Auswahl eines "astrofähigen" PCs

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HeroAAX

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Wie wichtig ist sind die Hardwareressourcen für einen PC, der zur Aufnahme von DeepSky (und ggf. Planetenaufnahmen in der Zukunft) verwendet wird?
Ich bin momentan am überlegen zwischen einem ThinClient, einem alten Gaming Laptop und einem günstigen mATX PC (mit aktueller Hardware) zu verwenden, weil ich meinem Notebook, das aktuell in der Verwendung ist, nicht noch mehr Akkuschaden durch die kalten Nächte zumuten will.

Ist Leistung dabei überhaupt relevant?
ChatGPT meinte, dass bei Autoguiding die Latenz (die u.a. von den Hardwareressourcen abhängt) wichtig ist.

(Für manche, die sich vielleicht erinnern können: Den AstroPI habe ich jetzt wieder zu einem PiHole verbannt, weil die Software für mich noch nicht ausgereift genug schien, zu viele Bugs, zu viel neu-laden und allgemein eine zu lange und unintuitive Inbetriebnahme des Geräts.).

Vielen Dank für eure Kommentare, Hilfsvorschläge und Meinungen!

ps.: Die Option mit dem alten Gaming Laptop wäre natürlich am schonensten für den Geldeutel, sodass ich das Geld in anderes Astro Equipment investieren könnte.
 
Stellt sich die Frage, ob das Setup auch mobil sein muss.
Primär geht es wohl um die unterbrechungsfreie Speicherung des Datenstroms; da ist die Leistung eher zu vernachlässigen.
Soll Livestacking stattfinden, sollte die CPU wohl mindestens ein i5 oder i7 sein - da fehlt mir aber die Erfahrung.

Notebooks sind da u.U. eingeschränkt. Clevo baut da sehr potente und robuste Gaming-Notebooks (auch unter mySN oder XMG etc. vertrieben).
Allerdings sind diese sehr leistungshungrig und benötigen eine hohe Betriebsspannung.
Für draußen sind auch die Panasonic Toughbooks keine schlechte Lösung.

Besser geeignet ist hier u.U. ein 2015er MacBook Pro 15" mit einem I7, darauf läuft auch Windows nativ, falls die Software fürs Autoguiding unter MacOS nicht läuft.
Auch hält der Akku bei diesen Geräten ewig lange; die SSD lässt sich - so wie der Akku - noch beliebig tauschen. Ach ist das Laden über USB-C mit passendem Kabel ebenfalls kein Problem - somit kann man zusätzlich mit einer Powerbank supporten. Für so ein Gerät werden um die 300-400€ fällig.
Prinzipiell ist diese Plattform sogar für Videoschnitt schnell genug. Für USB3 (falls unbedingt benötigt) müsste man aber ein moderneres Modell ab 2016 ins Auge fassen.

Die neuen Arm-Modelle haben eine unfassbar gute Leistung und laufen auch auf Akku mal 24h am Stück, Windows läuft aber imho aktuell noch nicht auf der ARM-Plattform.

Für zu Hause geht sicher auch ein Intel NUC, der ist schnell, klein, leicht und benötigt wenig Strom. Man kann im Garten bequem einen grossen 4K Monitor oder Fernseher anklemmen.
Zwar liegt dies nicht innerhalb der Spezifikation, aber ich kenne einige Leute, die ihre NUCs auch mit 12V aus der Autobatterie etc. betreiben. Das scheint durch die Bank weg wenig Probleme zu bereiten. Bei Kleinanzeigen geht es da so je nach Modell schon ab 70€ los. Für den Mobilen Einsatz müsste man dann einen passenden Monitor passend zur mobilen Energiequelle mitführen. Das Notebook bleibt also prinzipiell flexibler.
 
Guten Abend

Ich nutze sein längerem einen noname mini PC mit einem Pentium n6000,16GB Ram und einem 12V Anschluss.
Für klasische Deepsky fotografie reicht das völlig, lucky imaging weiss ich nicht, da ich für die kurzen Videos doch das Laptop nehme.
Auf dem Mini PC laufen Nina und PHD, gesteuert wird über eine remote desktop Verbindung entweder am Smartphone, Tablet oder Laptop. Das funktioniert auch bestens.
Der PC hat 130€ gekostet und in den letzten 1.5 Jahren über 500h Licht gesammelt. Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch die Grösse und das Gewicht.

CS, Seraphin
 
Hallo,
danke erstmal für eure Antworten!

Stellt sich die Frage, ob das Setup auch mobil sein muss.
Sowohl als auch. Das Gerät sollte, wenn ich von Zuhause schaue, auch eine Remotedesktopverbindung abkönnen.

Ich nutze sein längerem einen noname mini PC mit einem Pentium n6000,16GB Ram und einem 12V Anschluss.
Hast du diesen PC in einem mobilen setup oder versorgst du ihn über eine normale Steckdose?

Wenn ich es aber aus Franks Beitrag richtig entnommen habe, ist die Hardware power nicht übermäßig wichtig, wenn ich kein Livestacking möchte. Somit werde ich erstmal das Setup mit dem alten Gaming PC versuchen und schauen wo es hin geht.

LG und CS
Tobi
 
Also, was normale Deep Sky Aufnehmen angeht, schließe ich mich an. Die billigste Gurke reicht für Nina ,ASCOM und Co.
Allerdings ist es immer gut , reichlich USB Anschlüsse zu haben, denn USB Hubs, vor allem billiger, sind die natürlichen Feinde der Astronomen. Und wenn man nicht zu viele Kabel haben will, dann ist es nett wenn der PC auf 12 Volt läuft. Bei Mini PCs habe ich gute Erfahrungen mit dem Mele Quieter oder noch kleiner, der GMK Nucbox , in Kombination mit dem aktiven USB Hub von Orico.
Aber auch ein billiger HP Desk Client für 60 Euro von eBay tut gute Dienste.
Wenn es allerdings an die Bearbeitung der Bilder geht, sieht die Sache anders aus. Da ich keine Lust mehr hatte, nicht nur Kaffe zu trinken , sondern auch noch ein 7 Gänge Dinner zu kochen bis der Astro Pixel Prozessor mal fertig war, werklt in der Bildbearbeitung nun ein I7 mit 64gig RAM, super schnellem Raid Speicher und Nvidia Grafik...und die Stacking Zeit wurde locker um den Faktor 10 bis 20 reduziert.
 
Hast du diesen PC in einem mobilen setup oder versorgst du ihn über eine normale Steckdose?
Ich fotografiere vom Garten, daher hänge ich immer an der Dose.
Falls ich aber mal Mobil möchte, würde das dank der 12V versorgung problemlos funktionieren.

Gaming Laptop geht natürlich auch und macht sicher Sinn damit zu starten.

Livestacking kann auch auf einem zweitgerät laufen. Ich synchronisiere die Bilddaten sowieso zwischen dem AufnahmePC und meinem Bearbeitungscomputer. Darauf lasse ich manchmal PI als livestacker laufen, das funktioniert auch mit Mono.

CS, Seraphin
 
Hi!

Bei mir werkelt ein 2013er MacBook Air unter Windows 7. Das kommt nur an seine Grenzen, wenn ich mit der QHY 163 Sonnenvideos mit hoher Framerate aufnehme – vor allem weil mir da der Platz ausgeht. USB3 ist Pflicht, SSD auch. Aber das ist heute ja nichts exotisches mehr.

EAA mache ich mit kleinerer Auflösung, sollte aber auch kein großes Problem sein.

Bildbearbeitung ist was anderes. Da ist bei großen Datenmengen Rechenpower und RAM gefragt. Oder Geduld. Da wechsel ich zum M1 MacBook Pro, auf dem außer Siril halt fast keine Astrosoftware läuft.

Beste Grüße,
Alex
 
Danke für die Hinweise wegen der Bildbearbeitung! Meine Antwort bezog sich selbstredend nur für die Aufnahme von Deepsky Bildern.

Meine Bilder bearbeite ich unter Linux mit viel RAM und gutem Prozessor. Da läuft alles ausser Photoshop..

CS, Seraphin
 
Hallo Tobi,

Remotedesktop ist selbst mit den kleinen, alten I3 aus der Sandybridge-Reihe von 2011 kein Problem. Ich betreibe so einen seit langem Rechner als HTPC.
Er läuft unter Windows und MacOS performant genug für 4K-Widergabe. Als reine Aufzeichnungsmaschine mit z.B. Firecapture ist sowas völlig ausreichend.
Ich rate aber dringend zur einer Aufzeichnung auf einer hochwertigen SSD mit hoher Schreibgeschwindigkeit, z.B. Samsung EVO. Diese erreichen 500 - 600 MB/s.
Kameras die sehr hohe Datenströme erzeugen (also über USB3 etc. angebunden sind) verlangen evtl. nach einer NVME M2 SSD. Hier werden je nach Modell 1000 - 7000 MB/s erreicht. Ich denke aber, dass dies für die meisten Kameras trotz unkomprimierter Daten nicht notwendig ist.

Falls ein NUC interessant ist, findet man hier sicher einen günstigen i5:
Kleinanzeigensuche Intel NUC
Habe den Preis mal auf 70-90€ limitiert. Hab für meinen auch nicht mehr gegeben. Eigentlich verlangen die nach 19V, aber soweit ich weiß, laufen die Dinger auch bei vielen Leuten an einer Autobatterie stabil. Ich würde wegen dem praktisch nicht vorhandenen Preisdelta eher zu einem i5 greifen als zu einem i3, jedoch ist auch letzterer durchaus sehr performant und läuft bei mir zu Hause als Homeserver der grössere Datenmangen aus einer Datenbank in Echtzeit miteinander verrechnet und Graphen daraus erstellt. Ich habe die Schreibgeschwindigkeit nicht getestet, aber in dem kleinen NUC steckt eine M2 NVME - das sollte also durchaus reichen.

LG und CS
Frank
 
Danke für die Hinweise wegen der Bildbearbeitung! Meine Antwort bezog sich selbstredend nur für die Aufnahme von Deepsky Bildern.
Mehr war auch nicht gefragt. Für die Aufzeichnung ist halt eher das Speichermedium und dessen Anbindung interessant.

Für die Bearbeitung habe ich einen Threadripper mit 32 Kernen und einen Dual XEON mit 128GB RAM. Ist für meine Astroprojekte völlig überdimensioniert, nie sind auch nur ansatzweise alle Kerne wirklich gefordert. Die Rechner waren auch ursprünglich für deutlich leistungshungrige Anwendungen gedacht ;)

LG & CS
Frank
 
Ich empfehle einen Mele Quieter PC mit 8GB RAM zu beschaffen. Die DInger sind sehr kompackt, haben 4 USB 3.x Schnittstellen und kommen mit Windows 11 Pro.

Ich habe mehrere davon und bin damit sehr zufrieden.

CS,

Günther
 
Allerdings ist es immer gut , reichlich USB Anschlüsse zu haben, denn USB Hubs, vor allem billiger, sind die natürlichen Feinde der Astronomen.
Das ist ein weiterer Grund für einen neuen PC. Mein jetziges Notebook hatte zu wenige, sodass das Autoguiding nur semi optimal möglich war.

Wenn es allerdings an die Bearbeitung der Bilder geht, sieht die Sache anders aus.
Für die Bildbearbeitung tut mein Tower Gaming PC auch gute Dienste. Der gesuchte Rechner soll ausschließlich für die Aufnahmen selbst sein.

LG
Tobi
 
Ich hab voriges Jahr mal so einen hier für unter 100 Euro bekommen.
Leider braucht der 19 Volt, aber die 6 USB3 Anschlüsse und das stabile Metall Gehäuse sind für Astronomie echt Klasse

HP EliteDesk 800 G2 Micro i5-6500 8/16/32GB 240/480/960GB SSD Windows 10 Pro gibt's bei eBay!
 
Livestacking kann auch auf einem zweitgerät laufen. Ich synchronisiere die Bilddaten sowieso zwischen dem AufnahmePC und meinem Bearbeitungscomputer. Darauf lasse ich manchmal PI als livestacker laufen, das funktioniert auch mit Mono.
Weißt du zufällig, wieviel Datenbandbreite (ungefähr) dabei gebraucht wird? Wenn ich das Teleskop Zuhause benutze, könnte ich dann auch auf Livestacking auf dem Hauptrechner aufrüsten, wenn 1 GBit LAN für RustDesk und die Bilddaten ausreicht.

CS, Tobi
 
Weißt du zufällig, wieviel Datenbandbreite (ungefähr) dabei gebraucht wird? Wenn ich das Teleskop Zuhause benutze, könnte ich dann auch auf Livestacking auf dem Hauptrechner aufrüsten, wenn 1 GBit LAN für RustDesk und die Bilddaten ausreicht.
Mein MiniPC ist oer WLAN und auch noch einer Powerline mit meinem Router verbunden. Die verfügbare Bandbreite liegt wohl deutlich unter 1GBit ?
RDP funktioniert da aber ohne jede Einschränkung. Für den Livestack ist es mir egal wie "live" das nun ist.
Um die Daten zu übermitteln nutze ich Syncthing.
 
Der Gmktec g3 dürfte für stationäre Astroapplikationen ganz nett sein:
Intel N100
16 GB RAM
SSD
4xUSB3.2
12V 3A Hohlstecker
2,5 Gbit LAN
sehr kompakt
OS dabei wenn eine Konfiguration mit SSD gewählt wird (Win 11 aktiviert, wie legetim lass ich mal dahingestellt)
mit ~ €200,- + Einfuhr sehr preiswert

Mobil wäre vielleicht der Firebat T8 interessant:
Intel N100
16 GB RAM
SSD
3xUSB3.2
12V Hohlstecker
2x 1 Gbit LAN
extrem kompakt
OS dabei
mit ~ €120,- + Einfuhr schon fast geschenkt

CS, Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Firebat habe ich mir auch mal bei Ali angesehen. Die haben noch einen anderen interessanten PC im Angebot. Allerdings habe ich da zu den zwei Händlern, die ich gefunden habe, leider Rezensionen gelesen, dass Einige nichts oder nichts Gescheites geliefert bekommen haben sollen.
Sonst hätte ich da wahrscheinlich auch bestellt, denn das Angebot ist definitiv verlockend..

CS Johannes
 
Ich habe mir im März 2023 dieses Mini-PC geholt:


Die Preise schwanken immer sehr stark und manchmal gibts einen Rabatt-Coupon zum anklicken.

Das Teil hängt an meiner EQ6 und darauf laufen NINA, PHD2, EQmod, Stellarium sowie Syncthing gleichzeitig.
Hab daran 2 Astro-Kameras, Monti, GPS, Fokusser und iPLOAR angeschlossen.
Versorge den PC aus meinem Home-Made Astro-Netzteil mit 13,2V.
WIN 11 darauf ist lizensiert.

Dann das Teil Headless per NoMachine über WLAN an meinen Arbeits-PC angeschlossen und steuere alles von da Remote.

Grüße
Hartmut
 
Hi HeroAAX,

Ich hab mir letzten Monat vor Weihnachten einen modernen 2023 Gaming Laptop geholt, für die Bildaufnahme in DS nutze fast immer eine Asiairpro und das iPad. Nur bei Sonnenaufnahmen habe ich lieber mein kleinen WS10(aufgemotzt auf W11 Beta) Labtop gegenüber der Asiair, mit der neuen schnelleren und anspruchsvolleren ASI432MM an der Sonne funtzt der Gaming Laptop richtig super und ohne jegliche Hardware Limitationen mit Firecapture. :) Endlich !
Stacken und Bildbearbeiten von DS und SSO geht jetzt sehr erfreulicherweise um ein mehrfaches schneller :cool:.
Nun gut auf Grund der Programme die ich gerne nutzte und habe, musste es Windows sein, hatte auch bei Apple viel verglichen, nur die sind krass zum aufmachen und gibts nix zum rumstecken auf der Platine.

Punkte die mir wichtig waren sind der Bildschirm(!) ich mag auch mit Brille gut die Farben drin haben mit +fufzig, was der Prozessor leisten kann, dicke Batterie gleich eingebaut ist (die ich auch abmachen kann mit nem simplen Stecker auf der Platine wenn der mal durch Wetter, Lust und Job daheim auf dem Schreibtisch 6 Monate steht, ein par Schräubchen auf und das war's...). Und jede Menge Stecker reinmachen, das schöne ist bei den modernen die sind alle gleich USB3 oder USB-C wo man auch gleich ohne Limitationen nen Monitor dranhängen kann mit nem gutem Kabel. Zur Zeit(seit langem noch mit vielen Haaren auf dem Scalp:LOL:) mit meiner Krita Krankheit hängen da zwei dran und bin voll ausgesorgt, darf noch eher noch mehr dranhängen laut Spezifikationen.
Gleichzeitig habe ich auch sehr gerne Krita und Affinity Design ohne das der Pinsel hinten nachläuft.
Und neulich gerade mal die Programme durch getestet fürs Gaming da mir die NVIDIA am HMI64 doch ein bissl zu warm wurde(GPU Hotspot Temperature), ist halt kein Laptop der schon optionale externe Wasserkühlung gleich drin hat und habe gerne wenn der was länger hält....
Lösung gab es zu meiner Zufriedenheit gleich mit ner inkorporierten Taste bein diesen Gamer's.

Hat zwar etwas gekostet für mein schmaleres Arbeiter-Budget, aber nutze den auch recht viel, auch Nachts sieht man die Rückbeleuchteten wiederstandfähigeren Tastatur. Für mich ist der Stromziehende Gamer richtig gut angekommen.


Clear skies,
- Martin
 
Mal anders gefragt...
Welche "(astro)tätigkeiten" sind denn rechenintensiv?

Die bildbearbeitung, stacking usw wird ja eh auf einem anderen rechner erledigt.

Also was bleibt da an hardwarehunger?


Als kleine hilfe:
Alles ab zen3 (soll ja vermutlich schon was aktuelles sein) ist da doch ausreichend.
Für das plus an power kann man bei 35w+ schauen, aber mehr muss doch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Astro-PC braucht an sich nicht viel Leistung, einzig beim Planetary braucht es etwas CPU und vor allem Durchsatz auf die SSD. 16 GB RAM würde ich heute auf jeden Fall auch mitnehmen.

Ein N6000, N100, reicht, selbst ein 3-4 Generationen alter i3 ist ausreichend.

Mir wäre ein 12V kompatibles System wichtig.

CS, Ralf
 
Was vorteilhaft sein kann, ist ein kompaktes und leichtes Design wie zB beim Mele Quieter. Den habe ich mir gestern bestellt - 3Q mit 16GB RAM und 512 GB SSD. Bin gespannt wie der sich schlägt. Ich habe zu Hause auch nur eine Celestron AVX und zukünftige Setups sind vom Gewicht da schon grenzwertig. Da ist es praktisch wenn der PC rund 500g weniger wiegt als ein NUC.

CS Johannes
 
Mir ist das nicht egal, was der PC wiegt, weil ich den mit draufsetzen möchte oder zumindest die Option haben möchte.
Das Gewicht, die kompakte flache Bauweise und die Tatsache, dass ich da eine Festplatte von mehreren TB Größe nachrüsten kann, machen den PC für mich ziemlich brauchbar.

CS Johannes
 

Weil du unbedingt dein teleskop und deine montierung mit möglichst viel gewicht belasten möchtest???
Wenn du willst, kannst du doch alle möglichen kabel in einem usb/strom hub am teleskop sammeln
und mit einem einzigen datenkabel zum rechner leiten.
Und selbst der muss doch nicht ans teleskop geflanscht werden sondern kann entweder
viele meter weit weg (z.b. im auto, da wo auch der akku stehen könnte) oder genau unter dem stativ.
Und irgendwas zw. 200€ und über 300€ für so wenig hardware ist schon echt teuer.
 
Ich möchte alles sauber verkabelt am Teleskop haben und dann möglichst wenig Kabel runterführen müssen. Wenn PC und Powerbox auf dem Teleskop sitzen, hat man idealerweise nur ein Kabel, nämlich die Spannungsversorgung für die Powerbox. Oder wenn man ohne Powerbox arbeitet, entfallen zumindest die ganzen USB Kabel. Alles in einen USB Hub sammeln wollte ich nicht so gerne, da bin ich mir nicht sicher, ob das so stabil funktioniert..
Was den Preis angeht, gebe ich dir Recht, das ist relativ zu nicht so kompakten PCs mit Lüfter teuer.
 
Ich kann gerne berichten. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich es ziemlich schwierig finde, einen PC bzgl Leistung zu beurteilen, was sich dann wie auswirkt etc. Habe da lange überlegt und verglichen und wollte auch nicht noch mehr ausgeben. Bin auf jeden Fall gespannt:)
 
Da ich mich jetzt doch zu einem astro pc durchgerungen habe, hier ein tipp für was günstiges - und erprobtes.

Zur einschätzung der leistungsfähigkeit und stromverbrauch:

Der N100 ist "leider" zu neu als das er auf dem refurbished markt auftauchen würde und kostet neu 200-300€,
kann aber wohl mit 12v betrieben werden, hat aber weniger usb ports. Naja hat alles sein für und wider.
Mir war der geringere preis und die apu inkl. mehr usb ports wichtiger daher ->
Den hab ich gerade geordert (falls der mal kein astro pc mehr ist, wird er dank der apu anderweitig genutzt)

Wer weniger power möchte ist auch mit 100€ dabei.
 
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