Astrograph als Einsteigerteleskop

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JuliusSchmidt

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Hallo Forum!

Ich bin ja immernoch auf der Suche nach meinem ersten Equipment, aber ich glaube ich komme langsam auf einen grünen Zweig xD.

Momentan schaut meine präferierte Kombination aus wie folgt:

Orion N 203/790 Astrograph
Skywatcher EQ-6 Pro SynScan GOTO
Okulare von Baader Serie Planetarium Hyperion
Justierlaser
Verlängerungshülsen


Zuerst meine Überlegungen zu dieser Zusammenstellung:

Einerseits möchte ich den Sternenhimmel zuerst rein visuell kennenlernen und mich darauf zurechtfinden. Hierzu wird die Möglichkeit der GOTO Montierung einfach außer Acht gelassen. Ich bin ein großer Fan von Astro-Zeichnungen und freue mich schon darauf selber welcher anzufertigen. Da kann ich meinen Kunst-LK mal wieder ausgraben ;). Die relativ kleine Abmessung des Tubus auf einer größeren Montierung ist ja immer gut denke ich. Außerdem sollte sie auch für evtl. zukünftige andere (vl größere) Teleskope noch ausreichend sein.
Natürlich möchte ich auch irgendwann mal das ein oder andere Foto machen, und da bietet sich der Astrograph an, da die Kamera dann relativ nah am Tubus sitzt, was der Gewichtsverteilung zugute kommt. Nur beim Visuellen beobachten komm ich dann um die Verlängerungshülsen eben nicht drum rum.
Generell sollte der Astrograph aber doch auf Grund seiner kürzeren Brennweite und kleinen Blende auch recht gut zur visuellen Beobachtung taugen. Man hat ein etwas größeres Gesichtsfeld (für den Überblick) und viel Licht.

Meine Fragen:

1. Fallen euch Profis irgendwelche groben Denkfehler in diesem Gedankengang auf? ^^

2. Ist von einem Astrographen zur visuellen Beobachtung (v.a. bei den hellen Planeten) generell abzuraten?

3. Astrographen sollen auf Grund ihrer Eigenschaften etwas hakelig im fokusieren sein, Stimmt das?


Vielen Dank schonmal für eure Antworten. Ich bin auch froh darüber wenn ihr mir lediglich Fragen schreibt, die ich mir stellen sollte, damit ich selbst recherchieren kann.

P.S.: Das weiteres Equipment wie Batterie, Lampe, Sternenatlas etc. in der Auflistung fehlt ist mir klar und kann als gegeben betrachtet werden ;).
 
Hallo Julius,

also Du willst keine Antworten, sondern Fragen. Kein Problem:

Einerseits möchte ich den Sternenhimmel zuerst rein visuell kennenlernen und mich darauf zurechtfinden.

Was meinst Du, wie lange das dauert?

Hierzu wird die Möglichkeit der GOTO Montierung einfach außer Acht gelassen.

Warum investiert Du in was, was Du gar nicht verwenden willst?

Natürlich möchte ich auch irgendwann mal das ein oder andere Foto machen

Wie hoch schätzt Du den Aufwand ein, ein Photo zu machen?
Wann ist dieses "irgendwann". Wenn Du den Sternenhimmel kennengelernt hast?

Welchen Stellenwert hat das Zeichnen für Dich, wenn du das eher technische Hobby der Astrofotografie dagegenstellst?

Meinst Du die Hyperion Okulare funktionieren an f/3.9 noch gut, oder musst Du nicht doch tiefer in die Tasche für Okulare greifen und eventuell auch noch über einen Komakorrektor nachdenken?

Wäre es viellecht nicht besser das zeichnerische/visuelle Equipment vom photograpischen Equipment zu entkoppeln - auch auf der Zeitschiene?

CS

Matthias

 
Hallo Feldstecher,

Danke für deine Fragen ;).
Ich versuche hier natürlich die eierlegende Wollmilchsau zu erfinden und ich glaube da hast du mit deiner Antwort auch drauf aufmerksam machen wollen.

Was meinst Du, wie lange das dauert? [...]
Wann ist dieses "irgendwann". Wenn Du den Sternenhimmel kennengelernt hast?

Ich finde, dass das alles sehr individuell ist aber es nimmt sicherlich jede Menge Zeit in Anspruch.

Warum investiert Du in was, was Du gar nicht verwenden willst?

Das stimmt, da habe ich nicht geschalten, das es ja auch noch die Option mit der normalen Nachführung gibt.

Wie hoch schätzt Du den Aufwand ein, ein Photo zu machen?

Das scheint, nach allem was ich bisher gesehen habe, stark von den eigenen Ansprüchen abzuhängen. Manche halten einfach eine Kamera in den Himmel, und sind mit dem was dabei raus kommt zufrieden. Der Aufwand ist meines erachtens fast beliebig steigerbar. Ich denke also, dass ein Foto u.U. schon schnell gemacht ist. außerdem hängt das wohl auch stark davon ab, was man fotografiert.

Welchen Stellenwert hat das Zeichnen für Dich, wenn du das eher technische Hobby der Astrofotografie dagegenstellst?

Einen großen. Ich hatte Kunst-LK und zeichne sehr gerne. Ich bin aber auch Ingenieur und entsprechend technikverliebt ;). Es hält sich also ziemlich die Waage.

Meinst Du die Hyperion Okulare funktionieren an f/3.9 noch gut, oder musst Du nicht doch tiefer in die Tasche für Okulare greifen und eventuell auch noch über einen Komakorrektor nachdenken?

Puh, schwierig! Ja wahrscheinlich hast du recht. Ich sollte die Okulare entsprechend ihres Gesichtsfeldes und Brennweite aussuchen. Also engeres Gesichtsfeld für niedrig Brennweite. Was den Preis betrifft fehlt mir die Erfahrung. Ich habe bis jetzt eigentlich nur gutes über diese Okulare gelesen aber da ist das letzte Wort ja noch lange nicht gesprochen ;).

Wäre es viellecht nicht besser das zeichnerische/visuelle Equipment vom photograpischen Equipment zu entkoppeln - auch auf der Zeitschiene?

Ja, ich denke schon. Aber ich möchte nicht :biggrin:

Ich danke dir nochmal sehr für deine Denkanstöße, das hat schon sehr geholfen!
 
Hallo Julius,

ja, Du hast die Intention meiner Fragen richtig gedeutet.
Astronomie ist ein zeitaufwendiges Hobby und mit deinem Anspruch einerseits zeichnerisch/visuell zu arbeiten und anderseits quasi nebenher zu photographieren, wirds sich nach meiner Erfahrung am Anfang nur schwer realisieren lassen. Wieviel Nächte meinst Du verbringst Du im Jahr draußen? Wieviel davon sind "gute" Nächte? Es sind nämlich so viele nicht und eine Fokussierung zunächst auf das eine oder andere (visuell - fotografie) und eine damit einhergehende Trennung des Equipments ist daher sinnvoll.
Für die visuelle Nutzung würde ich mir den Newton auf einer parallaktischen Montierung jedenfalls nicht kaufen. Eine f/3.9 Optik bringt für den Anfänger eine gewisse Herausforderung mit sich. Die Optik ist in dem Bereich sensibler bzgl. Justage und Abbildungsfehler. Ein parallaktisch montierter Newton ist auch anspruchsvoller in der Bedienung als ein azimutal montierter (z.B. Dobson) Newton. Das sind aber Dinge, die du selbst rausfinden musst (ist eine Verein in deiner Nähe?). Um den Sternenhimmel kennnzulernen, wenn das dein primäres Ziel ist, würde ich in ein leichter beherrschbares System investieren als den von dir vorgeschlagenen Astrographen. Fotografisch, wie gesagt, ist das alles eine andere Geschichte, da werden die Karten neu gemischt - je nach Anspruch, Motivwahl (Planeten, DS, Widefield) und Zeit, die man in die Belichtung und Bildbearbeitung stecken möchte. Auch die Ausrüstung diversifiziert sich nach den genannten Motiven. Die "one-size -fits-all" Lösung gibts halt nicht. Deswegen präzisiere ich die Eingangsfrage des Postings nochmal (nur als Denkanregung): Womit möchtest Du deine Zeit am sinnvollsten und mit möglichst großem Spaßfaktor in den wenigen dunklen Nächten verbringen? Wenn es zeichnen ist, dann würde ich über ein anderes System nachdenken. Wenn es Fotografie sein soll, dann ist die zweite Frage, was Du fotografieren möchtest und danach das Equipment kaufen.

Viel Spaß

Matthias
 
Hallo Matthias,

Ich konnte letzte Nacht nicht gut schlafen und hab nochmal über die ganze Geschichte nachgedacht. Jetzt habe ich heute morgen deine neue Antwort gelesen und ich werde es wohl wirklich so machen. Also visuelle Beobachtung und Fotografie voneinander trennen.
Vorallem deine Aussage:

Eine f/3.9 Optik bringt für den Anfänger eine gewisse Herausforderung mit sich. Die Optik ist in dem Bereich sensibler bzgl. Justage und Abbildungsfehler.

Ich habe mich nämlich schon gewundert, warum sich nicht jeder eine "schnelle" Optik zulegt. Sie hat ja soviele Vorteile mit großem Gesichtsfeld und niedrigen Belichtungszeiten, was ja auch bei der visuellen Beobachtung zugute kommt. Aber irgendein Pferdefuß musste da sein, das war mir klar, ich wusste nur nicht welcher.

Das mit dem Dobson habe ich mir auch schon sehr oft überlegt und angeschaut. Ich bin noch nicht 100% überzeugt weil ich mir denke, dass man vor lauter nachstellen garnicht richtig zum beobachten kommt, v.a. bei Planeten. Also ein Dobson mit Nachführung oder GoTo wäre dann schon sinnvoll, oder? Ich werde definitiv nochmal drüber nachdenken.


Ja es ist tatsächlich einer in der nähe, die Sternfreunde Franken. Ich habe schon ein paar Emails geschrieben und ihr nächstes Treffen ist am 18.10. Da werde ich auf jeden Fall mal vorbeischauen.

Danke für deine vielen Anregungen nochmal. Ich werde mal wieder ins Forum schreiben wenn ich schlussendlich mein erstes Teleskop gekauft habe ;).

Viele Grüße und CS

Julius
 
Servus Julius,
habe einen 8"f4, den ich zur Zeit nicht verwende und hatte schon einige 8"f5 Newtons. Visuell ist der 8"f5 dem schnelleren haushoch überlegen. Die Justage muss immer noch genau sein, aber nicht so extrem genau. Die Okulare müssen immer noch hochwertig sein, aber tun sich etwas leichter. Und wenn das Fotografieren doch mal wichtig wird, ist f5 schon ganz schön schnell.
Als Okulare würde ich Dir dann Maxvision 34mm 68°, 16mm 68° und dann vielleicht TS NED 8mm und 5mm empfehlen. Da hast Du mehr Spaß als mit den Hyperions.
Fürs Fotografieren dann ne umgebaute dslr, einen 9mmOAG, eine Guidingcam oder einen StandalloneGuider, als Korrektor den palgulay (vierlinser bei TS).
Das ganze Zeugs dann auf eine EQ6, am besten synscan oder syntrek und los gehts.
Mit solchem Equipment kannst Du zB so ein Foto machen: http://www.astrobin.com/full/108778/0/
Allerdings musst Du dafür Dein Equipment beherrschen und Dich in Bildbearbeitung reinarbeiten.

Viel Spaß beim neuen Hobby

Gottfried
 
Hallo Gottfried,

Ooooh die süße Versuchung ;)! Deine Fotos schauen klasse aus! Da bekommt man wirklich Lust sofort ins kalte Wasser zu springen und loszufotografieren.
Ich habe mir das alles aufgeschrieben was du gesagt hast und werde wohl noch bis Weihnachten (zur jährlichen Selbstbelohnung ;)) eine Million mal abwägen.
Wie gesagt, eure Ratschläge verklingen nicht ungehört. Aber für etwas in das man soviel Geld investieren kann (und wohl auch wird wird ;)) muss ich mir Zeit lassen.

Aber noch eine generelle Frage: Die Okulare die du vorgeschlagen hast, sind verhältnismäßig günstig. Ich habe jetzt immer so den Tenor mitbekommen, dass man an der Optik nicht sparen sollte. Ich habe die Baader ausgesucht weil die so Preisbereich liegen den ich anfangs gewillt wäre maximal für ein Okular zu zahlen. Also zwischen 100-150€/Stk. Warum jetzt also doch die günstigeren?

Vielen Dank und CS

Julius
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Servus Julius,
ich empfehle nix, was ich nicht kenne. Die Hyperions sind weder von der Schärfe in der Bildmitte noch von der Randschärfe das, was ich für das Geld erwarte.
Die Maxvisions von ES sind von Schärfe, Randschärfe und Kontrast mit den wesentlich teureren Panoptiks zu vergleichen. Nur mit der Gehäuseform ist nicht jeder glücklich. Für mich als nicht-Brillenträger funktionieren sie aber super und sind im Preis-Leistungsbereich unübertroffen.
Einem Freund habe ich im kurzen Bereich Planetarys empfohlen (hab selbst ein 7mm und ein 4mm, untadelig). Die neueren sind jedoch in Kontrast und Schärfe nicht mehr so gut. Nach Rücksendung empfahl im der Wolfi Ransburg ein entsprechendes NED Okular, dass der Kollege mit auf die Volkssternwarte gebracht hat, ein klasse Okular (5mm). Und wir konnten es dort mit entsprechenden Delos und Nagler Okus vergleichen. Da kommt es nicht ganz hin, schlägt sich aber wacker und auf jeden Fall besser als Hyperion.

Wenn Du Dir unsicher bist, besuche Beobachter-Treffen. An der Regensburger Außenstelle sind wir gut ausgestattet und Du darfst gerne mal zum Probespechteln vorbeischauen (dann bitte mit PN bei mir melden).

Viele Grüße

Gottfried
 
Hallo Gottfried,

Hochinteressant auf aufschlussreich! Aber ich hätte auch ahnen können, dass man auch bei diesem Hobby viel Geld für wenig Leistung blechen kann. So schone ich meinen Geldbeutel erheblich.
Das Angebot mit dem Probespechteln in Regensburg nehm ich gerne an!
Ich habe nur gerade festgestellt, dass die Benutzerprofile und PN Schreiben bei mir deaktiviert sind. Mir fehlen da irgendwelche Zugriffsrechte?? (Edit: Ahja ok muss erst noch freigeschaltet werden, bin ja noch nicht so lange dabei)

Viele Grüße

Julius
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Julius,

Ich stöbere ein bisschen bei älteren Posts rum, und wäre jetzt nach dem Lesen interessiert zu erfahren wie es bei dir weiterging.

Hast du dir jetzt eine Ausrüstung zugelegt?
 
Hallo ghubing!

Nein, habe mir noch kein Equiment gekauft. Bin vor kurzem umgezogen und hab aktuell kein Auto und schwache Finanzen bla bla...das alte Lied eben.

Immerhin bin ich von dem Trip runter mit einem Teleskop alle Disziplinen erschlagen zu wollen und hab mich jetzt erstmal auf Planeten beschränkt. Wenn man da Fotos machen will, scheint mir die Videografie von Planeten ein guter Einstieg zu sein.

Von Teleskop her bin ich mir noch unschlüssig. Planeten würden ja nach einem Maksutov oder SC mit langer Brennweite schreien. Der Geldbeutel eher nach einem Newton. Die gibts in langer Brennweite aber nur mit kleinerer Öffnung und ich hab keine Ahnung wie klein ich werden will ohne dass ich was verschenke (Öffnungswahn xD)...aaahrg!

De facto muss ich es jetzt endlich mal zu Sternwarte hier in Regensburg schaffen und mit den Leuten dort reden oder auf einem Astrotreff mal selbst durschauen. Sonst kann ich noch so lange Formeln, Websites und Fotos vergleichen...da kommt man auf keinen grünen Zweig. Ist leider so.

Auf der anderen Seite glaube ich, dass man sich als ambitionierter Anfänger jedes beliebige Teleskop kaufen könnte. Als eine Art "Stammzelle" ;) würde man sich und seine Beobachtungen einfach den Leistungen des Teleskops anpassen anstatt sich ein Teleskop nach falschen Vorstellungen zu kaufen.

Am liebsten wäre es mir, jemand würde hergehen, mir Equipment in die Hand drücken und sagen "Nu kuck und werd glücklich". Und das wäre dann so :biggrin: .

Wahrscheinlich wirds bis Ende des Jahres (Geburtstag und Weihnachten) dauern bis es bei mir soweit ist mit Equipment. Dann kann man die harte Seite vom Spechteln kennenlernen ;).

Wenn du Tipps und Anregungen hast, wie man diese verkopfte Einstellung los wird, wäre ich sehr dankbar ^^.

CS

Julius


 
Hi Julius
Zitat von JuliusSchmidt:
... Planeten würden ja nach einem Maksutov oder SC mit langer Brennweite schreien. Der Geldbeutel eher nach einem Newton. Die gibts in langer Brennweite aber nur mit kleinerer Öffnung ...
Da hierzu eh Öffnungsverhältnisse zwischn 1/20 und 1/30 angestrebt werden, arbeiten die meisten mit Barlows. Selbst ein ultralangsamer Mak mit 1/14 verträgt eine 2x oder zumindst 1,5x. Ein schneller Netwon mit 1/5 dann eher eine Powermate.
Und wenn ich mir so anschau, was z.B. komposer mit einem 'winzigen' 114/900 Newton und einer Digiknipse zustandebringt...

Zitat von JuliusSchmidt:
De facto muss ich es jetzt endlich mal zu Sternwarte hier in Regensburg schaffen und mit den Leuten dort reden oder auf einem Astrotreff mal selbst durschauen. Sonst kann ich noch so lange Formeln, Websites und Fotos vergleichen...da kommt man auf keinen grünen Zweig. Ist leider so.
Mach das. Alles andere treibt dich nur in den Wahnsinn, erst recht wenn die anschaffung erst in 5-6 Monaten erfolgen soll.


Zitat von JuliusSchmidt:
Am liebsten wäre es mir, jemand würde hergehen, mir Equipment in die Hand drücken und sagen "Nu kuck und werd glücklich". Und das wäre dann so :biggrin:
Kann an Volkssternwarten durchaus passieren. fast jeder hat irgendwo noch etwas kleines rumstehen, das nicht genutzt wird. Gebraucht kostet das kaum etwas und zum Erfahrungen sammeln und die Warterei überbrücken reicht ausnahmslos jedes Teleskop. Falls Du es später verkaufst, geht der Verlust auch praktisch gegen Null bzw. liegt höchstens bei 20-50€. Das wäre mir ein halbes Jahr lang Spechteln mitsamt den Erfahrungen durchaus wert.

cs
Jürgen





 
Hi Jürgen!

Da hierzu eh Öffnungsverhältnisse zwischn 1/20 und 1/30 angestrebt werden, arbeiten die meisten mit Barlows

Das ist mir bewusst. Mit einem Mak kommt man halt zu längeren Brennweiten. Dafür halt höhere Obstruktion und Auskühlzeiten, schwerere Justierung (??).

Und wenn ich mir so anschau, was z.B. komposer mit einem 'winzigen' 114/900 Newton und einer Digiknipse zustandebringt...

Ok, also Öffnung bei Planetenfotografie fast zu vernachlässigen? Beim Beobachten sieht das anders aus hab ich gehört.

Alles andere treibt dich nur in den Wahnsinn, erst recht wenn die anschaffung erst in 5-6 Monaten erfolgen soll.

Ach ich überleg schon seit über einem Jahr an dem Thema rum ;) Das überleb ich schon noch :biggrin:

Aber ich werde definitiv in der Sternwate vorbeischauen. Freitag nächste Woche ist fest eingeplant, nachdem diesen Freitag schonwieder etwas dazwischen gekommen ist.

Ich werd jedefalls die Hoffnung nicht aufgeben :)

Vielen Dank und CS

Julius
 
Hi Julius

Maks kann man wohl justieren - hab ich aber noch nie gemacht. War einfach nicht nötig (hab ihn seit 6 oder 8 Jahren und da mit 90mm recht klein auch sehr oft transportiert).
Newtons haben da eher mal das Bedürfnis, aber mit ein wenig Übung geht das sehr einfach, auch wenn es sich am Anfang wohl kompliziert anhört.

Was die Öffnung bei Planeten angeht: 'Mehr' kann da natürlich auch mehr auflösen und visuell ggf. höhere Vergrößerungen ermöglichen. Ich wollte damit nur andeuten, dass auch mit kleinen Geräten erstaunlich viel möglich ist, wenn man es denn mal beherrscht.

cs
Jürgen
 
Hallo Julius,

die Sternwarte Regensburg ist die kommenden drei Tage mit auf dem Bürgerfest in Regensburg. Du findest uns am nördlichem KOpf der Eisernen Brücke (gegenüber Kolpinghaus) und kannst Dich gerne von uns beraten lassen.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo Robert!

die Sternwarte Regensburg ist die kommenden drei Tage mit auf dem Bürgerfest in Regensburg. Du findest uns am nördlichem KOpf der Eisernen Brücke (gegenüber Kolpinghaus) und kannst Dich gerne von uns beraten lassen.

Ja ich weis :( ! Leider hat sich ein wichtiger Termin in Erlangen auf Samstag und Sonntag geschoben. Ich komme am Sonntag um 18:50 Uhr wieder in Regensburg an. Seid ihr da noch da?

Danke und CS

Julius
 
Hallo Julius,

ja, bis ca. 23 Uhr, am südlichen Kopf.

Viele Grüße
*entfernt*
 
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