Hallo zusammen,
der Hersteller meiner Kuppel hat für die Elektrik und Elektronik folgendes Konzept vorgesehen:
Und so will ich auch durchführen, zumal ich alle Komponennten dazu gekauft habe.
Der rotierende Teil der Kuppel hat für das Öffnen und Schließen des Shutters ein 230 V-Drehstrommotor,
der durch einen Inverter angesteuert wird. Dieser muss dann natürlich auch mit 230 V versorgt werden.
Die Elektronik für den Shutter mit den Endschaltern wird ebenfalls mit 230 V versorgt. Das Öffnen und
Schließen soll in jeder Kuppelstellung möglich sein. Somit muss dann auch immer eine Spannungsversorgung
vorhanden sein. Die Stromleiter werden durch Kontaktrollen auf die sich drehenden Stromschienen übertragen,
wie ich oben schon mal gezeigt habe. Die Verbindung des Schutzleiters ist dabei natürlich besonders
problematisch. Aber ich meine, meine aufgezeigte Lösung ist ein guter Kompromiss. Denn dadurch ist eine
dauerhafte und sichere Erdverbindung gewährleistet. Natürlich muss ich dafür Sorge tragen, dass die außen
liegende Erdleitung immer frei ist.
Im rotierenden Teil der Kuppel sind die Endschalter, der Motor mit dem Getriebe und der schon oben gezeigte
Schaltkasten berührbar. Diese Teile sind natürlich elektrisch absolut sicher. Die mit 230 V betriebenen
Geräte haben eine Schutzleiteranschluss, der natürlich auch angeschlossen ist. Dieser ist dann einmal über
das Getriebe mit dem Zahnkranz, aber auch zusätzlich über meinen verlegten Schutzleiter angeschlossen.
Die Sensoren haben nur Kleinspannung.
Die Elektrik für die Rotation ist gleichartig ausgeführt ( Getriebe-Motor, Inverter, Steuerelektronik mit
Home-Sensor und Encoder für die Position ).
Diese Elektronik hat dann allerdings noch einen Rechneranschluss. Und dadurch auch eine Verbindung zur
Elektronik der Montierung. Weiter kommunizieren die beiden elektronischen Steuerungen untereinander drahtlos.
Hier kann man das nachlesen.
Und es gibt auch noch eine drahtlose Fernbedienung.
Weiter eine Anleitung in englischer Sprache, womit ich aber so meine Probleme habe.
Ich hatte nie Lust englisch zu lernen und zu sprechen.
In meinem Gartenhäuschen ( Schalt- und Rechnerzentrum ) soll dann für Alles noch ein 230 V Trenntrafo installiert
werden, den ich dann auf der Sekundärseite Nulle, und die Sternwarte und übrige Elektrik und Elektronik über
ein 30 mA FI ( Fehlerstromschalter ) versorgen will.
Also ein FI, wie er auch für Feuchträume vorgeschrieben ist.
Nebenbei will ich alles etwas EMV-fester machen. Zusätzliche Filter und Gleichtaktdrosseln sind dazu erforderlich.
Das Buchen-Leimholzbrett, das hinten eine Leiste hat ( damit nicht runterfällt ) , habe ich mit OSMO Dekorwachs
gestrichen. Mal sehen ob es gut geht.
Es gibt also noch viel zu tun.
Ich berichte weiter.
Gruß
Horst