nightdriver
Neues Mitglied
(Einleitung)
Hallo, ich habe mich schon seit meiner Kindheit mit der Astronomie und der Raumfahrt beschäftigt.
Irgendwann habe ich auch ein einfaches billiges Spiegelteleskop bekommen.
Doch allen Interesses und aller Bemühung (Habe damals schon einige Fachliteratur durchgelesen) zum Trotz konnte auch aufgrund meines Wohnortes mitten im Ruhrgebiet alle Sterne nur als weiße Lichtpunkte erkennen. Mein größtes Erfolgserlebnis nach einiger Zeit war es das ich einen Nebel im Orion Sternbild als "zerdrücken Matschestern" erkennen konnte. Das war es auch schon.
Doch im Februar06 hatte ich einen zweieinhalbtägigen Aufenhalt fernab der großstädtischen Regionen. Das ganze war auch etwas erhöht. Doch als ich auf zum Sternenklaren Himmel blickte traute ich meinen Augen nicht, ich meinte der Stern sei farblos. Gut das ich mich daran erinnerte das man sich die Augen auf die Dunkelheit einstellen müssen. Gesagt getan, ich entfernte mich von der Jugend Herberge und ging aufs Feld, und zum ersten Mal sah ich Sterne in Farbe. Flott holte ich meine damalige kleine Fotoausrüstung, bestehend aus einer Coolpix5000 (geniale Kompakte) und schoss mein erstes Astrofoto. Meine Ausstattung war katasstrophal ein kleines 45cm Hohes Stativ (voll ausgefahren!!) und mitten im Schnee kniend schoss ich das Foto. Es entsprechend danach auch aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />
Nun mit der Zeit kam endlich die lang ersehnte Aufrüstung der Fotoausrüstung mit einer 300D, einige Zeit später und ein paar Objektive mehr stand auch ein 100-300er (ein gutes Objektiv welches nicht weich am 300er Ende ist) im Objektivpark.
Ich habe schon länger seit dem Februar mit der Anschaffung eines Teleobjektives extra für die Astronomie gespielt aber bisher nie dazu durchgerungen
(/einleitung)
(fragen)
Im Sommer geht es in die Toskana, da denke ich das ich recht wenig Lichtverschmutzung haben werde und sicherlich einige sternenklare Nächte.
Da ich nicht an den Besäufnissen dort teilnehmen werde, möchte ich die Zeit mit Astrofotografie / Nachtfotografie verbringen.
Nun ich liste kurz meine Bescheidene Technik auf: (nur die für Astrofotografie relevant ist)
EOS300D
18-55 3.5-5.6
50 1.8
100-300 4.5-5.6
Kabelauslöser
Stativ Velbon VS-3 (ausreichend Stabilität)
Standard 3D-Kopf für Stativ.
Nun stellen sich mir einige Fragen:
- Wie Fotografiert man fachgerecht mit der dSLR
- Welches ISO wählt man.
- Ab welcher Belichtungszeit werden Objekte bei 480mm (300mm mit 1,6er Crop) durch die Erdrotation unscharf.
Folgendes ist mir klar:
- Kamera auf Umgebungstemperatur bringen
- Rotfilter vor die Taschenlampe
- Kabelauslöser nutzen
- Manueller Fokus
- Darkframe
- Kleine Stoppuhr mitnehmen
Was es sonst noch gibt:
Welche Belichtung braucht für Sternspurbilder bei 28mm Weitwinkel?
Gibt es besondere Ereignisse in der Toskana im August die man mit der Ausrüstung vielleicht festhalten kann?
(/fragen)
Ich hoffe mal das ich dort endlich mal einen schönen Sternenhimmel sehen kann.
Gruss Robert
Hallo, ich habe mich schon seit meiner Kindheit mit der Astronomie und der Raumfahrt beschäftigt.
Irgendwann habe ich auch ein einfaches billiges Spiegelteleskop bekommen.
Doch allen Interesses und aller Bemühung (Habe damals schon einige Fachliteratur durchgelesen) zum Trotz konnte auch aufgrund meines Wohnortes mitten im Ruhrgebiet alle Sterne nur als weiße Lichtpunkte erkennen. Mein größtes Erfolgserlebnis nach einiger Zeit war es das ich einen Nebel im Orion Sternbild als "zerdrücken Matschestern" erkennen konnte. Das war es auch schon.
Doch im Februar06 hatte ich einen zweieinhalbtägigen Aufenhalt fernab der großstädtischen Regionen. Das ganze war auch etwas erhöht. Doch als ich auf zum Sternenklaren Himmel blickte traute ich meinen Augen nicht, ich meinte der Stern sei farblos. Gut das ich mich daran erinnerte das man sich die Augen auf die Dunkelheit einstellen müssen. Gesagt getan, ich entfernte mich von der Jugend Herberge und ging aufs Feld, und zum ersten Mal sah ich Sterne in Farbe. Flott holte ich meine damalige kleine Fotoausrüstung, bestehend aus einer Coolpix5000 (geniale Kompakte) und schoss mein erstes Astrofoto. Meine Ausstattung war katasstrophal ein kleines 45cm Hohes Stativ (voll ausgefahren!!) und mitten im Schnee kniend schoss ich das Foto. Es entsprechend danach auch aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />
Nun mit der Zeit kam endlich die lang ersehnte Aufrüstung der Fotoausrüstung mit einer 300D, einige Zeit später und ein paar Objektive mehr stand auch ein 100-300er (ein gutes Objektiv welches nicht weich am 300er Ende ist) im Objektivpark.
Ich habe schon länger seit dem Februar mit der Anschaffung eines Teleobjektives extra für die Astronomie gespielt aber bisher nie dazu durchgerungen
(/einleitung)
(fragen)
Im Sommer geht es in die Toskana, da denke ich das ich recht wenig Lichtverschmutzung haben werde und sicherlich einige sternenklare Nächte.
Da ich nicht an den Besäufnissen dort teilnehmen werde, möchte ich die Zeit mit Astrofotografie / Nachtfotografie verbringen.
Nun ich liste kurz meine Bescheidene Technik auf: (nur die für Astrofotografie relevant ist)
EOS300D
18-55 3.5-5.6
50 1.8
100-300 4.5-5.6
Kabelauslöser
Stativ Velbon VS-3 (ausreichend Stabilität)
Standard 3D-Kopf für Stativ.
Nun stellen sich mir einige Fragen:
- Wie Fotografiert man fachgerecht mit der dSLR
- Welches ISO wählt man.
- Ab welcher Belichtungszeit werden Objekte bei 480mm (300mm mit 1,6er Crop) durch die Erdrotation unscharf.
Folgendes ist mir klar:
- Kamera auf Umgebungstemperatur bringen
- Rotfilter vor die Taschenlampe
- Kabelauslöser nutzen
- Manueller Fokus
- Darkframe
- Kleine Stoppuhr mitnehmen
Was es sonst noch gibt:
Welche Belichtung braucht für Sternspurbilder bei 28mm Weitwinkel?
Gibt es besondere Ereignisse in der Toskana im August die man mit der Ausrüstung vielleicht festhalten kann?
(/fragen)
Ich hoffe mal das ich dort endlich mal einen schönen Sternenhimmel sehen kann.
Gruss Robert