Aufbau meiner Sternwarte

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Hallo,

die oben gezeigten Dichtbürsten habe ich dann auf der Innenseite angeschraubt.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/12%20-%20Beim%20Bohren%20etwas%20unterlegen%20-%201.jpg

Beim Durchbohren sollte man Holz drunterlegen. Sonst splittert der Kunststoff der Dichtbürste.

An dieser Stelle habe ich auch eine Karosseriescheibe und eine Stoppmutter verwendet. Sonst
natürlich alles Edelstahl.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/13%20-%20Innenseite%20mit%20Unterlegscheibe.jpg
Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/14%20-%20B%C3%BCrsten%20noch%204mm%20k%C3%BCrzen.jpg

Bei der ersten Montage musste ich feststellen, dass alles ein wenig schwergängig war. Also noch
mal wieder demontiert und die Bürsten um 4 mm gekürzt. Danach lief alles freigängiger.

Hier mal ein Foto des Basisringes. ein Viertel ist fertig. Das nach Westen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/30%20-%20Verkleidungssegmente.jpg

Die anderen Drei ist reine Fleißarbeit.

LG und CS
Horst


 
Hallo allerseits

ich lese hier recht interessiert mit, bin nur leider nicht in der `Verlegenheit`, eine Sternwarte dicht zu bekommen (geschweige denn eine zu besitzen), habe zugegebenerweise auch keine rechte Ahnung davon,hier Berechnungen anstellen zu können, möchte aber trotzdem eine vielleicht bedenkenswerte Analogie erwähnen.
Ich hatte mein Motorrad zuletzt in zwei unterschiedlichen Garagen untergebracht. Die erste besaß hinten zwei der kleinen kippbaren Glasbausteine vom Maß etwa 20cmx 20cm, sind ja sicherlich bekannt. Die waren das gesamte Jahr über geöffnet, das Tor natürlich entsprechend stets geschlossen. Das Motorrad war nie auch nur andeutungsweise feucht,und zwar wetter- und temperaturunabhängig.
Bedingt durch einen Umzug stand es dann in einer Garage, die eben keine kleinen Fensterchen hatte, hier war bei schnellen Wetterumschwüngen das Motorrad heftig von einem Wasserfilm überzogen.
Sollte doch bei einer Sternwarte auf selbiges hinauslaufen?
Luftzirkulation gewährleisten und gut ist?
 
Hallo Markus,

genauso ist es. Das nächste was Horst macht ist: Schimmel aus der Sternwarte saugen. Stockflecken setzen sich selbst in Gummi oder Silikon ein.
Kann von der Nachahmung absolut abraten.
Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Torsten,

Zitat von Torsten_S:
Habe vor einen Solarlüfter zu montieren, der dann am Tag für ausreichenden Luftaustausch sorgt. Der Lüfter wird so hoch wie möglich auf der Kuppel angebracht und saugt die Luft heraus. ...
Wenn ich nun aber Horst seine Tropfsteinhöhle sehe, werde ich zumindest die Kuppel mit 6mm Armaflexmatten oder Dergleichen tapezieren. Was meint ihr, reicht das?

Wenn du deiner Kuppel eine Wärmedämmung verpasst und dann oben einen Lüfter mit passender Lüftfördermenge setzt, dann wirst du keine Probleme mit Feuchtigkeit haben, auch am Basisring nicht, denn du generierst durch den Lüfter oben einen Unterdruck, der am Basisring für entsprechende Luftbewegung sorgt.

Zum Thema Lüfternachlauf: Ein 12V Lüfter verbraucht nicht sooo wahnsinnig viel Strom, daher würde ich das ganze so "verbasteln", dass du zwischen Solaranlage und Lüfter einen entsprechenden Bleigelakku setzt, der den Lüfter auch die ganze Nacht betreiben kann und dann am Tage durch das Solarmodul wieder vollständig geladen wird (im Optimalfall). Wenn du nachts nach der Beobachtung die Kuppel wieder schließt, kann es sein, dass du Eis/Feuchtigkeit auf den Instrumenten hast und durch den Lüfter kannst du so direkt auch wieder für eine möglichst schnelle "Trocknung" der Geräte sorgen ohne heizen zu müssen. Das du einen Schalter verbauen solltest, um den Lüfter während der Beobachtung abzuschalten versteht sich da von selbst.
 
Hallo Markus,

genauso würd ichs machen. Kurz,knackig und gut.

Grüße,
Gerrit
 
Hallo zusammen,

trotzdem werde ich weiter machen, und meinen Weg gehen. Sicherlich beeinflusst
durch Eure Beiträge.

Bei meinen Wetterbeobachtungen stelle ich fest, dass es hier in Norddeuschland
oft sehr feucht ist. Auch momentan wieder eine Feuchtigkeit von 94%.

Die Wetterbedingungen in meiner Sternwarte möchte ich aber durch Belüften, oder
Entfeuchten selbst bestimmen. Dazu muss aber die baubedingte Luftwechselrate
so gering wie möglich sein.

Bei dieser Sternwarte ist sie aber relativ hoch. Fertigkeitsungenauigkeiten verlangen
halt größere Toleranzen der Bauteile. Davon habe ich aber vorher nicht gewust.

Durch meine Maßnahmen im Basisring, der hier im Vergleich zu anderen Modellen am
Erdboden ist, werde ich den Luftschlitz auf 2 bis 3 mm verkleinern können. Ohne
Maßnahmen liegt er hier etwa bei 15 mm. Das sind mehr als 1000 cm2.

Belüften ist bei dieser kugelförmigen Sternwarte sicherlich eine konstruktive Herausforderung.
Muss ja auch alles wetterfest sein.
Für die Reduzierung der rel.Feuchte werde ich es zunächt mit der Beheizung ausprobieren.

So stelle ich mir zunächst das Regelkonzept vor.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beheizung%20und%20Enttauung/Regelprinzip.jpg

Den Grenzwert der Feuchte sehe ich zunächst bei etwa 90 %, und das delta-T bei 2 Kelvin.

So suche ich nun nach einer konstruktiven Lösung für eine Belüftung, sowie auch nach einem
Lüfter, der auch noch bei sehr hohen rel. Luftfeuchten nach Herstellerangaben betrieben
werden darf.

Parallel dazu werde ich aber erst einmal den Basisring etwas Luftdichter machen.

LG und CS
Horst






 
Hallo Horst,

ich lese hier immer mal mit und verfolge Dein "Leid".
Wer sich mit Feuchte und Schimmel beschäftigen durfte, weiß, dass sich Schimmel locker ab 70% RLF, besonders auf kalten Oberflächen bei Unterschreitung des Taupunkts bildet. Solche Oberflächen könnte es bei Dir "vielleicht" auch geben... ;-)

Ich würde ganz simpel einen günstigen elektrischen Luftentfeuchter reinstellen, z. B. einen von Comedes:
http://www.comedes.de/produkte/luftentfeuchter/

Dabei würde ich ein Gerät wählen, dass auch bei niedriger Temperatur noch ordentlich entfeuchtet.

Kostet im Vgl. zum installierten Equipment quasi "nix" und Energieverbrauch / Ökobilanz sind vor diesem Hintergrund auch eher unerheblich.

 
Hallo Peter,

danke für den Link. Habe ich mir mal angesehen. Auf meiner Wunschliste steht schon seit
einiger Zeit ein Entfeuchter. Ich habe da auch einen gefunden, der besonder bei niedrigen
Temperaturen eingesetzt werden kann.

Doch zunächst nehme ich mal meinen schon vorhandenen Heizlüfter.

Bei dieser Methode erwärmt man auch zusätzlich die Geräte. Das ist meines Erachtes etwas
nachhaltiger. Zumindest so lange ich in meiner Sternwarte immer noch eine hohe Luftwechsel-
rate habe. Da dauert es nur wenige Minuten, und die feuchte Luft ist mit dem nächsten Wind-
stoss wieder da. Sind aber die Geräte 2 - 3 Grad über der Außenlufttemperatur, dann kann
sich an den Geräten kein Kondensat bilden.

Mit einem Luftentfeuchter werde ich sicherlich dann experimentieren, wenn ich auch den
Shutter weitgehendst winddicht habe.

Gruß
Horst
 
Alles klar, vermutlich ist nach mehr Abdichten langfristig die Kombination aus Heizung und Entfeuchter ideal. Es gibt ja auch Entfeuchter, die gleichzeitig heizen.

Auf meinem (glücklicherweise winddichten) Dachboden habe ich den Entfeuchter so eingestellt, dass er bei rund 40% RLF stoppt, wobei ich ihn nur alle 1 bis 2 Wochen anwerfe, sobald die RLF gut 50% überschritten hat.

 
Hallo zusammen,

ich möchte mitteilen, dass die Abdichtung mit den Türdichtbürsten nicht funktiniert.

Nach der Bearbeitung des 2ten Viertels zeigten sich zu viele Berührungsstellen mit den
Befestigungsschrauben des Basisringes und des Zahnkranzes. Ich habe wieder alle
Bürsten entfernt, und die vorhandenen Löcher mit Alu - Klebeband verdeckt. Nun
muss ich mir eine andere Dichtmöglichkeit überlegen, oder mit den Undichtigkeiten klar
kommen.

LG und CS
Horst
 
Servus Horst,

ich verfolge diesen Threat nun schon sehr lange. Die Troubles mit der Teuchtigkeit hab ich in meiner Rolldachhütte natürlich nicht. Das soll aber in meiner Anfrage nicht das Thema sein.

Wir haben in unseren beiden Sternwarten im Sept. 2015 das System von Scopedome zum öffnen/schliessen der Rolldächer verbaut und installiert.

Nun meine Frage.....wie zufrieden bist Du mit dem System von Scopedome?
Wir hatten bis dato nur Troubles mit dem System. Seit Dez. 2015 läuft in einer der beiden Sternwarten Scopedome stabil. Das System der zweiten Sternwarte mussten wir im Jänner 2016 zum Service nach Polen schicken.

Beste Grüße,

Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

Wir haben in unseren beiden Sternwarten im Sept. 2015 das System von Scopedome zum öffnen/schliessen der Rolldächer verbaut und installiert
Das Scopedome System als Rolldachsystem ist natürlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ein Velleman K8055 mit etwas Leistungselektronik und Motorisierung hätte es auch getan.

Alles sollte natürlich sauber über ASCOM Poth installiert sein. Für das Öffnen und Schließen verwendet die Steuerung ohnehin nur einen geringen Teil der Mikrocontroller-Hardware.

Kann man denn evtl. per Fernwartung (TeamViewer) auf das PC-System zugreifen, damit man eingrenzen kann, ob das Problem an der Software oder Hardware liegt?

Kannst mich dazu gern auch per eMail oder PM kontaktieren.
...da muss ich mal eingestehen, dass ich an dieser Baustelle noch nicht weiter gekommen
bin...
Wenn man das Tauproblem richtig versteht, kann man durch gute Lüftung den thermischen Ausgleich der Oberflächen gut kontrollieren und evtl. mit Isolierung entgegenwirken. Das Abdichten und Heizen einer Sternwarte ist grundlegend falsch und eher kontraproduktiv!
Ich bin jedoch voller Zuversicht, das wird bis Ende 2017 bei Horst klappen.

LG
Eberhard
 
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Hallo Eberhard,

du hast es falsch verstanden.

Mit dieser Baustelle habe ich die elektronische Steuerung von ScopeDome gemeint.

Alles Andere macht Fortschritte, wenn es auch nicht Deiner Vorstellung entspricht.
Aber es ist ja auch meine Sternwarte.

Und Du vegisst zu erwähnen, dass das fälschlische Abdichten und Heizen einer Sternwarte
nach Deiner Meinung falsch ist.

Aber die muss ja auch nicht richtig sein. Denn hier geht es um meine Sternwarte.

Gruß
Horst
 
Hallo Horst,
mit Interesse verfolge ich Deinen Fortschritt, wir haben ja fast zeitgleich unsere Sternwarten aufgebaut. Auch ich habe hin und wieder mit Feuchtigkeit an der Innenseite der Kuppel zu kämpfen, zum Glück bisher nie auf den Geräten.
Ich beobachte regelmäßig die Luftfeuchtigkeit und Temperatur innen und außen. Meist ist es innen etwas wärmer, trotz intensiver Dämmung zwischen Wohnhaus und Dachsternwarte.
Wenn die Luftfeuchtigkeit innen höher wird als außen, öffne ich meist den Kuppelspalt, damit sich Temperatur und Feuchtigkeit angleichen können (oder der Innenraum "trocknen" kann). Den Kuppelspalt kann ich inzwischen per Skript öffnen und schließen, aber noch habe ich es nicht gewagt, die Kuppel automatisch immer öffnen und schließen zu lassen, wenn bestimmte Feuchtigkeitswerte erreicht werden. Vielleicht mache ich das noch.
Was mir jedoch sehr zu denken gegeben hat, ist der Artikel in SuW 01/2016 "Das lokale Seeing bekämpfen". Dort ist sogar die Rede, nicht nur für großen Luftaustausch zu sorgen, sondern auch die Sternwarte zu KÜHLEN, damit es bei der Beobachtung nicht zu Strömungen am Kuppelspalt kommt, die das Seeing negativ beeinflussen.
So überlege ich mir inzwischen, vielleicht doch einen Luftentfeuchter für extreme Situationen zu installieren.
Vielleicht hilft Dir der Artikel weiter in Deinen Bemühungen, die Sternwarte trocken und betriebsbereit zu halten.
 
Hallo Herwig,

Zitat von Herwig_Diessner:
Was mir jedoch sehr zu denken gegeben hat, ist der Artikel in SuW 01/2016 "Das lokale Seeing bekämpfen". Dort ist sogar die Rede, nicht nur für großen Luftaustausch zu sorgen, sondern auch die Sternwarte zu KÜHLEN, damit es bei der Beobachtung nicht zu Strömungen am Kuppelspalt kommt, die das Seeing negativ beeinflussen.

das Thema Kühlung hatte wir auch schon eine Seite vorher...

Zitat von Sodiac:
...
warum ich den Innenraum kühle liegt doch auf der Hand! Zum einen bringe ich meine Instrumente auf Umgebungstemperatur (gerade bei meinem ACF extrem wichtig), so dass ich direkt Beobachten/Fotografieren kann und nicht mit Tubusseeing usw. zu kämpfen habe/warten muss. Zum anderen würde ein warmer Raum bei kalter Außenluft auch immer ein schlechtes lokales Seeing verursachen, was bei einem Raum auf Außentemperatur nicht der Fall ist, gerade in deinem Fall mit der "Shutter-Öffnung" wäre das noch extremer als z.B. bei einer Rolldachhütte. Mal ganz plakativ, im Sommer heizt sich deine Kuppel auf sagen wir mal 45°C im Innenraum auf. Bis zum Begin der Beobachtung fällt sie zwar auf sagen wir mal 35° ab da keine direkte Sonneneinstrahlung mehr für ein Aufheizen sorgt, aber die Außentemperatur ist in der Zeit auch schon auf 22° gesunken. Das macht eine Differenz von 13° vom *entfernt*/Kuppelinneren zur Umgebung... Was das bedeutet weisst du denke ich selbst und dabei Rede ich nicht von der re. Luftfeuchtigkeit!

 
Hallo Horst,

natürlich geht es um deine Sternwarte und deine Beratungsresistenz. Das das Heizen einer Sternwarte ein Nogo ist, ist nicht Eberhards Meinung allein, sonder gelebte Praxis in größeren Sternwarten und auch Fachmagazine wie z.B. die SuW schreiben das!
Wenn du der Meinung bist, dass Heizen und Entfeuchten genau das Richtige für deine Sternwarte ist, dann ist das völlig in Ordnung, macht die Sache aber an sich nicht richtiger. Auch wenn das Kühlen bzw. Nichtheizen bei Rolldachhütten nicht ganz so wichtig ist, gerade bei einer Kuppel mit Shutter spielt eine ausgeglichene Temperatur eine besonders große Rolle.
 
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Hallo Horst,

ich hatte es ja gesagt, du wirst deine Erfahrungen damit machen...

Dein Post #1113057 - 26/09/2014
natürlich ist das Problem der Betauung bekannt. Dafür bietet der Hersteller für alle Eletro- und Elektronikkomponenten
eine Beheizung an, die thermostatisch geregelt wird. Die Temperatur dieser Komponenten bleibt also immer über den Taupunkt.
Das habe ich natürlich auch mit gekauft.
Wenn ich die Kuppel aufgebaut habe, kannst Du gerne kommen und eine Tropfwasserfprüfung machen.
Eine Tropfwasserprüfung vor Ort brauchte ich ja bisher nicht machen, Deine "Tropfsteinhöhle" ist durch eigene Beiträge hinlänglich bekannt; die jetzigen Erfahrungen sollten dich doch eigentlich eines Besseren belehrt haben...?

...Denn als Folge deiner weiteren Überlegungen hast Du den unteren Bereich deines Kuppelkranzes inzwischen nahezu vollständig "zugebaut". Das er für die Durchlüftung der Kuppel offen sein sollte, ist Dir natürlich nie in den Sinn gekommen!

Alles Andere macht Fortschritte, wenn es auch nicht Deiner Vorstellung entspricht.
Aber es ist ja auch meine Sternwarte.

Und Du vegisst zu erwähnen, dass das fälschlische Abdichten und Heizen einer Sternwarte
nach Deiner Meinung falsch ist.
Deine "Fortschritte" entsprechen tatsächlich nicht meinen Vorstellungen, da gebe ich Dir recht. Zumal Deine "hausgemachten" Probleme zahlreiche Mitleser abschreckt und den Kauf einer (Scopedome-) Kuppel nahezu in Frage stellt. Ich wundere mich ohnehin, das Hersteller/Vertreiber dieser Kuppeln noch nichts dazu gesagt haben.

Alle gut gemeinten Ratschläge (nicht nur von mir) erklärst Du gewissermaßen für unerwünscht. Offenkundig ist damit nur Schulterklopfen im reinen Monolog und nicht der Erfahrungsaustausch gewünscht.

Da es nur um Deine Sternwarte geht, solltest Du bitte auch Deine Sternwarte für Dich errichten und uns hier nicht mit Deiner zementierten Meinung und Deinen resultierenden Fehlschlägen konfrontieren.

Gruß
Eberhard
 
Hallo zusammen,

ich bin in keiner Weise beratungsresistent, aber ich kann auch nicht hexen.
Es dauert so alles seine Zeit, zumal wenn man tagsüber noch arbeiten muss.

Wie ich oben schon mal geschrieben habe, will ich die Kuppel geziehlt belüften
Dazu möchte ich aber den Basisring nach innen weitgehendst dicht haben. Hier kommt nahe
am Erdboden bei bestimmten Wetterlagen sehr feuchte Luft herein. Diese kondensiert
dort und macht am Boden alles nass. Die Temperatur der 10cm Betonplatte liegt dabei
unter der Taupunkttemperatur, und alles was darauf direkt befestigt ist auch.
Das habe ich bereits schon mal auf einem Foto gezeigt.

Jemand von Euch hat hier einen Link gepostet, wo er zeigt, dass er durch "Wandlüfter"
seine Sternwarte aktiv belüftet. So möchte ich das bei mir auch machen.

Doch bei dieser Sternwarte muss ich diese Lüftungssysteme dann in und an einer Kugel
( die Kuppel ) montieren. Das ist konstruktiv nicht einfach zu lösen.

Diese Lüftung soll laufen, wenn die Luftfeuchte unter einem festgelegten Wert liegt
und die Aussentemperatur kälter als die Innentemperatur ist. Das wird sicherlich die
meiste Zeit sein.

Sollten bei dieser Vorgehensweise in der Kuppel dann mal die rel. Feucht zu hoch werden,
Dann werde ich sie aktiv reduzieren.

Das möchte ich ( wie ich auch schon mal geschrieben habe ) durch eine Beheizung, oder
Enttauung machen. Da ist ein Luftentfeuchter schon auf meiner Wunschliste im Online-Handel.

Aber immer Eins nach dem Andern, und der Reihe nach.

Gruß
Horst
 
Feels like beeing Sisyphos...

Zitat von Horst0552:
Wie ich oben schon mal geschrieben habe, will ich die Kuppel geziehlt belüften
Dazu möchte ich aber den Basisring nach innen weitgehendst dicht haben. Hier kommt nahe
am Erdboden bei bestimmten Wetterlagen sehr feuchte Luft herein. Diese kondensiert
dort und macht am Boden alles nass. Die Temperatur der 10cm Betonplatte liegt dabei
unter der Taupunkttemperatur, und alles was darauf direkt befestigt ist auch.
Das habe ich bereits schon mal auf einem Foto gezeigt.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich und andere wiederhole... damit machst du es nur schlimmer!
Deine Betonplatte ragt unter der Kuppel hervor und wird damit (gerade im Winter) immer eine klassische Kältebrücke bilden. Das ist vergleichbar mit einem schlecht angebauten Balkon an einem Wohnhaus. Da wo die kalte Verankerung des Balkons auf die Wand/Decke des Wohnhauses trifft, entsteht Schimmel, es sei denn man sorgt dafür, dass eben dieser "Wäremaustausch" nicht stattfindet und das heisst im Klartext DÄMMUNG.
Wenn du jetzt auch noch an dieser Stelle (Basisring) den Luftaustausch/Luftzirkulation verhinderst, aber nicht dämmst, dann wird es nicht lange dauern bis du dort Schimmel hast, vor allem wenn du dann auch noch im inneren heizt! Da hilft dann auch eine kontrollierte Be- und Entlüftung deiner Kuppel nichts, denn die Zwischenräume, die du jetzt aufwändig versiegelst, sind genau die Nieschen, die du mit deiner Lüftung nicht erreichst und die dann auch perfekte Wachstumsbedingungen für Schimmel bilden.

Wenn du unbedingt was ändern willst, dann würde ICH z.B. ein Holzdeck über den Beton außerhalb der Sternwarte ziehen. Zum einen wird der Beton dann im Winter nicht mehr so kalt (geringere Temperaturdifferenz von warmer Luft am Tag und dem nachts extrem ausgekühlten Beton) und auch im Sommer wird der Boden nicht so warm bzw. gibt das Holz die Wärme schneller wieder ab, aber lass´den Basisring offen und vor allem auch nicht heizen!

Zitat von Horst0552:
... und die Aussentemperatur kälter als die Innentemperatur ist. Das wird sicherlich die meiste Zeit sein.

Ääähhmmmm, dann lass´ das heizen in der Sternwarte sein! Und auch sonst, Ziel sollte es sein, die Innentemperatur möglichst nah an der Aussentemperatur zu halten, und das funktioniert am besten mit Frischluftzufuhr in Bodennähe und Abluft an einem hohen Punkt, denn nur so verhinderst du im Sommer ein unnötiges Aufheizen am Tage und im Winter ein zu starkes Abkühlen. Die Frischluftzufuhr in Bodennähe versuchst du gerade aktiv zu verhindern...


So sehr ich deinen Basteltrieb in Sachen Mess- und Regeltechnik auch nachvollziehen kann, an dieser Stelle solltest du mal in dich kehren und dein Vorgehen überdenken. Wenn es so einfach wäre Schimmelbildung durch ein klein wenig Heizen zu verhindern, dann würde man sich beim Bau eines Balkons heute nicht so eine Mühe geben Wärmebrücken konstruktiv zu verhindern (häufig lässt man es sogar ganz sein einen Balkon zu bauen)!

 
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Hallo Markus,

hier möchte ich mal einen Teil des Rotationsmechanismus zeigen. Er ist nach außen volkommen offen.
Dahin kann er auch abtrocknen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/Aufbau%20Basisring.jpg

Etwa 10cm oberhalb dieser Konstruktion möchte ich 3 Lüfter istallieren. Die Luftwechselrate wird
dabei bis zu 150 m3 / Stunde betragen . Das ist dann das 15-fache des Kuppelvolumes. Im Dombereich
des Shutters sind mehrere dm3 Luftspalt für die Abluft.

Das möchte ich aber nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit und steigenden Außentemperaturen machen.
Sondern nur dann wenn die Luftfeuchtigkeit gering ist, und die Außentemperatur niedriger als die
Innentemperatur.

Wenn ich von Heizen rede, dann meine ich eine Erwärmung der Inntentemperatur bis zu 2 Grad über die
Außentemperatur. Für den seltenen Einsatzfall der Sternwarte fürs Fotografieren werde ich natürlich
früh genug die Erwärmung außer Betrieb nehmen.

Wenn ich jetzt mal 1 Jahr zurück blicke, dann stelle ich fest, dass ich etwa 10 mal die Sternwarte
für die Astrofotografie brauchen konnte ( wegen Wolken und schlechtem Wetter ). Mit Vorbereitung
vielleicht 20 Tage. 345 Tage im Jahr wartet Alles auf den nächsten Einsatz.

Viel Zeit um hier zu Experimentieren. Es mach auf jeden Fall spaß. Wenn es nicht gut war, werde ich
das auch berichten.

Viele Grüße
Horst
 
Hallo,

es hat mich immer geärgert, dass sich die Befestigungsschrauben vom Türschild lösten.

Wie man sieht, sind sie sehr kurz, und ragen nur 2 bis 3mm in die Tür hinein.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/T%C3%BCrschild-Schrauben/T%C3%BCrschild%20alte%20Schrauben.jpg

Meine erste Idee war, das Schloss zu zerlegen, und das Türschild mit metrischen Edelstahlschrauben
durch den GFK hindurch mit dem Grundblech des Schlosses zu verschrauben.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/T%C3%BCrschild-Schrauben/Schloss%20von%20Innen.jpg

Ich musste dann jedoch feststellen, dass das Schlossgehäuse vernietet war.

Da aber hinter dem Bodenblech des Schlosses im Bereich der Schrauben etwa 5 mm Luft war, habe
ich Löcher hinein gebohrt und M4 Gewinde geschnitten.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/T%C3%BCrschild-Schrauben/Gewinde%20schneiden.jpg

Dann Alles wieder zusammengebaut. Die M4 Senkkopfschrauben musste ich etwas kürzen, damit sie
den Schließmechanismus nicht behindern.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/T%C3%BCrschild-Schrauben/Inbusschrauben.jpg

Wie man sieht, ist seit dem letzten Mal ( siehe oben ) wieder viel Umweltschmutz angefallen.
- Also, wieder mal geputzt.

LG und CS
Horst
 
Hallo, und schönes Wochenende.

Da ist ja immer noch das Projekt der Klimatisierung meiner Sternwarte.
Für die Belüftung habe ich nach einem einfachen und robusten Lüfter gesucht.

Entschieden habe ich für einen 230 V Wechselstromlüfter. Der Motor ist ein Spaltpolmotor -
Aussenläufer. Weiterhin ist er auch kugelgelagert.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/ebm-L%C3%BCfter%204656ZW.jpg

Sein Nennvolumenstrom ist 160 m3 / Stunde. Natürlich aber nur bei Pfs = 0 Pa.

Das Lüftungssystem möchte ich in die Kuppelwandung im Bodenbereich einbauen.

Ein gewinkelter Lüftungskanal aus dem Baumarkt soll dabei den Lufteintritt bilden.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Ansicht%20L%C3%BCftung%20-%201.jpg

Die Lüftungsklappen im Innenbereich verhindern einen allzu starken Luftzug bei ausgeschaltetem Lüfter.

Die untere Kuppelwand hat eine Neigung nach außen. Durch das Eigengewicht der Lamellen bleiben
diese geschlossen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/L%C3%BCftungslamellen%20-%20AUF-ZU.jpg

Der Lüfter muss also gegen das Eigengewicht der Lamellen anarbeiten. Weiter muss auch noch ein
Innenschutzgitter konstruiert werden. Auch außen muss ein Insekten- und Berührungsschutzgitter
eingebracht werden. Ich hoffe mal, dass der Lüfter mit 160 m3 genügend Kraft hat.

Das fertige Gehäuse soll aus drei POM - Kunststoffsegmenten bestehen. Mein Sohn wird sie auf
seiner Eigenbau-Portalfräse bearbeiten.

Doch zuvor werden erst einmal Probeteile aus Holz gefertigt. Das ist billiger.

Für die endgültigen Teile sind aber vorher noch Optimierungsarbeiten an der Fräse erforderlich.

Es wird also noch ein wenig Zeit bis zur Fertigstellung vergehen.

Viele Grüße
Horst
 
Hallo,

mal einen kurzen Beitrag zur derzeitigen Wettersituation.

Auf der Nordseite meines Hauses messe ich derzeit eine rel. Feuchte von 99% bei
einer steigenden Temperatur von 8,5°C. Die Nacht zuvor war die Temperatur noch
bei -3°C. Derzeit läuft meine Heizung in der Sternwarte und hält die Feuchtigkeit
zwischen 86% und 92%. Die mittlere Innentemperatur ist dabei etwa 2° höher als
die Aussentemperatur. So zwischen 10°C und 12°C.

Es ist jetzt 3:00 Uhr. Ich war gerade mal draussen und habe nachgesehen.
Es regnet und es ist auch sehr windig, aber warm.

In der Sternwarte ist nur der Bodenring leicht feucht. Die Temperatur der Betonplatte
ist unter der Taupunkttemperatur. Ansonsten ist die Ausrüstung und die Kuppel trocken.
Die Innentemperatur ist 11°C.

Die Kosten liegen momentan bei 3,7€ / Woche. Damit habe ich aber kein Problem.

Gruß
Horst


 
Hallo,

es ist etwas Zeit vergangen, und wir ( mein Sohn und ich ) sind wieder ein Stück weiter gekommen.
Für eine bessere Arbeitsgenauigkeit haben wir an der CNC-Fräse noch Umbauarbeiten vorgenommen.

Nun sind auch schon die ersten beiden Gehäuseteile für die Lüfter fertig.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Ausbaustufe%201.jpg

Als Berührungschutz sind am Luftaustritt Edelstahldrähte eingelassen. Wie oben schon mal gezeigt
schließen sich die Klappen im Ruhezustand und verhindern einen ungewollten Luftaustausch an dieser
Stelle.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Ausbaustufe%202.jpg


Das zweite Innenteil hat die Wölbung der Kuppel ( ein Radius von etwa 1,5 m ) und liegt dann auf der
Innenwandung an.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Ausbaustufe%203.jpg

Nun muss noch das Aussenteil konstruiert werden, an dass dann auch der Luftansaugstutzen angeschraubt
wird. Dort wird dann noch ein Sieb angebracht, das Kleintiere fern hält.

 
Hallo,

hier noch mal die Prototeile.
Alles passt recht gut zusammen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Prototeile%201.jpg

Probeweise zusammengeschraubt sieht es dann so aus.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Zusammenbau%202.jpg

Noch überlege ich, wo ich das Lufteintrittssieb anbringe. Am runden, oder flachen Teil des
Eintrittskrümmers.

Dieses Lüftungsteil habe ich bei uns im Baumarkt gekauft, und ist von der Fa. Marley . Es ist sehr
stabil, hat 2,5 mm Materialstärke und soll auch UV-fest sein.

Hier ist der 1500 mm Radius zwischen den Teilen zu sehen. Alles hergestellt auf der eigenbau
CNC-Portalfräse von meinem Sohn.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Zusammenbau%201.jpg

Der Lüfter dreht sich, und öffnet die Luftaustrittsklappen.

Als nächstes erfolgt der Einbau in die Kuppel. Einen Platz habe ich mir schon ausgesucht.

LG und CS
Horst

 
Hallo,

das Lufteintrittsgitter habe ich für den runden Teil vorgesehen.
Aus Polystyrolresten habe ich mit der Laubsäge 2 Ringe gesägt.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Eintrittssieb%201.jpg

Mit Silikon habe ich Fliegengitter dazwischen geklebt.
Drei M3 Messing-Senkkopfschrauben halten den Ring fest.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Eintrittssieb%202.jpg

Dem Einbau steht nun nichts mehr im Wege. Am Ostersamstag soll das Wetter schön werden.

Zur elektrischen Kontaktierung werde ich Steckverbinder von Harting nehmen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Elektrische%20Kontaktierung%201.jpg

Die Verbindung zu den Lüftern ( zwei möchte ich installieren ) werde ich am Basisring vorsehen.
Das aber nur dann, wenn in der Sternwarte keine Beobachtungen stattfinden, und sie in Parkposition
steht.

Für den Betrieb der Sternwarte mit dem Teleskop muss der Stecker der Lüfter ( mit einem Anschluss
der Steuerphase ) in die Kontacktbuchse gesteckt werden. Die Lüfter sind dann ausser Betrieb, und
die Steuerung der Sternwarte mit Montierung in Betrieb.

Liebe Ostergrüße
Horst



 
Hallo, der erste Lüfter ist eingebaut.

Mit einem Bohrfräser und Handbohrmaschine habe ich das Loch in die Kuppel eingearbeitet.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/%C3%96ffnung%20ausarbeiten.jpg


Das Aussenteil dann an zwei kleinen Stellen mit doppelseitigen Klebeband augerichtet und fixiert.
Dann die 4 Haltelöcher durch die Kuppel gebohrt. Das Aussenteil wieder entfernt und auf die
Kugelfläche ( Radius 1500 mm ) am äußeren Rand eine feine Silikonraupe gelegt.

Das Innenteil mit Lüfter positioniert, und das Aussenteil aufgeschraubt.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Radiusstufen%20mit%20Silikon%20abgedichtet.jpg

Nach dem Aushärten werde ich das heraus gequollene Silikon entfernen.

So sieht es dann mit Ansaugkrümmer von Aussen aus.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Ansaugstutzen%20aufgesetzt%20-2.jpg

Und so von innen bei eingeschaltetem Lüfter.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/L%C3%BCftung%20eingeschaltet.jpg

Seit etwa 3 Stunden scheint nun schon die Sonne auf die Sternwarte.
Die Innentemperatur ist momentan 13,6°C bei 59% rel.Feuchte.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/L%C3%BCfter%20und%20Wettersensor.jpg

Die Aussentemperatur auf der Nordseite des Gartenhäuschens messe ich bei 13,7°C und 54% rel.Feuchte.

Die Epoxi-Deckharzschicht der Kuppel reflektiert somit das Sonnenlicht sehr gut.
Ich nehme an, das es die gleiche Harzschicht wie bei Segelflugzeugen ist. Da soll es innen ja
auch nicht so warm werden.

Gruß
Horst



 
Hallo,

insgesamt möchte ich zwei Lüfter einbauen. Die maximale Luftwechselrate wird dann bis zu 300 m3/Stunde
sein. Bei einem Kuppelvolumen von etwa 15 m3 wird somit in einer Stunde bis zu 20 mal die Luft getauscht.

Sollte das aus irgend einem Grund zu viel sein, dann werde ich am Lufteintrittsstutzen eine Drosselung
einbauen.

Um die ungewollte Undichtigkeit am Basisring so gering wie möglich zu haben, habe ich einen 3 cm breiten
Schaumstoffstreifen mit doppelseitigem Klebeband aufgeklebt.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/Schaumstoffabdichtung%20-%200.jpg

Der verbleibende Luftspalt ist dann kleiner 5 mm.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/Schaumstoffabdichtung%20-%203.jpg

LG und CS
Horst

 
Hallo,

für eine gezielte Belüftung der Sternwarte möchte ich auch für eine geordnete Abluft sorgen.
Bei den Laufrollen des Shutters ist der Luftspalt etwa 2 cm, und das auf einer Länge von 2,25 m
auf jeder Seite. Also insgesamt etwa 9 dm2.

Wenn man bei windigen Wetter in der Sternwarte ist, dann kann man schon eine erhebliche Luftbewegung
spüren. Das bringt je nach Wetterlage Schmutz und Feuchtigkeit in den Raum. Meine Beobachtung hat
gezeigt, dass der Shutter zu 98 % geschlossen ist.

Darum meine Entscheidung für diese Zeit diesen Spalt manuell abzudichten. Am Kuppeldom sollen dabei
etwa 3 dm2 Abluftöffnung frei bleiben. Wieder wurde ich im Baumarkt fündig.

Eine Wärmedämmung für Wasserrohre habe ich mir für die Abdichtung ausgesucht.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Shutter%20-%20Abdichtung%20-%201.jpg

Sie ist für 18er Rohre und hat einen Aussendurchmesser von 4 cm. Der freie Spalt beim geschlossenen
Shutter ist zwischen 3 cm und 3,5 cm.

1,5 m von diesem Isolierrohr habe ich links und rechts hineingeklemmt. Am unteren Ende die freie
ungleichmäßige Öffnung mit einem Lappen zugestopft.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Shutter%20-%20Abdichtung%20-%202.jpg

Oben im Kuppeldom bleiben etwa 0,75 m frei. Hier sind dann auf jeder Seite etwa 1,5 dm2 freie
Öffnung nach aussen vorhanden.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Bel%C3%BCftung%20der%20Kuppel/Shutter%20-%20Abdichtung%20-%203.jpg

Die nächste Arbeit ist die Anfertigung der zweiten Lüftereinheit. Der EMB-Lüfter ist schon bestellt.

LG und CS
Horst


 
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