ATT..Fernglaeser,mein Eindruck

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas MikeS55
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Ich glaube, das hier ist nur ein reiner Werbethread von Leuten, die eigene Interessen verfolgen. Selten so einen unqualifizierten Müll gelesen, hoffentlich richtet sich niemand danach.

 
Guten Abend Andreas !

Ich weiss zwar nicht,was dir da im Kopf rumspukt,aber gut..

Ich kann da nur fuer mich sprechen,aber um dich ein wenig zu beruhigen folgendes:
Keiner von den Usern hier ist mir persoehnlich bekannt.
Und von was fuer einen "unqualifiziertem Muell" sprichst du,erlaeutere das doch mal..

Und glaubst du im ernst,dass "Markus Ludes",von dessen Jenoptem ich so beeindruckt war,und "Martin Birkmaier",dessen Fujinon ich in die Hand nahm,es noetig haben "hier" ueber "Dritte" fuer ihre Fernglaeser Werbung zu machen ??..

Keiner der User hier hat bei mir den Eindruck erweckt,fuer irgendwas "Werbung" zu machen.

Sorry,aber das war wohl etwas "daneben"..

Gruss

Mike S
 
Zitat von R_Andreas:
Ich glaube, das hier ist nur ein reiner Werbethread von Leuten, die eigene Interessen verfolgen. Selten so einen unqualifizierten Müll gelesen, hoffentlich richtet sich niemand danach.

Bitte auch um Defintion für unqualifizierten Müll, damit man das nachvollziehen kann!

Wer so was ablässt, sollte auch eine Erklärung dafür abliefern können!

Sonst wäre Dein Kommentar unqualifizierter Müll, und das kann hier dann aber jeder sehen, im Gegensatz andersherum, da siehst anscheinend nur Du unqualifizierten Müll!

Gruß, Matthias
 
........... öhm,

schade, dass dieses Thema diesen Verlauf nimmt.

Wie auch immer, jedem seine persönlichen Vorlieben und vor allem, seine Erfahrungen.

Ich denke, es ist aber wichtig zu wissen, die Erfahrungen die ein jeder für SICH gesammelt hat, seine Entscheidungen an diese anknüpft, nicht verallgemeinert und für alles in der Welt wie in Bollwerk auffährt.
Vor allem dann noch gegen die "feindseelige Theorie" stellt.

"Physikalisches Prinzip hin, physikalisches Prinzip her, einziger Maßstab bei Beobachtungen mit optischen Hilfsmitteln sind meine Augen in Zusammenarbeit mit meinem Gehirn bei optischen Kriterien! Theorie interessiert mich da eigentlich überhaupt nicht!"

Das aktzeptiere ich gänzlich und uneingeschränkt. Nur deine Erfahrung darf nicht als neue Theorie da hergeleitet werden und eben eine richtungsweisende Argumentationskette sein.
Der Beweis deiner Beoabchtung gilt in erster Linie für dich.
Das magst du auch, mögen wir wohl alle auch immer so meinen, oft fällt aber auf, es fehlt jegliches Verständnis für anders lautende Erfahrungen. So zumindest scheint es.
Da wird ein Wert für die Bildplastik errechnet und völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Soll jetzt kein Angriff sein, um Gottes Willen. Z.B @Uwe:


Gegenüber wem denn? Dem Auge? Oder dem ansich zum Vergleich stehendem Dachkantenglas! Hier fehlt doch jeglicher Bezug. Ein Wert, sonst nix. Er sugeriert doch, wenn man die Basisachse einer Dachkante nimmt, diese hätte ja keine räumliche Tiefe. Bei dieser bleibt als nur der Faktor V? Okay, geh mit der DK 6 Meter vor und es ergibt sich ein anderer WInkel und somit ist die selbe Plastik vorhanden (????) Können auch X Meter sein ;) Am Abgrund bleibt bitte besser stehen. Keine Ahnung. Ferner sind die Eindrücke auf eine Entfernung begrenzt.

Mein persönliches Kriterium für Dachkanten sind die kompakten Abmessungen, d.h. es ist für mich ein Glas für unterwegs! Das ist der Grund, warum ich mir ein Dachkantglas zugelegt habe!
Und würde ich ein Fernglas brauchen, welches ich bei extremen Wetterverhältnissen einsetzen muß, würde ich wohl auch auf ein Dachkant zurückgreifen!

Das waren dann die Gründe für mich für ein Dachkant....

Ja, für dich - es gibt für den Hersteller aber andere und diese aus der messbaren Theorie sind in der Literatur nach zu lesen. Aber auch die Nachteile!!

Meine bescheidenen Erfahrungen mit dem Nikon 10x42 SE CF waren die, dass ich dieses Glas für eines der besten Gläser nicht nur im Porro Bereich halte.

Aber: Die Knickbrücken mit den beweglichen relativ stoßempfindlichen Okularschlitten sind m.E. nichts für harte Einsätze. Außerdem nervte mich durch die Pumpwirkung der Okularführung der erhöhte Verschmutzungrad. Die Pflege ist intensiver. So festgestellt beim Zeiss Dialyt 8x56 und dem 7x42 Jagdglas. Mag vll. heute anders sein.

Alles kann, nichts muss.
 
Nicht nur ich kann in diesem thread keinen triftigen Anlass erkennen, die Contenance über Bord zu werfen (im Stil des hierdurch regelmäßig niveaugesenkten Jülich-Forums).
Auf Rede folgte inhaltlich relativierende Gegenrede. Solches wünscht man sich auch, und sei es in pointierter Kürze, statt nicht eigentlich argumentierender Abwertung einer (potentiell) ganzen thread-Gemeinschaft.
Distanzloses Entgleisen - eigentlich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von stefan_r:
Zitat von R_Andreas:
Ich glaube, das hier ist nur ein reiner Werbethread von Leuten, die eigene Interessen verfolgen. Selten so einen unqualifizierten Müll gelesen, hoffentlich richtet sich niemand danach.

Dieser Kommentar dürfte wohl der unqualifiziertesten sein. Aber wenn man nichts beitragen kann bleibt nur pöbeln.

........... wenn der Wolf am Boden liegt,
erst dann kommen die Füchse.

Leuteeee, bitteeee, lasst gut sein-bitte.

Ich frag mal anschließend:

Wie findet ihr welche mit der Zeit entwickelten Armierung der beliebten Handscops?

Das Finish der klassischen Belederung sagt mir am besten zu, jedoch ist es leider nicht so outdoorfähig.
 
...gut, belassen wir R_Andreas in seiner Welt der Verschwörungstheorien...


Ich komme jetzt lieber nochmal auf das CZJ 10x50 zurück, um welches es hier ja eigentlich geht...


Mike,

Falls du in Auge fasst dir ein Jenoptem/Dekarem 10x50 anzuschaffen, könnte ich dir zuvor noch ein paar wissenswerte Hinweise bezüglich Vergütung und Qualität der Optik im Wandel der Zeiten geben. Sie sind nicht alle egal gleich, das Glas wurde schließlich über 60 Jahre lang hergestellt. Ich hatte mitlerweile einige diesen Typs. Es gibt da Unterschiede.

Mein bestes Dekarem hatte ich heute dabei um mir gezielt ein Drosselrohrsänger in die Linse zu nehmen. Es war wie immer ein Hochgenuss für sich. Brilliant, scharf, überzeugend in jeder Hinsicht.

Gruß
Stefan
 
Guten Abend euch allen..

Hi Stefan..,wenn du da den Ein oder Anderen Hinweiss geben kannst,waere ich dir dankbar,bin da sehr "neugierig"..

Ich habe heute auf dem Dachboden ein altes Buch herrausgekramt..,der Titel: "Himmelswunder im Feldstecher"..kennt das jemand ?
Dort ist ein "Dekarem" 10x50 abgebildet,aus dem Jahre "1956"

Hi Domenique,also die frage ob die "Klassische" belederung outdoorfaehig ist hab ich mir auch schon mal gestellt..

Gruss

Mike
 
ja und ob! Vom Dr. Brandt!

Das ist ein Klassiker und auch heute noch sehr begehrt. Eines der wenigen Standardwerke zur Himmelsbeobachtung mittels Fernglas.

Toll! Und sowas liegt nun also einfach so auf deinem Dachboden rum!? :-) interessant!

Gruß
Stefan
 
Oh ja..ein "Phantastisches" Buch !

Es steht sogar etwas ueber die "Totale Plastik" des Bildes drin.. :erschreck: ..aber das hatten wir ja schon.. :biggrin:

Gruss

Mike
 
Und dann gleich auf Seite 1.:

...Ernst Abbe in Jena um 1891 die Porrosche Konstruktion unabhängig von neuem erfunden und ihr eine zweckentsprechende Anordnung verliehen, die bis heute grundlegend geblieben ist. Ernst Abbe hat das Prinzip des Helmholtzschen Telestereoskops auf sein Doppelfernrohr angewandt, indem er die Objektive in einen größeren Abstand brachte als die Okulare bzw. die Augen. Indessen ist dieser Punkt für die irdische Beobachtung von Bedeutung, bei Himmelsbeobachtungen kann er außer acht gelassen werden, denn die Entfernung der Himmelskörper ist so groß, dass eine auch mit größten mechanischen und optischen Hilfsmitteln erreichte Objektivtrennung keine plastischen Bilder geben würde....

Er bringt den plastischen Aspekt gleich auf der ersten Seite ein.

Aber wovon redet der alte Dipl. Optiker Rudolf Brandt da bloß?
Plastizität in Abbes Porro? hmmm....

Gruß
Stefan
 
;)

Mal im Ernst,normalerweise muessten doch "Porros" auf Grund "dieser " Tatsache beispielsweise in der Ornithologie viel weiter verbreitet sein,oder ?..
Also,nur weil sie unhandlicher sind ? Mag ein Grund sein..

Mike
 
Naja ich weiß nicht genau wie weit sie tatsächlich verbreitet sind, insbesondere bei Ornitologen, aber wehm es weniger um chic und Kompaktheit und eher um optimale Beobachtungseidrücke geht, der wird sich schon mit einem entsprechenden Glas versorgen.

Und mahl ehrlich, wie extrem unhandlich sind die Porros denn wirklich. Es war mir heute nun wirklich kein Beinbruch das Dekarem in meinem Rucksack zu verstauen und zwar unter anderem. Einmal angekommen ist die Freude es dabei zu haben um so größer.

Stefan
 
Zitat von leicam62003:
Das aktzeptiere ich gänzlich und uneingeschränkt. Nur deine Erfahrung darf nicht als neue Theorie da hergeleitet werden und eben eine richtungsweisende Argumentationskette sein.

Natürlich nicht, da hast Du recht, ich meine es aber auch nicht geschrieben oder angedeutet zu haben....!

Zitat von leicam62003:
Der Beweis deiner Beoabchtung gilt in erster Linie für dich.
Das magst du auch, mögen wir wohl alle auch immer so meinen, oft fällt aber auf, es fehlt jegliches Verständnis für anders lautende Erfahrungen. So zumindest scheint es.

Manchmal kommt das so rüber....!

Zitat von leicam62003:
Ja, für dich - es gibt für den Hersteller aber andere und diese aus der messbaren Theorie sind in der Literatur nach zu lesen. Aber auch die Nachteile!!

Ja natürlich für mich, ich kann doch keinen anderen Dachkantnutzer seine Kriterien für ein Dachkant kritisieren!

Liest sich ein bißchen so....!

Ich könnte z.B. jetzt anbringen, daß Zeiss, Leica und Swarowski "FÜR DICH" über jeden Zweifel erhaben sind, so schreibst Du es ja....

Darf aber dann auch nicht als richtungsweisende Argumentationskette sein...., hast Du selbstverständlich nicht geschrieben, aber ich ja mit meinen Erfahrungen "für mich" ja auch nicht, deshalb bin ich jetzt mal so frech.... :/

Das Zeiss, Leica und Swarowski mit die besten Ferngläser überhaupt bauen wissen wir wohl beide, die Betonung möchte ich aber auch auf "mit" die besten legen....!

Und mit der meßbaren Theorie.....ja, da kommen wir eben wieder in die Theorie, die mich persönlich wieder, zumindestens diese Art von Theorie, nicht so interessiert!

Auch wenn ich das optische Prinzip von Porro-Prismen und Dachkant-Prismen voll verstehe, bin Chemiker und hab im Studium auch die optische Physik gelehrt bekommen, die mich auch hobbymäßig aufgrund optischer Hilfsmittel für Astronomie und allgemeinen Beobachtung interessiert!
Aber wie gesagt, das Ergebnis entscheidet "für mich" mein Auge!

Zitat von leicam62003:
Aber: Die Knickbrücken mit den beweglichen relativ stoßempfindlichen Okularschlitten sind m.E. nichts für harte Einsätze. Außerdem nervte mich durch die Pumpwirkung der Okularführung der erhöhte Verschmutzungrad. Die Pflege ist intensiver. So festgestellt beim Zeiss Dialyt 8x56 und dem 7x42 Jagdglas. Mag vll. heute anders sein.

Es gibt jahrzehnte alte Porros, die auch ohne großer intensiver Pflege mechanisch einwandfrei funktionieren! Alles eine Frage der "Anwendung". Es gibt auch innenfokussierte Porros! Auf jedenfall sind Dachkants da robuster herzustellen!
Deswegen habe ich ja auch geschrieben, daß für mich ein Dachkant in Frage kommt, wenn ich bei extremen Witterungsbedingungen oder Outdoorgegebenheiten wie Schmutz, Feuchtigkeit, Regen, Spritzwasser auf Seen, Flüssen etc. beobachten müßte!

Die Frage ist nur, wer braucht so was wirklich? Wasserdichtigkeit und mit Edelgas oder N2 gefüllt?

Ich glaube nicht mal einer von hundert, hört sich zwar gut an, aber brauchen tun es die wenigsten!

Wasserdichtigkeit hat ja auch nichts mit Robustheit zu tun!
Es gibt genug Ferngläser, die wasserdicht sind, aber wenn sie mal runterfallen, gleich dejustiert sind...!

Das nochmal am Rande!

Gruß, Matthias


 
Zitat von Gamma_7:
Es gibt jahrzehnte alte Porros, die auch ohne großer intensiver Pflege mechanisch einwandfrei funktionieren! Alles eine Frage der "Anwendung".
... Schmutz, Feuchtigkeit, Regen, Spritzwasser auf Seen, Flüssen etc. ...
Die Frage ist nur, wer braucht so was wirklich? Wasserdichtigkeit und mit Edelgas oder N2 gefüllt?

Hallo Matthias,

auf die totale Wasserdichtigkeit und co. kann ich auch gut verzichten. Es sind halt Verkaufsargumente der Produzenten ob man es braucht oder nicht ist da schon egal.

Für mich ist ein gutes Fernglas ein präzisions-Instrument welchem ich mit soviel Respekt begegne, dass ich von allein sorgsam damit umgehe und deshalb funktioniert bei mir auch ein Dekarem von 1945 immernoch einwandfrei und ist mit seiner "nur" Staubdichtigkeit locker über die Zeiten gekommen.

Gruß
Stefan
 
Also mir gibt es ein "beruhigendes" Gefuehl,ein Glas mit Wasser-bzw Druckdichtigkeit..
Mir macht es halt nichts aus,auch bei Minus 20 Grad den Sternhimmel zu beobachten..
Aber ich denke das macht einem nicht "Dichtem" Glas auch nichts,oder ? ..lass ich mal so stehen.

Gruss

Mike
 
Zitat von stefan_r:
Zitat von Gamma_7:
Es gibt jahrzehnte alte Porros, die auch ohne großer intensiver Pflege mechanisch einwandfrei funktionieren! Alles eine Frage der "Anwendung".
... Schmutz, Feuchtigkeit, Regen, Spritzwasser auf Seen, Flüssen etc. ...
Die Frage ist nur, wer braucht so was wirklich? Wasserdichtigkeit und mit Edelgas oder N2 gefüllt?

Hallo Matthias,

auf die totale Wasserdichtigkeit und co. kann ich auch gut verzichten. Es sind halt Verkaufsargumente der Produzenten ob man es braucht oder nicht ist da schon egal.

Für mich ist ein gutes Fernglas ein präzisions-Instrument welchem ich mit soviel Respekt begegne, dass ich von allein sorgsam damit umgehe und deshalb funktioniert bei mir auch ein Dekarem von 1945 immernoch einwandfrei und ist mit seiner "nur" Staubdichtigkeit locker über die Zeiten gekommen.

Gruß
Stefan

Nun, auch das mag wieder nur jeder einzelne für sich entescheiden können. Wir Astros werden es evtl. nicht benötigen, jedoch gibt es Anwender, für die ist eine Dichtigkeit eine zwingende Voraussetzung.
 
Ich denke, bei der Wasserdichtheit geht es maßgeblich darum, dass das Fernglas innen nicht beschlagen kann.
 
Zitat von Dietmar:
Ich denke, bei der Wasserdichtheit geht es maßgeblich darum, dass das Fernglas innen nicht beschlagen kann.

Und ich denke an Bauingenieure in Großprojekten, Ornithologen (ob Hobby, Amatuere oder Profis), sowie jegliche Art von Wassersport oder Alpinisten. Also in den Bereichen, wo Wasser als Element oder ein ein alltägliches Erscheinen ist und dort reicht die beschlagsfreiheit allein nicht aus. Extrem zwar, aber gegenwärtig.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Dietmar:
Ich denke, bei der Wasserdichtheit geht es maßgeblich darum, dass das Fernglas innen nicht beschlagen kann.

Ich bin da mit Dietmar einer Meinung. Bei der Wasserdichtigkeit geht es wohl primär darum das normale Luftgemisch, welches ja auch Wasser enthält, aus dem Fernglas fern zu halten durch ein Wasserfreies Gas zu ersetzten und das Entstehen von Kondenzwasser zu verhindern.
Aber gut, wenn es dann schonmal wasserdicht ist dann natürlich hält es auch einem äußeren Wasseransturm stand.

Gruß
Stefan
 
Gruesse euch..

Die Frage ist halt auch,ab wann ist eine "Beobachtungssituation" extrem..,und wie "dicht" muss ein "nicht dichtes Glas" sein,damit es unter einer "solchen" nicht beschlaegt bzw "dicht bleibt"..puh..das war aber jetzt des "Dichtens" ein wenig zu viel.. :D

Gruss

Mike
 
Durch das Fokussieren - verschieben von Linsen - kann je nach Konstruktion Luft eingesaugt werden.

Da hat man dann einen Faktor, der das Beschlagen verursacht.
 
Alles schön und gut in der Theorie, da kann Luft eingesaugt werden, da kann dieses sein, dieses sein und selbstverständlich auch dieses sein!

Aber wie sieht die Praxis aus? Wie oft fokussiert man denn, und welche Mengen an Luft werden denn ins innere des Fernglases wirklich "eingesaugt"?

Daß es Anwender gibt, die wirklich robuste und wasserdichte Ferngläser brauchen, ist doch vollkommen klar, da gibt es keine Diskussion!
Und daß Ferngläser, die nicht wasserdicht sind, unter Umständen von innen beschlagen können, steht auch ausser Frage! Manche setzen innen auch Pilze an!

Aber, wie oft kommt denn so was vor?
Bei jedem nicht wasserdichten Fernglas im laufe der Jahre?
Mit Sicherheit nicht!

Und dann gibt es auch "nicht wasserdicht" und "nicht wasserdicht"!
Viele von renommierten Herstellern als "nicht wasserdicht" deklarierte Ferngläser sind trotzdem so "dicht", daß ein Beschlagen wohl eher unwahrscheinlich ist!
Andere vielleicht schlampiger verarbeitete FG's (vielleicht Billighersteller) sind da anfälliger!

Ich beobachte jetzt seit über 30 Jahren mit Ferngläsern, hauptsächlich Astro aber auch Tagbeobachtung!
Auch bei -10°C in schön klaren Winternächten!
Beschlagene Ferngläser habe ich da x-mal gehabt....wenn man von draußen wieder ins Warme gekommen ist....aber immer von außen beschlagen, von innen habe ich es bis heute und jetzt noch nicht erlebt!

Natürlich ist es wieder meine Erfahrung, andere haben vielleicht andere Erfahrungen!

Deswegen habe ich auch geschrieben, wer braucht Wasserdichtigkeit wirklich?
Welcher Prozentsatz der Anwender?
Ich meine die allerwenigsten...!

Na ja, jedenfalls weiß man, wenn ein FG wasserdicht ist und mit N2 oder Edelgas gefüllt ist, daß so etwas dann nicht passieren kann....!

Gruß, Matthias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Seit gegruesst !

An dieser Stelle moechte ich mich mal bedanken fuer das Interesse.. :super:

Mit so viel "Anklang" hab ich nicht gerechnet..
So viele Meinungen,Hinweise und Erfahrungen..Klasse !

Moechte auch noch mal betonen,dass es zu keiner Zeit meine Absicht war,bzw ist,die "Dachkantfraktion" anzugreifen..
Ich hatte halt mit solchen "Eindruecken" auf der "ATT" nicht gerrechnet..

Und wenn mal was "entgleist",auch nicht schlimm ;)

Auch "R_Andreas" gruesse ich an dieser Stelle :huhu: ..(Ich meine ein wenig den Hang nach einer bestimmten Marke herausgelesen zu haben.."Die mit dem Rotem Punkt"..wenn dem so ist,glaub mir,ich weiss um die Qualitaet dieser Glaeser ;) ..)

Also,von mir aus kanns weitergehen..

Gruss

Mike S
 
Zitat von MikeS55:
Also,von mir aus kanns weitergehen..

Gruss

Mike S

Hallo Mike,

naja,.......... bei dem einen oder anderen liest man schon ein wenig Recht haben wollen heraus, sollte gelegentilich bei Seite bleiben, man irrt dann weniger :)

Also weiter:

Schlagwort OPTOLYTH !
Wenig erwähnt oder? - Habe leider nicht all zu viel Erfahrungen mit den Gläsern sammeln können - Ihr?
 
Optolyth war für mich immer auf den Blatt Papier schon vor 20/25 Jahren eine günstigere Alternative zu Zeiss und Co.!

Made in Germany, 30 Jahre Garantie, und alles hörte sich in den Beschreibungen wirklich gut an, hochwertigste Optik!

Ich hab eigentlich keine großen Erfahrungen mit Optolyth und hab auch selten welche im Schaufenster stehen sehen.

Vor ca. 2 Jahren konnte ich dann das erste Optolyth-Glas mal in die Hand nehmen, angucken und durchschauen!
Gefunden auf einem Flohmarkt bei einem Anbieter, der mehrere Ferngläser hatte, alles Billigkram bis auf dieses Optolyth.
Es war ein 9x63 Dachkant wohl aus der Royal Serie! Ich schätze mal, daß es aus Ende 80er Anfang 90er stammte!

Und ich muß wirklich sagen, daß ich maßlos enttäuscht war.
Das erste, was mir auffiel war dieses "billige" Anfaßgefühl, es hat sich irgendwie nicht hochwertig angefasst...!
Dann ist mein erster Blick bei einem Fernglas immer ins Okular, wie sind die AP's und wie sieht es drumherum aus?
Da war eine zweite fast volle gespiegelte AP neben der eigentlichen AP, was ich so bis heute noch nicht gesehen habe. Ein absolutes No-Go!
Ich habe zwar durchgeguckt, kann aber jetzt keine Vergleiche ziehen, das Bild hat jedenfalls einen guten Eindruck gemacht!
Heute frage ich mich, ob das nicht ein Billig-Fernglas war, wo Optolyth draufgeklatscht wurden ist!?
Die Vergütüng sah jedenfalls rötlich schimmernd aus (kein rot-orange wie bei den lächerlichen billigst "nachtaktiv" Ferngläsern!

Ich würde gern mal eins testen, hab aber hier in den einschlägigen Fotogeschäften noch kein Optolyth gesehen!

Gruß, Matthias
 
.......... ein Händler in unserer Stadt hat eine recht große Auswahl von Optolyth, sollte ich mal in Augenschein nehmen.

Fahre morgen in die USA und will in Gottes Namen nicht das Ultravid 10x42 schleppen müssen. Überlege mal wieder an alte Zeiten anzuknüpfen und den wohl Restbestand von dem hier noch kurz zu ordern: Nikon 8X32 SE CF. Auf der Nikon Seite finde ich die nicht mehr. Hm,...........
 
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