Bau eines Sol’Ex Spektroheliografen – 3D-Druck, eine Feuertaufe als Unfall, eine ungeplante Reinigungsorgie und eine erste Ca-II-K-Aufnahme

Bochumer1981

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Hallo zusammen,

Nachdem ich bereits mit meinem MLAstro SHG-700 vielfältige Erfahrungen in der Spektroheliografie sammeln konnte, wollte ich ein zweites, kleineres und flexibleres System aufbauen. Der Sol’Ex bietet dafür eine interessante Möglichkeit, da man mit überschaubarem Aufwand ein vollständiges Spektroheliografen-System realisieren und gleichzeitig viele eigene Anpassungen vornehmen kann. Entschieden habe ich mich für einen Sol’Ex nach dem Design von James Rignault. Der Aufbau sollte dabei nicht einfach nur ein zweites fertiges Instrument werden, sondern vielmehr eine Art Experimentierplattform, mit der ich verschiedene optische Komponenten testen und Erfahrungen sammeln kann.


Der mechanische Aufbau

Ein großer Vorteil des Sol’Ex ist die Möglichkeit, viele Teile selbst herzustellen. Der komplette mechanische Aufbau wurde deshalb mit dem 3D-Drucker mit PETG Filament gefertigt:

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Nach dem Druck wurden die Bauteile angepasst, nachbearbeitet und montiert. Gerade bei einem Spektroheliografen ist die mechanische Genauigkeit sehr wichtig, da bereits kleine Abweichungen bei Abständen oder Winkeln Auswirkungen auf die spektrale Abbildung haben können. Der 3D-Druck bietet hier aber auch große Vorteile: Sollte später eine Änderung notwendig sein, lassen sich Halterungen oder Adapter relativ einfach anpassen und neu fertigen.

Die optischen Bauteile wurden in Frankreich bei Shelyak bestellt.

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Ein System für eine feste Wellenlänge

Im Gegensatz zu einem möglichst universellen Aufbau soll dieser Sol’Ex bei mir langfristig auf eine bestimmte Wellenlänge optimiert werden. Die Idee dahinter ist, nicht ständig die komplette Konfiguration zu wechseln und jeweils drei Fokusebenen präzise aufeinander abzustimmen, sondern ein möglichst gut abgestimmtes System für eine Wellenlänge zu erhalten. Dadurch können Gitter, Filter, Kamera und Optik optimal aufeinander abgestimmt werden. Der Sol’Ex dient damit als Ergänzung zu meinem SHG-700, der zukünftig auf die H-alpha-Wellenlänge optimiert wird. Während der SHG-700 für hochauflösende Beobachtungen (auch im Rahmen des Bürgerwissenschaftsprojektes SOLAP) eingesetzt wird, soll der Sol’Ex ein spezialisiertes Instrument für einen bestimmten Spektralbereich werden, voraussichtlich die Kalziumlinien im NUV oder NIR. Beide Spektroheliografen sind fest an ein Teleskop montiert. Für den Sol'Ex habe ich mir einen Evolux 62 ED gekauft.


Erste optische Tests mit dem Sky-Watcher Evolux 62 ED

Bevor es an die Sonne ging, wurde das neu erworbene Teleskop zunächst visuell am künstlichen Stern getestet.
Der kompakte Sky-Watcher Evolux 62 ED zeigt aufgrund seines Designs erwartungsgemäß noch einen gewissen Restfarbfehler. Die Sternabbildung beurteile ich für dieses System jedoch als gut. Größere optische Fehler wie beispielsweise Astigmatismus konnten nicht festgestellt werden. Im intra- und extrafokalen Vergleich zeigt sich eine leichte Abweichung der Beugungsbilder, was auf eine geringe sphärische Aberration hindeutet. Diese ist im Rahmen der praktischen Anwendung jedoch unkritisch, da das Beugungsscheibchen im Fokus sauber und symmetrisch erscheint.


Feuertaufe für den Sol’Ex – oder: Wie man einen Spalt schneller grillt als geplant


Eigentlich wollte ich den Sol’Ex nach dem Aufbau einfach nur schnellstmöglich zum ersten Mal am Himmel testen. Die Neugier war groß: Funktioniert alles? Passt die Justage? Entsteht tatsächlich ein erstes Spektrum? Für den ersten Versuch habe ich den Aufbau mit dem Sky-Watcher Evolux 62 ED auf einer einfachen GP-Montierung auf dem Balkon aufgebaut. Im Aufbaufieber ist mir dann eine Unachtsamkeit passiert – und gerade bei der Sonnenbeobachtung können solche Fehler bekanntlich innerhalb kürzester Zeit unangenehme Folgen haben.

Die Details der kleinen Peinlichkeit erspare ich mir an dieser Stelle, aber das Ergebnis war eindeutig: Die Spalthalterung des Sol’Ex aus PETG war innerhalb weniger Sekunden angeschmolzen. Besonders ärgerlich war dabei, dass es sich nicht um irgendein Bauteil handelte, sondern um die Halterung für den hochpräzisen Glasspalt mit Chrombeschichtung. Mein innerer Perfektionist konnte diesen Zustand natürlich nicht einfach akzeptieren. Also wurde eine neue Spalthalterung gedruckt und anschließend versucht, den Spalt vorsichtig zu entfernen. Dabei zeigte sich allerdings das nächste Problem: Der Spalt war teilweise fest mit der alten Halterung verschmolzen.

Nachdem es schließlich gelungen war, den Spalt zu lösen und wieder einzubauen, begann die nächste Runde der „Verschlimmbesserung“. Die ersten Testbilder mit der neuen Halterung zeigten deutliche Verunreinigungen im Spektrum. Also stand eine Reinigung des Spaltes an – eigentlich kein unbekanntes Thema. Die erste Idee war der Handblasebalg. Der brachte aber keine Besserung. Die bewährte Methode bei starker Verunreinigung: vorsichtig mit feiner Baumwolle beziehungsweise einem Kosmetiktuch und Isopropanol reinigen. Ich nehme dazu auch gerne diese Sensor Reinigungsstabchen. Das Ergebnis war jedoch weiterhin nicht zufriedenstellend. Bei der anschließenden Recherche im Internet nach weiteren Möglichkeiten stellte sich heraus, dass dieser spezielle Sol’Ex-Spalt deutlich empfindlicher aufgebaut ist als der mir vom MLAstro SHG-700 bekannte Spalt. Von einer Reinigung mit Isopropanol wurde daher ausdrücklich abgeraten - zu spät!

Als empfohlene Lösung aus dem Internet blieb schließlich ein ungewöhnlicher Ansatz: ein vorsichtiges Ultraschallbad mit Mineralwasser. Da der Spalt ohnehin bereits einer Belastung ausgesetzt war und ich vorher bereits mit Isopropanol gearbeitet hatte, entschied ich mich für diesen letzten Versuch. Getreu dem Motto - jetzt ist eh nichts mehr zu verlieren. Ich hatte dann glücklicherweise Material für eine Halterung gefunden und los ging es mit dem Spalt in die "Badewanne".

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Nach dem Wiedereinbau folgte dann die Erleichterung: Die Testbilder sahen wieder so aus, wie sie sollten.
Eine kleine Lehrstunde also – und eine Erinnerung daran, dass bei der Sonnenbeobachtung nicht nur die Technik, sondern vor allem die Sorgfalt beim Aufbau entscheidend ist!


Erstes Ca-II-K-Spektroheliogramm mit dem SOL'Ex

Ein besonderer Moment war dann die erste Aufnahme im Ca-II-K-Bereich. Zu Testzwecken und zum Schutze des Spaltes kam ein Herschelkeil zum Einsatz. Später wird dieser durch einen ERF-Filter ersetzt.
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Auch wenn die verwendete Kamera noch nicht optimal für diesen Einsatztweck war, konnte ich bereits mein erstes eigenes Ca-II-K-Spektroheliogramm (in geminderter Qualtität) unter widrigen Bedingungen (Mittagssonne mit Bewölkung) erzeugen.
Zum Einsatz kam zunächst eine ASI174MM. Die Pixelgröße ist zu groß, wodurch die spektrale Abtastung begrenzt wird und die theoretisch mögliche Auflösung nicht vollständig genutzt werden kann. Für mich war das vor allem ein wichtiger Funktionstest und eine Bestätigung, dass der grundsätzliche Aufbau funktioniert. Eine Kamera mit IMX 678M Sensor wird folgen.

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Ausblick
Durch den modularen Aufbau bleibt der Sol’Ex sehr interessant für weitere Experimente.

Denkbar sind beispielsweise Untersuchungen mit unterschiedlichen Gittern und Filtern. Für den NUV-Bereich wären eventuell Gitter mit höherer Linienzahl (3600l/mm) interessant, während für den NIR-Bereich ein Gitter mit 1800l/mm sinnvoll wäre. Die Idee das CA- Triplett um 850nm abzubilden reizt mich sehr.

Fazit
Der Aufbau des Sol’Ex war für mich ein spannendes Projekt, weil hier viele Bereiche zusammen kommen: 3D-Druck, Optik, Mechanik und natürlich die Sonnenbeobachtung.
Der erste Ca-II-K-Versuch zeigt bereits, welches Potenzial in diesem kleinen Spektroheliografen steckt, auch wenn ich den MLAstro SHG-700 für deutlich hochwertiger halte. Der Sol'Ex ist dafür aber selbstgebaut und hat einengroße Community mit ergänzenden Bauteilen, das hat ja auch was. Auch wenn die aktuelle Kamera noch nicht die optimale Lösung darstellt, ist die Basis geschaffen. Ein Dual Band ERF ist bereits auf dem Weg zu mir. Die Kamera wird auch nicht lange auf sich warten lassen...

Jetzt beginnt die eigentliche spannende Phase: die Optimierung des Systems und die Frage, welche Details sich mit einem gut abgestimmten Sol’Ex in der Sonnenchromosphäre sichtbar machen lassen und inwieweit meine zwei Spektroheliografen nun eine Spezialisierung ermöglichen: SHG-700 für VIS und SOL'EX für NUV oder NIR.

CS Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Stephan,

mit großem Interesse habe ich Deine Ausführungen zum Sol'ex gelesen. Ich selbst setze es seit Mitte 2023 ein, damals noch nach den 'originalen' Druckdateien mit der kniffligen Einstellung des Kollimators. Inzwischen bin ich auch auf die, meiner Meinung nach deutlich bessere, Konstruktion von James gewechselt. Da ich inzwischen auch meinen Drucker gewechselt habe, konnte ich den Druck in ASA ausführen und den Träger des Spalts in Nylon drucken. Das hält etwas höherer thermischer Belastung stand. Vor der Optik nutze ich einen ND Filter um das Sonnenlicht zu dämpfen. Entweder einen ND 0.6 oder einen ND 0.9 wobei der ND 0.6 in der Regel genügt.

Das Du parallel das SHG-700 einsetzt finde ich sehr interessant, denn wenn es am Sol'ex etwas gibt, dass mich ab und zu nervt dann, dass man im Grunde für beide Enden des Spektrums (Ca & Ha) den Kollimator neu einstellen muss. Man sieht an Deiner Kalzium Aufnahme die leichte Unschärfe über dem Bild. Um diese loszuwerden stelle ich dem Kollimator mit einer Quelle im nahen UV (eine Lampe um Gelnägel auszuhärten) ein. Damit werden die Aufnahmen deutlich schärfer. Jedoch passt das dann nicht mehr für H-Alpha. Ist das beim SHG-700 anders? Er wirbt ja mit farbreineren Linsen im System und das sollte sich ja direkt zeigen.

Über eine Gitter mit 3600 Linien/mm habe ich in der Solex-Projekt Gruppe auch schon mal diskutiert. Der Gewinn durch die höhere Dispersion ist aber anscheinend Überschaubar. Eher werde ich mir eine Kamera zulegen die im nahen UV empfindlicher ist als meine ASI178mmc. Im Infratoren sind die Aussichten da schon deutlich besser. Viele arbeiten ja bei Wellenlängen bis 950nm was moderne Chips ja schon gut abbilden können. Auch hier schneidet z.B. der IMX678 deutlich besser ab als der IMX178.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Michael,
@wynnie

danke dir für die Idee mit der UV Lampe und deine umfangreiche Rückmeldung!

Zur Aufnahme-Qualität: Das war gestern tatsächlich meine erste Aufnahme unter widrigen Bedingungen, da das Setup noch nicht vollständig ist und ich aber zu ungeduldig bin. Mittags bei Hitze mit Wolken und das im NUV, mit leichter Verkippung am Herschelkeil und aufgeheizten Sol'ex/Kamera, da sollte also mehr gehen. Auch die Fokusebenen waren noch nicht sauber getroffen. Heute müsste der Antlia Dual Band ERF eintreffen, so dass ich auf einen ND Filter oder den Herschelkeil verzichten kann und demnächst investiere ich dann mehr Ruhe und Sorgfalt in der Hoffnung auf eine Bessere Abbildungsqualität. Die ASI174M finde ich auch wirklich unbrauchbar für die weitere Arbeit mit dem Sol'ex, da muss schnell eine 678 her, wäre dann meine dritte🫣!

Zum SHG-700: Es ist genau so wie du es vom Sol'ex kennst, weshalb ich nun auch den Sol'ex gebaut habe. Bei jedem Wechsel der Spektrallinien müssen die drei Fokusebenen angepasst werden. Das ist möglich, nimmt aber Zeit und die Qualität schwankt. Die Präzision des SHG-700 ist aber wesentlich höher und die Fokussierung deutlich angenehmer.

Ein Benutzer aus einem internationalen Forum nutzt mehrere Spektroheliografen, jeweils für den Bereich des Spektrums optimiert. Er zeigte mir, dass ein 3600l/mm Beugungsgitter die CA II Linien so weit auflöst, dass die K2-Peaks sichtbar werden.
Für das CA-Triplett im NIR denke ich mir, ist die längere Wellenlänge deutlich weniger stark vom Seeing beeinflusst. Das wäre für meine Beobachtung aus der Stadt heraus sicherlich von Vorteil. Als ERF nutzt der Kontakt hier den Baader Sloan Z S Filter, der liegt bei ca. 800-900nm.

Ich habe mir Aluband für die Schlitzhalterung gekauft aber ich denke wenn der ERF intrafokal fest installiert ist, benötige ich das nicht mehr.

Ich hatte testweise meine ASI678 vom SHG-700 am Sol'ex ausprobiert und hatte Probleme den Spalt mit dem Kollimator zu fokussieren, da die Spaltränder außerhalb des Sensors lagen, auch wenn der Sensor über 7mm lang und der Spalt 6mm lang ist? Ich musste die Kamera dann um 45° rotieren und habe erst so eine kleine Ecke des Spaltrandes im Bild zum Fokussieren gehabt? Ob das so "normal" ist? Die Linsen sind alle korrekt herum eingesetzt, evtl reichen minimale Abweichungen der Bauteile aus dem 3D Druck bereits aus, um den Spalt etwas länger abzubilden? Ich habe am 3D Drucker keine weiteren Einstellungen geregelt und einfach alles gedruckt, da ich mich nicht so gut damit auskenne. Lediglich die Schichthöhe habe ich bei manchen Teilen geringer eingestellt, so dass die feinen Gewinde sauber gedrückt werden.

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Abb.: Spaltbild in 0. Ordnung. Die Ränder des Spaltes ragen über den Sensor IMX678 hinaus.

Bislang kannte ich die Fokussierung nur über die Spaltränder und war zunächst irritiert, dass diese nicht abgebildet wurden, so wie ich es vom SHG-700 kenne, wo der 7mm lange Spalt komplett auf den Sensor passt:

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Abschließend möchte ich erwähnen, dass der Spalt von MLAstro deutlich lichtdichter und pflegeleichter ist.


CS
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Stephan.

bei mir werkelt das Sol'ex hinter einem SV 503 70mm Quadruplet mit 474mm Brennweite. Da passt die Sonnenscheibe gerade so über dem IMX178. Zum einstellen des Kollimators nutze ich den Zoom in Sharpcap bis ich die Pixel zählen kann und versuche den Balken so dünn wie möglich zu bekommen. Das klappt eigentlich ganz gut, vor allem mit dem Mechanismus den James nun eingebaut hat. Der SHG-700 ist da sicher präziser und das Ergebnis reproduzierbarer.

Das der SHG-700 (für optimale Ergebnisse) tatsächlich doch immer wieder neu eingestellt werden muss hätte ich nicht gedacht. Da hätte ich mit mehr erhofft und daher bleibe ich wohl beim Sol'ex. Mit den ND Filtern bin ich sehr zufrieden, ein ERF kommt für mich nicht in Frage, da ich ja gerade den ganzen Spektralbereich nutzen möchte und ich 'nur' ein SHG habe ;) Die von mir in Karbon verstärktem ASA gedruckte Variante ist sehr lichtdicht. Zudem ist das ASA durch die Karbonfasern sehr rau, spiegelt nicht und schluckt Streulicht sehr effektiv.

Eine Kamera mit IMX678 steht ziemlich weit oben auf meiner Liste und wird sicherlich noch mal einen Sprung in Sachen Qualität bringen, vor allem beim nahen UV fällt der IMx178 doch ziemlich steil ab. Dank des 7µ Spaltes sollte sich mit den 2µ Pixeln des 678'ers auch noch etwas spektrale Auflösung gewinnen lassen. Mal schauen. Auf meinem IMX178 sehe ich die Kanten des Spalts auch nicht.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Michael,
@wynnie

danke für deine Rückmeldung. Das beruhigt mich tatsächlich etwas, dass du die Spaltkanten mit dem IMX178 ebenfalls nicht vollständig auf dem Sensor hast. Ich hatte schon befürchtet, beim Zusammenbau oder Druck irgendeinen systematischen Fehler eingebaut zu haben.

Den Hinweis mit dem Zoom in SharpCap werde ich beim nächsten Aufbau ausprobieren. Bisher war ich vom SHG-700 gewohnt, über die beiden Spaltkanten zu fokussieren. Beim Sol'Ex muss ich meine Vorgehensweise offenbar etwas anpassen.

Die ASI678MM kann ich dir nach meinen bisherigen Erfahrungen am SHG-700 wirklich empfehlen. Die kleinen 2-µm-Pixel sind für den 7-µm-Spalt nahezu ideal und gerade im nahen UV verspricht der Sensor deutlich mehr als die älteren Generationen. Ich bin gespannt, wie groß der Unterschied am Sol'Ex letztlich ausfällt.

Der ERF wird heute beim Solex eingebaut. Ich bin gespannt auf die ersten Aufnahmen mit der 678. Mich reizt besonders der Vergleich zwischen beiden Spektroheliografen unter möglichst identischen Bedingungen.

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CS Stephan
 
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