Astroart mit DSLR-Aufnahmen

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pscharff

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Hallo,

ich habe einmal eine Frage zu den Möglichkeiten der Software "Astroart 6" in Verbindung mit normalen DSLR-Aufnahmen im RAW-Format.

Ich nutze für Astroaufnahmen keine CCD-Kamera, sondern bestenfalls leichte Teleobjektive (meistens eher Normalobjektive) an einer Nikon-DSLR.

Was mich an Astroart interessiert, ist die Möglichkeit des Stackens, der Astrometrie und Fotometrie. OK, für's Stacken würde in meinem Fall alle Mal das Programm "Deepsky Stacker" reichen, aber die beiden anderen genannten Punkte wären aus reinem Interesse ganz interessant.

Die Frage, die sich mir stellt, und die ich bisher so richtig aus keinem Forum beantwortet finden konnte, ist, ob die Möglichkeit besteht, mittels DSLR-Aufnahmen Helligkeiten von z.B. Kleinplaneten, Veränderlichen oder auch ganz schwachen Kometen zu bestimmen. Gleiches gilt für die Positionsbestimmung bestimmter Himmelsobjekte.

Ich habe mir die Demo schon einmal heruntergeladen, aber erstens ist kein Sternatlas enthalten und zweitens habe ich irgendwie Probleme beim Öffnen meiner RAW-Aufnahmen. Die Fotos meiner Nikon-DSLR sehen irgendwie total körnig und voller "Hotpixel" aus. Im normalen Bildbearbeitungsprogramm sehen die Aufnahmen hingegen ganz normal aus.

Des Weiteren frage ich mich, ob eventuell die Aufnahmen zur Verwendung in Astroart erst in das FITS-Format konvertiert werden müssen, um innerhalb des Programms damit ordentlich umgehen zu können.

Vielleicht kann mir ja jemand, der dieses Programm nutzt, ein kurzes Feedback zu meinen Fragen geben.
 
Hallo Patric,
Ich hoffe ich versteh dich richtig, das „grobe und körnige“ kommt daher das AstroArt (und andere Programme) ein Bild das eine höhere Bittiefe als der Monitor hat initial strecken. Damit dies automatisch geht, wird da das Minimum und Maximum des Bildes genommen. Das sieht dann oft nicht so schön aus. Mit der Funktion zum Strecken des Histogramms kann man das aber ändern.

Zur Helligskeitsmessung kann ich nicht beitragen.

Viele Grüße,
Felix
 
Hallo Patrik,

in AA kannst du a) einen Weissabgleich machen und b) im Dialog RBG DeMosaik, dich getrennt um den "Bias" und das Bilde" die Farben anpassen.

Ansonsten kontaktiere mit per PN, dann zeige ich dir das mit Teamviewer.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

habe mal ein wenig die von Dir angesprochenen Funktionen angewandt - es ist hiermit schon einiges möglich.

Ich denke, man bräuchte doch ein wenig Einarbeitungszeit in dieses Programm, um es mal milde auszudrücken.

 
Ich habe nun direkt vom Entwickler der Software die Info erhalten, dass die von mir hier angesprochenen Features mit DSLR-Aufnahmen und Fotoobjektiven möglich ist, wenn auch teilweise mit eingeschränkten Möglichkeiten.

Er würde auf jeden Fall den Einsatz eines Teleskops zur Fotografie empfehlen.
 
Hallo Patric,

wir können ja mal eine Remotesession machen, da zeige ich dir die Funktionen.
Dauert ca. 1h, dann sind wir durch uns du kannst fast alles, was man braucht.

Astrometrie und Fotometrie heissen da die Stichworte.

Was du brauchst ist die Information über deine Cam und die Optik.
Brennweite und Pixelanzahl. Dann bekommst du eine Information über die Skalierung der Aufnahme. Über "Plate-Solving" bekommst du die Koordinaten des Bildes in RA und DEC.
Dann kannst du in den Bildern nach Kleinplaneten oder anderen Objekten suchen. So habe ich auch bei mir in den Aufnahmen einen Kleinplaneten identifiziert.
Helligkeiten misst man über die Fotometrie. Dazu wird die Helligkeit der Sterne aus einem Atlas (in AA drin) mit denen aus dem Bild verglichen und zugeordnet.
Dann siehst du bei jedem Stern eine Helligkeit zugeordnet.

Stacken geht mit AA absolut gut, aber nicht nur das.

Gruß
Peter


Gruß
Peter
 
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