Astronomie = Adapterbau - is klaa näh...

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Okke_Dillen

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Moinmoin,

der AZEQ6 und dem darauf zu betreibenden 10" RC wurden ein neues Stativ spendiert, da die 17,5kg Fotonutzlast auf der Monti dem Stativ einen gewissen "Hüftschwung" entlockten, der wohl Elvis gut gestanden hätte, einer Astromonti aber definitiv nicht! Jedenfalls sobald man es anschubste bzw. der Wind dies tat...

Das neue Stativ hat aber einen Anschluß für eine EQ8. Mir wurschd, ich hab ja die Maschinen da zur Selbstherstellung von so Gedöns. Also war (mal wieder) Adapterbau angesagt, Astronomie ist ja gewissermaßen ein Synonym für Adapterbau :devilish:...

Fröhlich Aluronden bestellt mit 180er Durchmesser und als ich loslegen wollte, habe ich feststellen dürfen, daß die "Dampfmaschieeen" nur bis 130mm spannen kann...:oops::oops::oops: ja suuuper Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/p025.gif

Öhm ja.... und nu? Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/a015.gif

Zunächst nur scherzhaft mit Matthias über 3D-drucken hin und her gesimst, aber je länger ich drüber nachdachte, desto weniger utopisch schien mir diese Möglichkeit. Also 3D-Drucker angeworfen und zunächst mal einen "Testling" aus dem Standard-Schruppnik-Material PLA hergestellt, waren ja "nur" 8,5h Druckzeit... :rolleyes: und das Material war mir gut vertraut....

Nunja, maßhaltig wurde es schomma, aber ob es wohl dauerhaft wäre? Spätestens nach den Anziehen der Befestigungsschrauben auf dem Stativ knirschte es... hmm, das wird wohl nicht dauerhaft formstabil bleiben, hüstel...

Also eine gute Gelegenheit, den mutmaßlichen "Wunderwerkstoff" PETG endlich mal auszuprobieren. Das gestaltete sich aber weit schwieriger als die vollmundigen Verkündigungen aus "Datenblättern & Verarbeitungshinweisen" erwarten ließen! Nach einigen Fehlversuchen mit signifikantem Materialverschleiß (aber auch Lerneffekt!) fand ich dann eine gangbare Lösung, auch wenn das bestimmt noch nicht der Weisheit letzter Schluß ist (PLA hat mit PETG genau 2 Dinge gemeinsam: 1. das Filament hat runden Querschnitt bei 1,75mm und 2. es ist auf Rolle. Öhm ja... Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/g040.gif). Ejaaal, das Ergebnis zählt. Und das taucht! :cool:

Naja... außer der Farbe.... das Filament hatte ein hübsches, tiefes Bordeaux-Rotviolett (quasi Deep Purple :D), halb transparent, irgendwie edel. VOR dem Druck! Danach war aus dem tiefen Bordeaux eine Art Magenta geworden.... :oops:
Was solls, Zähne zusammenbeißen, Nachts isses ja dunkel! Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/k045.gif

01 - ein Adapter entseht_fc.jpg

im Druck mit 40% Füllstruktur... aber was passiert da mit der Farbe?!?!?!?! Ihgiddigiddigitt!! :oops:


03 - EQ8 Stativanschluß_fc.jpg

Da solls drauf! Die Auflage hat die besagten 180mm für die EQ8...


02 - EQ8-auf-EQ6-Adapter_fc.jpg

8,5h später: ein "Druckling". Ganz schön stabil geworden, das Ding! :cool:


04 - EQ8-auf-EQ6-Adapter bestückt_fc.jpg

...und so siehts mit Schrauben und Nord-Pennückel bestückt aus....


05 - EQ8-auf-EQ6-Adapter montiert_fc.jpg

...und so montiert!


06 - EQ8-auf-EQ6-Adapter im Einsatz_fc.jpg

Paßt saugend und satt oben drauf: die AZEQ6-Monti :cool:

Einen weiteren habe ich für die iOptron Smart Eq gedruckt, denn die bekam nun das Stativ der EQ6 vererbt, anstatt des originalen Schrotthaufens mit Plastikkopf (!) - keine Ahnung, was sich die iOptrons bei dem Ding gedacht haben... Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/n075.gif. Die Monti ansich ist nämlich eigentlich richtig gut, ideal für den kleinen 72er Apo....
Naja, jetzt steht die ebenfalls satt, da wackelt nix mehr. Es hat sich aus ge-Hüftschwung-t!! Bei beiden! Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/frech/m025.gif

So... jetzt brauchts eigentlich nur noch Wetter werden........ Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/frech/o090.gif

Grüße ausm Regen,
Okke Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/verschiedene/s060.gif
 
Moin Okke,
isja schön dass aus meiner spinnerten Druckidee es geklappt hat:);) mussisch mir mal überlege was moin kleiner APO noch alles so brauche kann.
Glückwunsch ???
un guts Wetterle, sieht leider die näschten Woche net so aus :mad:

CS Matthias(y):):alien:
 
Jo danke! Schaumermol wie sichs bewährt.... :sneaky:

Hier ist noch der Adapter vom EQ6-Stativ auf iOptronSmartEQ-Monti. Der Monti hab ich noch das zentrale Anzuggewinde von M10 auf M12 aufgebohrt et violà:

07 - EQ6-auf-iOptronSmartEQ_fc.jpg

noch son lila Ding....


08 - EQ6-auf-iOptronSmartEQ_fc.jpg

...montiert und ....


09 - EQ6-auf-iOptronSmartEQ_fc.jpg

...und bestückt. Stabil! :cool:


Öhmm.... Wetter...? Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/frech/o090.gif
 
Das Lila finde ich gut, auch ham will! Wetter für mich fröstel, Gondel 0- -2, Frailsche 0 - 3 Grad, awwa LongTimeGuggis ändern sich hoff recht oft... :oops::):alien:

CS Matthias :alien:
 
Moin Okke,

wenn Du schonmal dabei bist - druck dir gleich noch eine Klammer mit Mutter für eine Gegenschraube für die Polhöhe der SmartEQ. Damit ist sie dann wirklich zu gebrauchen...

SmartEQ_PH.jpg


Gruß
Klaus
 
Lol! :LOL: Hi Klaus, ich mußte lachen als ich das sah, denn genau darüber habe ich mich auch schon gewundert und was man wohl sinnvoll unternehmen könnte, um die Polhöhenarretierung zu verbessern.
Ich finde deinen Ansatz gut und fühle mich zur Nachahmung motiviert :cool:

Die überlange Arretierungsschraube von der anderen Seite habe ich gekürzt, damit sie nicht so bescheuert in die Polsucherabdeckung hineinragt bzw deren Entfernung und Wiederanbringung unmöglich macht. Der Designer von dem Ding hat mir in Sachen Ergonomie schon oft Kopfschütteln bereitet. Durchdacht ist da gar nix! Funktionieren tuts aber dennoch ganz gut, denn, einmal sauber eingenordet führt sie ohne weiteres 60sec nach ohne Guiding - meistens jedenfalls.

Für heute Nacht wurden signifikante Wolkenlücken angedroht! Würde mich über diese Gelegenheit für einen Live-Test sehr freuen! :cool:

Grüße und CS!!
Okke
 
Moin,

ich hätte da wohl mehr als 40% infill genommen, aber wenn es so auch reicht ist ja gut. Ich drucke eigentlich nur noch petg. Das Zeugs ist super. Großartige Änderungen zum PLA habe ich nicht machen müssen. Bett auf 60° und Kopf auf 205°, damit läuft es sehr gut und ich hatte nie Probleme damit. Drucken ist doch einfach was tolles...

Gruß Markus
 
Moin Markus,
ich dachte bisher dass die Temperaturen bei PETG auf Druckbett 90C und Drucktemperatur 230C betragen soll. Wie bekommst du es hin dass das PETG sich bei 60C nicht vom Druckbett löst? Ich habe bisher nur PLA gedruckt, daher keine Erfahrung mit PETG. Welches Filament benutzt du und mit wieviel % kühlst Du?

Grießle Matthias:)

CS
 
Hallo Matthias,

ich bin beim PrimaSelect PETG hängen geblieben:

primaselect

Das läßt sich "prima" drucken. Ich drucke in der Regel als erstes immer einen Temp-Tower. Damit sieht man recht schnell mit welcher Temperatur man arbeiten sollte. Das dauert zwar erst mal eine Stunde, aber sowas sollte man immer machen. Die Temperatur schreibe ich dann auf die Rolle.
Ich benutze "blaues" Klebeband von 3m. Das mache ich vor dem Druck noch kurz mit Alkohol sauber. Damit haftet bei mir alles, auch PETG bei 60°. Klar könnte ich auch auf 90° gehen, aber so reicht das wunderbar. Der erste Layer ist aber für die Haftung das entscheidende. Der muß genau stimmen und das Material muß mit etwas Druck auf die Oberfläche aufgebracht werden. Bist Du auch nur minimal zu weit weg haftet es nicht mehr. Bist Du zu nah kommt kaum noch Material. Gekühlt wird ab dem zweiten Layer um die 90%.
Ich muß sagen ich bin immer wieder erstaunt was der billige Anet A8 kann. Die Druckergebnisse sind absolut super. Wenn ich die Bilder hier von der Oberfläche sehe, würde ich sagen das mein Drucker die deutlich schöneren Oberflächen macht. Da ich auch viele Gehäuse drucke lege ich darauf viel wert. Aber wenn die richtigen Einstellungen mal gefunden sind läuft das praktisch von alleine. Die beste Investition war ein Autolevel-Sensor. Damit muß ich das Bett eigentlich nie nachjustieren. Einschalten, SD-Karte laden und loslegen.

Gruß Markus
 
Danke Markus für die Infos! Mit welcher Geschwindigkeit druckst du?

Grießle Matthias:)

CS
 
Langsam? Mein speed liegt je nach Stuff zwischen 40-50mm/sec.

Gruß Matthias ?
 
Hi Markus,

danke für den Input! :)
Puh, da sieht man mal wie unterschiedlich PETG sein kann, wow! Meins macht bei deinen Temperaturen nichtmal ne zähe Wurst aus der Düse :oops::ROFLMAO:
Erstaunlich auch, daß du gleich ab L2 mit 90% kühlst. Das ist wohl der niedrigen Temperatur zu verdanken. Bei mir mußten es 70° Bettemp. (gemessen) und ca 240..245° (ge-mess-schätzt, die Anzeige geht vor) an der Düse sein, Kühlung aus. 60mm/s Nennvorschub (L1 mit 24), 0,3mm Lagendicke, 0,4er Düse (die ich unten mal planschleifen muß...:whistle:). Der ganze Build mußte warm bleiben, erst dann klappte alles gut. Die "Drucklinge" sind recht massiv geworden, auch Gewindebohren ging gut, sauberer Fließspan (Einzeldurchgangs-3-Schneider, scharf!, trocken, langsam!), hält Schrauben gut. Ok, satte Wandstärke.
Nur das Abnehmen vom Bett war... widerspänstig. 2 Lagen Buildtak und div. Lagen Abklebeband fielen meinen Versuchen zum Opfer :rolleyes: naja, Versuch macht kluch;). Die Bettemp. muß runter!
Werde mal "das Blaue" ausprobieren... dein Material sieht auch sehr interessant aus! Naja, darüber können wir ja mal ausgiebig bei Gelegenheit in Gondelsche philosophieren, hab einige Rollen davon da, muß also nochn besseres Verfahren finden, hüstel...;)

Oh, es ist unverhofft klar da draußen, ich geh dann mal nach ein paar Photonen Ausschau halten... irgendwie am Mond vorbei :rolleyes:

Grüße und CS!!
Okke
 
Hai ? habe mir mal ne Rolle PETG von Markus Link in blau transparent bestellt. Bin gespannt wat dat an der Prusa und CR10-S veranstaltet, auf Buildtak Bett?

Gruß Matthias :alien:;)

CS
 
Mahlzeit,

ich kämpfe seit Monaten damit, meinem Drucker das PETG schmackhaft zu machen. Das ist ein ziemlich großer CoreXY auf Basis des Tronxy5s (wovon aber nicht mehr viel übrig ist). Weil es einfach nicht funktionieren will, habe ich mir jetzt einen Mini-Drucker (PM Mini Delta) gekauft und der hat - wenn es auch ansonsten ein ziemlicher Mist ist - mit PETG überhaupt kein Problem.
Was ich damit sagen will: Ich denke, Drucker mit langen Bowden-Schläuchen (bei CoreXY kaum zu vermeiden) haben Probleme mit PETG, weil das Filament nicht so glatt ist wie ABS oder PLA und an der Innenwand des Schlauches klebt. Mit kurzen Schläuchen oder Direkt-Extrudern ist das kein Problem.

Ich drucke bei dem Mini-Drucker (weil er nicht mehr kann) übrigens mit 240° auf ein 46° Bett mit BuildTak. Die Teile sind nicht sehr groß (hat nur 110mm Durchmesser am Druckbett) und machen schon deshalb keine Probleme mit Warping - aber auch die Haftung am Bett ist einwandfrei. Wie Markus schreibt, ist der Abstand halt sehr wichtig und Autoleveling wirklich von Vorteil. Gerade bei einem Delta-Drucker ist es darüber hinaus ohnehin von Vorteil, das Druckbett nicht so heiß zu machen. Daduch verzieht sich nämlich jedes Druckbett, was beim Delta negative Einflüsse auf die Maßhaltigkeit hat.

Also - eigentlich könnte ich den MP Mini Delta empfehlen. Wenn man keine großen Teile drucken will, bekommt man für knapp 160,- EUR einen Drucker, der mit Autoleveling ausgestattet ist und problemlos PETG mit 150mm/s in sehr guter Qualität druckt. Aber leider setzt das Teil von den 5A Netzteil-Leistung schätzungsweise 4,9 A in reinen Lärm um. Eigentlich völlig unzumutbar.

Gruß
Klaus
 
Moinmoin,

der kleine Adapter von EQ6-Stativ auf iOptron SmartEQ durfte sich inzwischen schon mal bewähren. Prinzipiell funktioniert er sehr gut und, wie immer bei so einem Satzbau, folgt auch hier das "ABER"... ...aber da ich nicht so recht wußte, wat nimmste bei den Vollllmond jetzt vor die Linse, hab ich aus Bequemlichkeit mal eine Weitfeldaufnahme von M81+82 vorgenommen.
Diese beiden stehen ja um die Jahreszeit wunderbar nah am Zenith, wobei sich das "wunderbar" auf den geringen Lichtweg durch die Atmosphäre bezieht. Es gibt nämlich auch Herausforderungen unter dieser Objektlage: die Kamera kommt bedrohlich nah an die Objektivbeine heran, wäre sogar mit ihnen kollidiert, wenn ich nicht im letzten Moment noch die Kamera weggedreht hätte.
Immerhin, so bekam ich unverhofft eine weitere Galaxie mit ins Bildfeld, die ich vorher noch gar nicht aufm Schirm hatte :cool:

EQ6+iOptroSmartEQ im Einsatz_fc.jpg

Die iOptron SmartEQ nahm Platz auf dem EQ6-Stativ... zenithnahe Objekte bergen aber Gefahren...


So hatte sich gleich mal eine Schwäche offenbart. Zenith-nahe Objekte wären so nur unter äußerster Vorsicht zu haben oder unter unschönen Einschränkungen...
Wenn man nun eine Verlängerung hätte, die den Abstand zwischen Monti und Stativ vergrößern würde, bliebe die Kamera außerhalb des Gefahrenbereichs.... Also ans CAD gehockt und mal was designt. Im Prinzip dasselbe Ding wie vorher, aber höher, nun 120mm (vorher 14mm).
Soweit sogut, einziger Wermuthstropfen: 19,5h Druckzeit und 550g Material, also mehr als ne halbe Rolle! Also hab ich mir die näxte "unmögliche" Farbe rausgesucht (hab nen Karton voll verschiedener Farben) und mal losgelegt.

Den ersten Versuch hab ich mal nach Markus' (Conehead) Methode versucht (nach der ersten Lage ordentlich kühlen, 60° Bettetmp), ging zunächst gut, aber begann nach ca. der 30ten Lage die Ränder anzuheben und die Lagenverbindung war schlecht. Abbruch!

Alles runtergefummelt, ging ja gut, hielt ja nicht. Dann die nackte Glasplatte als Bett genommen, auf 90° erhitzt, Höhe neu kalibriert, Röckchen mit 6 Wdg. dazu (Skirt), auf Berührung, Düsentemperatur auf 258°C eingestellt (effektiv ca. 240..245°) und siehe da, alles gut!
Einziges Fragezeichen: wie es sich wohl entformen ließe....?
Am näxten Morgen dann das "Endspiel" noch zugeschaut bis Druckende. Alle Heizungen aus, die Temperatur sank, die Spannung stieg.
Bei Unterschreiten der 65° Marke hörte ich das erste Knistern. Aha!! Es tut sich was!!
Von da ab bis zu etwa 27° runter knkisterte und knaxte es immer wieder, ein gutes Zeichen, denn das bedeutet Ablösung vom Untergrund! Zum Schluß ließ es sich ganz leicht mit einem Japanspachtel abheben, ansetzen, plopp, frei! :)

Und so sieht das Ding nun aus:


Tower für EQ6+iOptroSmartEQ im Einsatz_fc.jpg

...im Vergleich zum Vorläufer. Auf die Dauer hilft nur Tower! :cool:


Von nun an möge ausrechender Abstand mit mir sein! ;)

Sodele, es darf dann mal wieder Himmel werden.... Klaaaaaraaaa...?!
Okke
 
Moin,

da sieht man mal wie unterschiedlich Material und Drucker sein können. Ich habe mit PETG schon einige Sachen gedruckt, aber Probleme hatte ich nie mit Layerhaftung. Ein Röckchen drucke ich auch immer mit, aber nur die erste Lage.
19.5h ist schon eine Ansage. Das längste was ich bisher gedruckt habe war ein Zweiteiler, wobei jedes Teil um die 60 Stunden hatte:
Link zur Grafik: https://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1rc-b60a.jpeg

Fertig bereinigt und mit etwas Farbe versehen tut das Ding auch seinen Dienst als Kopfhörerständer:
Link zur Grafik: https://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1rd-32c9.jpeg

Gruß Markus
 
Oh, 60h! DAS muß man wollen! :oops: Toller Kopfhörerständer (y)

Der Turm mußte auch noch um eine Gewindeverlängerung für die zentrale Anzugsschraube erweitert werden.
Aus einer M12er Gewindestange und einem Stück Rundmaterial aus der Alukiste wurde flugs ein passendes Zwischenstück gebaut. Fertig! :cool: Ready for clear skies!

11 - Gewindeverlängerung_fc.jpg

eine Gewindeverlängerung

12 - EQ6 - Gewindverlängerung_fc.jpg

...in Position...

13 - iOptron auf Sockel_fc.jpg

...thront :D

Gruß,
Okke
 
Moin,

sieht gut aus! Glaubt man gar nicht wie stabil Kunststoff sein kann. ich bin da auch immer wieder erstaunt.

Gruß Markus
 
Merci! :)
Ja, die Stabilität ist beachtlich. Meine anfängliche Skepsis wurde widerlegt. Allerdings liegts auch am PETG. Das macht einen ungleich massiveren Eindruck als PLA. Das fühlt sich bereits so an, als könne man es höher belasten. Dasselbe in PLA könnte im Sommer (schon der Transport im Auto) Probleme bereiten... Link zur Grafik: https://www.cosgan.de/images/smilie/nahrung/k070.gif
Und im Winter wäre es womöglich zu spröde.
Teile nur zum Angucken aus PLA, ok. Oder für einen (geeigneten!) eng definierten Einsatzbereich, auch ok (ZB sämtliche Formteile meines Eigenbaudruckers, auf dem diese Teile gefertigt wurden, sind aus PLA, das reicht auch, es handelt sich um einen eng begrenzten Einsatzbereich).
Sobald etwas weitergehende mechanische Anforderungen dazukommen, PETG.

Morgen abend ab 2100 sind größere Wolkenlücken angesagt.... hoffe den Turm dann testen zu können.
Am Freitag solls komplett gut werden! :cool: Gondelsheim?

Grüße,
Okke
 
An Freutag nach Gondelsche Photonen sammeln, möchte mein 135mm auf der SKAD testen. :)(y):alien::alien:
 
Moin,

man darf ja nicht außer Acht lassen für was die PLA-Technik mal gedacht war, das hatte ja nichts mit technisch real verwendbaren Bauteilen zu tun. Ich denke, dass mit den immer weiteren Typen von extrudierbaren Kunststoffen das erst jetzt reale Züge annimmt. Auch bei den Sintertechnologien kommt man, wenn man ehrlich ist, bei echten Maschinenbauteilen erst jetzt nach und nach dahin, dass diese klassisch gefertigte ersetzen können.

Bei der Pulvermetallurgie ist man da schon deutlich weiter, das ist aber auch nicht so neu, wenn auch das Ausbringungsverfahren à la 3D-Drucker und die Art des Lasersinterns neu sind. Früher mußte man pressen und backen, was aber in der Summe der Verschmelzung der Pulver nichts anderes ist.

Ich schrieb das in anderem Zusammenhang schon mal, wenn man an die Dienstleister mit der Bitte um konkrete Spezifikationen der gedruckten Materialien herantritt, wird es mit den Auskünften, die sich meistens auf die Ausgangsmaterialien der Pulver beziehen schwammig, was mir zeigt, dass der Schritt zur prozesssicheren Beherrschung der Drucktechnik noch nicht in allen Punkten geschafft ist.

Insofern finde ich es spannend, wie Ihr hier die verschiedenen Techniken und Eure Ergebnisse diskutiert, ich denke das wird uns alle was die Anfertigung von Spezialteilen angeht - und vielleicht die Entscheidung, in die Technik selbst weiter einzusteigen, weiter bringen.

CS
Jörg
 
Hallo Klaus,

besten Dank auch. Ich schaue mir das mal in Ruhe an und mache ggf. eine schraubbare Version daraus - bin kein großer Freund von Kleber, egal welcher Natur ;)
 
Prinzipiell sehe ich das genau so...

Aber in dem Fall kann man es durchgehen lassen, weil die geklebten Flächen quasi gar nicht belastet werden. Der Kleber ist nur eine Sicherung gegen Verrutschen. Ich meinte nicht, dass Du das Teil an der Montierung festklebst - sondern nur die drei Plastikteile zusammen.
 
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