Baue neue ToUcam 840k

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Matz

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Hallo, Allerseits,
bin gerade auch dabei meine 2.ToUcam (eine 840k, sprich Pro II) zu bauen und war die ganze Zeit auf der Suche nach einer möglichst einfachen aber effizienten Art den Chip zu kühlen. Mit Standardbauteilen von Conrad hab ich, glaube ich, eine elegante Möglichkeit gefunden.
der Aufbau mit nicht geschlossenem Gehäuse (die ganze Konstruktion wird dann von aussen unter den Deckel geschraubt und ist dadurch ziemlich stabil am Teleskopasuzug.
Link zur Grafik: http://www.greiner-petter.de/rubriken/images/040204tuc840/tuc840.jpg

Ein bischen Feinarbeit (Gewinde schneiden etc.) gehört allerdings dazu. Geht aber mit einfachen Heimwerker Utensilien (Ich hab keine Werkstatt oder sowas und "bastel" am Küchentisch)
Später wird dann noch das Gewinde zur Aufnahme des 1 1/4" Adapters aus dem Gehäuse der ToUcam ausgeschnitten und in eine kleine Fuge im oberen Kühlkörper eingeklemmt, sodass über einen Gummizwischenring der CCD fest an den Kühlkörper angepresst wird und hoffentlich gaanz KKKalt wird. wie das mit dem Kondensat wird...keine Ahnung, ich hoffe der umgebende Kühlkörper fängt das ab.
Matz
 
Hi,

sieht interesant aus. Faelt wohl in die Rubrik CCD-Ultraleichtbau <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> .

Eins Kann ich allerdings auf dem Bild nicht genau erkennen, und Frage daher mal. Sind die Schrauben (die die Beiden Kuehlkoerper zusammenhalten) aus Metall? Falls ja, denke ich du bekommst Probleme mit der Kuehlung, da diese die Abwaerme wieder zum CCD Transportieren. Besser ist hier eine Kunsttoffschraube zwecks Waermeisolierung.

Ansonsten hoffe ich mal auf schoene Bilder...

cs jens
 
ja, Du hast Recht und Danke für den Tipp...ich sollte Kunststoffunterlegscheibchen verwenden, das sollte den, wenn auch kleinen, Wärmekurzschluß vermeiden.
Matz
 
Hat ToUCamII eigentlich das gleiche Gewinde?

Mal eine Frage zur ToUCam II:

Hat diese eigentlich das gleiche Gewinde am Objektiv
wie die ToUCam und kann man es genauso leicht entfernen?
 
Hallo Matz,

wenn das Ganze offen bleiben soll, dann wirst Du wenig Vergnügen mit der Konstruktion haben.
Weil sich dann nämlich Tau und Reif (wenn kalt genug) ohne Ende (weil ja offen)
auf dem Kühlkörper und auch Chip niederschlagen wird.
Die Kaltseite samt CCD_Chip muss unbedingt in einem abgeschlossenen (abgedichteten)
Raum untergebracht werden. Die dort dann noch vorhandene Luftfeuchtigkeit
wird sich dann anner kalten Stelle, z.B. den Kühlkörper, den Du zwischen
Peltierelement und CCD-Chip gebaut hast, niederschlagen.
Dieser Kühlkörper ist allerdings viel zu gross.
Normalerweise reicht ein Kühlfinger (ein Stück Alu, das die kalte Peltierseite
mit dem Chip verbindet), völlig aus.

Gruss,
Thomas


PS: Beim Betrachten Deiner Bilder fällt mir nochwas auf:
Die Anschlussdrähte zum CCD-Chip sollten so kurz wie möglich sein,
um Sörungen zu vermeiden. Die CCDs werden ja mit steilflankigen
Impulsen hoher Amplitude (Strom und Spannung)angesteuert,
die bei langen Leitungen leicht auf andere Leitungen übersprechen
können (kapazitive und induktive Einkopplung).

Gruss
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ja, das gleiche Gewinde...
Hallo, Thomas,
keine 5 Minunten vorher hab ich das Netzteil abgeschaltet und der kleinere Kühlkörper war klatschnass. Klar, war voraus zu sehen...passte aber so schön, also das Ganze aus Holz oder Kunststoff.
Matz
 
Hallo!

>Ja, das gleiche Gewinde...

Danke, dann müsste der alte Adapter also passen.

Wäre es nicht möglich gewesen, einen Peltierkühler mit
Kühlkörper an der serienmässig gelieferten Leiterplatte anzubringen?

Mit langen Leitungen befürchte ich nämlich ebenfalls schwere Probleme.
 
ThWalt schrieb:

>Normalerweise reicht ein Kühlfinger (ein Stück Alu, das die
>kalte Peltierseite mit dem Chip verbindet), völlig aus.

Das hängt vom Peltierkühler ab. Ein grosser Kühler erzeugt
im Betrieb eine ganz erhebliche Wärme. Ich habe mal einen
mit 127 Brücken betrieben und konnte noch ca. 40°C an einem
noch grösseren Kühlkörper messen.
 
tja...gestern den ganzen Tag gelötet und geschraubt...und das ist (leider) das Ergebnis:
(die CAM liefert schon Bilder, auch im Langzeit-Modus, also die Schaltung scheint zu funktionieren, je länger die Automatik allerdings belichtet, je mehr man also die Linse abdeckt, desto stärker wird der Streifeneffekt, eben bis zu dem hier gezeigten Zustand...auch die Pixel scheinen immer größer zu werden, sprich das Bild wird immer gröber)

Link zur Grafik: http://www.greiner-petter.de/rubriken/images/040204tuc840/tuc840-14.jpg

das GANZE sieht so aus:

Link zur Grafik: http://www.greiner-petter.de/rubriken/images/040204tuc840/tuc840-11.jpg

bzw. geöffnet:

Link zur Grafik: http://www.greiner-petter.de/rubriken/images/040204tuc840/tuc840-12.jpg

und aus der Nähe

Link zur Grafik: http://www.greiner-petter.de/rubriken/images/040204tuc840/tuc840-13.jpg

das Problem mit dem großen Kühlkörper ließ sich durch o.g. Kühlfinger beseitigen.. (kleiner nebeneffekt die Trägerplatine hält auch)

Link zur Grafik: http://www.greiner-petter.de/rubriken/images/040204tuc840/tuc840-10.jpg

tja aber...woran könnte es liegen, dass das Ergebnis schlechter ist als im Originalzustand:
1. der herausglötete CCD...hat unterschiedlich lange Kabelverlängerungen zum Kühlkörper (80 bzw. 40 mm Flachbandkabel), allerdings sieht man auf der Seite von Ashley Roecklin auch, dass er die Zuleitung für den CCD ca. 100mm lang gemacht hat, allerdings symetrisch...?)
2. Ich habe das Original-USB-Verbindungskabel durch ein Flachbandkabel ersetzt (damit allerdings auch keine Schirmung mehr) macht aber keinen Unterschied, habe zwischenduch das Original ToUcam840-USB Kabel (das allerings erheblich kürzer ist als das original ToUcam 740er Kabel) wieder angelötet.
3. Irgendwo eine Kaltlötstelle ???
4. Ich weiß, ist fast müßig überhaupt zu fragen, aber hier ist mir guter Rat wirklich teuer, weil ich in diesem Forum schon hervorragende Hilfe und Unterstützung gefunden habe.
tja woran könnte es also liegen ???
 
Matz schrieb:

>tja aber...woran könnte es liegen, dass das Ergebnis
>schlechter ist als im Originalzustand:
>1. der herausglötete CCD...hat unterschiedlich lange
>Kabelverlängerungen zum Kühlkörper (80 bzw. 40 mm
>Flachbandkabel), allerdings sieht man auf der Seite von
>Ashley Roecklin auch, dass er die Zuleitung für den CCD ca.
>100mm lang gemacht hat, allerdings symetrisch...?)

Ich würde wenn überhaupt ganz kurze Drähte nehmen und
kein Flachbandkabel benutzen. Flachbandkabel neigt
zu Überprechen. Solange man nicht mindestens je eine Ader Masse zwischen zwei Adern legt, gibt das nur Probleme -
gerade beim CCD-Ausgangssignal.

Ausserdem stören grosse Induktivitäten in den Treiberleitungen. Das ganze schwingt sonst, was man oft durch Widerstände dämpft.

>. Irgendwo eine Kaltlötstelle ???

Ob alle Verdrahtung fehlerfrei ist, kannst Du mal
mit einem Ohmmeter prüfen.
 
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