Ausrüstung zum start

Mirc84

Neues Mitglied
Hallo zusammen!

Ich möchte gerne in die Astronomie einsteigen, und wie so viele bin ich mit der Fülle an verschiedenen Teleskopen etwas überfordert, und hoffe , das mit hier jemand konkrete Ausrüstung empfehlen kann.

Was hab ich vor : Klar , als erstes Mond und Planeten und möchte dann später auch ohne große Neuanschaffung deep sky Objekte betrachten.

Fotografie ist jetzt mittelfristig nicht geplant

Ich möchte vorrangig aus dem Garten in den Himmel schauen , aber auch von den verschiedensten Plätzen in den Himmel schauen .

Ich lebe am Ende einer Kleinstadt. Lichtverschmutzung hält sich für meine Begriffe in Grenzen​


Das Budget läge bei maximal 600 Eur.

Kann mir da jemand was empfehlen?


Omegon Dobson Teleskop Advanced X N 203/1200​


Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200 Skyliner Classic DOB​


Das waren bisher meine Favoriten. Über Meiningen und alternativen bin so h sehr dankbar
 
Hallo @Mirc84,

willkommen im Forum.

Deine Wahl, im Zusammenhang mit Deinem Budget, ist aus meiner Sicht die sinnvollste die Du treffen kannst.

Ein Dobson, bestehend aus Rockerbox (Alt/AZ Montierung) und dem einzuhängenden Newton, ist ein stabiles und einfach zu bedienendes System.
Mit 8" Öffnung und 1200 mm Brennweite ist so ein Teil auch noch gut zu transportieren.
Auch die 8" Öffnung ist für Dein späteres Vorhaben rein visuell Deep Sky zu beobachten gut geeignet. Bei 8" fängt der Spaß im visuellen erst an.

Wenn man sich daran gewöhnt hat und gelernt hat den Dobson in zwei Achsen manuell nach zuführen, das berühmte schubsen ;), stehen tollen Beobachtungen am Abend/Nacht nichts mehr im Wege.

Mit den mitgeliefertem Okular (oder auch zwei, abhängig vom Hersteller) kannst Du schon mal loslegen.
Auf Dauer ist zu raten, dass weitere Okulare angeschafft werden sollten.

Kurzum, gute Wahl.
Alles andere würde Dein Budget sprengen.
 
Preislich ist ja kein Unterschied.
Bei diesen Standard Dobson wird m.E. auch kaum bis kein qualitativer Unterschied sein.
Persönlich würde ich zu dem Sky Watcher tendieren, da ich einiges von Sky Watcher habe, Montierungen, Teleskope, und damit noch nicht auf die Nase gefallen bin.
Was mir bei dem Sky Watcher gefällt ist das er Griffe für das Nachführen hat. Zumindest ist das auf den Produktbildern so zu sehen.
Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200 Skyliner Classic DOB

Vielleicht schreibt ja noch jemand speziell was zu Deiner Auswahl.

P.S.
Der Sky Watcher bringt zwei Okulare mit. Dafür hat der Omegon einen Hauptspiegellüfter.
 
Hallo,
dann schreibe ich noch etwas dazu.:)
Du machst mit beiden Geräten keinen Fehler, beide sind gut!
Ich benutze den Skywatcher Dobson 200/1200 seit 2004 und bin immer noch zufrieden damit.
Mit diesen Geräten kannst Du schon so einiges sehen. Aber schau Dir auch noch den
BRESSER Messier 8'' Dobson an. Mir erscheint diese Dobson-Konstruktion mit den großen Höhenrädern auch sehr geeignet (Ich denke diese Rockerbox läßt sich später leicher gegen eine aus halbarem Sperrholz ausstauschen). Welches dieser Geräte Du letztendlich auswählst, ist für Dein Beobachtungserlebnis
eher zweitrangig. Wenn Du ein günstiges Angebot wahrnehmen kannst, dann schlage zu.
Die "Rockerboxen" dieser Geräte aber dann immer schön trockenhalten, diese "Spanplattenkonstrukte"
mögen Feuchtigkeit nicht sonderlich.;)
 

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  • BRESSER Messier 8'' Dobson.jpg
    BRESSER Messier 8'' Dobson.jpg
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Meine Anregungen dazu:
- kauf kein unnötiges Zubehör (kein Mondfilter etc)
- Aber: ein Justierlaser wäre vorteilhaft zum schnellen Justieren

Um das Seherlebnis zu verbessern wende mit der Zeit folgende Priorisierung an:

0. Ggf. Um Rat fragen bei Problemen

1. Erfahrung ausbauen, viel beobachten, Berichte anderer lesen, eigene schreiben, Beobachterkontakte im Umfeld suchen

2. Unter dunklem Himmel beobachten möglichst, wo ? Da wo die LPM grü, dunkelgrün oder blau ist, möglichst...

3. Equipment verbesseen, upgrades, Baffling des Teleskops checken als erstes, Okulare als zweites

Infos zu (fast) allen visuellen Fragen / Techniken (allerdings als blutiger Anfänger schon teilweise elaboriert, nimms als Anregungsquelle oder Leitlinie, Erfahrung braucht einige Jahre im Aufbau):

Good luck,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
du solltest erst lernen. Öffnung ist nicht alles und auch ein preiswertes Teleskop muss richtig bedient und benutzt werden. Besuche eine Volkssternwarte/Astroverein und schau dir verschiedene Instrumente an. So erkennst du, ob ein Achtzöller wirklich richtig für dich ist oder vielleicht zu schwer, zu unhandlich, zu schlecht zu lagern oder so. Die Astrokollegen im Verein geben gerne Rat und du bekommst einen Eindruck aus erster Hand. Vielleicht hat sogar einer ein passendes Gerät rumstehen und verkauft es dir günstig. Ich kaufe heute nur noch neu, wenn es keine Alternative gibt. in einer Sternwarte lernst du viel über Astronomie, über die Geräte und neue Menschen kennen.
CS Harald
 
Hallo,
du solltest erst lernen. Öffnung ist nicht alles und auch ein preiswertes Teleskop muss richtig bedient und benutzt werden. Besuche eine Volkssternwarte/Astroverein und schau dir verschiedene Instrumente an. So erkennst du, ob ein Achtzöller wirklich richtig für dich ist oder vielleicht zu schwer, zu unhandlich, zu schlecht zu lagern oder so. Die Astrokollegen im Verein geben gerne Rat und du bekommst einen Eindruck aus erster Hand. Vielleicht hat sogar einer ein passendes Gerät rumstehen und verkauft es dir günstig. Ich kaufe heute nur noch neu, wenn es keine Alternative gibt. in einer Sternwarte lernst du viel über Astronomie, über die Geräte und neue Menschen kennen.
CS Harald
Ciao,
Das ist sicher kein schlechter Rat, aber ein 8"Dob ist - mit visueller Ambition - sehr sehr sicher kein Fehlgriff und ja auch keine wirkliche Rieseninvestition... ;-) (viele von uns haben einzelne Okulare, die mehr kosten). Klar könnte man - wieder den 8" Dob ! - auch erstmal gebraucht kaufen, das wäre durchaus zu überlegen und ok. Und ich verstehe vollkommen ( und halte es didaktisch für sehr gut), dass man erstmal 'ein Teleskop' haben will (zumal ein visuelles !!!). Dann geht's konkret los... ohne kann's schnell langweilig/zu akademisch werden, und nicht jeder ist gerne so drauf. Ein passabler 8" Dob kann einen weit bringen. :y: Kontakte vor Ort sind aber absolut wichtig und hilfreich, d'accord.

Lg, Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem 8 Zoll Dobson machst Du keinen Fehler, das ist schon ein "gehobener" Einstieg.:)
(Ich habe 2003/2004 mit dem "Lidl-Refraktor" 70/700, dem "Tchibo-Torpedo" 76/700-Bresser Venus Spiegelteleskop, und einem
"Gallileo DX 118/1000" angefangen, das "Gallileo" und das "Lidlscope" nutze ich heute noch gelegentlich.):)
Und ein Dobson-Teleskop ist äußerst simpel zu bedienen, auskühlen lassen und los gehts - der reine Spaß!:cool:
(Diese recht "günstigen" Geräte kommen allesamt aus China/Taiwan, egal was da draufsteht)
Gut, die Teile sind schon etwas "schwer" (ca.25 kg - oder so), aber getrennt ist auch der Transtport kein Problem.
Zur Spiegel-Justage (wenn nötig) reicht beim 8"/f6 Newton eine gelochte Filmdose schon völlig aus.
Anleitungen dazu gibt es zu hauf, "google" und das Forum sind Dein Freund!;)
Als Zubehör zu meinem 8" Skywatcher Dobson hatte ich damals z.B. bei "Teleskopservice TS Wolfi Ransburg (Hier im Forum TS-Wolfi) noch einen Okularkoffer gekauft. Dieser beinhaltete Super-Plössl Okulare von GSO mit verschiedenen Brennweiten (u.a. schönes 15mm Weitwinkel), Barlow-Linse und verschiedene Filter.
Gerade wenn Du Dir den Mond im 8Zöller ansehen möchtest, dann ist ein Neutralfilter schon wichtig,
das "Ding" ist hell! Solche "Wohlfühl-Angebote" gibt es sicher noch.
Zur Orientierung am Himmel ist eine klassische Drehbare Sternkarte nützlich. Dazu ein Sternatlas.
Früher gab's den "Karkoschka" immer als "Einsteiger Empfehlung" (Ich nutze z.Z. zur Planung den "Star-Guide").:coffee:
Aber heute wird das sicher alles mit einer "App" gelöst, da gibt es sicher schöne Planetarium-Programme.
BTW: Nicht verrückt machen lassen, alles entspannt angehen und erstmal Beobachten, der Rest kommt
von ganz allein.:D
Gruß!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Mond blendet, dann setzt man eine selbstgebaute Pappblende vors Teleskop, ausseraxiales (Fangspiegel nicht mehr im Weg !) rundes Loch mit ca 4...5cm Durchmesser. Bei niedriger Vergrösserung kann das Auge die Auflösung der vollen Öffnung gar nicht auflösen und die Abblendung tut genau das was man will. Bei höherer Vergrösserung ist der Mond nicht mehr hell und man braucht auch keine künstl. Lichtabschwäching mehr, Blende ab, volle Auflösung. Fertig.

Okularkoffer enthalten oft viel maximal billiges Zubehör, das man langfristig nicht mehr braucht. Es ist IMHO rausgeschmissenes Geld. Ich würde mit dem Geld dann eher auf gute UWW 82° Okulare (eines 150+ Eur) sparen... Okulare bleiben, Teleskope wechseln ! Okularberatung ist aber ein gr. Thema für sich...

Lg, Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Wenn der Mond blendet, dann setzt man eine selbstgebaute Pappblende vors Teleskop, ausseraxiales (Fangspiegel nicht mehr im Weg !) rundes Loch mit ca 4...5cm Durchmesser. Bei niedriger Vergrösserung kann das Auge die Auflösung der vollen Öffnung gar nicht auflösen und die Abblendung tut genau das was man will. Bei höherer Vergrösserung ist der Mond nicht mehr hell und man braucht auch keine künstl. Lichtabschwäching mehr, Blende ab, volle Auflösung. Fertig.

Diese Aussage ist mir zu pauschal.
Es ist für jedem Beobachter unterschiedlich, ob der Mond gefühlt zu hell im Okular ist, auch bei höheren Vergrößerungen. Ich verwende, mit einem 10" Cassegrain und auch einem 110/770mm Refraktor, Neutralfilter der Dichte ND 0.6 oder 0.9 für die Beobachtung vom Mond, für niedrige Vergrößerungen bei voller Öffnung einen Neutralfilter ND 1.8. Für mich ist die Helligkeit auch bei höherer Vergrößerung immer noch unangenehm.
Es muss jeder (Mond) Beobachter für sich selbst entscheiden, ob mit zusätzlicher Lichtdämpfung beobachtet wird oder auch nicht.

Viele Grüße
Gerd
 
Ergänzen möchte ich noch, daß Du zu Deinen "ausgwählten" Teleskopen auch Videos auf
yoytube finden kannst, also Aufbau, Anwendung, Erfahrungen, auch Aufnahmen durch's Teleskop z.B.
mit dem Smartphone. Sehen ist manchmal besser als lesen.;)
In Foren wirst Du immer verschiedene Meinungen lesen, ergänzende sowie gegensätzliche, jeder hat
andere Erfahrungen und Prioritäten .
(Ich bin froh, daß es keine "Strehlwert" Diskussionen mehr gibt.;))
Das kann für einen Einsteiger schon vewirrend sein.o_O
Wichtig sind die eigenen Erfahrungen, welche Du nun einmal selbst machen mußt.:)
BTW, das im oberen Beitrag beschriebene Loch haben (außer der Bresser) die Skywatcher und GSO Spiegelteleskope
in Ihrem "Verschlußdeckel" schon eingesetzt. Probiere es ggf. aus.
Nun müßte sich der "geneigte Einsteiger" erst wieder äußern, vielleicht hat er sein Budget
ausgestockt und holt sich doch gleich einen ICS-Birkmaier Dobson, oder ein Schmitd-Cassegrain mit GoTo?:unsure:
Wir wissen es nicht
Gruß!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
Diese Aussage ist mir zu pauschal.
Es ist für jedem Beobachter unterschiedlich, ob der Mond gefühlt zu hell im Okular ist, auch bei höheren Vergrößerungen. Ich verwende, mit einem 10" Cassegrain und auch einem 110/770mm Refraktor, Neutralfilter der Dichte ND 0.6 oder 0.9 für die Beobachtung vom Mond, für niedrige Vergrößerungen bei voller Öffnung einen Neutralfilter ND 1.8. Für mich ist die Helligkeit auch bei höherer Vergrößerung immer noch unangenehm.
Es muss jeder (Mond) Beobachter für sich selbst entscheiden, ob mit zusätzlicher Lichtdämpfung beobachtet wird oder auch nicht.

Viele Grüße
Gerd
Schon ok, Gerd. Aber in den ersten blutigen Anfängen (in denen wir uns ja beim Threadstarter befinden, soweit ich sehe), kann/sollte man Mondblendung einfach mit banalem Selbstbau erschlagen und sein karges Geld lieber in wichtigeres investieren, das wäre mein Argument. Was man später macht, wenn mal 5000 Euro im Equipment stecken, ist ne andere Frage...

Lg,
Peter
 
Hallo,

Der grelle Mond, den man doch auch gerne beobachtet, mach das gerne nach der Arbeit gemütlich mal nen Stündchen wenn er schon da ist auf dem Balkon.

Ich habe gerne am zu hellen Mond bei mittleren Vergrößerungen einen Orange Farbfilter #21, der dämpft auch üppig das Licht, funktioniert prima auch ein bisschen das Seeing geringfügig zu verbessern. Nebenbei habe ich für den Herschellkeil ein par abgestufte ND`s, die mir nicht so gefallen haben am Mond, der #21 ist immer noch der "Hit" bei mir langfristig. Tagsüber warum auch mal nicht visuell einen Tiefroten/Mittelroten je nach möglicher Vergrößerung, der dann bei mir persönlich tagsüber den Orangenen schlägt. Nachts eher nicht.
Gut das sind immer persönlich gesehene Vorzüge. Muss man einfach mal probieren.
Mit Spikes habe ich eher sehr wenig Probleme am Mond. ;)

Ansonsten am Anfang ist schon sehr praktisch/quasi Pflicht einen Laser zu haben zum justieren am Dob, noch zwei ordentliche Okulare dazu, das kann man alles mit der Zeit machen. Ich habe mit zwei angefangen separat dazu, ein 2"Übersicht und ein mittleres. Zwei Monate später noch nen Sucher und noch ein Oku, und war damit schon sehr gut eingedeckt.
Danach habe ich mir das ganze noch ein bissl erweitert, ja und gehen die Jahre vorbei und man hat das seine gesammelt. Ich habe keines Umgetauscht bis jetzt, und habe auch keine ultra teuren Okulare. Ich komme mit meinen einfach gut zurecht und beobachte das meine.

Clear skies,
- Martin
 
Am Mond benutze ich am 8Zöller gern den TS #96-06, aber manches mal auch den grünen TS #56. Also "grün" habe ich manchmal sehr gern, auch am kleinen 118er Spiegel, wenn's mal schnell gehen soll. :) Orange ist nicht so meins.;)
Am 3Zöller Refraktor geht's gut ohne Filter .
Meine Newtons habe ich schon sehr lange nicht mehr justieren müssen, obwohl diese
auch manchmal transportiert wurden/werden. Die Justage kontrolliere ich aber oft vor dem Einsatz. Ganz zum Anfang hatte ich schon Probleme, der kleine 118er war komplett dejustiert. Also habe eine Mittenmarkierung am Hauptspiegel angebracht und das Problem behoben.
Allerdings hatte ich die Konterschrauben vergessen anzuziehen....:rolleyes:
Aber, Fehler erkannt, Fehler behoben - Justage stimmt, bis heute.
Diese Volltubus-Newtons sind meiner Erfahrung nach recht stabiel in ihre Justage.
Bei den "Gitterrohr-Dobsons/Reise-Dobsons" , also alles was vor Ort erst zusammengebaut werden muß, ist das sicher eine andere Sache, da braucht man schon einen Laser um vernünftig klarzukommen.:)
Gruß!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Ich verwende, mit einem 10" Cassegrain und auch einem 110/770mm Refraktor, Neutralfilter der Dichte ND 0.6 oder 0.9 für die Beobachtung vom Mond, für niedrige Vergrößerungen bei voller Öffnung einen Neutralfilter ND 1.8.
Man kann auch den ND 0.6 und 0.9 Filter zusammen schrauben.
Das mache ich aber nur bei Vollmond, meist reicht mir schon der ND 0.9 Filter.

Gruß und CS
Thomas
 
Na ja,
das ist meist so, daß bei Fragen zu viel Information reinkommt.;)
Aber zumindest konntest Du sicher herauslesen, das Du keinen Fehler mit Deiner
Teleskop-Auswahl begehst, oder?:cool:
 
Hallo noch einmal von meiner Seite.

Ich habe heute zufällig mit einem Kollegen gesprochen, der ein 8" Omegon Dobson besaß und regelrecht enttäuscht war. Er meinte alle Nebel usw wären nur als weiße Schleier zum sehen. Ist dem so ?

Ich bin immer noch unschlüssig, und überlege jetzt ein etwas kleineres Teleskop anzeigen anzuschaffen und dazu Foto Equipment.

Eure Meinungen und Empfehlungen dazu ?

Vielen Dank im voraus
 
Hallo, Farbe gibt es auch im Achtzöller nur an Planeten. Visuelle Beobachtung ist manchmal mühsam und verglichen mit den Fotos, die man so kennt, am Anfang immer enttäuschend, jedenfalls bei Deep Sky Objekten. Ein erfahrener visueller Beobachter kann allerdings Dinge sehen, die für einen Anfänger unsichtbar sind. Wenn du bunte Bilder vom Orionnebel haben willst, reicht ein kleines Fernrohr und eine einfache Nachführung. Dazu eine Systemkamera und los gehts. Auch da wirst du am Anfang nicht die tollsten Bilder machen.
Besuche doch mal eine Sternwarte. Dort kannst du durch verschiedene Fernrohre schauen und sehen, was fotografisch möglich ist.
CS Harald
 
Hallo noch einmal von meiner Seite.
Ich habe heute zufällig mit einem Kollegen gesprochen, der ein 8" Omegon Dobson besaß und regelrecht enttäuscht war. Er meinte alle Nebel usw wären nur als weiße Schleier zum sehen. Ist dem so ?

Ich bin immer noch unschlüssig, und überlege jetzt ein etwas kleineres Teleskop anzeigen anzuschaffen und dazu Foto Equipment.
Hi,
ja dem ist so bis auf wenige Ausnahmen,
Natürlich bist Du unschlüssig, weil Du nicht einordnen kannst, was es für ein Seherlebnis für Dich sein wird.
Die einen jubeln weil sie den Ring des Saturn erahnen können und andere ziehen Schnuten, weil der gestochen scharfe und farbige Saturn bei über 300 fach für zu mickrig erachtet wird. Ist mir alles schon begegnet.
Dazu kommt, dass praktische Astronomnie nichts mit Bilder kucken zu tun hat. Sie bedarf Übung und Geduld bis zur "Belohnung".
Und deswegen: Vorher Probe kucken!!

Und die Idee einfach klein zu kaufen und zu fotografieren ist weder eine Alternative und auch nichts, was man mal so eben macht und gleich tolle Ergebnisse erziehlt. Das kann ein langer Prozess werden bis man in die Bereiche kommt, die manche hier vorzeigen.

CS
 
Tja, das stimmt.

Ich finde mehr Freude daran die Objrkte am Himmel zu finden und zu beobachten. Das habe ich meinen Kids auch so vermittelt. Uns genügen die bescheidenen Refraktoren. Schöne Bilder kann ich googlen oder im Sternenatlas bestaunen. Aber so bin ich / sind wir. Jeder hat seine Vorlieben.

VG Mark
 
Ersteinmal vielen Dank für die Antworten.

Sternwarten ist hier problematisch, eine wäre in der Nähe, da wären die Leute aber ziemlich wirsch als ich nachgefragt habe.

Also, was meint ihr ? Was wäre eure Empfehlung als blutigem Anfänger mit einem Budget von ungefähr 500 Euro?

Nebenfrage: was haltet ihr von einem zwo Smart Teleskop)
 
Wenn du akzeptable Fotos haben willst, ohne das Geringste dafür zu tun, ist das Zwo Gerät gut. Ein Hobby wird es so aber nicht. Astronomie ist mit Lernen und Probieren verbunden, mit Erfolg und Scheitern. Ohne Mühe und noch billiger kannst du Bilder aus dem Internet anschauen. Mit 500 € kommst du nur zurecht, wenn du gebraucht kaufst und da kommt wieder mein Tip: Geh in eine Sternwarte. Die zeigen dir alles und haben vielleicht etwas Gebrauchtes zu verkaufen. Von einem Sternfreund, den man persönlich kennt, kann man bedenkenlos Astrokram kaufen.
CS Harald
 
Und wenn Du zufällig südlich des Schwarzwaldes und/oder westlich des Bodensees wohnst, kann ich Dir vielleicht behilflich sein... Wenn Du woanders wohnst gibt es vielleicht auch Sternenfreunde aus diesem Forum, vielleicht sogar hier mitlesende...

Viele Grüsse

Markus
 
Hallo,

Teleskoptreffen sind auch sehr nützlich zum einschätzen was man so sehen kann mit den einzelnen Geräten. Vom 07.11 bis 10.11. ist das letzte Treffen dieses Jahr in Römerstein. Das ist ca. 1 Stunde südwestlich von Stuttgart.

Für den visuellen Eindruck kann auch helfen, wenn du mal bei Goggel nach "Astronomische Zeichnungen" suchst.

Gruß und CS
Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen @Mirc84,
guten Morgen zusammen,

Ich habe heute zufällig mit einem Kollegen gesprochen, der ein 8" Omegon Dobson besaß und regelrecht enttäuscht war. Er meinte alle Nebel usw wären nur als weiße Schleier zum sehen. Ist dem so ?
ja, wie auch schon so beantwortet.
Da hat sich Dein Kollege, im Gegensatz zu Dir, im Vorfeld nicht gut genug informiert.

Farbe kommt erst mit der Astrofotografie ins Spiel. Bis auf wenige Ausnahmen, ist Visuell alles schwarz/weiß/gräulich. Ob das jetzt enttäuschend ist, lasse ich mal dahin gestellt.
Da sind halt die hübschen, bunten Bilder der Astrofotografie die Übeltäter, dass falsche Vorstellungen davon vorherrschen was man mit den Augen am Okular so sieht.

Ich bin immer noch unschlüssig, und überlege jetzt ein etwas kleineres Teleskop anzeigen anzuschaffen und dazu Foto Equipment.
Und die Idee einfach klein zu kaufen und zu fotografieren ist weder eine Alternative und auch nichts, was man mal so eben macht und gleich tolle Ergebnisse erziehlt. Das kann ein langer Prozess werden bis man in die Bereiche kommt, die manche hier vorzeigen.
da bin ich bei Antares.
Ich bin nach wie vor der Ansicht, das der Einstieg in den Teilaspekt Beobachten der Hobby-Astronomie über die visuelle Beobachtung erfolgen sollte.
Ich lerne mein angeschafftes Equipment kennen, lerne den Himmel kennen und verstehe das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten.
Ja, es gibt Einsteiger die direkt mit der Astrofotografie, hier ist der Bereich der Langzeitbelichtung gemeint, einsteigen und das auch hin bekommen. Aber viele Threads hier im Forum zeigen, dass das bei wenigen auf Anhieb klappt.

Sicherlich kannst Du Dir ein kleineres Teleskop auf einer geeigneten Montierung anschaffen. Das ganze dann schon mit dem Hintergedanken der späteren Astrofotografie. Also z.B. die Montierung gleich eine Nummer größer anschaffen, damit das zukünftige Fotoequipment dann auch gut getragen wird.
Entbindet Dich aber nicht davon, sich im Vorfeld, zumindest schon mal grob, zu informieren was alles für die Langzeitbelichtung notwendig ist und welche Prozesse während der Fotografie ablaufen und welche danach anstehen.

Es ist gut das Du vorher hier im Forum nachgefragt hast, bevor Geld über die Theke gewandert ist.
Bitte auch die guten Vorschläge Gleichgesinnte, Volkssternwarte usw. zu suchen und auf zu suchen.
Das Instrumentarium live und in Farbe zu sehen ist sehr hilfreich. Da war schon öfters der Ein oder Andere erstaunt wie wuchtig so ein Setup sein kann und da wurde dann teilweise von kleinem Equipment geredet.

Also weiter informieren, einlesen, Grundlagen beschaffen.
Die Sterne laufen nicht weg und sind aller Voraussicht noch länger da oben.
 
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