Baader Hyperion: wirklich an Kamera anschließbar?

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Amenhotep

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Hallo,

dies ist mal nicht der übliche "welches Okular soll ich nehmen" Thread. Ich weiss schon, welches Okular bzw. Okularserie ich haben möchte: Baader Hyperion.

Das Baader Hyperion wird hier immer mit den Zusatz "Empfehlung" versehen. Preislich liegt's im überschaubaren Rahmen und tut sich nichts mit meinen anderen Favoriten (ES ED 82°). Eine Frage hätte ich aber noch dazu:

In der Werbung ist zu lesen, daß man direkt an das Okular eine Kamera anschließen könne (mit Zwischenringadapter auf T2 und dann "lass gehen Kapelle"). Ist das so? Hat das mal jemand gemacht und was ist dabei rausgekommen?

Würd' mich mal interessieren (weil ich Werbung aus Prinzip misstraue). Danke.

Gruß
Thomas
 
Moin,

grundsätzlich - ja das geht. Die Okulare haben ein T2-Gewinde, das den Chip 55mm hinter der Gewindebasis erwartet. Im Astro-T2-System von Baader findest Du alle möglichen Adaptionen, ich denke mit der Unmenge an Teilen dürfte man praktisch jede Kamera anschließen können.

Das mit dem "las gehen Kapelle" ist so ne Sache, Okularprojektion erzeugt massive Äquivalentbrennweiten, die muss man was Montierung und Nachführung angeht beherrschen. Aber dann sollte das funzen. Wird am ehesten für Planeten Sinn machen, da muss dann ne Video-Camera (ASI 120 oder sowas) ran. Für DSLR eher am Mond wegen der Helligkeit, aber auch da würde ich eher Videos machen und stacken.

CS
Jörg
 
Hi Thomas,
funktioniert gut bei mir. Habe eine Hyperion 24 mm direkt an meiner Pentax K1 angeschlossen,
Mache Mondfotografie mit meinem 12 zoll Dobson mit Eq Plattform was da egal ist.

Gruß Rainer :)
 
Hi!

Ja, geht, aber damit das Bild brauchbar ist, solltest du noch eine Verlängerungshülse einplanen – je nach Sensorgröße. Baader hat da auch das PDF:
mit den Formeln zur Effektivbrennweite und den nötigen Bauteilen. Wenn du direkt von M43 auf T-2 gehst, hast du Bildstörungen am Rand; durch den größeren Abstand vergrößerst du sie raus. Du kannst natürlich auch einen Crop am PC machen.

Nicht-astronomisch wird das am Spektiv ganz gerne eingesetzt, wo eine Kamera nicht direkt rangeht.

Beste GRüße,
Alex
 
Hallo Thomas, hallo @Amenhotep

.... In der Werbung ist zu lesen, daß man direkt an das Okular eine Kamera anschließen könne (mit Zwischenringadapter auf T2 und dann "lass gehen Kapelle"). Ist das so? Hat das mal jemand gemacht und was ist dabei rausgekommen? ....

Ich habe das gerade in der Mache und bin Herr der Ringe! :sneaky: Ich habe mir erst kürzlich bei Baader die nötigen Ringe / Adapter bestellt um eine Olympus OM-D "dran-zu-bauen".
Also mechanisch erste Sahne, das Feingewinde am Okular und am Adapter, zuerst kann man nicht glauben, dass bei der kurzen Gewindelänge das überhaupt halten kann, aber dann merkt man, man schraubt und schraubt - das sitzt bombenfest sowohl am Okular als auch an der Kamera. Eben Feingewinde. macht richtig Freude.

So bald der Himmel bei uns in Bayern mal wieder klar ist, mache ich auch erste Fotos damit. Ich habe ein Hyperion 10 mm und ein 5 mm zur Verfügung. Ich will gar nicht in die Astrofotografie aber irgendwie reizt es mich einfach mal ein Foto machen zu können. Ich hatte mich deshalb schon mit diversen Handy-Adaptern gespielt, aber das Gefrimmel wollte ich nicht wirklich.

Es gibt dazu auch einen ausführlichen Flyer von Baader, Link hier. Ich kann heute Abend auch mal ein Foto machen von so einer Konstruktion. Und so bald es astronomische Ergebnisse gibt, melde ich mich hoffentlich mit Fotos aber in jedem Fall einem Bericht zurück.


.... Okularprojektion erzeugt massive Äquivalentbrennweiten, die muss man was Montierung und Nachführung angeht beherrschen. Aber dann sollte das funzen. Wird am ehesten für Planeten Sinn machen, da muss dann ne Video-Camera (ASI 120 oder sowas) ran. Für DSLR eher am Mond wegen der Helligkeit, aber auch da würde ich eher Videos machen und stacken. ...

Hallo Jörg, @Optikus,

hilf mir ein wenig, bitte. Was meinst Du mit "massive Äquivalentbrennweiten"?

Mit der Montierung verstehe ich! Ist nur für mich im Moment nur kein Thema, da mein Newton im Dobson hängt. ;)

Von der Belichtung her, denke ich auch, Mond sollte kein Problem geben und eigentlich dabei was vernünftiges raus kommen. Bei Planeten, könnte man ja die ISO raufschrauben, was dann aber in der Datei ankommt, da bin ich gespannt und muss es sehen, aber wirklich große Erwartungen habe ich nicht. Im Moment betrachte ich es eher als Dokumentation. Videos könnte ich mit der Olympus OM-D machen, aber mit Dobson mangelt es mir an der Nachführung.

Vielleicht hast Du für mich ein paar Tipps, was ich ausprobieren sollte und worauf ich achten muss, bei meinen ersten Versuchen.

Danke schon Mal für jede Hilfe und jeden Tipp!

Hoffentlich bald klare Nächte für alle - viele Grüße MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Aley, @Kerste

au weia! Klingt irgend wie dramatisch. Nur ich komme mit den Zahlen nicht klar. Kannst Du mich formeltechnisch auf's Pferd hiefen? Dobson 10" - 1.250mm, f 5 mit dem 10 mm Hyperion habe ich 125x und mit dem 5 mm 250x Vergrößerung bedeutet dann für mich, wenn ich einen Verlängerungsring mit 15mm (Gesamt mit dem T-Adapter 65mm) verwende? Mein Sensor ist 17,3 x 13,0 mm mit 4.608 x 3.456 Pixel. Daraus rechne ich eine Pixelgröße, weiß jetzt aber auch nicht ob man das so einfach rechnen kann von 0,0038 x 0,0038 mm.

Mit der Formel für die Äquivalenzbrennweite komme ich dann für mein Dobson auf 6.875 mm - nur was sagt mir das? Hast Du eine Idee dazu? Oder Hilfe für mich?

Ähnlich mit der Öffnungszahl N - die ich zwar mit 0,0038 / 0,28 als 0,0136 ausrechne - aber ähnlich böhmisches Dorf für mich!

Ich merke schon, da fehlt mir noch einiger Unterbau!

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hi!

Das heißt, dass dein Dobson dann keine 1250mm Brennweite mehr hat, sondern 6875mm (ich rechne das jetzt mal nicht nach, sondrn übernehme deinen Wert – klingt aber plausibel).

Dein Öffnungsverhältnis schrumpft somit von 250/1250 f/5 auf 250/6875 f/27 (die Öffnung bkleibt ja gleich). f/25-30 galt mal als ziemlich optimal für Planetenkameras mit etwas größeren Pixeln (reizt die Auflösung des Teleskops am besten aus), bei modernen Kameras mit kleinen Pixeln langt oft schon f/10 bis f/20.

Alles weitere müsste ich jetzt auch nachschlagen ;)

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alley,

ich glaube ich habe es gerafft! Mein Dobson hat jetzt f5 ( 1.250 / 250) mit der Ringvariante komme ich dann auf 6.875 / 250 = f 27,5 - Richtig?

Hat sich gerade überschnitten - Danke für deine Antwort. Meine grauen Zellen funktionieren noch. Ich muss sie nur in einer Ecke zusammen laufen lassen.

Viele Grüße

Ewald
 
Hey :)
Hast du schon etwas gefunden?
[Link verweist auf eine vermutete Werbeseite mit unpassendem Thema. Die Moderation]
falls du noch nichts gefunden hast, schau dir das hier an :)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Ich halte den Link zu einer journalistischen Werbeseite, der offenbar Traffic generieren soll, hier für unpassend. So einen Link hatten wir bereits zu dem Thema Einsteigerberatung, wo dann u.a. Angebote für Billigteleskope aufschienen. Diese "Tests" sind zusammengetragene Informationen, die allerdings kaum tieferes Produktwissen aufweisen. Im obigen Fall stand das Thema "Filter" vom Thread-Starter auch gar nicht zur Diskussion, trotzdem wurde auf dieses Thema verlinkt. :cautious:

lg
Niki
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Hallo Alex, @Kerste ,

ich habe mich jetzt mit den Formel rauf und runter gespielt. Auf dem Baader Flyer steht ...

Zitat von Baader Flyer:
Damit das Bild bis in die Ecken scharf ist, sollte die Kamera in einer Entfernung
von mindestens 40 mm (Vollformat), 30mm (APS-C) oder 15mm (Micro 4/3) vom Okular platziert
werden. Die Äquivalenzbrennweite bezogen auf Kleinbild errechnet sich wie folgt:
fÄquivalenz = fSpektiv × ((a/fOku)-1)

Meine Micro 4/3, Olympus OM-D würde ich vom dem zwei-geteilten Olympus Adapter ( 19 + 36 mm ) nur den 19 mm Teil verwenden. Dann komme ich mit einem 10mm Hyperion, 1.250 mm Brennweite (=Spektiv/Dobson), 19 mm Abstand auf eine Äquivalenz Brennweite von 1.125 mm!

Habe ich da einen Denk und Rechenfehler? Ich hatte da viel größere Werte erwartet! Wenn es richtig ist, hätte ich ja fast 1:1 Werte wie mit dem Dobson. Wenn das Wetter bei uns mal von Dauerregen auf "normal" umschaltet, fahre ich mal raus und teste es unter Tags mal life!

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Forum,

also die Mathematik funktioniert doch. Ich habe heute im Hellen einen Test gemacht und in der Tat bekomme ich mit dem Baader Adapter der dann einen Abstand zwischen Sensor und Okular von 19 mm herstellt und damit eine rechnerische Äquivalenzbrennweite von 1.125 mm ein in etwa ähnliches Bild wie direkt mit dem Hyperion und 1.250 mm Newton Brennweite.

hyperion-19mm-1000.jpg


Ich habe jetzt ehrlich keine Qualität erwartet, aber irgendwie "wirklich gut" schaut es nicht aus. Die Schärfe habe ich nicht besser hinbekommen. War zwar schwierig Sonne brannte auf's Kamera Display. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass es wirklich schärfer hätte gehen können. Die Farbsäume oben am Kreuz sind erheblich. Mal schauen was raus kommt wenn man diese Kombi am Abend in den Himmel richtet. Das Wetter schaut heute auf alle Fälle nach klarem Himmel aus.

Ich freue mich über jede Rückmeldung, Tipp und Hilfe von unseren Fotogurus.

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Thomas,

hier in Bild festgehalten was du dazu brauchst .

IMAG2266_web.jpg


IMAG2268_web.jpg


ich hatte jetzt so schnell den Canon T2 Adapterring nicht da . Dieser Ring kommt dort noch zwischen .
Es funktioniert.


Momentaufnahme000002_filtered.jpg
Momentaufnahme000003_filtered_web.jpg
Momentaufnahme000004_filtered_web.jpg


Hier mal eine Aufnahme aus einigen Videos von Mars und Jupiter mit der 70D .
 
Hallo Forum,

Wir hatten heute einen kleinen Zeitschlitz bevor die Wolkenbank von Süden aus, alles zu machte und haben uns Frau Luna genehmigt. Ich habe dann mal den Hyperion-Stunt gemacht.

Von der Schärfe ging nicht mehr. Ich hätte mich noch mit verschiedenen ISO Zahlen spielen können.

mond-P9273031-1500.jpg


So war es dann bei allen Bildern ISO 400 und je nach dem Belichtungszeiten von 1/50 bis 1/3 s



mond-P9273029-1500.jpg



Und sicher wäre es auch eine gute Ideen gewesen, den Mondfilter aus dem 2" auf 1,25" Adpater auszubauen.


mond-P9273027-1500.jpg


Die Fotos hatten üble Farbsäume, die wir mit etwas Photoshop zwischen zwei Glas Wein etwas verbessern konnten. Es ist für einen ersten Versuch erstaunlich was überhaupt geht.

Gute Nacht - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hi Ewald,

die Farbsäume fallen bei deinem Test weiter oben auch schon auf.
Ich denke, das liegt am Okular.
Eine Barlow würde wahrscheinlich bessere Ergebnisse liefern.
Ist aber wieder etwas Aufwand, die an deine Kamera zu adaptieren.

Gruß Martin
 
Hallo Zusammen
so mit dem Zenit prisma von Baader und den Hyperion 8+10 mm schliesse ich an meine Nikon z6 an, vorher war es die Nikon D5300 und die D7200 . die Fotos mit der Nikon D5300 + 7200 angeschlossen am Nexstar Evolution 8 EHD, die mit der Nikon Z6 gemacht wurden, sind und waren so schlecht das ich sie löschen musste. Montierung von AZ auf EQ Montierung gewechselt bin noch immer am Test und üben. daher keine Aktuelle Fotos.
Den Anhang 157626 betrachtenDen Anhang 157627 betrachtenDen Anhang 157629 betrachtenDen Anhang 157631 betrachten
 
die Farbsäume fallen bei deinem Test weiter oben auch schon auf. Ich denke, das liegt am Okular. ...
Hallo Martin,

Danke dir für Deine Hilfestellung. Ich denke auch, dass es am Okular liegt. Die Fotos oben sind ja auf "schön" gephotoshopped, so gut es halt mit kleinem Zeitaufwand ging. War vorher noch viel grausamer. Für mich ist das jetzt einfach ein "Lehrprojekt" um verstehen und lernen zu können, was muss man wie besser machen. Susanne und ich machen jeden Arbeitstag "terrestrische" Bildbearbeitung und Bildoptimierung zu Hauf mit dem Ziel großformatige hochqualitative Fotodrucke für unsere Kundschaft zu produzieren. Alleine schon deshalb ist es für uns interessant in dem Bereich Astrofotografie mehr und technisch fundiert zu verstehen. Darum will ich mich gerne in diese Thematik reinfuchsen, auch wenn ich am Ende sicher keine EQ-xyz Montierung mit 3m Refraktor, Guiding Kamera und Rechenzentrum an meinem Beobachtungsplatz aufbauen werde. ;)

Zurück zu den Hyperions. Ich werde direkt per Supportmail mit Baader Planetarium sprechen, mal sehen was die so als Tipps und Erklärung für meine Mondbilder und Verbesserungsvorschläge auf dem Plan haben. Aber vielleicht kommt ja auch hier noch weiterer Feedback direkt oder durch andere Astrofoto-Spezialisten.

Liebe Grüße MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Ewald,

ich frage mich gerade ob ich mit dir die ganze Zeit schreibe oder mit dem Theadersteller ????????????

Ob Mondfilter oder nicht , deine Bilder sind einfach nur verkorkst . Irgendwas machst du falsch . Zu großes Okular - also 5mm , 8mm oder sowas . Oder wenig Brennweite dein Teleskop und du möchtest eine riesige Vergrößerung - geht auch nicht . Dein Spiegel oder Linse kann eben nicht mehr . Du solltest es mit 24mm oder 30mm versuchen . Kann auch sein das deine Justierung nicht stimmt .

Das ist bei mir ein Mondbild im12,5er Okular wie vorher schon abgebildet . Wie man sieht auch nicht scharf , ich denke auch bei mir ist die 12,5 auf 2m Brennweite schon zu viel . Schlechtes Seing iwar auch .
IMG_4596_web.jpg
 
Hallo Zusammen
ich hab den Mond mit dem Hyperion 8+ 10 mm gemacht. es muss was anderes sein laut meinen vergleichen mit den Bilden... lass mal die Hülse weg und schraub direkt die Kamera ans Okular .... bei der Nikon Z6 sieht es schon anders aus da verwende ich die Hülse...
 
Moin,

irgendwie scheint das optisch noch nicht perfekt zu passen, aber vom Prinzip ist der Nachweis erbracht.

CS
Jörg
 
Frage werden meine Infos Ignoriert?
es kommt mir gerade so rüber entschuldigt.
CS
*entfernt*
 
Hallo @VMC_Andre,

... deine Bilder sind einfach nur verkorkst . Irgendwas machst du falsch . ...

Da bin ich völlig Deiner Meinung.

Zu großes Okular - also 5mm , 8mm oder sowas . Oder wenig Brennweite dein Teleskop und du möchtest eine riesige Vergrößerung - geht auch nicht . Dein Spiegel oder Linse kann eben nicht mehr . Du solltest es mit 24mm oder 30mm versuchen . Kann auch sein das deine Justierung nicht stimmt . Das ist bei mir ein Mondbild im12,5er Okular wie vorher schon abgebildet . Wie man sieht auch nicht scharf , ich denke auch bei mir ist die 12,5 auf 2m Brennweite schon zu viel . Schlechtes Seing iwar auch .


... lass mal die Hülse weg und schraub direkt die Kamera ans Okular .... bei der Nikon Z6 sieht es schon anders aus da verwende ich die Hülse...

an @*entfernt* : ich denke Du meinst genau das was ich gemacht habe. Ich habe nur den "kurzen" Teil verwendet, direkter geht nicht. Besonders Dein erstes Mond-Foto ist deutlich viel besser als meine. Die Frage ist nur, was mache ich anders/falsch?

Ich habe ein 10 mm Hyperion an einem 10" F5 Galaxy Dobson, Brennweite 1.250mm , Öffnung 250mm verwendet. Ich habe von dem zwei-teilgen T2 Adapter von Baader der sich aus zwei "Ringen" mit 19 mm und 36 mm zusammensetzt nur den 19 mm Ring genommen und komme dann nach der Formel von Baader auf eine Äquivalenz Brennweite von 1.115 mm bei f 4,5 wovon ich ausgehe, dass es nicht "überzogen" ist. Zumindest schaut dann das "Foto" vom Ausschnitt und optischen Eindruck der direkten Life-Betrachtung im Okular sehr ähnlich aus. Bin ich damit komplett daneben?

Da ich noch ein Hyperion 5 mm habe, habe ich es damit auch probiert, die Fotos dazu habe ich mir oben gespart, ähnlich "unschön" wie im Beispiel von @VMC_Andre , hier ein Eindruck von meinen :

mond-P9273040-1500.jpg



Ich bin da komplett am Anfang und gestehe, dass ich jetzt erst mal "was" zusammengeschraubt habe was passen sollte, mir fehlt aber als Anfänger der Sach- und Fachverstand es beurteilen zu können. Darum auch die Fragen.

ich frage mich gerade ob ich mit dir die ganze Zeit schreibe oder mit dem Theadersteller

Der Thread wurde von @Amenhotep - Thomas gestartet, der nähere Informationen nachfragte ob die Kombi Hyperion - Kamera nur Marketing ist oder tatsächlich funktioniert. Da ich gerade mir dieses Zubehör bestellt hatte, habe ich angeboten es auszuprobieren und zu berichten. Ich denke das war im Sinne von Thomas okay. Siehe Antwort #23. Ansonsten entschuldige ich mich für das High-Checken des Threads und lagere es gerne in einen eigenen Beitrag aus.

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo @MünchenBeiNacht und @VMC_Andre,

ich verfolgeEure Diskussion mit sehr großem Interesse und weiss Ewalds Bereitschaft, es auszuprobieren, durchaus zu würdigen.

Denn darum ging es mir: wie weit ist die Aussage pures Marketing-Geklingel und wenn es geht, wo sind die Fallstricke und was tut man dagegen? Von daher helft ihr beide mir weiter - Danke dafür.

Gruß
Thomas
 
Hallo zusammen
vielen Dank das ich doch noch was da zusagen darf... meine (ist nur so einen Gedanken) Theorie hab das auch mit meiner Freundin angeschaut =
3 bis 4 Möglichkeiten = die müssen nicht Stimmen
1. das der Schärferegler am Tubus = Okularauszug nicht mit dem Scharf stellen nicht zurecht kommt als Kamera und Mond
2. die Atmosphäre zu unruhig ist = Brennweite
3. etwas mechanisches falsch eingestellt an der Montierung : Knopf Mond/ Sonne, Planeten oder Galaxien
4. Okular, Kamera, Okularauszug, Erdatmosphäre nicht den perfekten Tag erwischt haben..... beim Aufbau

das sind aber nur Vermutungen keine Behauptung von Mir...= eben wie oben meine Gedanken

ich sende euch noch meine Fotos zu wie ich das zusammen baue = Nikon Z6 mit Okular
Nikon Z6 = T-Adapter ring Z / 55 mm im Durchm. = 40 mm Hülse ohne linse = T-Ring für Okular = Okular Hyperion 8 oder 10 mm auf dem Bild ist das Hyperion 10mm abgebildet....
das ganze ebenfalls in den Zenit Prisma von Baader und ganz zum Schluss scharfstellen in diesem fall der Mond = sollte klappen

Wichtig das Objektiv 24-420mm gehört nicht zum Thema das hab ich nicht wegnehmen wollen wegen Staub. daher mit auf dem Bild die Zeitschrift Space war nur zu Hilfe da wegen wegrollen vom Okular.

bei deiner Kamera würde ich es mal ohne die 40 mm Hülse versuchen.... so machte ich es mit der Nikon D5300 + der D7200

somit hoffe ich auf gutes gelingen
*entfernt*
 
Hallo,

weil ich finde, dass man nach einer Frage auch berichten soll, was daraus geworden ist, hier also meine ersten Erfahrungen.

Ich habe zwei Hyperions im Einsatz, das 5mm und das 13mm. Fotografiert habe ich immer den Mond mit einer Sony A58. Teleskop war ein Skywatcher Explorer 150 F5 PDS BD.

- Es geht, aber die Fokuseinstellung ist sehr schwierig. Mein mit einem 5mm Hyperion aufgenommenes Bild sieht Ewalds Bild oben nicht unähnlich.
- Mit einem 13mm Hyperion hatte ich am Mond rechts einen blauen Farbsaum und links einen roten. Allerdings beim zweiten Versuch ein paar Nächte später nicht mehr.
- Es ist unglaublich, wie schnell der Mond durch das Bild flitzt. Ich bin fast mehr am manuellen Nachführen, als am Fotografieren. Die Kamera halbwegs in den Fokus zu bekommen ist ein Geduldsspiel - bis die Vibrationen durch nachführen und fokussieren abgeklungen sind, ist der Mond schon fast wieder "weg"
- Guter Startpunkt für das Fokussieren: Kameradapter etc. an das Okular schrauben und per Auge den Fokus einstellen. Dann die Kamera anschließen.
- Ich muss mehr üben...

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas, @Amenhotep ,

.... weil ich finde, dass man nach einer Frage auch berichten soll, was daraus geworden ist, hier also meine ersten Erfahrungen.
....

Da hast Du völlig recht! Und ich will auch meinen Teil beitragen. Ich habe noch einiges probiert, aber keine wirklich zufriedenstellenden Ergebnisse produzieren können. Ich habe auch bei Baader mit Beispielen dazu per Mail mit meinen Fotos zusammen nachgefragt und dann sehr schnell eine Antwort erhalten:

Zitat von Baader Support:
... die Mondbilder sehen entweder verwackelt oder überschärft aus, oder beides, und beim Kirchturm könnte es genauso gut die Atmosphäre sein... Wie dem auch sei, befriedigend sind die Bilder nicht. Generell empfehlen wir einen größeren Abstand für die Okularprojektion. Noch aus der Zeit von Kleinbildfilm und Ortho-Okularen stammt unser Richtwert von 95mm Abstand zwischen Okular und Film - das entspricht der 40mm-Hülse, die wir für Vollformatkameras empfehlen. Wenn man den Abstand verringert, wird das nutzbare Bildfeld kleiner, und es gibt am Bildrand starke Verzeichnungen - auch wenn bei Weitwinkelokularen ein größeres Feld nutzbar ist als bei Orthos. Generell ist die Okularprojektion ja insofern "eine Krücke", als dass Okulare für das Zusammenspiel mit der Pupille und der gekrümmten Netzhaut gerechnet sind, und der Kamerasensor eben ist. Mit größerem Abstand stört die Wölbung nicht mehr so sehr. Klassischerweise wurde sie vor allem für die Planetenfotografie verwendet, bei der die Bildränder ja egal sind.

Aktuell habe ich meine Versuche mit den Hyperions eingestellt und werde jetzt erste Schritte mit einem entsprechenden Adapter Olympus Micro 4/3 Adapter auf T42 und T42 auf 2" Hülse für den OAZ für meine Olympus OM-D tun.

MünchenBeiNacht - Ewald
 
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