Ausrüstung für Live-Stacking

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Gerd_Duering

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Hallo zusammen,

da das Thema gerade sehr intensiv diskutiert wird habe ich mir mal Gedanken gemacht was man hier einsetzen könnte um ein möglichst kleines gut zu händelndes Paket zu schnüren, das hochtransportabel ist.
Es kommen ja in nächster Zeit interessante Komplettpakete die schon erstaunlich viel zeigen und eben sehr transportabel sind.

https://vaonis.com/telescopes

http://unistellaroptics.com/product/

Die Optiken haben eine Öffnungszahl von N5 bzw. N4.
Das ist für Astroteleskope schon relativ schnell, es dauert aber trotzdem ein klein wenig bis sich dann im Live-Stacking lichtschwache Strukturen zeigen.
Nun habe ich mal geschaut was man für eine kleine handliche Optik nehmen könnte die noch wesentlich schneller ist aber dennoch bezahlbar bleibt.
Bei Asto Teleskopen wird man da leider nicht fündig.
Ich bin daher auf diese Festbrennweite gekommen.

https://www.amazon.de/Pentax-SMC-20...TF8&qid=1516627914&sr=8-17&keywords=200++F2,8

Immerhin 200mm Brennweite, damit lässt sich mit der Pixelgröße heutiger Sensoren schon einiges auflösen.
Und dann hat es eben recht schnelle N 2,8.
Das wäre gerade für Live-Stacking seht interessant um die Integrationszeiten möglichst kurz zu halten.
In Kombination mit einer Astrokamera wie dieser.

https://www.teleskop-express.de/sho...MOS-Kamera-ASI-1600MC---Sensor-D-21-9-mm.html

Wahlweise auch gekühlt.

https://www.teleskop-express.de/sho...SI1600MC-Pro-gekuehlt---Sensor-D-21-9-mm.html

Mit relativ großem Chip und kleinen Pixeln wären bei der Brennweite recht große Felder drin und die Bildauflösung wäre mit den relativ kleinen Pixeln auch noch ganz ok.
Da geht schon einiges bei größeren DS Objekten.

Montieren könnte man die Kombi auf einer Star Adventurer oder ähnlichem wenn man auf den Komfort oben genannter Systeme verzichten kann.
Mit den doch sehr schnellen N 2,8 sollten viele DS Objekte mit dieser Ausrüstung beim Live-Stacking in recht kurzer Zeit beachtliche Details offenbaren.
Man wäre Preislich auch wieder in der Region anfangs genannter Komplettlösungen aber mit der N 2,8 Optik eben noch mal deutlich schneller.

Grüße Gerd
 
Hi Gerd,

das Konzept ist interessant und in beide Richtungen Ausbaubar bzw. schon umgesetzt - Holger (komposer) nutzt u.A. ja eine Asi 120 mit einem 135er als sehr kompaktes Setup; in der anderen Richtung gäbe es mittlerweile 400/2.8 für unter 1000€, die dann aber lieber eine EQ3 als einen SA hätten.

Was ich in der Richtung - also möglichst hohe "Lichtstärke" - in der Verbindung mit Kameraobjektiven interessant finde, sind brauchbare Reducer. Man hat ja durchaus Optiken, die für Kleinbild oder gar Mittleformat gerechet sind, aber einen deutlich kleineren Sensor ausleuchten sollen.
Dafür gibt es mittlerweile die Metabones Speedbooster, die aber auch bezahlt werden wollen.

Und bei Kameraobjektiven denke ich, dass auch durchaus kurze Brennweiten ihren Reiz haben, meinetwegen selbst mit 1xVergrößerung(sic!): Unserem Auge bleibt ja vieles verwehrt, selbst mit den größten Öffnungen; z.B. h-alpha.

In jedem Fall wäre das Grundkonzept aber interessant, da modular und kompakt. Und bei den kurzen Einzelbelichtungen müsste es wohl nichtmal eine parallaktische Montierung sein, sondern billiges und leichtes Alt/Az, das per Smartphone gesteuert wird. Idealerweise sollte aber auch übers Smartphone ausgelesen und verrechnet werden können - sonst muss ja doch wieder ein sperriges Netbook mit.

cs
Jürgen
 
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