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Hallo,
am Sonntag las ich die AAVSO-Meldung über den Helligkeitsausbruch von Z CMa und gestern Abend konnte ich ihn gleich mit diversen Ferngläsern sichten. Mit einer Helligkeit von 8,5mag entspricht sie sogar dem Ausbruch vor zwei Jahren.
Nach einem sonnigen Februartag thronten Jupiter und die Mondsichel am Abendhimmel und auch die ersten Zirren kündigten das nahende Wolkenband an, aber es sollte noch alles gut gehen. Weil ich einen schlechten Südblick hab, hab ich's mir ganz einfach gemacht und stand etwa zwischen 19:15 und 19:45 MEZ im dunklen Zimmer am Fenster. Von Sirius ausgehend war das Zielgebiet schnell gefunden, so dass mir an der betreffenden Stelle sowohl im 8x40 als auch mit dem 10x50 ein unscharfer Stern auffiel. Also musste doch das Stativ mit dem 20x60 her ein. Damit war der unscharfe Doppelstern in zwei gleich helle Komponenten sofort aufgelöst, wobei der obere Z CMa ist.
Ich schaute jetzt auf ein sehr junges Sternsystem. Tatsächlich soll der Lichtpunkt ungefähr nur 100.000 Jahre alt sein: er hatte sein First Light als in Deutschland Neandertaler, Waldelefanten, Riesenhirsche und Säbelzahntiger lebten. Der unregelmäßig veränderliche Z CMa ist ein Doppelstern, wobei das sichtbare Licht normalerweise vom massearmen Begleiter stammt, da die Hauptkomponente noch von einer Staubhülle umgeben ist. Nur während eines Ausbruchs wird der eingebettete Stern sichtbar, wenn das Licht durch eine Aushöhlung im Kokon entkommt. Das ist Geometrie eines stellaren Kokons live im Fernglas!
Ich versuchte es nochmal mit den kleinen Ferngläsern und legte sie auf das 20x60. Nun ließ sich das Sternpaar auch sicher mit 8x40 sehen. Da ich keinen sichtbaren Helligkeitsunterschied zum Nachbarstern erkennen konnte, schätzte ich Z CMa auf 8,9mag, obwohl bei der AAVSO immer noch 8,5mag zu lesen sind. Und kurz nach meiner Beobachtung war der Himmel auch schon komplett mit Zirren bedeckt.
P.S. Beobachtet noch jemand diesen Stern?
am Sonntag las ich die AAVSO-Meldung über den Helligkeitsausbruch von Z CMa und gestern Abend konnte ich ihn gleich mit diversen Ferngläsern sichten. Mit einer Helligkeit von 8,5mag entspricht sie sogar dem Ausbruch vor zwei Jahren.
Nach einem sonnigen Februartag thronten Jupiter und die Mondsichel am Abendhimmel und auch die ersten Zirren kündigten das nahende Wolkenband an, aber es sollte noch alles gut gehen. Weil ich einen schlechten Südblick hab, hab ich's mir ganz einfach gemacht und stand etwa zwischen 19:15 und 19:45 MEZ im dunklen Zimmer am Fenster. Von Sirius ausgehend war das Zielgebiet schnell gefunden, so dass mir an der betreffenden Stelle sowohl im 8x40 als auch mit dem 10x50 ein unscharfer Stern auffiel. Also musste doch das Stativ mit dem 20x60 her ein. Damit war der unscharfe Doppelstern in zwei gleich helle Komponenten sofort aufgelöst, wobei der obere Z CMa ist.
Ich schaute jetzt auf ein sehr junges Sternsystem. Tatsächlich soll der Lichtpunkt ungefähr nur 100.000 Jahre alt sein: er hatte sein First Light als in Deutschland Neandertaler, Waldelefanten, Riesenhirsche und Säbelzahntiger lebten. Der unregelmäßig veränderliche Z CMa ist ein Doppelstern, wobei das sichtbare Licht normalerweise vom massearmen Begleiter stammt, da die Hauptkomponente noch von einer Staubhülle umgeben ist. Nur während eines Ausbruchs wird der eingebettete Stern sichtbar, wenn das Licht durch eine Aushöhlung im Kokon entkommt. Das ist Geometrie eines stellaren Kokons live im Fernglas!
Ich versuchte es nochmal mit den kleinen Ferngläsern und legte sie auf das 20x60. Nun ließ sich das Sternpaar auch sicher mit 8x40 sehen. Da ich keinen sichtbaren Helligkeitsunterschied zum Nachbarstern erkennen konnte, schätzte ich Z CMa auf 8,9mag, obwohl bei der AAVSO immer noch 8,5mag zu lesen sind. Und kurz nach meiner Beobachtung war der Himmel auch schon komplett mit Zirren bedeckt.
P.S. Beobachtet noch jemand diesen Stern?