Astrofotos: Minolta oder Digicam, Umsetzung?!

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katze_andi

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Hallo,

Wie einige vieleicht schon wissen, bin ich (glücklicher!) Besitzer eines Megastar. Ich bin mit dem Gerät sehr zufrieden und habe nun den Wunsch, möglichst kostengünstig den ersten kleinen Schritt gen Astrofotografie zu machen. Zu aller erst, ich erwarte nicht viel. Mein erster Versuch, Astrofotos zu machen, war das halbieren einer Fotodose, welche genau, auf ein Plösselokular gepasst hat. In genau diese Fotodose steckte ich dann eine Digital-Kamera . . . . . und sie an sie an, gar nicht mal so schlechte Bilder vom Mond. Bei Gelegenheit, werde ich die mal online stellen. Nun habe ich zwei Fragen. Welches der beiden Geräte (Minolta AF oder Jenoptik Digitalkamera) sollte ich nehmen, für die anfänglichen Aufnahmen?! Welche Adapter bräuchte ich ausser dem T2 Ring bei der Minolta für die Astrofotografie?! Welche Vor und Nachteile bringen beide "Systeme" mit sich?!


danke . . . . Andreas
 
Hallo Andreas,

leider kann ich Dir nicht viel weiterhelfen, in Sachen Fotografie stecke ich selber noch in den Kinderschuhen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />

Zur Frage, welche Kamera kann ich auch nur soviel sagen, die Jenoptik habe ich auch, und sie hat eine recht gute Auflösung.
Für "einfache" Mondfotos durchaus geeignet, evtl. noch für die hellen Planeten.
Die Minolta AF kenne ich nicht.

Hier ein paar Probebilder, was mit der Jenoptik geht :

Mond und Digicam am 10" Newton

Mond und Digicam im 70/700 Refraktor, (Lidlscope)


Viele Grüße,

Michel
 
Die Fotos sind meinen mit der Fotodose recht ähnlich! Was Brauche ich eigentlich für Zubehör, um mit einer handelsüblichen Spiegelreflexkamera durch das Scope zu fotografieren?! Ich werde wohl die Minolta der Jenoptik vorziehen, weil mir die Mionolta in Sachen Belichtung etc. mehr Möglichkeiten bietet.


Außerdem war sie teuerer(ca 400EUR) und ist gerade mal zwei Jahre alt. Irgendwie finde ich die Jenoptik sehr seltsam . . . . ich weiß aber nicht warum . . . nichts desto trotz immer noch meine Frage: Was für Zubehör brauche ich, um diese besagte Kamera an mein 6" anzuschließen?!


Andreas
 
Hi,

da ich, wie gesagt, auch noch blutiger Anfänger in Sachen Foto bin, hier ein kleiner Link zur Anbringung der Kamera.

Sicher ist die Minolta besser geeignet, allein wegen der längeren Belichtungs-Möglichkeit.

Ich stimme Dir zu, die Jenoptik ist wirklich ein wenig "seltsam"... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

Aber ich bekam sie günstig, und sie macht "scharfe" Bilder. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />


Gruß,

Michel
 
Hallo Andi,

also ich als Foto-Anfänger würde Dir erstmal raten, nicht durch das Teleskop zu fotografieren, sondern eher dran vorbei!

Hierzu reicht schon Papas alte Spiegelreflex mit einem Drahtauslöser und der Belichtungeeinstellung "Beliebig".

Die einfach parallel zum Teleskop und Dein Megastar nur zum Nachführen.

Wie Du in Deinem anderen Thread schreibst, fehlt die in der Astronomie etwas die Farbe.
Na dann halt einfach mal so 2,3 Minuten mit einer Kamera auf M42 drauf, am besten mit Diafilm Kodak Elitechrome 200. Dafür reicht schon ein 200mm Tele aus.
Das rot wird sich praktisch durch deine Netzhaut brennen!

Ich selbst fotografiere jetzt ca 1 Jahr und habe erst vor 2 Monaten angefangen, mich an Fotos durchs Teleskop zu wagen.
Natürlich auch mal mit einer Digiknipse den Mond durchs Okular, aber fokal mit einer Spiegelreflex durchs Teleskop ist doch etwas schwierig.
Leider habe ich bisher nur mehr oder weniger "Bananensterne" auf Film bannen können, denn die Anforderungen an die Monti sind enorm hoch.

Probiers erstmal parallel, mit der kürzesten Brennweite, die Du hast, danach steigern bis auf 300, vielleicht 400mm.
Du wirst staunen, wie bunt das Universum ist...
 
Also einfach aufsatteln oder wie soll das dann von statten gehen?!
 
Hi David!

Auf dem Tubus bzw. Rohrschellen sind oft Schrauben mit der Du Deine Digicamera, ähnlich wie beim Stativ, aufschrauben kannst.
Zur Astrofotografie verwende ich eine Minolta (Dimage S414) und bin damit sehr zufrieden. Bilder kannst Du Dir auf unserer Homepage unter Galerie/Mond ansehen. Dort findest Du zwei Bilder die dich mit der Minolta aufgenommen habe. Zur Addaption verwende ich die Digiklemme Link zur Grafik: http://mitglied.lycos.de/hieroldtobias/assets/images/Digiklemme_klein.jpg
Damit bekommst Du eine Stabile befestigung der Kamera, wie ich finde, stabiler als ein Fotoring.
 
Hallo,

zur Adaption der Kamera für Parallelfotografie:
Angefnagen hatte ich mit einem Lidl und dazu einfach die Gegengewichtsstange benutzt, da diese sich mitdreht:
Link zur Grafik: http://people.freenet.de/markus.appl/LIDL_Kamerahalterung_2.JPG

Bei meinem Vixen 114er Newton benutze ich die gleiche Schiene (man kann z.B auch eine Blitzschiene dafür nehmen) und habe sie unten an der Prismenschiene angeschraubt, so dass ich einen Ausleger habe.

@Tobias:
Diese Digiklemme dient ja dazu, durch das Teleskop zu fotografieren und ist meiner Meinung nach nur ein Notbehelf, weil die Kompakten Digitalen einfach kein Filtergewinde haben.
Und stabiler als z.B. ein geschraubter Fotoadapter sind sie bestimmt nicht, denn ein Rohr von immerhin 42mm Durchmesser ist bestimmt verwindungssteifer und stabiler als eine einfach Schiene. Das begründet nicht meine Meinung sondern die Physik.
 
Hi Max!

Meine Minolta besitzt ein Filtergewinde. Zusammen mit den passenden Adapter und Fotoring stellte die Sache aber eine recht wacklige Angelegenheit dar. Mit der Digiklemme bin ich in punkto Stabilität überzeugt. Außerdem kann sie jede Kamera Adaptieren die ein Stativgewinde hat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hmm . . . es wird wahrscheinlich die Phillips WebCam werden. Höhrt sich jedenfalls alles sehr vielversprechend an, was man über sie so ließt . . . .

Zwei Fragen hätte ich da aber noch.

1. Wie ist das eigentlich mit dem Verbinden zwischen PC und dem Teleskop. Da beide Sachern sehr weit auseinander stehen und ich keinen Schlepptop besitze könnte die Kabellänge ein Problem werden. Wie lang ist das Kabel denn und gibt es die Möglichkeit es unter Umständen zu verlängern?!

2. Wird die Kamera per Adapter auf ddas Okular gesteckt oder kommt die cam in den OAZ?!

Andreas.
 
Hallo,

naja, dann scheint Dein OAZ Deine Kamera nicht tragen zu wollen oder Deine Klemmung ist nicht gut.

Beim Vixen verschraubt man ja alles miteinander, das ist allerdings dann sehr stabil. Man muss nur den OAZ dann auch feststellen, denn sonst drückt oder zieht das Gewicht der Kamera deen OAZ aus dem Fokus.

@Andi:
für die Webcam brauchst du schon einen Schlepptop, denn Du muss ja immer noch das Teleskop ausrichten. Dadurch, dass der Chip so klein ist, gestaltet sich das mit einer Barlow dazwischen schon recht schwierig.

Zur Anwendung:
Du entfernst an der Webcam das normale Objektiv (also den eingeschraubten Platikpümpel) und schraubst dort den Adapter auf 1,25" ein. Dann steckst Du die Webcam einfach ohne Oku in den OAZ und regelst die Vergrösserung mit der Brennweite, also mit dem Teleskop selbst oder mit einer 2, 3 oder gar 4-fach Barlow zwischen OAZ und Webcam.
Das Originale Objektiv enthält allerdings einen IR-Sperrfilter, den man dann ersetzen muss und als normalen 1,25" Filter auf das Filtergewinde des Adapters schrauben muss.
Ich selbst habe auch mal ein paar Planten mit der Webcam eingefangen und bin der Meinung, dass der IR-Sperrfilter eigentlich unverzichtbar ist. Es gibt allerdings auch Versuche genau umgekehrt mit einem IR-Passfilter, der dann praktisch ein Wärmebild des Planeten erzeugt. Davon habe ich allerdings nur gelesen.

Mit einer normalen Webcam ohne Umbau kannst Du allerdings nur sehr helle Objekte "filmen" und die Einzelbilder des "Films" hinterher addieren, mitteln und verwursten. Hierfür verwende ich das Programm "Giotto".

Eigentlich hast du drei Möglichkeiten:

1. Parallelfotografieren
Dazu eine Spiegelreflex parallel oder Huckepack zum Teleskop. Entweder wie ich mit einem "Ausleger" oder manche Rohrschellen haben obendrauf eine Möglichkeit zur Kameraadaption.

2. Mit Adapterring oder Digiklemme durch das Teleskop
Da kommt es auf die Objekte an. Für Mond reicht da eine "normale" kompakte Digitalkamera. Für Deep Sky brauchst Du schon wieder eine Spiegelreflex. Jedenfalls was mit Langzeitbelichtung.

3. Mit Webcam durch das Teleskop
Damit kann man sehr schön Planeten und den Mond ablichten, jede Menge Bilder stacken, für Deep Sky musst Du sie für Langzeitbelichtung umrüsten.

Dies nur als Tip, wie ich es sehe.
Vielleicht solltest Du Dir erstmal klar werden und schreiben, WAS Du fotografieren möchtest und nicht mit welcher Ausrüstung. Denn die Ausrüstung richtet sich hierbei nach dem Objekt.

Inzwischen bin ich dann doch bei einer digitalen Spiegelreflex angekommen, weil man damit (fast) alles machen kann. Planeten sind mit Webcam immer noch besser.

Gruss,
Max
 
Ich dachte daran, die Sachen festzuhalten, die ich auch gerne beobachte, das wären bei meinem Megastar:

Mond
Planeten
helle DS Objekte

Da ich keinen Laptop habe, ich aber auch einmal wo anders als auf dem Balkon beobachten möchte (ist ja eigentlich auch klar) bietet sich die Digitalkamera doch nicht so gut an, wie ich es dachte.

Nun denke ich, erstmal Huckepack zu fotografieren. Meine Rohrschellen bieten sich da irgendwie nicht an, da ich nicht die Richtigen dazu habe. Welche Klemmen sind für das Parallelfotografieren Interessant und was muss ich noch beachten.

Kennt denn einer die Minolta DYNAX 303 Si? Was bedeuten eigebtlich die Bezeichnungen auf dem Objektiv (AF 28 - 80 0,38m / 1,3ft macro) In wie fern ist dieses Gerät für die Astrofotographie Interessant?!




danke und eins schönes Wochenende noch, Andreas
 
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