robert_p
Aktives Mitglied
Hallo,
ich fand das Konzept eines automatischen Polar-Aligners spannend und habe ihn mir daher gebaut. Die Idee war, dass er sowohl den Polblock meiner Selbstbau-Strainwave-Monti als auch die Säulenverlängerung ersetzt. In einem ersten Entwurf als Machbarkeitsstudie habe ich noch in Alt und Az Getriebestepper vorgesehen. In der finalen Version wurde in Azimuth ein strainwave-Getriebe verbaut, um backlash zu vermeiden. Damit kann in Azimuth ein Winkel von ca +-40 Grad, in Altitude +-10 Grad verfahren werden.
Die Steuerung erfolgt über einen ESP32 und 2 S2209-Treiber mit Touchdisplay und einer passend dazu entworfenen Platine. Über das Touchdisplay können in beiden Achsen ein homing sowie eine manuelle Steuerung erfolgen bzw das automatische Alignment über Nina aktiviert werden.
Der Ablauf der automatischen Polausrichtung ist folgender: Nachdem in Nina das TPPA (three star polar alignment) ausgeführt wurde, startet man auf dem Nina-PC ein kleines Python-Script, das aus dem Nina-logfile den Aufstellungsfehler in Alt und Az herausliest, die Winkel in entsprechende Schritte für die beiden Stepper umrechnet und diese über die USB-Verbindung an den ESP32 überträgt, der dann die Schrittmotoren entsprechend ansteuert. Leider sind aktuell die Daten der Aufstellungsfehler noch nicht in der Nina advanced api verfügbar, daher dieser Lösungsansatz.
Das ganze funktioniert prima. Nachdem TPPA von Nina durchgelaufen ist, dauert es weniger als 1 Minute, um z.B. von einer Fehlaufstellung von über 10 Grad auf unter 1 Bogenminute zu kommen, ohne irgendeine Schraube anfassen zu müssen.
Im Folgenden ein paar Bilder der Entstehung,
CS, Robert
Erster Entwurf:
Machbarkeitsstudie:
ich fand das Konzept eines automatischen Polar-Aligners spannend und habe ihn mir daher gebaut. Die Idee war, dass er sowohl den Polblock meiner Selbstbau-Strainwave-Monti als auch die Säulenverlängerung ersetzt. In einem ersten Entwurf als Machbarkeitsstudie habe ich noch in Alt und Az Getriebestepper vorgesehen. In der finalen Version wurde in Azimuth ein strainwave-Getriebe verbaut, um backlash zu vermeiden. Damit kann in Azimuth ein Winkel von ca +-40 Grad, in Altitude +-10 Grad verfahren werden.
Die Steuerung erfolgt über einen ESP32 und 2 S2209-Treiber mit Touchdisplay und einer passend dazu entworfenen Platine. Über das Touchdisplay können in beiden Achsen ein homing sowie eine manuelle Steuerung erfolgen bzw das automatische Alignment über Nina aktiviert werden.
Der Ablauf der automatischen Polausrichtung ist folgender: Nachdem in Nina das TPPA (three star polar alignment) ausgeführt wurde, startet man auf dem Nina-PC ein kleines Python-Script, das aus dem Nina-logfile den Aufstellungsfehler in Alt und Az herausliest, die Winkel in entsprechende Schritte für die beiden Stepper umrechnet und diese über die USB-Verbindung an den ESP32 überträgt, der dann die Schrittmotoren entsprechend ansteuert. Leider sind aktuell die Daten der Aufstellungsfehler noch nicht in der Nina advanced api verfügbar, daher dieser Lösungsansatz.
Das ganze funktioniert prima. Nachdem TPPA von Nina durchgelaufen ist, dauert es weniger als 1 Minute, um z.B. von einer Fehlaufstellung von über 10 Grad auf unter 1 Bogenminute zu kommen, ohne irgendeine Schraube anfassen zu müssen.
Im Folgenden ein paar Bilder der Entstehung,
CS, Robert
Erster Entwurf:
Machbarkeitsstudie:
