astrokluegler
Aktives Mitglied
Hallo Forum,
ich gebe meine papiergebundenen Astrographiken für das Jahr 2027: a. Astrokalender mit Info in Schrift und Zahl, b. globales Längendiagramm fünf helle Planeten (geozentrisch, Äquinoktium des Datums), c. Dämmerungs- und Auf-Unter-Diagramm fünf helle Planeten für meinen Wohnort und d. Mondkalender mit angepasster Datumsanordnung (gleichartige Phasentermine übereinander).
In dieser Form sind die Graphiken DIN-A3 quer auf höherwertigem Karton und hängen an der Wand; graphisch einfachere und teilweise mit PC/Drucker erstellte Graphiken habe ich auf DIN-A4-quer-Normalpapier in Ordnern. Bevor ich ein Rechengerät starte, geht der Blick auf die Graphiken.
Meine Graphiken liefern Infos, die eine Astrosoftware allenfalls in verschlüsselter und unanschaulicher Form oder gar nicht bietet: Überblick, Strukturen, Gesetzmäßigkeiten. Beispiele: 1. Abweichungen wahrer Mondphasentermine von mittleren. 2. Auswirkungen der Merkurbahnstörung auf die Form der Elongationskurve und die Eck-Termine Max-Elong und Rückläufig-Rechtläufig. 3. Veranschaulichung der Oppositions-Schleifen-Zonen äußerer Planeten in der Ekliptik.
Das Dämmerungs- und Auf-Unter-Diagramm fünf helle Planeten ist strikt ortsabhängig und nicht auf andere Orte übertragbar: Jeder muss für seinen Ort selbst Daten holen (Planetariumssoftware, USNO, NASA, ARI und andere), rechnen und zeichnen. Die Planeten-Infos des Astrokalenders sind teilweise diesem Dämmerungs-Diagramm entnommen und gelten also auch nur an meinem Ort. Dort gibt es von mir eingeführte Konventionen und Symbole, die ich bei Bedarf erkläre: Ich wollte weg von den "Elongationen" der inneren Planeten, die sowieso kaum etwas aussagen.
Das Dämmerungs-Diagramm gibt es nicht im Internet wegen der Ortsabhängigkeit, der oftmals verwickelten lokalen Horizont-Rechnerei (mit Sonderfällen usw.) und der programmiertechnisch anspruchsvollen graphischen Umsetzung. Keine Kurve des Diagramms ist analytisch beschreibbar, alle folgen iterativ gefundenen Stützpunkten. Allein für die Sonne sind das einige hundert, pro Planet 20 bis 80. Der Sonnenteil (Unter-Auf und alle Dämmerungen) unterscheidet nicht zwischen Normal- und Schaltjahren und ist auch sonst von 1800 bis 2200 jedes Jahr gleich.
Sonne und Planeten werden in geeigneten Datumsschritten inkrementiert (bei mir 4, 8 oder 16 Tage); das Schaltjahr erkennt man nur daran, dass ab MRZ dem Sonnenteil ein Tag fehlt, was graphisch bedeutungslos ist. Die Organisation der Ordinate mit den Überlappungszonen um die Jahreswechsel und den ungleich langen Monaten muss sorgfältig durchdacht werden. Man braucht Hilfsmittel wie z.B. eine Liste mit der Tageszählung ab NOV30 des Vorjahres = Tag 0 des Diagramms. Bei mir (Nordbayern) genügt eine Nachtstunden-Achse von 16 bis 8 Uhr, in Norddeutschland kann es passieren, dass man mehr braucht - 15 bis 9 o.ä..
Wer selbst zeichnen will, braucht Millimeterpapier DIN-A3 oder DIN-A4, Transparent- und Übertragungs-Papier. Letzteres nannte man früher Kohle- oder Durchschlag-Papier, ist aus heutigen Büros verschwunden und nur mehr schwer zu bekommen (m.W. weltweit nur mehr zwei Anbieter). Man benötigt Kohle mindestens, um die Dämmerungskurven vom mm-Papier auf einen reinweißen Beschreibstoff zu übertragen. Zentrierkreuze mitführen!
Die einfachste Variante besteht dann darin, jeden Planeten extra vom mm-Papier auf Transparentpapier zu pausen (dazu braucht man keine Kohle) und diesen Transparentbogen auf den Dämmerungsbogen zu legen. Man spart dabei farblichen Aufwand und vermeidet meine Unübersichtlichkeit an Stellen, wo sich mehrere Planeten überlagern. Man besorge sich hochwertige technische Schreibgeräte (z.B. Tuschestifte) und ggfs. ein gutes Sortiment farbiger Abrieb-, Kugel- oder Faserschreiber.
Meine Diagramme sind voll gepackt mit hoch verdichteter, graphisch aufbereiteter Astro-Info, die an manchen Stellen anders gar nicht vermittelbar ist. Ich gewann hier im Forum den Eindruck, dass Jüngere nach PC-, KI- und App-Gehirnwäsche den Sinn solcher Diagramme nicht mehr verstehen und sie nicht lesen können. Hier kann ich nicht helfen. Seriöse Verständnisfragen werde ich zu beantworten versuchen.
Ralf



ich gebe meine papiergebundenen Astrographiken für das Jahr 2027: a. Astrokalender mit Info in Schrift und Zahl, b. globales Längendiagramm fünf helle Planeten (geozentrisch, Äquinoktium des Datums), c. Dämmerungs- und Auf-Unter-Diagramm fünf helle Planeten für meinen Wohnort und d. Mondkalender mit angepasster Datumsanordnung (gleichartige Phasentermine übereinander).
In dieser Form sind die Graphiken DIN-A3 quer auf höherwertigem Karton und hängen an der Wand; graphisch einfachere und teilweise mit PC/Drucker erstellte Graphiken habe ich auf DIN-A4-quer-Normalpapier in Ordnern. Bevor ich ein Rechengerät starte, geht der Blick auf die Graphiken.
Meine Graphiken liefern Infos, die eine Astrosoftware allenfalls in verschlüsselter und unanschaulicher Form oder gar nicht bietet: Überblick, Strukturen, Gesetzmäßigkeiten. Beispiele: 1. Abweichungen wahrer Mondphasentermine von mittleren. 2. Auswirkungen der Merkurbahnstörung auf die Form der Elongationskurve und die Eck-Termine Max-Elong und Rückläufig-Rechtläufig. 3. Veranschaulichung der Oppositions-Schleifen-Zonen äußerer Planeten in der Ekliptik.
Das Dämmerungs- und Auf-Unter-Diagramm fünf helle Planeten ist strikt ortsabhängig und nicht auf andere Orte übertragbar: Jeder muss für seinen Ort selbst Daten holen (Planetariumssoftware, USNO, NASA, ARI und andere), rechnen und zeichnen. Die Planeten-Infos des Astrokalenders sind teilweise diesem Dämmerungs-Diagramm entnommen und gelten also auch nur an meinem Ort. Dort gibt es von mir eingeführte Konventionen und Symbole, die ich bei Bedarf erkläre: Ich wollte weg von den "Elongationen" der inneren Planeten, die sowieso kaum etwas aussagen.
Das Dämmerungs-Diagramm gibt es nicht im Internet wegen der Ortsabhängigkeit, der oftmals verwickelten lokalen Horizont-Rechnerei (mit Sonderfällen usw.) und der programmiertechnisch anspruchsvollen graphischen Umsetzung. Keine Kurve des Diagramms ist analytisch beschreibbar, alle folgen iterativ gefundenen Stützpunkten. Allein für die Sonne sind das einige hundert, pro Planet 20 bis 80. Der Sonnenteil (Unter-Auf und alle Dämmerungen) unterscheidet nicht zwischen Normal- und Schaltjahren und ist auch sonst von 1800 bis 2200 jedes Jahr gleich.
Sonne und Planeten werden in geeigneten Datumsschritten inkrementiert (bei mir 4, 8 oder 16 Tage); das Schaltjahr erkennt man nur daran, dass ab MRZ dem Sonnenteil ein Tag fehlt, was graphisch bedeutungslos ist. Die Organisation der Ordinate mit den Überlappungszonen um die Jahreswechsel und den ungleich langen Monaten muss sorgfältig durchdacht werden. Man braucht Hilfsmittel wie z.B. eine Liste mit der Tageszählung ab NOV30 des Vorjahres = Tag 0 des Diagramms. Bei mir (Nordbayern) genügt eine Nachtstunden-Achse von 16 bis 8 Uhr, in Norddeutschland kann es passieren, dass man mehr braucht - 15 bis 9 o.ä..
Wer selbst zeichnen will, braucht Millimeterpapier DIN-A3 oder DIN-A4, Transparent- und Übertragungs-Papier. Letzteres nannte man früher Kohle- oder Durchschlag-Papier, ist aus heutigen Büros verschwunden und nur mehr schwer zu bekommen (m.W. weltweit nur mehr zwei Anbieter). Man benötigt Kohle mindestens, um die Dämmerungskurven vom mm-Papier auf einen reinweißen Beschreibstoff zu übertragen. Zentrierkreuze mitführen!
Die einfachste Variante besteht dann darin, jeden Planeten extra vom mm-Papier auf Transparentpapier zu pausen (dazu braucht man keine Kohle) und diesen Transparentbogen auf den Dämmerungsbogen zu legen. Man spart dabei farblichen Aufwand und vermeidet meine Unübersichtlichkeit an Stellen, wo sich mehrere Planeten überlagern. Man besorge sich hochwertige technische Schreibgeräte (z.B. Tuschestifte) und ggfs. ein gutes Sortiment farbiger Abrieb-, Kugel- oder Faserschreiber.
Meine Diagramme sind voll gepackt mit hoch verdichteter, graphisch aufbereiteter Astro-Info, die an manchen Stellen anders gar nicht vermittelbar ist. Ich gewann hier im Forum den Eindruck, dass Jüngere nach PC-, KI- und App-Gehirnwäsche den Sinn solcher Diagramme nicht mehr verstehen und sie nicht lesen können. Hier kann ich nicht helfen. Seriöse Verständnisfragen werde ich zu beantworten versuchen.
Ralf



