Es gibt mittlerweile zwar auch erstaunliche Aufnahmen mit sehr kurzen Belichtungszeiten, aber einer anderen Aufnahmetechnik als mit einer DSLR.
Hallo Jürgen,
was meinst Du mit dieser Aussage? Kannst Du hier ein paar Link zu der "schnellen" Methode setzen. Diese Methode würde mich (und eventuell auch andere Neulinge) vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten mit Nachführung schon gerne interessieren.
Danke und cs
Witold
Mit der Nikon D7000 und dem tollen und superscharfen Objekiv kann man sehr gut die ersten Schritte machen und die Probleme der Langzeitfotografie lernen (habe es selbst und konnte damit einige sehr schöne Ergebnisse auch bereits am Jupiter und seinen Monden - auch wenn sehr micrig aber es ging - u. vor allem an ausgedehnten DSO Objekten wie z.B. M 42 und M 31, M 45 u.v.a. damit verwirklichen).
Wie schon oben bemerkt: Du brauchst in erster Linie eine stabile Montierung mit Nachführung. Damit kannst Du die ersten Schritte bei Langzeitfotografie machen (bei guter Einnordung und kurzen Brennweiten bis 300mm locker 2-3 Minuten mit eventuellen kleinen Korrekturen am geeigneten Leitrohr).
Bevor Du Geld verbrennst, schaue bei einem Astro-Verein vorbei oder bei versierten Astrofreunden, welche in Deiner Nähe unterschiedliche Optiken nutzen. Mein persönlicher Tip: kauf Dir von Anfang an möglichst gute und solide Ausrüstung (Deine Nikon und das Objektiv sind keine Billigware aus dem Kaufhaus!). Qualität hat in unserem (von der Nachhaltigkeit weit weit entfernten) Wirtschaftssystem halt ihren künstlich hochgeschraubten Preis. Du kannst natürlich minderwertige Ausrüstung Dir zulegen und dann basteln und modifizieren (geht alles) aber dann kannst Du direkt Dir alles selbst bauen (manche machen das). Ich bin mit guten gebrauchten Sachen bis jetzt sehr zufrieden: Montierungsmäßig geht sehr gut eine gute NEQ-6 oder Vergleichbares vom Celestron & Co. wäre ein solider Einstig und beste Grundlage für ein vernünftiges optisches System. Für Planeten und DSO gibts nur wenige gute universelle Tuben: mein persönlicher Tip: ein kleiner guter Refraktor (z.B. der Volksapo 80/600 mit gutem OAZ) und für anspruchsvollere Einsetze visueller und fotografischer Art ein Celestron 9,25" (am besten mit einem Hyperstar: damit kannst Du eigentlich alles abdecken: von DSO über Planeten und kleineren und schwächeren DSOs etc.) oder ein guter Newton mit f/5 (oder besser mit f/6 und höher, wenn Du damit schwerpunktmäßig Mond und Planeten fotografieren möchtest). Bei Planeten bedenke, dass bis 2022 keine gute Planetenverhältnisse in unseren Breitengraden herrschen). So viel meiner "Soße"dazu.
Laß Dich am besten bei praktizierenden Astrousern möglichst vor Ort in Aktion beraten und teste möglichst viele verschiedene Röhre, bevor Du Dir selbst ein zulegst. Alles andere heißt, wen man Pech hat: viel ausgegebenes Geld, sinnlos verlorene Zeit und viel Frust, bis Du das richtige alleine herausfindest.
Gute Entscheidung und viel Erfolg.