Astrofotografie mit günstigem Equip? Ja, es geht

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Hallo Gottfried,

ja, Plejaden! Danke!

Deine Definition von Fototauglichkeit würde ich unterschreiben, aber wir reden hier über ein Einstiegsequipment, das auch über Jahre hinweg Spass machen kann.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass mit einem Equipement, wie Alex und ich es haben, über Jahre hinweg mit Erfolg fotografiert werden kann, nichts anderes habe ich behauptet.

Ich kann dir gern aus einer anderen Serie Crops anhängen, meine Ergebnisse sind bei 3 Minuten immer reproduzierbar, solange ich nicht versuche 2m damit zu guiden! Aber daran arbeite ich gerade.

Wie ich anfangs schon schrieb, lassen sich selbst mit einer EQ5 die gröbsten Mängel der Nachführung bei Brennweiten um 750mm abstellen (im Gegensatz zur EQ3). Das mehr Öffnung und eine stabilere Montierung zu noch besseren Ergebnissen führen bestreite ich ja gar nicht. Aber wie gesagt, wir sind beim Einstieg!

Gruß Markus
 
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Nochmal hallo Gottfried,

der Polsucher der LXD-75 ist wirklich nicht gut zu justieren, ich brech mir da auch jedes Mal einen Ab, bis der wirklich sauber sitzt...

Woran hast du die Plejaden so schnell erkannt? Das Muster um Alkyone?

Gruß Markus
 
Hi Gottfried,

wie war das doch gleich: Das Bessere ist des Guten Tod?

Deine Bilder gefallen mir sehr gut, wenn du an diesen Bildern allerdings den Maßstab des fortgeschrittenen Anfängers legst, dann verstehe ich, warum du meinen Argumenten nicht so recht folgen kannst!

Rohbilder wie ich es eingestellt habe sind mein Maßstab eines fortgeschrittenen Anfängers und Simon´s die eines Anfängers (nicht Böse gemeint).

Gruß Markus
 
Hi Markus,

die pics stellen aber auch ein limit dar, den ich mit der 310da auch EQ6 nicht toppen kann. Deshalb konnte ich mir jetzt ein 60kg schweres Achsenkreuz an land ziehen, das aufs einnorden wartet, die 310da ist durch eine 1000da ersetzt (rauscht viel weniger). Jetzt fehlt mir nur noch ein winterliches Hochdruckgebiet, damit ich loslegen kann, lechz...

Herzlich,

Gottfried
 
Hey Gottfried,

das Hoch wünschen wir uns doch wohl alle, vor allem wenn unterm Weihnachtsbaum Spielzeug liegt...

Und was das Equipment betrifft: Da freu ich mich schon auf deine neuen Bildbeiträge! Vor dem Punkt, an dem du angelangt bist, warnt man ja schließlich auch jeden Anfänger. Wenn das Limit erreicht ist, stellt sich die Frage wieviel Geld man aufbringen will um mehr an Qualität aus den Bildern zu kitzeln?

Gute Nacht

Markus
 
Servus Gottfried.

Ich finde deine Aufnahme von M42 sehr ansprechend!
Ich hab M42 das letzte Mal fotografiert, mit insgesamt 87 min Belichtungszeit, aber immer wieder haben mir heftige Windböen
einige Pics versaut und der Mond am Himmel war auch nicht gerade förderlich.
Ich warte auch schon die ganze Zeit darauf, das ich wieder raus kann!!!!!

Alex
 
Guten Morgen,

danke für die freundlichen Kommentare. Allerdings vergleiche ich die Bilder dann mit anderen. Da musste ich dann feststellen, dass zB der M42 für sich erst mal ganz hübsch ist, etliche Bilder, die mit kleinen Apos (70/400, 80/600) die gleiche Auflösung haben. Weniger Belastung auf der Monti bringt weniger Nerv und dann wären wir wieder bei einer gelungenen Einstiegsausrüstung.

Kriterien wären: Transportabel (EQ3+5 sind das), preisgünstig (EQ3+5 sind das), ausreichend genau (EQ3+5 teils teils), Relation Optik- und Zubehörgewicht zur Monti muss stimmen (hängt bei EQ3+5 von der Leidensfähigkeit des Benutzers und der chinesischen Fertigungstoleranz ab).

Natürlich ist es spannend, auszuprobieren, was gerade noch grenzwertig geht (als die EQ6 rauskam, versuchten manche, mit einem C14 drauf langbelichtete Aufnahmen zu machen, oder auch mit 12-14" Newtons, man sieht aber wenig Fotos, die dann wirklich gut geworden sind), der Spassfaktor ist bei vernüftigen Relationen jadoch höher. Wie zB Alex am Anfang berichtet, der 8" auf EQ5 geht nur bis 30 Sekunden, mit dem 6" ists dann kein Problem. Deshalb verstehe ich auch jeden, der auf einer G11 nur einen kleinen Apo betreibt...

Euch allen viel Spass mit vorhanden und zukünftigen Equipment und angemessene Erfolge (zu leicht solls auch nicht sein, wo bleibt dann die Herausforderung).

Sternfreundliche Grüße,

Gottfried
 
Hi Simon, WOW der absolute Hammer die BIlder, ich bin echt überwältigt!!! Ich kann mich gar nicht satt sehen an den Bildern!! Ich bin absoluter Anfänger und möchte mir zu Weihnachten ein Dobson 200/1200 holen, ich hoffe mit der Optik ähnliche gute Bilder durch des Teleskop sehen zu können wie du sie hier zeigst! Mir macht es Mut mich später auch damit zu beschäftigen!!! Ich hoffe du stellst noch mehr rein!!!

Gruß
Martin
 
Hi,
jetzt bin ich etwas irritiert...
du hast doch die Bilder mit dem 150/750 Newton gemacht, wenn ich mir ein 200/1200 Dobson hole, ist dies dann nich besser ?
Oder kann ich das nicht vergleichen ?

gruß
Martin
 
Hi,

bitte erkläre ihm doch etwas mehr! Das Foto zeigt zum Beispiel Farbe, das ist mit bloßem Auge und besonders unter aufgehelltem Himmel kaum zu erkennen.
Viele Strukturen aber sieht man mit dem 8-Zöller schon prima, besonders wenn man einen Nebelfilter einsetzen kann (UHC beim Orionnebel, sonst eher OIII), oder wenn man in einer mondlosen Nacht einen stockfinsteren Ort fernab größerer Städte aufsucht. Von den Strukturen her ist auf der Orionnebelaufnahme manches drauf was man visuell nicht so sieht, manches sehe ich visuell aber besser, wie die Dunkelstrukturen zwischen dem großen Teil M42 und dem kleinen runden Teil M43, die man visuell noch viel weiter "nach draußen" wahrnehmen kann.
Es ist eben nicht möglich, Foto und visuell zu vergleichen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Simon,

danke für deinen Beitrag. Ich finde es gut, wenn jemand zeigt, was sie/er Schönes mit günstigem Equipment fotografiert hat. Es sieht so aus, als ob du deinen Spaß bei der Sache hattest. Die Bilder sind schön.

Tom
 
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