Auskunft über den Skywatcher SK102/1000 EQ3-2 Refr

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Melanie260483

Aktives Mitglied
Hallo,
Möchte mal wissen was ihr von dem Teleskop haltet. Bin ein neuling in sachen teleskope. Von der Beschreibung her würde es mir zusagen!
Danke für die antworten!
Mfg Melanie
 
Hi Melanie,
willkommen im Forum.
Einen Allrounder hast Du Dir ausgesucht, der zum Einstieg sicher reicht.
Ob er sich für das eigenet was willst und erwartest?
Dazu müßtest Du uns etwas mehr berichten.
Zur Kombination selbst: Die sehe ich kritisch. Der Refraktor ist lang, Du wirst das Stativ also ausziehen müssen. Die EQ3 kommt mit einem Alustativ daher, das nicht grade das stabilste ist. Auch ist die Montierung mit dem Rohr überfordert. Kurz und knapp, es müßte eine Nr. größer drunter, also EQ5 oder HEQ5, wenn es stabil sein soll.
M.E. vernünftige Kombinationen habe ich auf der HP in Tabellenform dargestellt. Ich hoffe das hilft Dir etwas beim Aussuchen.
CS
 
Hallo Antares!
Ich bin sehr an Planeten interessiert und möchte sie auch mal live beobachten. Ist das mit dem Teleskop möglich bzw sieht man die gut?
Oder ist das hier auch gut Skywatcher 120EQ5 Refraktor? Das ist ein solches Stativ wie du meintest!
mfg Melanie
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Auskunft über den Skywatcher SK102/1000 EQ3-2

Hallo Melanie,

hm, also für den Spezialbereich Planeten finde ich das Gerät nicht so gut, weil ich finde das der Farbfehler eines achromatischen Linsenteleskopes stört. Weil ein apochromatisches (=Farbfehler freies) Linsenteleskop (APO, ED-APO, FL-APO) im Vergleich sehr viel teurer ist, würde ich ein Spiegelteleskop empfehlen, und zwar einen Newton 150/1200.
Diesen Newton gibt's einmal auf einer Montierung, und da sollte dann auch mindestens so eine EQ-5 oder HEQ-5 oder Astro-5 drunter, oder eben Du nimmst das Gerät als Dobson. Dann ist es so in der Art wie eine "Piratenschiff-Kanone" montiert und man führt es von Hand nach, was Übung erfordert.
Hier habe ich das Ding mal unter anderem beschrieben: http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteigerteleskope_konkret.html

Ich muß aber auch hinzufügen, daß es hier schon einige Streitgespräche darum gegeben hat, ob man einen langen Newton (1200mm Brennweite ist lang für 150mm Öffnung) einem Achromaten vorziehen soll. Ich bin der Meinung, daß man das auf jeden Fall machen sollte, und zwar spätestens wenn man auf den Preis schaut.

Wenn der Preis nicht ganz so wichtig ist, und Du gerne ein Linsenteleskop haben möchtest, könnte auch der neue 100mm ED Refraktor von Orion oder Synta für Dich interessant sein. Daß ist dann so ein ED-APO, der neuerdings aus China sehr günstig zu haben ist.

Clear Skies
Sven
 
Hi Melanie,
Planetenbeobachtung ist mit vielen Geräten -auch diesem Refraktor - möglich.
Aber, dafür ist dieser Refraktor nicht ideal. Sven hats erläutert warum.
Die Alternative 120/1000 bringt mehr Licht und Auflösungsvermögen, aber noch mehr Farbfehler ein, geht also genau in die falsche Richtung.
Wenn Du bei einem Refraktor bleiben willst, dann achte darauf, das er größere Öffnungsverhaltnisse hat. Z.B. 80/1000 oder 100/1500 oder das er wenigstens ein ED Apo ist um einen geringen oder keinen Farbfehler zu erhalten.

Alternativ gibts noch andere Bauformen von Teleskopen, die teilweise idealer für Planeten sind. Neben dem von Sven genannten Newton 150/1200 sind auch Maksutov -Typen sehr gut geeignet.

Ob und was davon für Dich releavant ist hängt am Budget, aber auch an anderen Anforderungen die Du hast, z.B. Transportabilität, Gewicht etc.

Immer gut kommt, wenn man sich verschiedene Geräte vorher mal ansehen kann. Sternfreunde, Vereine und Beobachtergruppen sind i.d.R. hilfsbereit. Hast Du schon Kontakte zu anderen?

CS
 
Was ist der der unterschied ob es 102/1000 ist oder 80/1000? Das versteh ich nicht! Ich habe da noch einen Skywatcher 150/1200 EQ 6 gefunden, wie siehts mit dem aus?
 
Re: Auskunft über den Skywatcher SK102/1000 EQ3-2

Hallo Melanie,

OK, jetzt wird's lang aber hoffentlich auch lehrreich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Also die Zahlenkombination 150/1200 bedeutet ja 150mm Öffnung und 1200mm Brennweite. Dabei ist die Öffnung, also die erste Zahl schonmal der wichtigste Parameter. Öffnung ist durch nichts zu ersetzen ausser durch mehr Öffnung. Je mehr Öffnung desto mehr Licht sammelt das Teleskop und desto schärfer wird das Bild, also mehr Vergrößerung. Aber die damit man die Vergrößerung auch nutzen kann, sollte das Gerät eine Gewisse Brennweite haben. Eine lange Brennweite ist im Allgemeinen für die Bildqualität besser, denn je kürzer die Brennweite, desto schwieriger ist das Teleskop herzustellen.
Das gilt besonders für Linsenteleskope. Die Achromaten (oder Achromaten nach Fraunhofer) haben das Problem, daß die Brennweite einer Linse nicht für alle Farben gleich ist. Und weil die Brennweite auch den Abstand zwischen Linse und Okular bestimmt, damit es ein scharfes Bild gibt, bedeutet das, daß man bei einem solchen Achromaten ein scharfes Bild nur für die Farben Grün und Gelb bekommt, während rot ein klein wenig und blau-violett ein wenig unscharf ist. Dadurch hat ein heller Stern dann einen kleinen, blau-violetten Farbsaum. Das stört die Detail-Erkennbarkeit. Und dieser Effekt wird immer stärker, je kürzer die Brennweite des Teleskopes ist.
Bei einem APO nimmt man spezialgläser um diesen Farbfehler auf ein unmerkliches Maß wegzukorrigieren. Das macht den APO so teuer. Ein Spiegel hat dieses Problem einfach nicht. Bei einem Spiegel gibt es aber andere Probleme, wenn die Brennweite kürzer wird, das ist die Obstruktion durch den Fangspiegel und das ist die dann nötige Parabelform, die teuer herzustellen ist.

Da nun für die Planetenbeobachtung die Schärfe des Teleskopes das wichtigste ist, werden Dir nun von uns Geräte mit relativ langer Brennweite empfohlen. "Relativ lang", das drückt das Öffnungsverhältnis aus. Also zum Beispiel f/8, was bedeutet, 8 mal soviel Brennweite wie Öffnung. Also 150/1200.

Wenn Du nun einen 150/1200 Refraktor auf EQ-6 nennst, dann bist Du schonmal in einer anderen Preisklasse als vorher. Ein 150/1200 Linsenteleskop mit f/8 hat aber mit dem Farbfehler wesentlich stärkere Probleme als ein 100/800 Linsenteleskop. Auch f/8 aber der Farbfehler wächst mit dem Quadrat der Öffnung, also ist der Farbfehler bei einem solchen Linsenteleskop schon sehr kräftig. Man kann damit tolle Planetenbeobachtungen machen, aber der Farbfehler stört dabei.
Deshalb würde ich hier einen Newton, also ein Spiegelteleskop ohne Farbfehler, empfehlen, und zwar wie schon gesagt den 150/1200 Newton. Den kannst Du als einen Dobson kaufen und dann vom Händler mit Rohrschellen auf die EQ-6 schnallen lassen, oder aber Du wählst zum Beispiel einen Leichtbau Newton von Orion UK und lässt ihn dann auf eine Montierung der GP-Klasse, das wäre eine HEQ-5, eine EQ-5, eine Astro-5 oder wie sie alle heissen. Ich glaube die HEQ-5 ist die stabilste aus dieser Aufzählung, aber wohl auch die schwerste.

Die von Antares vorgeschlagene Alternative Maksutov ist auch interessant. Ein sehr schönes Maksutov-Cassegrain ist das Ylenna 150, welches ich mal testen durfte: http://www.svenwienstein.de/HTML/ylena_150.html
Das Gerät würde auch auf eine Montierung wie EQ-5, HEQ-5, usw. passen. Und es gibt noch ein paar andere Maks, ich würde da die Firmen Intes, Intes Micro und STF (Mirage) nennen. Etwas kleiner, etwas weniger Planetenleistung, aber auch sehr schön wäre von Skywatcher der 127/1540, der unter "Travelmax" oder SKM 127 läuft. Das Gerät ist handlicher.

Gegenüber dem Newton und auch dem Linsenfernrohr haben diese Maksutov-Cassegrains den Vorteil einer sehr kompakten Bauweise. Während Newton und Refraktor in etwa so lang sind, wie ihre Brennweite, kommt ein Maksutov-Cassegrain gut mit einem Viertel der Baulänge aus. Das kann durchaus praktisch sein, zum einen auf einem engen Balkon, zum anderen auch weil man zum Beispiel mit einer EQ-6 und dem 150/1200 Newton auf eine Bierkiste klettern muß, wenn man im Zenit beobachtet (oder Du bist SEHR groß gewachsen, was ja vorkommen soll <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />). Beim Linsenteleskop mit dem Einblick unten wiederum braucht man schon einen sehr niedrigen Hocker oder man legt sich gleich auf den Bauch, was auch wieder unangenehm ist. Das heisst je nachdem wie das Teleskop geschwenkt wird, zwischen Horizont und Zenit, liegt grob die halbe Baulänge an Höhenunterschied. Hier also 60 Zentimeter. Man beobachtet also mal im stehen und mal auf einem kleinen Hocker. Beim kompakten Maksutov-Cassegrain ändert sich die Einblickhöhe nur so um 20cm bis 25cm, das kann man gut ausgleichen indem man den Stuhl etwas verrückt.

Tja, das deutet alles daraufhin, daß Du Dir mal solche Geräte life anschauen solltest. Das hiesse, Du müsstest mal bei so einer Truppe von Sternfreunden vorbeischauen, die Dich vielleicht mal mit auf den Beobachtungs-Acker nehmen, so daß Du verschiedene Teleskope life zu sehen bekommst. So was ist sehr lehrreich. Im Raum Ruhrgebiet kann ich zum Beispiel sehr den AVR, den Arbeitskreis Volkssternwarte Recklinghausen empfehlen. Auf diese Weise sind schon einige Sternfreund zu uns gestossen. Wenn unsere Truppe nicht für Dich in Reichweite liegt, tja dann müsstest Du mal auf der Startseite von Astronomie.de schauen, da gibt es nämlich eine Sammlung von Vereinen, und garantiert auch was in Deiner Nähe: http://www.astronomie.de/gad/
Einfach mal Kontakt aufnehmen.

Ansonsten empfiehlt sich auch das eine oder andere Buch, zum Beispiel aus dem Kosmos-Verlag gibt es einige Einsteigerbücher, oder auch gern empfohlen wird der "Fernrohr-Führerschein". Ausserdem eben seien die vielen Einsteiger-Ecken auf unseren Internetseiten empfohlen. Antares hat sowas, und ich auch. Wir machen uns kräftig Konkurrenz! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Auch wenn man Sterneschauen ganz einfach so ohne viele Gedanken betreiben kann, ist der Teleskopkauf eine Sache bei der es sich lohnt, etwas Zeit und Gedanken zu investieren. Man landet zu leicht bei einem Teleskop, was nicht zu den eigenen Interessen oder Beobachtungsgewohnheiten passt.

Clear Skies
Sven
 
Hi Melanie,

zunächst die Öffnung. Die Öffnung des Teleskops ( D ) bestimmt dessen Auflösungsvermögen und damit die Sichtbarkeit von Details bei der (Planeten)-Beobachtung.
Näherungsweise kann man die Dawes-Formel zur Berechnung des Auflösungsvermögens heranziehen: 113/D in mm.

Als Brennweite wird der Abstand des Brennpunktes ( Ort der Bildentstehung ) von der Objektivmitte bezeichnet. Das Öffnungsverhältnis (f) ist das Verhältnis von Öffnung zu Brennweite.
Beim 90/1000mm Teleskop: f/11
Beim 150/1200mm Teleskop: f/8

Das Öffnungsverhältnis hat nun einigen Einfluß auf die optischen Eigenschaften des Systems, z.B. auf den sog. Farbfehler achromatischer Refraktoren. Der Farbfehler entsteht entsteht durch die unterschiedliche Brechung des Lichts an der Linse des Refraktors.
Es ist nun so, daß bei steigender Öffnung und gößerem Öffnungsverhältnis der Farbfehler immer größer wird. Bei kleinen Öffnungsverhältnissen, also f/10, f/11 usw, ist der Farbfehler ( relativ ) gering und wenig beeinträchtigend. Dazu gibts auch eine Tabelle, deren Link ich jetzt nicht weiß ( suchts Du unter Fraunhofer-Kriterium ).
Damit ergibt sich, daß der von Dir genannte 80/1000mm Refraktor einen geringen Farbfehler aufweist, der 150/1200mm (f/8) einen starken Farbfehler zeigt.

Allerdings finde ich, daß die Öffnung von 80mm ziemlich mickrig ist.

Sog. ED-Refraktoren besitzen eine Spezial Linse und haben deshalb einen veringerten Farbfehler. Ich würde mich deshalb - wenn´s beim Refraktor bleiben soll - dem Hinweis von Sven auf den Orion ED 100/900 Refraktor anschließen.

Spiegelteleskope haben keinen Farbfehler, da ja das Licht nicht gebrochen sondern nur gespiegelt wird.

Ein Nachteil langer Brennweiten ist, daß das Teleskop immer schwerer und unhandlicher wird, die Anforderungen an Stativ und Montierung immer größer. Hast Du schonmal den 150/1200 Refraktor auf EQ-6 Monti live gesehen ? Das ist schon eine mächtig schwere u. beeindruckende Kombination. Unter " leicht transportabel " stelle ich mir etwas anderes vor.

Deshalb sind z.B. Maksutov-Cassegrains recht beliebt, da sie trotz langer Brennweite eine kurze Baulänge aufweisen. Sie haben allerdings andere Nachteile.


Mit freundlichen Grüßen
Shorty

 
Hi Melanie,
der Erklärung von Sven würde ich mich anschließen, auch der Empfehlung sich das live anzusehen. Der eigene Umgang mit den Gerät ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Erfahrung überhaupt, anhand welcher Du entscheidest welches Dein zukünftiges Teleskop wird.

@Sven, wieso "Konkurrent"? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> A propos, wollten wir beide nicht noch....

CS
 
Hallo Melanie

Für den Anfang solltest du dir vieleicht einen größeren Backround in Sachen Theorie zulegen, bevor du dir ein Teleskop kaufst.
Auch solltest du dich mit Gleichgesinnten in verbindung setzen, wie z.B. Vereine, Teleskoptreffen, Tag der offenen Tür bei Händlern.
Desweiteren kannst du hier 1000 Fragen stellen, für das gibt es ja dieses Forum.

Doch solltest du dir hier im klaren sein das du es meistens mit "erfahrenen alten Hasen" zu tun hast, die alle schon ihr Lehrgeld bezahlt haben und gewisse Vorlieben entwickelt haben und deshalb wissen was sie wollen.
Deshalb wirst du immer beide Seiten der Medaille hier geschildert bekommen. Was für dich bei deiner Entscheidungsfindung aber nicht sehr hilfreich sein kann.
Deshalb geht nichts über die eigene Erfahrung und Praxis!
Wenn du hier fragst was du kaufen sollst bekommst du 100 Vorschläge und 1000 Meinungen.
Der Eine rät dir zu dem Teleskop, der Andere zu dem Okular und wieder ein Anderer hat schlechte Erfahrungen gemacht, der Andere mit dem gleichen hat gute Erfahrungen damit gemacht.
Das einzige was du daraus lernen kannst steht oft zwischen den Zeilen oder das du genau so schlau wie vorher bist.

Das Hobby Astronomie ist so vielschichtig und komplex, da gibt es kein Patentrezept und auch nicht "das Teleskop".

In Bezug auf die Instrumente kannst du bei jedem Schwerpunkt ein anderes Teleskop finden und musst troz dem immer wieder Kompromisse beim Kauf eingehen.
Auch hat jedes Instrument seine Schwirigkeiten keines ist perfekt oder vollkommen!
Der Achromat hat einen Farbfehler, der Newton muss justiert werden, der Maksutow kühlt nicht aus, usw.
Welchen Kompromiss willst du eingehen und weist du überhaupt wie sich die Nachteile auswirken in der praktischen Beobachtung?
Stört dich der Farbfehler wirklich so sehr, kannst du einen newton selber justieren, welche Qualität hat überhaupt die Optik, was ist zu erwarten?

Man könnte die Punkte die zu bedenken sind beim Instrumentenkauf noch endlos weiter führen. Wichtig ist schon einmal, dass du dich für dieses Hobby interessierst, auch wenn es oft Theoretisch daher kommt und so scheint man müsse ein Physikstudium absolviert haben, ist es doch das schönste Hobby der Welt!

Ich persönlich finde beide Instrumente gut für den Anfang, deinen 4" f/10 Achromaten und Svens 150/1200 Newton.

Als Planeten und Sonnenbeobachter bin ich natürlich für einen Vixen GP-E 102M als Einsteigerteleskop.
Da bekommt man eine solide Qualität und alles ist ausbaufähig und erweiterbar.
Auch ist das ein Teleskop welches nach 3-4 Jahren immer noch Spaß macht, wenn der 6"APO oder der 12"Newton auf der Terrasse steht.

Gruß Uwe
 
Irgendwie hast du recht. Jeder hat seine eigene Meinung über dieses oder jenes Teleskop. Ich interessiere mich schon lange für Planeten und nun ist es mein wusch sie mir mal selbst anzusehen und nicht nur als Bilder von Büchern. Bei uns besteht nicht die möglichkeit mich in Geschäften zu informieren oder umzusehen oder mich an solche Treffen zu beteiligen, die gibts bei uns nicht. Ich kann höchtens in die Sternwarte gehn die ca. 80km entfernt ist.
Ich habe jetzt mal die Skywatcher 127/1540 ind betracht bezogen die Sven geschrieben hat. An und für sich finde ich sie gut (meiner ansicht nach <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ), da man mit ihr auch fotos machen kann. Mit der Astro5 Montierung steht sie bestimmt nicht schlecht. Ich weiß dass es bei jedem Teleskop gute und schlechte seiten gibt!
 
Re: Auskunft über den Skywatcher SK102/1000 EQ3-2

Hi Antares,

@Sven, wieso "Konkurrent"? A propos, wollten wir beide nicht noch....
...boxen??? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Oh, oh, mir schwant. Wir wollten irgendwas mit Montierungen machen, oder? Aber welche Rolle spielte ich dabei?
Oder war sonst noch was?

Wegen der Konkurrenz, das hab' ich nur aus Spaß geschrieben. Aber ein gewisse sportlicher Ehrgeiz gehört ja zu so einer Internetpräsenz auch dazu, oder? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Clear Skies
Sven
 
Re: Auskunft über den Skywatcher SK102/1000 EQ3-2

Hi Melanie,

hab' ich Oberschneiding einfach nur übersehen? Aber egal, das klingt jedenfalls so, als wäre doch guter Himmel für Dich in besserer Reichweite als für uns hier im Ruhrgebiet. Von daher könnte das, was Du jetzt als Standortnachteil schilderst mal ein riesiger Standortvorteil sein.
Hm. Fazit ist eigentlich, daß Du mit den vorgeschlagenen Geräten keinen Fehler machst, egal mit welchem. Natürlich finde ich meine beiden Vorschläge am besten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />, also den Newton 150/1200 und das Ylenna 150. Mir ist halt ein farbreines Teleskop wichtiger als alles andere.

Aber Einigkeit herrscht unter den alten Hasen in einem Punkt: Der Einsteiger unterschätzt stets, wie wichtig die Montierung ist. Deshalb solltest Du Dich nicht zu einer kleineren, weniger tragfähigen Montierung überreden lassen. Eine der genannten Montierungen aus der GP-Klasse sollte es sein. (Damit ist die Vixen Great Polaris gemeint, der die anderen genannten Montierungen meist "nachempfunden" sind; zumindest ist die Tragkraft ähnlich. Die GP-Klasse ist sowas wie die Golf-Klasse beim Auto. Die EQ-6 allerdings trägt mehr, ist aber auch deutlich schwerer und viele scheuen die Schlepperei.)

Clear Skies
Sven
 
Hallo!
Ich danke euch für die große hilfe. Ich werde mir dann den Maksutov 127mm Öffnung und 1540mm Brennweite mit der astro 5 Montierung kaufen. Wenn ich mal geguckt habe werde ich mich wieder bei euch melden. Ich weiß jetzt nach was ich schauen muß um nicht einen "schrott" zu kaufen.
Oberschneiding liegt in Niederbayern unterhalb von Regensburg im Landkreis Straubing.
Vielen dank nochmal!!
Mfg Melanie

PS: wenn es noch etwas geben sollte was ich wissen muß sagt es mir bitte!!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Melanie,
spontan fällt mir dazu noch ne Taukappe ein, die man nicht so leicht bekommt.
Wenn Du basteln magst, nimm ne IsoMatte oder Moosgummiplatten und etwas Klettband ( siehe HP "Selbstbau Taukappe" ).
Und was ist mit Okularen? Ist die Frage schon geklärt?
CS
 
Mit den Okularen. Ich ollte erst mal die mitgelierferten ausprobieren. Oder soll ich welche mitbestellen?
Achja ich weiß dass ihr nicht so begeistert davon seit sich ein teleskop zu bestellen aber bei uns gibts keinen laden da wo es sowas gibt. Kannst du mir da online shops empfehlen?

Mfg Melanie
 
Ich wollte erst mal die mitgelieferten Okulare ausprobieren. Oder soll ich gleich welche mitbestellen?
Kannst mir gute Online shops empfelen? Bei uns gibt es kein Geschäft wo man Teleskope kaufen kann
Mfg Melanie
 
Hi Melanie,
wieso? Wir bestellen fast alle per Internet bei den Händlern.
Schön oder vorteilhaft, wäre es Du könntest die Geräte vorher live sehen. :-)
Diese Maks gibts unter Skywatcher und Orion bei vielen Händlern in D. Eine Händlerliste habe ich auf der HP ( Möchte keinen Händler gezielt empfehlen ).
Dabei dürften 2 Okus sein - jeweil ein 25 und ein 10mm Kellner (Barium) vermute ich mal. Etwas mehr GF wäre schön, da würde ich ein 32mm Plössl nehemen, wenns nicht so teuer sein soll.
Ebenfalls wäre mehr Vergrößerung einsetzbar und sinnvoll als es das 10er liefert - es kommt ja nur auf 150fach. Insofern sind kurze Brennweiten noch wünschenswert. Da Du noch gar nicht durchgesehen hattest würde ich, auch wenns doppelt Porto kostet, in der Tat erst mal so anfangen und dann entscheiden und ggf. nachkaufen. Denn nach einigen eigenen Eindrücken wirst Du vielleicht bestimmte Anforderungen an die Okus richten von denen Du jetzt noch nichts weißt.
CS
 
achso das wußte ich nicht. Ich dachte mir profis wie ihr seht euch die teile vorher an bevor ihr sie kauft. War ein irrtum. Auf jedenfall ich dir nochmal für den tipp.
melanie
 
ja ich weiß. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> In Passau gibts auch eine da wollte ich immer schon mal hin. Bin eine gebürtige Passauerin. Habs bis jetzt noch nicht geschaft. Ist auch doof mit meinen Arbeitszeiten die haben nur mittwochs abend offen bei klarem himmel.
mfg Melanie
 
Re: Auskunft über den Skywatcher SK102/1000 EQ3-2

Hi Melanie,

wollte mich auch nochmal kurz melden. Also Okus, das ist alles soweit klar, denke ich.
Wenn der 127er Mak Dir zusagt, dann ist das auch prima. Allerdings, wo Du zumindest in der Nähe einer so dunklen Gegend wohnst, entlag der Tchechischen Grenze ist der Bayerische Wald furchtbar finster, könnte Dir ja mal der Geschmack auf Deepsky-Beobachtung kommen. Für den Fall möchte ich einfach nur drauf hinweisen, daß die Astro-5 Montierung durchaus ausbaufähig ist und sogar noch ein kompaktes Teleskop mit 200mm Öffnung tragen kann. Ich finde, das ist eine ganz nette "Zukunftsperspektive".

Clear Skies
Sven
 
Hallo Melanie

Bei den billig Maksutow wie Synta, Orion, usw. Kommt es vor, dass diese ein mehr, oder weniger, großes Spiegel Shifting haben.
Also eine minderwertige Mechanik!
Das wäre ein Reklamationsgrund, den meistens kommst du dann über eine Vergrößerung von über 150 fach nicht raus und hast dann nur noch Bilder ohne harte Kontraste.
Deshalb rate ich dir, zu einem Qualitativ hochwertigeren Produckt.
Also den Maksutow von Intes, Alter M500, oder M615.
Oder den Maksutow von STF Mirage 7.

Qualität zahlt sich immer aus, spätestens dann, wenn man merkt, dass man eine Gurke hat, entweder Optisch oder Mechanisch und schlimmer wenn beides nichts ist!
Denn zweimal kaufen ist immer teurer wie einmal richtig kaufen und für die Gurke bekommst du nacher nichts mehr.

Gruß Uwe
 
Ja werd mal schauen ob ich in meiner gegend jemanden finde mit dem ich über Teleskope reden kann. Ich freu schon wenn ich zum ersten mal durchschauen kann. Werde mich wieder bei euch melden sobald es was neues gibt oder ich noch fragen habe.
Bis dann
Melanie
 
Re: Auskunft über den Skywatcher SK102/1000 EQ3-2

Hallo Melanie,

nicht übermäßig weit von Dir entfernt (naja, der Routenplaner spuckt
gute 80 km aus) ist der Astro-Shop Stumpp. Den Herrn Stumpp kenne
ich zwar nur vom Telefon und von einigen E-Mails, da war er aber immer sehr
nett und hilfsbereit.

Auf seiner Internetseite http://www.astro-stumpp.de sieht man, dass
er auch einige Teleskope im Laden hat. Die TS-Ransburg-Palette
hat er komplett im Programm.

Wenn Du mal in den Bayerischen Wald fahren solltest (Oberkreuzberg ist
bei Spiegelau), kannst Du dort ja mal vorbeischauen.

Die Vereinssternwarte auf seinem Firmengelände erlaubt dann auch Tests
bei Nacht (spart Hotelkosten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />).

Ciao
Martin
 
Re: Auskunft über den Skywatcher SK102/1000 EQ3-2

Danke Martin aber ich komme so gut wie nie in den Bayerischen Wald rein. Vielleicht klappts trozdem irgendwann mal. Danke nochmal für die info.
Mfg Melanie
 
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