Hallo Eberhard, Egbert und die übrigen Leser,
Die Kuppel die ich aufbaue ist von
ScopeDome und meine Verdrahtung absolut fachgerecht.
Der Base-Ring ist aus GFK und etwa 5mm dick, also nicht Leitend. Wie man in der
Fotoserie vom Hersteller
sehen kann, ist diese Verdrahtung letztendlich in einem Bereich verlegt, der nur mit Werkzeug zugänglich ist.
Natürlich ist er auch vor Berührung und Wettereinflüssen geschützt.
Die Rollen sind aus Aluminium, und haben am Umfang Rillen. Sie übertragen die Stromphase und den Neutralleiter
auf den darüber liegenden beweglichen Teil. Die Stromabnehmer hier sind ebenfalls aus Alu, und natürlich auch
vor Berührung geschützt.
Da wird nirgendwo ein VDE-Finger unter Spannung stehende Teile berühren können.
Für das Fetten der stromführenden Teile werde ich ein Batterie-Pol-Fett mit der Fettkennzeichnung M2C-30
nach DIN 51502 nehmen.
Hinsichtlich der Drosseln möchte ich für den Frequenzbereich von 3,5 MHz bis 7,2 MHz eine gute Wirkung erzielen.
Das ist mit dem N30-Material von Epcos gut zu erreichen. Zusätzlich werde ich in die Anschlusskästen am Eingang
und Ausgang dieser Stromübertragung noch je einen X2 - Entstörkondensator einbauen.
Die Kuppel steht im Wirkungsbereich meiner 80m/40m - Amateurfunkantenne. Siehe auch
hier.
Experimentelle Messungen haben ergeben, dass grenzwertige Störaussendungen im Kurzwellenbereich in einer
Entfernung von 10m bis 20m zur Antenne mit einem Signal bis zu -60 dBm festzustellen sind. Der Grundstörpegel
( man-made-noise ) liegt in diesem Frequenzbereich bei etwa -100 dBm. Bei einer Störaussendung, die bei einer
Prüfung nach EN 55014-1 noch gerade unter dem Grenzwert liegt ist also durchaus beim Amateurfunkbetrieb mit
starken Störungen zu rechnen. Der Störempfang kann dann bis zu 40 dB über den Grundstörpegel liegen. Was
natürlich den Empfang der Amateurstation beeinträchtigen kann. Hier kommt dann wieder §4 EMVG zu tragen, wie ich
oben schon mal beschrieben habe.
Ich werde weiter berichten.
Gruß - Horst