaucht.
Für die Beobachtung wird also eine gute Horizontsicht benötigt. Für den Berechnungszeitpunkt liegt die Begegnung etwa 13 Grad über dem Osthorizont und steigt natürlich im Laufe der Nacht höher über dem Osthorizont auf.
Hier die Osthorizontkarte mit FOV ca 20 Grad. Gerechnet für die VSU-RTF Sternwarte (Süddeutschland)
Das zu beobachtende Feld liegt im Kartenmittelpunkt.
Link zur Grafik: http://www.vsu.dyndns.org/MendelSkyZenit.jpg
Und hier die Detailkarte in äquatorialer Darstellung mit FOV
ca. 0.5Grad.
Link zur Grafik: http://www.vsu.dyndns.org/Mendel.jpg
Koordinaten
Az:+079.847304 Alt:+13.243850 * AST MENDEL 17.97 2.944299 19/10/+2009 00.000000 3313
Ra:+08.428299 De:+16.583021
Az:+079.850264 Alt:+13.245452 * AST 2006 BF190 22.37 2.944390 19/10/+2009 00.000000 350561
Ra:+08.428076 De:+16.582253
Wie immer gilt:"Was wir nicht sehen wollen ist eine Kollision, denm die würde zusätzliche Arbeit bedeuten :schwitz:"
Die Simulation kann aufgrund mathematisch, physikalischer Gegebenheiten nicht zu 100% genau sein.
Was tatsächlich im Verlaufe der Nacht hier passiert kann nur eine direkte Beobachtung erbringen.
Viel Glück bei der Beobachtung dieses interessanten Ereignisses :super:
Gruß Alex (VectorSCOPE)
(Alle Daten entnommen aus dem Predictions-Module des ArtemisBBS)
ein extrem enger Vorbeiflug zweier Asteroiden ereignet sich kommende Nacht im Hauptgürtel bei einer dDelta Entfernung zur Erde von 2.944AE.
Der Asteroid Mendel (MPC3313) begegnet dem Asteroiden 2006 BF190 (MPC350561) .
Die Simulation errechnet einen Abstand von nur 13500km zum Berechnungszeitpunkt 19.10.2009 00h00mUT.
Die MOID wurde nicht berechnet. Aufgrund der vorliegenden Daten halte ich eine fotografische Beobachtung dieses Ereignisses für wünschenswert!.
Zumindest der Asteroid Mendel ist mit einer Helligkeit von 17.97mag mit Geräten ab 6" Öffnung und einer empfindlichen Astrokamera fotografisch erfassbar.
Der Asteroid 2006 BF190 liegt mit einer Helligkeit von 22.39mag für die allermeisten Amateure außerhalb einer fotografischen Nachweismöglichkeit.
Wenn das Wetter mitspielt ist die Begegnung von Deutschland aus sichtbar. Das Ereignis findet im Sternbild Krebs statt, das zu dieser Jahreszeit erst relativ spät über dem Osthorizont auftaucht.
Für die Beobachtung wird also eine gute Horizontsicht benötigt. Für den Berechnungszeitpunkt liegt die Begegnung etwa 13 Grad über dem Osthorizont und steigt natürlich im Laufe der Nacht höher über dem Osthorizont auf.
Hier die Osthorizontkarte mit FOV ca 20 Grad. Gerechnet für die VSU-RTF Sternwarte (Süddeutschland)
Das zu beobachtende Feld liegt im Kartenmittelpunkt.
Link zur Grafik: http://www.vsu.dyndns.org/MendelSkyZenit.jpg
Und hier die Detailkarte in äquatorialer Darstellung mit FOV
ca. 0.5Grad.
Link zur Grafik: http://www.vsu.dyndns.org/Mendel.jpg
Koordinaten
Az:+079.847304 Alt:+13.243850 * AST MENDEL 17.97 2.944299 19/10/+2009 00.000000 3313
Ra:+08.428299 De:+16.583021
Az:+079.850264 Alt:+13.245452 * AST 2006 BF190 22.37 2.944390 19/10/+2009 00.000000 350561
Ra:+08.428076 De:+16.582253
Wie immer gilt:"Was wir nicht sehen wollen ist eine Kollision, denm die würde zusätzliche Arbeit bedeuten :schwitz:"
Die Simulation kann aufgrund mathematisch, physikalischer Gegebenheiten nicht zu 100% genau sein.
Was tatsächlich im Verlaufe der Nacht hier passiert kann nur eine direkte Beobachtung erbringen.
Viel Glück bei der Beobachtung dieses interessanten Ereignisses :super:
Gruß Alex (VectorSCOPE)
(Alle Daten entnommen aus dem Predictions-Module des ArtemisBBS)