Bauernfeindprisma?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas porsti55
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

porsti55

Hallo,

in Ergänzung zu meinem Bino Projekt habe ich vor, an statt eines 90° Winkelspiegels, ein Bauernfeindprisma einzusetzen. Beim Beobachten hat sich gezeigt, daß der Winkelspiegel ziemlich dicht an der MAK Rückseite steht, so daß ein geringerer Winkel wie z.B. 60° wesentlich entspannter wäre.
Im Netz habe ich auch schon ein entsprechendes Prisma in Zeiss Qualität, preiswert geschossen. Dieses hat eine brauchbare Fassung, aber ein viel zu großes Gehäuse. Bevor ich mich an einen entsprechenden Umbau mache, würde ich gern erstmal hier diskutieren.
Nun meine Fragen:

1. Ist das Projekt sinnvoll oder gibt es beim Einsatz am MAK in der Astronomie Gegenargumente?
2. Bekomme ich beim Einsatz am Refraktor durch das Prisma evtl. Farbe ins Spiel?

Mir geht es um optische Argumente.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir weiterhelfen würdet.
Besten Dank im voraus
Gruß

Porsti
 
Hallo Porsti, beim Bauernfeind Prisma gibt es Lichtbrechung (ähnlich wie beim gewöhnlichen 90° Zenitprisma) nur beim Eintritt und beim Austritt, und dabei werden auch nur außeraxiale Lichtstrahlen differentiell abgelenkt. Im Innern gibt es nur Reflexion. Die chromatischen Effekte sind deshalb genau dieselben, die man mit einem normalen 90° Zenitprisma hätte. Am MAK mit seinem charakteristisch langsamen Öffnungsverhältnis sollte das überhaupt kein Problem sein. - Gruß, Peter
 
Danke Peter,

das wird dann mein nächstes Winterprojekt.
Ich brauchte nur mal eine Rückversicherung.
Das Prisma kam mit einem viel zu großem, grünen Gehäuse, was auf die ehemalige Verwendung hinweist.

Gruß

Porsti
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben