Astrotauglichkeit NOBILEM 10x50 B/GA?

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Apollo17

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Liebe Gemeinde,

zunächst allen Lesern ein erfülltes 2014.

Ich suche eigentlich als „Glas fürs Leben“ ein gutes 12x60, was zur Not auch noch freihand genutzt werden kann. Klar, daß es das für 100 Euro nicht gibt, aber 2000 Euro kann und will ich nicht ausgeben. Da es im Bereich 12x60 nichts Besonderes unter ca. 1000 Euro gibt, bin ich beim

NOBILEM 10x50 B/GA

gelandet. Meine Frage ist nun: wie gut ist es für Astro geeignet? Werden Sterne punktförmig abgebildet, ist der Mond ohne Farbring zu sehen, zeigt sich der Jupiter, logischerweise sehr hell, aber kreisrund ohne Ausfranzungen und „Farbkasten“, …? Wie ist es mit der Schärfe im Randbereich bestellt?

Wer hat selbst dazu Erfahrungen gesammelt?

Danke für fundierte Infos im voraus.

Herzliche Grüße

Peter Schröpfer aus dem Erzgebirge
 
Hi!

Das Nobilem kenne ich nicht, aber ich war sehr positiv überrascht vom Celestron Cometron 12x70 für 85,- Euro: http://celestron-deutschland.de/product.php?CatID=292&ProdID=1176 . Am Mond könnte die Vergütung zwar besser sein, aber es ist gerade bei Tag freihand noch zu halten. Erste Eindrücke in meinem Blog. Vom Spaßfaktor ist es etwa auf Augenhöhe mit einem Fujinon 16x70. Es gibt evtl. eine gewisse Streuung, wobei man den Preis natürlich nicht vergessen darf. Bei meinem Exemplar ist mir zumindest keine störende Randunschärfe aufgefallen.

Als immer-dabei-Fernglas taugt es natürlich nichts, da ist es zu groß.

Beste Grüße,
Alex
 
Liebe Astrofreunde,

zunächst möchte ich mich für die zahlreichen Hinweise und Erläuterungen herzlich bedanken.

Ich kenne oder habe Ferngläser von klein bis groß – max.TS 28x110. Behalten habe ich immer nur die preiswerten, da die optischen Leistungen der mittleren Preisklasse so überzeugend auch nicht waren!

Mittlerweile bin ich fast 59 Jahre alt und möchte für den Rest meines irdischen Daseins ein sehr gutes Allroundglas, was zur Not auch freihand verwendet werden kann, besitzen bzw. nutzen – primär für Astro.

Hätte das Fujinon 10x50 einen Mitteltrieb, wäre das mein 1. Kandidat – aber leider.

Nochmals danke – ich melde mich wieder!

Gruß, Peter Schröpfer
 
Hallo Peter,

das 10x50 Nobilem kenne ich leider auch nicht. Wohl aber das 8x56 Nobilem. Du kannst davon ausgehen daß die Nobilem Gläser zur absoluten Spitzenklasse gehören!

Mit dem 10x50 Nobilem wirst Du ein wundervolles Weitwinkelglas erhalten. Du wirst jedoch mit einer Randunschärfe leben müssen. Aber rechne damit, daß 70-80% des Sehfeldes wirklich scharf abbilden dürften, je nach Zustand Deiner Augen.

Das 8x56 Nobilem welches ich benutzen konnte war am Sternhimmel derart scharf, schärfer geht nicht! Ich vermute beim 10x50 wird es nicht anders sein. Und ich vermute für die Astronomie dürfte es wunderbar geeignet sein.

Wie bei anderen Gläsern auch muss es natürlich auch von der Haptik her passen. Solltest Du es mal ausprobiert haben würde ich mich freuen wenn Du mal bescheid gibst wie es Dir gefällt.

Gruß

Mike

 
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Zitat von Apollo17:
Hätte das Fujinon 10x50 einen Mitteltrieb, wäre das mein 1. Kandidat – aber leider.
Du sagst primär für Astro? Dann denke ich, ist eine Einzelokulareinstellung vertretbar, wenn der Rest stimmt. In der Regel machst Du die Einstellung einmal - und gut ist es. Ich war selber auch skeptisch, habe aber mit einem Zeiss Oberkochen 7x50 B (Einzelokulareinstellung) gute Erfahrungen gemacht im Astrobereich.
 
Hello,


ich las mal was davon dass die achsschärfe beim nobilem top
sein soll, jedoch am rand ganz gut nachlässt...




 
Hallo Peter,

das Nobilem 10x50 soll lt. iNet vor hellen Himmel und z.B. bei Greifvögelbeobachtung einen tolerierbaren Farbfeher haben.

Diesbezüglich berichte bitte bei Gelegenheit über die Ausprägung der CA bei der Mondbeobachtung.
 
Hallo,

ich stand selber mal vor der Frage welches 10x50 für MICH am besten geeignet wäre.
In Deutschland gibt es ja das nette Fernabsatzgesetz. Somit hatte ich mir damals mal ein paar Gläser in der Größe 10x50 gleichzeitig bestellt um einen Side by Side Test zu machen.

Die Kandidaten waren:

- Nikon Action
- Zeiss Dekarem (geliehen)
- TS Marine
- Fujinon FMT SX (gekauft)
- Nobilem

Letztlich bin ich beim Fujinon hängengeblieben, obwohl mir das Nobilem auch gut gefallen hat. Die Porro Nobilem Reihe hat aber gerade am Mond ein Problem mit Geisterbildern. Das hat mir persönlich überhaupt nicht zugesagt. Hier mal MEINE pro und kontra Liste
Nobilem:

+ subjektiv schönes 67° großes Scheinbares GF
+ auf der Achse einen Tick schärfer als alle anderen Gläser
+ Mitteltriebfokussierung

- Geisterbilder bei sehr hellen Objekten
- Randunschärfe
- Der Gummiüberzug zieht den Dreck regelrecht an
- Kein Leichtgewicht (das Fujinon aber auch nicht)

Fujinon:
+ Randschärfe
+durch die enorme Randschärfe ein homogenes Bild, gerade auf dem Stativ
+ auch Knackscharf und das über das gesamte Feld

- Einzelokularfokussierung
- Gewicht
- Größe

Gruß Matthias
 
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Hallo,

wenn Du im Bereich Porro bleiben möchtest, führt kein Weg am Nikon 15x50 SE CF vorbei, oder eine Nummer kleiner 10x42 SE CF.

Ansonste würde ich Dir unter 1.000 Euro zum neuen Zeiss Conquest HD 10x42 raten, ein optisch herausragendes Glas, wenn man kein Superweitwinkelblick benötigt.

Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,

du hast dich sicherlich vertippt und meinst statt einem Nikon 15x50 SE das Nikon 12x50 SE.

Was man am Zeiss Conquest HD 10x42 herausragend finden kann, bleibt mir allerdings schleierhaft? Da würde ich lieber ein Meopta Meostar B1 10x42 HD nehmen. Aber hier zeigt sich wieder, dass man selbst testen muss, welches Fernglas zu einem passt.
 
............. alles wie immer eine (relativ) sehr individuelle Betrachtung.

Mir hat das Nikon 10x42 SE hinsichtlich der Abbildung sehr gut gefallen, das Einblickverhalten (Abschattungen) und der MT im Winter waren die Gründe für den Abverkauf.

Ferner möchte ich den Service ab Lager - der bei Nikon nicht vorrätig ist.

Und wenn 2 mm nichts ausmachen, dann ein Habicht 10x40.
 
Liebe Kollegen,

an dieser Stelle wieder herzlichen Dank für zahlreiche Beiträge.

Habe mir in den letzten Tagen sehr, sehr viele Meinungen und Vorschläge aus dem Netz "reingezogen" und konzentriere mich jetzt nur auf Porro 10x50 mit Mitteltrieb - ich glaube, das paßt am ehesten zu meiner angedachten Verwendung und da gibt es fürs Geld am "Meisten"!

Gruß, Peter Schröpfer
 
Hallo Ralf,

danke für die Korrektur, natürlich 12x50.

Was gefällt Dir denn am Meopta besser als an dem Zeiss? Ich kann an dem Zeiss keine Schwachpunkte erkennen. Das Meopta kenne ich allerdings nicht.

Grüße
Andreas
 
Liebe Astrogemeinde,

freundlicherweise erhalte ich vom Hersteller ein Leihglas NOBILEM 10x50 B/GA. Bin schon sehr gespannt und berichte ausführlich über meine Tests.

Bis bald,

Peter Schröpfer

aus Sachsen
 
Betrifft: Welcher Stativadapter?

Liebe Kollegen,

ich habe nun ein Testglas vom Hersteller erhalten und möchte noch wissen, ob nur der spezielle, 2-teilige Stativadapter vom Nobilem-Hersteller verwendet werden kann, und nicht die üblichen?

Danke für Antwort im voraus und allen ein schönes WE!

Gruß, Peter
 
Betrifft: Stativadapter

Hallo,

es ist leider in der Tat so, daß kein üblicher Stativadapter mit Fotogewinde verwendet werden kann. Es muß der im Angebot ca. 70,00 Euro teure, 2-teilige Adapter verwendet werden.

Der Hersteller des NOBILEM ist sogar bereit, mir das Teil auszuleihen.

Erste Tests des Fernglases per Hand und auf einem Stativ aufgelegt, waren erfreulich in punkto Gesichtsfeld, Feldschärfe, Kontrast und räumlicher Bildeindruck auf kurze Distanzen. Da die Gummiarmierung aber relativ dick und weich ist, "schwabbelt" das Glas bei Stativauflage - hier muß erst eine stabile Stativverbindung her.

Bis bald,

Peter aus Sachsen
 
Liebe Astrofreunde,

gestern habe ich vom Hersteller den speziellen Stativadapter erhalten und damit verschiedene Tests am Tage bzw. bei Dunkelheit den Laternentest durchgeführt. Jetzt warte ich noch auf einen klaren Himmel für Einschätzungen Sternabbildung, Mond und Jupiter.

Sobald ich das beurteilen konnte, kommt meine ausführliche Bewertung zum NOBILEM 10x50 B/GA.

Bitte schön neugierig bleiben!

Herzliche Grüße und allen eine erfolgreiche Woche -

Peter aus dem Sachsenland
 
Hallo,

bis auf die Astronutzung habe ich das Glas ausreichend getestet. Die Sternabbildung ist nur in einem kleinen Feld punktförmig - bereits ab ca. 60% Radius von der Achse beginnen die Sterne RADIALE Striche zu werden! Das kann doch bei so einem Glas nicht normal sein? Es handelt sich nicht um ein Neuglas - es ist ein Leihglas des Herstellers, das auf Messen und Ausstellungen eingesetzt wird.

Wer kann meine Beobachtungsergebnisse bestätigen? Oder liegt es nur an diesem Exemplar?

Würde mich über Resonanz sehr freuen und wünschen allen ein erholsames WE.

Peter aus Sachsen
 
Hallo Peter,

ich kenne das Glas zwar nicht, aber wenn es wirklich nur bis 60 % Radius punktförmig abbildet, kannst Du Dir auch in der Bucht ein gebrauchtes Carl Zeiss Jena 10x50 Dekarem/Jenoptem für 300 Euro im exzellenten Zustand mit Rückgabegarantie kaufen. Das geht bis mind. 80 Prozent.

Bei dem Preis sollten 60 % nicht wirklich sein.
 
Liebe Kollegen,

ca. 60% heißt doch nicht zwingend genau 60%! Ich werde noch weitere Versuche durchführen. Bei Tagbeobachtung würde ich den Beginn der Randunschärfe bei ca. 60-70% von der Achse einschätzen. Fakt ist, daß der Randunschärfebereich aus MEINER SICHT für ein so teures Porro-Glas recht groß ist. Wie gesagt: ich bemühe mich durch weitere Versuche den Schärfe-/Unschärfebereich zu präzisieren. Mit fast 59 Jahren kann und will ich aber „Sehschwächen“ meiner Augen nicht gänzlich ausschließen! Bis dato benötige ich lediglich eine Lesebrille + 1,00 Dioptrien.

Bis bald und allen eine angenehme Woche –

Peter aus Sachsen
 
Liebe Fernglasfreunde,

ich habe heute durch einen Test den Schärfe-/Unschärfebereich des Nobilem 10x50 durch vermessen ermittelt. In einer Entfernung von 6,30m konnte ich das scharfe Feld /unscharfen Randbereich mit Hilfe eines „Zollstockes“ in horizontaler und vertikaler Richtung relativ genau messen.

Da ich das Leihglas in Kürze an meinen Händler zurückgebe, werde ich darum bitten, den Schärfebereich aus dessen Sicht nachzuprüfen.

In Kürze teste ich noch ein Porro 10x50, das laut Händler bei kritischem Blick ca. 80% Schärfebereich haben soll. Meine Messung wird mir dann zeigen, ob ich evtl. durch „Sehschwächen“ fehlerhafte Werte ermittle.

Bis bald,

Peter aus Sachsen
 
Hallo Dominique,

ich möchte erst die in meinem Beitrag vom 03.02.14 genannten Tests noch durchführen bzw. durchführen lassen, um eine Bestätigung meiner Werte Schärfebereich zu bekommen.

Gruß, Peter
 
Hallo Peter,

wenn die Werte nicht bestätigt werden, egal in welche Richtung, wird das an deinen Beobachtungen nichts ändern.

Mich interessiert ja nicht die Bestätigung, der Vergleichswert, sondern DEIN gemessener Wert.
 
Liebe Fernglasfreunde,

heute habe ich beim NOBILEM 10x50 B/GA mit 2 weiteren Personen an der Naheinstellgrenze das scharfe Feld vermessen, und dabei Interessantes festgestellt.

Die Meßmethode bestand darin, mit dem Fernglas einen senkrecht an der Wand stehenden „Zollstock“ aus ca. 5,40m, genau mittig, „ins Visier“ zu nehmen. Am „Zollstock“ abgelesen wurde

der Wert am oberen Bildrand,
der Wert am unteren Bildrand,
der Wert in der Mitte (quasi die optische Achse) und
die Schärfe/Unschärfegrenze oben sowie
unten.

Wenn obiger Bildrand 0cm und unterer Bildrand 60cm ist, ergeben sich nachfolgende Schärfegrenzen:

Peter Schröpfer (58 Jahre): 20cm obere Grenze, 33cm Achse, 46cm untere Grenze, Schärfebereich 26cm, entspricht 43%

Ehefrau (53 Jahre): 11cm obere Grenze, 33cm Achse, 56cm untere Grenze, Schärfebereich 45cm, entspricht 75%

Tochter (27 Jahre): 17cm obere Grenze, 33cm Achse, 48cm untere Grenze, Schärfebereich 31cm, entspricht 52%

Der Durchschnittswert aller 3 Tester beträgt 57%!

Was sagen uns diese Zahlen? Der Schärfebereich eines Fernglases kann bei verschiedenen Personen, unabhängig vom Alter, stark schwanken! Beim NOBILEM 10x50 B/GA würde ich ihn auf ca. 60% festlegen. 3 Testpersonen sind aber von der Anzahl her wohl auch nicht sehr relevant!?

Bis demnächst,

Peter aus Sachsen
 
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Hallo Peter,

danke für die Zahlen.

Ich verstehe deinen Testaufbau so, als das aus 5,4m eine GF von 60cm Durchmesser erfasst hast? Laut Datenblatt ist die Naheinstellgrenze 5,7m,
drum, andere subjektive Einflussgrößen mal außen vor:

Da frage ich mich nach den abweichend vom obigen gemessenen Bildrand resultierenden unteren Messdaten.

Ehefrau: oben 11 / 33 Achse (=x2 wären 66cm) unten 56 ==> 56 bis 60 wären 4, bis angenommenen 66 wären es 10. Asymmetrie 1 bis 7.

Verstehe ich auf das exemplarische Beispiel nicht. Würde auf keinen plan parallelen Aufbau deuten, Objektiv vs. Maßstab.

??????????? fragenden Gruß
 
Hallo Dominique,

vielen Dank für Deinen Hinweis, der Anlaß war, den Versuch mit meiner Frau sofort zu wiederholen:

12cm obere Grenze (wenn sie ca. 4cm vom Okular entfernt ist 10cm)
30cm Achse (geschätzt; kann gerne 1cm plus/minus sein)
52cm untere Grenze
59cm unterer Bildrand

Schärfebereich: 40cm, entspricht 68%.

Der Unterschied zum 1. Test meiner Frau ist 7%. Das relativiert sich etwas, weil der Betrachtungsabstand vom Okular Einfluß hat - siehe oben. Was will ich damit sagen? Wenige Prozente hin und her sind nicht so relevant, sofern sich die Größenordnung nicht ändert! Die Grundaussage der 1. Messungen bleibt unverändert und darauf kommt es an!

Konkret noch mal mit Änderung:

Peter Schröpfer = 43% scharfes Gesichtsfeld
Ehefrau = 68% scharfes Gesichtsfeld
Tochter = 52% scharfes Gesichtsfeld

Durchschnittswert aller 3 Tester = 54%

Gruß, Peter
 
Peter, danke.

Strecke 0 bis 59 (60)

Dennoch sind mir die abweichenden Randzonen nicht schlüssig.
0 bis 12 unscharf = obere senkr. Kreisringstrecke 12
12 - Achse scharf
Achse - 52 scharf
52 - 59 unscharf = untere senkr. Kreisringstrecke 7

12-7 = 5cm - nicht gerade wenig (vorausgesetzt ich interpretiere deinen Test und Werte richtig)

Sicher, tendenziell kann man hier eine Aussage treffen, wenn auch nicht repräsentativ. Deine Tochter besitzt einen schlechteren Visus als deine Frau, ich gehe davon aus, sie ist jünger. Je jünger der Mensch, desto schlechter die Augen?.
Kausale Zusammenhänge lassen sich hier also nicht herleiten.

Fehlerquotient, Losgröße, Ausreißer, Messaufbau.........
vor allem individuell auf den Beobachter korrekt eingestellter Prüfling - alles unberücksichtigt.
(der Wert aus 4 cm Abstand lässt sich optisch erklären)

Fazit?

Was sagen uns diese Zahlen? Der Schärfebereich eines Fernglases kann bei verschiedenen Personen, unabhängig vom Alter, stark schwanken!

Stimmt, korrekt muss es ja Schärfewahrnehmung des Beobachters heißen, die tats. Qualität des Glases ändert sich ja nicht.

Wir erfassen aber leider nicht die Leistung des Glases und das losgelöst von vorgenannter Tatsache.


 
Hallo Dominique,

nochmals aus meiner Sicht:

gesamter Bilddurchmesser im 2. Test meiner Frau ist 59cm (der Rand ist so unscharf, da muß man fast schätzen!)

0 – 12cm (von oben nach unten) = unscharf; nach unten beginnt jetzt der scharfe Feldbereich
30cm = optische Achse
52cm = untere Grenze des Schärfebereiches; jetzt beginnt nach unten die zunehmende Unschärfe bis
59cm = unterer Bildrand (extrem unscharf)

Es steht alles allgemeinverständlich in meinen Beiträgen – mehr kann ich dazu nicht sagen!

Dominique, mir geht es doch letztlich nur darum zu zeigen, daß nich jeder beim NOBILEM 10x50 B/GA die 70% Feldschärfe – wie in relevanten Tests steht – erreicht! Für die Kaufentscheidung des Interessenten ist u. a. nur wichtig, was ER für einen Schärfebereich wahrnimmt – theoretische Werte sind sekundär!

Ich möchte damit das Thema Feldschärfe beim NOBILEM beenden bzw. es fließt in MEINE Gesamtbewertung des Glases, die natürlich subjektiv ist, mit ein.

Dir und allen Lesern wünscht ein angenehmes Wochenende

Peter aus Sachsen
 
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