Aufbau meiner Sternwarte

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Horst0552

Aktives Mitglied
Hallo liebe Sternenfreunde,

seit langem melde ich mich mal wieder.

Im bin umgezogen, und wohne nun wieder in meinem Elternhaus am südwestlichen Stadtrand von Stadtoldendorf.

Genaueres ist hier zu sehen.

Schon im letzten Sommer habe ich damit begonnen mir eine Sternwarte aufzubauen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/1-1-DSCF7646.JPG

Zunächst habe ich ein Gartenhaus aufgestellt, das einen unterirdischen Kanal zu der noch zu
erstellenden Sternwarte hat.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/2013-08-09.jpg

Nach meinem Umzug Anfang Mai 2014 ging es dann an die Vorbereitungen zum Aufbau der Sternwarte.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Weiterbau%20im%20Juli%202014.JPG

Um eine bessere Motivation für die doch erschwerlichen Arbeiten zu haben, habe ich schon mal das
Teleskop angeschafft, welches dann in der Sternwarte auf einer Betonsäule montiert werden soll.
Ein 10" Newton mit f/4, und eine AZ EQ6 GT von Sky-Watcher.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/AZ%20EQ6%20GT%20mit%2010Zoll%20f4%20-Newton.jpg

Die Betonsäule ist 80 cm tief. Aufgesetzt wird ein 30cm Rohr mit einer Höhe von 60cm. Die Halterung für
die Montierung wird so eingesetzt, dass die Montageplatte dann 80cm über dem Boden ist.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Montage%201.jpg

Nun muss noch fleißig Boden bewegt werden ( 4m3 ), um dann eine
Stahlbetonplatte von 3,5m x 3,5m anzufertigen.

Aufstellen möchte ich dann noch vor dem Winter die Kuppel von ScopeDome wie hier zu sehen ist.

Viele Grüße und CS

Horst










 
Hallo Horst,

sieht ja klasse aus, was Du da gemacht hast! Auch Deine Homepage liest sich recht interessant. Halt uns mal auf dem Laufenden, wie's weitergeht.

Da bei mir in absehbarer Zeit auch ein Säulenfundament-betonieren bevorsteht, hätte ich da auch noch ein paar Fragen. Bitte nicht lachen ;-) , aber
eigentlich habe ich keine Ahnung von so etwas, möchte es aber unbedingt selber machen...
Wie tief hast Du das Fundament eingelassen und hast Du den Untergrund in diesem Loch noch vorbereitet (Frostschutz)? Welchen Beton/Zement hast
Du verwendet (also mit welchen Anteilen Sand, Wasser usw. gemischt)?

Danke, weiteres gutes Gelingen
und viele Grüsse,
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

trotzdem mal Einzelheiten.

Der Betonklotz in der Erde ist insgesamt 80 cm hoch. Das Loch, das mein Sohn gegraben hat, hat eine Kantenlänge
von 50 cm, und ist 60 cm tief. Den Rand sauber abgestochen, so dass der Beton guten Kontakt zum gewachsenen Boden hat.

Hier mal ein Foto, bei dem die erste Mischerladung eingefüllt ist.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3233.JPG

Die Armierungsstähle haben eine Länge von 1 Meter.

Die viereckige Schalung hat eine Kantenlänge von 40 cm bei einer Höhe von 20 cm.

Wenn anschließend noch die 30 cm Betonsäule mit 60 cm Höhe gegossen wird, ist das Gesamtgewicht der Betonsäule = 540 kg.

Zur begehbaren Betonplatte muss natürlich eine Körperschalldämmung vorgenommen werden.

Heute Abend sah die Baustelle so aus.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3567%20red.jpg

Gruß
Horst

 
Hallo Horst,
sieht beeindruckend aus - und es geht ja richtig vorwärts!
Das steigert meine Ungeduld, endlich auch mit meiner Sternwarte anzufangen. Ich muss aber noch einen Monat warten. So lange erfreue ich mich an Deinen Fortschrittsberichten :-)
 
Hallo Horst,

ich muss mich den anderen Forenmitgliedern anschliessen.
Sehr sehr beeindruckend und professionell - wirklich stark.

Bin jetzt mal neugierig. Welche Bauweise wird die Sternwarte haben? Kuppel, Gartensternwarte oder
etwas Gemauertes?

Ich hoffe Du hältst uns mit weiteren Berichten und Fotos auf dem Laufenden. Bin richtig gespannt.

Plane selbst eine Rolldachhütte zu bauen und stecke in den Planungen und Vorbereitungen.
Fertigstellung soll im nächsten Frühjahr sein. ( Über das Entfernen von den Sträuchern bin ich
aber noch nicht hinausgekommen. Aber Dein Bericht macht Mut und spornt an. )

Grüße aus dem Fichtelgebirge

Jürgen


 
Hallo liebe Astrofreunde,

es ist jetzt 12:35 Uhr am 11.08.2014.

Mein Sohn und ich machen gerade Mittagpause. Am Samstag haben wir noch Bauschutt zerkleinert und mit in
die Packlage für die Betonplatte eingearbeitet.

Heute haben wir dann weiter Kies eingebracht und den Betonklotz für die Säule Trittschall gedämmt.

Hier eine Fotomontage:

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/S%C3%A4ule%20Trittschall%20d%C3%A4mmen.jpg

Dazu haben wir 1 cm Styroporplatten mit Silicon angeklebt, das Überstehende abgeschnitten und mit Kies angefüllt.

Am Nachmittag wird die Schalung vorbereitet, und für morgen habe ich eine Rüttelplatte geordert.

CS
Horst
 
Hallo,

heute war brauchbares Wetters und wir haben die untere Schicht der Platte fertiggestellt.

Erst war meine Idee, etwa 5cm Beton einzubringen, und dann darin die Stahlmatte zu versenken.

Das war jedoch keine gute Idee. Nachdem wir den ersten m2 eingebracht haben, war mir klar, das wir darin
nur mit Mühe eine Stahlmatte versenken können.

Also haben wir die Matte eingebracht, und den Rest auf der Folie liegen gelassen.

Im weiteren haben wir dann den Beton aufgebracht, und die Matte leicht unter Rütteln hochgezogen.

So sieht das dann aus:

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3615.JPG

Die Dicke der unteren Betonschicht ist etwa 7 cm. Dafür haben wir etwa 6 Stunden benötigt. Im weiteren
wollen wir dann die obere Matte auflegen und die Deckschicht aufbringen.

Hier das heutige Ergebnis:

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3622.jpg

Gruß
Horst und Sören
 
Ihr solltet auf Autobahnbaustellen arbeiten, das würde dem Berufsverkehr viel Stau ersparen ;)
Mal Spaß bei Seite, sieht wirklich beeindruckend aus und auch das Tempo ist nicht schlecht. Macht spaß zu lesen, da doch recht viel passiert.
Bleibt am Ball.

Grüße
Mark
 
Hallo,

an Vieles haben wir gedacht, bloß nicht an ein Dach für unsere Baustelle. So haben uns heute einige Regenschauer überrascht.

Es musste improvisiert werden.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3626.jpg

Die gestern aufgebrachte untere Schicht ist etwa 7 cm dick. Darauf liegt dann die obere Stahlmatte. Mein Sohn
Sören bediente die Mischmaschine, und ich habe den Beton mit dem Reibebrett verrieben und mit einem Richtscheid abgezogen.

Der Säulenklotz ist 1 cm höher als die äußere Einschalung. dadurch hat die Platte ein leichtes Gefälle nach außen.

Ich hoffe nur, dass das beim Montieren des Basisringes der Kuppel nicht stört.


Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3627.jpg

Ein Kissen schützt die Knie.

Unsere arbeisfreie Zeit ( Urlaub ) ist nun zu Ende, und nächtste Woche geht es wieder in die Fabrik.

Die Montage der Kuppel von ScopeDome ist im Oktober geplant.

Dann werden wir weiter berichten.

Gruß
Horst und Sören



 
Hallo,

ich möchte bis zur Lieferung und Aufbau der Kuppel über die weiteren vorbereitenden Arbeiten berichten.

Am letzten Abend hat es erst einmal kräftig geregnet.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Regenschauer%20am%20Abend.jpg

Am Freitad den 15.08. habe ich dann mal unter die Plane geschaut.

Ich hab mir gedacht, wenn man Diamant mit Diamant schleifen kann, kann man auch Beton mit Beton schleifen.

Ein Kantenstein war mein Schleifklotz.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beton%20schleifen.jpg

Hier das Endergebnis:

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3665.JPG

Als nächstes muss nun die Säule errichtet werden.

Weiter möchte ich auch danach die Oberfläche noch mit Quarzsand und Zement versiegeln.

Gruß
Horst




 
Hallo Horst,

da ist man mal ein paar Tage nicht da und da hat der Horst die Klamotten schon fast fertig ;-) ...
Also echt klasse gemacht und das in dem Tempo. Wer schonmal Bauarbeiten gemacht hat, weiss was geschafft ist, Respekt.

Danke auch für Deine Ausführungen zum Betonsäulemachen, die habe ich registriert und die werden mir auch weiterhelfen.
Wird allerdings erst nächstes Jahr etwas bei mir werden, da dieses Jahr an der Hausumlage so einiges zu tun ist.

Viel Erfolg noch weiterhin!

Viele Grüsse,
Jürgen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wenn die Sternwarte fertig ist weisst Du nicht mehr was Du machen sollst :)

Super Arbeit....
 
Tja,

ihr wisst doch auch, dass man bei 30 Tagen im Monat mindestens 28 Tage alles mögliche machen kann.

In den 3 Jahren, in denen ist Astronomie betreibe ist es mir nur etwa 1 bis 2 mal im Monat möglich gewesen
den Himmel zu fotografieren. Sei es am Tag oder in der Nacht. Es sei denn, man möchte unbedingt Wolken
fotografieren. Was natürlich auch interessant sein kann.

Mein Plan ist, das Ende Oktober die Kuppel steht, und meine AZ-EQ6 GT aufgebaut ist.

Gruß
Horst
 
Die Betonsäule ist fertig.

60 cm über der Platte und körperschallentkoppelt bis 80 cm unter der Platte.

Eine M10 Schraube hält die Deckplatte hoch. Die Abklebung der Gewindestangen wird entfernt.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3693.JPG

Die Schraube habe ich gegen eine Gewindestange mit Mutter ausgetauscht. Sie verhindert, dass die Deckplatte
beim Ausrichten im Beton versinkt.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3694.JPG

Mit 3 Muttern habe ich die Deckplatte in Waage gebracht.

Nun kann alles abbinden.

Viele Grüße und CS
Horst
 
Hallo Horst,

das sieht alles sehr professionell und akkurat aus. Ich bin wirklich gespannt auf das Endresultat. Weiter so!


Allzeit klare Sicht,
Matthias
 
Hurra, Material ist da !

Mein Sohn hat mit seiner eigenbau CNC-Fräse eine neue Halterung für die Aufnahme der Handsteuerung angefertigt.

Muttern und Unterlegscheiben für M16 sind auch gekommen.

Auf der Deckplatte habe alle 6 Muttern leicht festgezogen. -- Vorsicht, der Beton ist noch nicht durchgehärtet!

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Aufnahme%20f%C3%BCr%20AZ%20EQ6%20GT.jpg

Mit 3 Gewindebolzen habe ich die Kopfplatte mit der Wasserwaage ausgerichtet, und fest angezogen.

Anschließend auch die übrigen 3 Bolzen mit den Muttern verschraubt.


Die Höhe der Handhalterung ebenfalls justiert und festgezogen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Handger%C3%A4t%201.jpg

Wenn das Wetter gut ist, möchte ich morgen mal die Montierung aufsetzen, um zu sehen, ob die Halterung
für die SynScan an der richtigen Stelle ist.

CS
Horst

 
Hallo liebe Astrofreunde,

die meisten Vorarbeiten sind gemacht, die Kuppel ist bestellt und ich warte auf die Lieferung.

Zeit, um sich über die Elektrik gedanken zu machen.

Hier mal ein Betrachtung zum EMV-Gesetz ( elektromagnetische Verträglichkeit )

Nach § 4 des EMVG müssen Betriebsmittel so beschaffen sein, dass die von ihm verursachten
elektromagnetischen Störungen kein Niveau erreichen, bei dem ein bestimmungsgemäßer Betrieb
von anderen Betriebsmitteln nicht möglich ist. Weiter müssen die Betriebsmittel so störfest
sein, dass in der Umgebung anderer Geräte ebenfalls ein bestimmungsgemäßer Betrieb
möglich ist.

Für mich bedeutet das, dass während des Betriebes der Sternwarte, mit all ihrer Elektronik,
Amateurfunkbetrieb möglich ist, auch wenn die Sternwarte unter der Antenne angeordnet ist. Auch
muss die Sternwarte funktionieren, wenn ich Sendebetrieb mache. Und das mit einer Leistung
bis zu 750 Watt. Damit kann man durchaus rund um die Welt funken.

Darum werde ich die Verdrahtung der einzelnen Komponenten nach EMV-Gesichtspunkten selber
durchführen, denn alle Verbindungsleitungen könne Antennen sein, und Störungen aussenden, wie
auch Störsignale empfangen. Beim Betrieb im Kurzwellenbereich ist die Wellenlänge der elektromag-
netischen Welle zwischen 160 Meter und 10 Meter. Die verwendeten elektronischen Bauteile
sind somit klein gegenüber der Wellenlänge.

Störauswirkungen haben somit hauptsächlich hochfrequente Ströme auf den Anschlussleitungen.

Die müssen für eine bessere EMV minimiert werden.

Das erreicht man durch Ferrite, wie wir sie aus der PC-Technik kennen.

Bei meiner AZ EQ6 GT habe ich das 12 Volt - Stromanschlusskabel durch einen Ringkern gewickelt.
Dabei ist darauf zu achten, dass zwischen Anfang und Ende etwa 1 cm Abstand gehalten wird.
( wegen der kapazitiven Entkopplung )

Hier die Ausführung bei der Montierung:

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/EMV%20der%20Sternwarte/1-IMG_3768.JPG

Verwendet habe ich ein Ringkern mit 35,5mm Durchmesser von Epcos mit N30-Material.

Erfahrungsgemäß sind aufgebrachte Klappferrite für Kurzwelle nicht besonders gut geeignet.
"Bremsen" aber die HF-Ströme von Handy's und WLAN Kommunikation.

Ob das mit dem HAND-CONTROL-Gerät so geht muss ich testen.
Jedoch werde ich das weiterführende RS232-Kabel durch ein Ringkern wickeln.

Davon habe ich zunächt mal 10 Stück hier bestellt.

Gruß und CS
Horst










 
Hallo Horst,
lass die Finger von Chemie zur Wildkräutervernichtung
die schadet mehr als sie hilft.
Der Zusammenhang zwischen Erde Pflanze Tiere und sonstigen
Organismen ist noch weniger erforscht wie das Weltall.

Gruß
wspeer
 
Hallo,

Es ist Dienstag der 23.09.2014 .
Die Kuppel ist beim Lieferant fertig gebaut, und auf dem LKW zu mir unterwegs.

Nun kann es spannend werden !!

Da ich auf Grund der besonderen Gegebenheit ( Funkamateur ) für meine Sternwarte eine zusätzliche elektromag-
netische Verträglichkeit haben möchte, habe ich schon mal mit vorbereitenden Arbeiten begonnen.

Im Basisring der Kuppel werden die Stromleiter N,L mit 230 V auf den drehenden Teil durch Rollen und Kontaktringe
übertragen. Dazu müssen die Rollen mit jeweils dem Neutralleiter N und der Stromphase L verbunden werden.
Immer da wo es möglich ist, sollten die beiden Drähte miteinander verdrillt werden. Ein möglicher hochfrequenter
Störstrom darf dabei keine Schleife bilden ( oder Fläche einschließen ). Die Drähte am besten Am Ende mit einem
Kabelbinder zusammenbinden, im Schraubstock festhalten, und dann von Hand ohne Spannung die Drähte umschlingen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Verdrahtung%20der%20Kuppel/1-IMG_4158.JPG

Sind die Störströme in den einzelnen Stromleitern gleich groß, und auch 180° Phasenverschoben ( Hin- und Rückstrom
gleich groß ), so heben sich die elektrischen Felder auf. Dem zufolge dürfen dann auch am Ende des Base-Ringes
die Drähte nicht wieder mit dem Anfang verbunden werden.

Um das Ganze noch für Hochfrequenz zu verbessern, werden Gleichtaktdrosseln eingefügt.

Ein Ringkern wird mit etwa 7 Windungen der verdrillten Leitung bewickelt.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Verdrahtung%20der%20Kuppel/1-IMG_4159.JPG

Bei so einer Anordnung wird der Gegentaktstrom, der ja keine Störung hervorruft gefördert, und der störende
Gleichtaktstrom durch den Blindwiderstand der gewickelten Gleichtaktdrossel minimiert.

Ich bereite schon mal vor.

Gruß
Horst
 
Hallo Horst,

nein, bei mir wirds eine 2,5m Baader. Was größeres bekomme ich nicht auf mein Dach. Ich hoffe, ich finde auch die Zeit, während des Aufbaus hier im Forum zu dokumentieren.
Wenn das Wetter mitspielt, geht es am Montag los...
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben