Baupläne für hochwertige Teleskope - gibt es die?

Astro Steve

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

wenn ich mir immer sehr hochwertige Gerätschaften ansehe, wie ASA oder auch andere Teleskope, deren Mechanik sehr gut verarbeitet ist, reizt es mich immer so etwas selbst nachzubauen.
Das technische Können und Wissen nahezu jegliches Teil in beliebigem Material herzustellen und auch der Zugang zu CNC Dreh und Fräsmaschinen sind vorhanden.

Nur eine passende Optik und natürlich der dazu gehörige Bauplan mit exakten Zeichnungen zu jedem Bauteil fehlen.

Gibt es so etwas? Eine Bauanleitung mit technischer Zeichnung, auch der Einzelteile?

Danke und VG
Steve
 
Ich kann mir nicht vorstellen das es für diese Preisklasse etwas gibt. Da wirst Du wohl selber ran müssen.
Solange es ein Newton wird ist es nicht wirklich tragisch, zum Berechnen der Parameter gibt es entweder MyNewton oder das hier.
Meinen 10" Truss habe ich selber konstruiert, immer wieder neue Ideen eingebracht und habe etwa 2 Monate reine Konstruktionszeit dafür gebraucht.

Wenn Du schon auf einen ASA schaust, hast Du dir auch Gedanken gemacht was so ein Spiegel in der verbauten Qualität kostet? ;)
 
Die Kosten sind erstmal zweitrangig. Für mich wäre interessant ein gutes Spiegelpaar (vorzugsweise 16 Zoll) aber eben das drum herum selbst zu konstruieren, bzw. anzufertigen.
Vorzugsweise auch in Truss-Bauweise. Auch die Spiegelzelle usw alles selbst anzufertigen. Daher dachte ich, dass es vielleicht sogar Baupläne gibt, die käuflich zu erwerben sind, habe aber bis dato nichts gefunden.
Es geht dabei nicht um Kosten oder Kosten zu sparen, sondern um ein Bastelprojekt, dass mich schon lange mal reizen würde.
 
Hallo Steve,

deine Motivation verstehe ich gut. An so etwas denke ich oft selbst nach und habe mir dazu auch schon diverse Artikel und Konstruktionen angeschaut.
Vermutlich denkst du hier an einen klassischen Newton.
Am Ende sind es die Details die den Unterschied machen.
Klar kann man hergehen die oben genannten Webrechner verwenden und drauflos konstruieren. In eine Skywatcher Quattro-Liga kommt man damit leicht.
Aber das wird nicht dein Anspruch sein. Entscheidend ist die Materialkombination, vernünftige Materialstärken und ein ausgereiftes Justagekonzept mit einer dauerhaften Justagestabilität. Soll es eine Vollformat Ausleuchtung sein oder reicht APS-C. Auch die HS-Auflage ist je nach Spiegelgröße eine Wissenschaft für sich. Ich weiß nicht was davon du schon selbst erarbeitet hast, aber ich kann mal nachschauen was ich da so im Fundus an Ideen gesammelt habe.
Joetaiga hat hier im Forum schon mal sein Projekt sehr anschaulich mit einem 'nur'4,5" Newton vorgestellt und auch astro_alex80 hat einen glaube ich 12" High-End Newton in allen Details geteilt.
Bei den Spiegeln mußt du nur besser als Beugungsbegrenzt bleiben. Extreme Spezifikationen von Genauigkeiten PV < Lamda/8 und Strehl Zahlen über 90 ist in meinen Augen Overkill und wirst du hier in Deutschland nie gewinnbringend nutzen können. Aber da sage ich ja nichts neues.
Hier wäre AstroReflect eine interessante Quelle die sehr hochwertige Spiegel in bezahlbarer Qualität liefern.
Vermutlich wirst du aber alles schon selbst im Web gefunden haben. Da gibt es wirklich Unmengen an Informationen.

CS,
Franz
 
Ich habe lange das Internet durchsucht, mir Ideen geholt, viel recherchiert, zig mal Ideen wieder verworfen..
Aber genau da fängt die Lernkurve an, Praxiserfahrung hast Du ja offensichtlich in Astro und Fertigung, sollte also nicht ganz so herausfordernd sein.

Das kam bei mir heraus:
IMG_0022.jpeg


Ich muss Dich aber erstmal enttäuschen, Daten veröffentliche ich erst wenn das Teil ein wirklich erfolgreiches Firstlight hatte.

Der weiter oben genannte Link beinhaltet übrigens auch eine Spiegelzellenberechnung.
Da liegt nämlich der eigentliche Knackpunkt gerade bei grossen Spiegeln, das muss absolut passen.
 
Danke Franz für Deine Info. Es sollte sich um ein rein visuelles Gerät handeln. In erster Linie geht es um den Bastelfaktor ohne Zeitlimit. Aber natürlich sollte die Qualität dann gewissen Ansprüchen entsprechen. Wie Du schon schreibst, die Details werden es ausmachen und gewisse Anforderungen an Materialien und Materialstärken werden sehr wichtig sein. Da ich das aber nicht selbst beurteilen kann, hätte ich eben nach einem Bauplan mit techn. Zeichnungen gesucht um diese Teile dann eben selbst anzufertigen. Aber ich merke schon, dass das wahrscheinlich schwer wird.
Ich werde mal recherchieren nach den genannten Berichten der Forenmitglieder, die Du erwähnt hast.
Um es nochmals klar zu stellen, geht es um den Spass einmal im Leben selbst ein Teleskop für sich gebaut zu haben, sonst könnte man es ja einfach kaufen.
Ich hätte für die vis. Beobachtung wo ich mit 12 Zoll lange unterwegs war gerne etwas in Richtung 16 Zoll.
Da würde sich der Spaß anbieten. Ob das dann in einem oder zwei Jahren erst fertig wird, das wäre mir prinzipiell egal.
Aber es soll eben kein Käse rauskommen wenn man anfängt sich die Mühe zu machen und sicher auch viel Geld in die Hand nimmt dafür.
Die Grundlage wäre dann wohl wenn ich es richtig rauslese, sich erst für ein Spiegelpaar zu entscheiden und dann quasi das "Haus" außen rum zu bauen?

CS Steve
 
Ich habe lange das Internet durchsucht, mir Ideen geholt, viel recherchiert, zig mal Ideen wieder verworfen..
Aber genau da fängt die Lernkurve an, Praxiserfahrung hast Du ja offensichtlich in Astro und Fertigung, sollte also nicht ganz so herausfordernd sein.

Das kam bei mir heraus:
Den Anhang 543396 betrachten

Ich muss Dich aber erstmal enttäuschen, Daten veröffentliche ich erst wenn das Teil ein wirklich erfolgreiches Firstlight hatte.

Der weiter oben genannte Link beinhaltet übrigens auch eine Spiegelzellenberechnung.
Da liegt nämlich der eigentliche Knackpunkt gerade bei grossen Spiegeln, das muss absolut passen.
Wow, großen Respekt - ja genau so in der Art hätte ich mir das zumindest in Gedanken bisweilen vorgestellt!
Du hast das also alles selbst konstruiert? Welche Materialien sind die Tuben? Ist das Carbon oder nur so verkleidet?
Dass Du diese Mühe und Details, die Du Dir mit sehr viel Fleiß erarbeitet hast nicht rausgibst ist doch mehr als verständlich!
Toll!
 
Danke Steve, es war teilweise ziemlich herausfordernd, wie geschrieben, der Mülleimer war teilweise randvoll. :D

Das (fast) gesamte Teleskop ist aus CFK, die Verbinder sind natürlich auch aus der eigenen Schmiede.
Die Aufnahmen sind jetzt erstmal aus CFK Filament, ein Temperaturtest mit nachmessen und Bruchfestigkeit ist ziemlich vielversprechend verlaufen, daher habe ich mich entschieden es zu wagen.

Sollte es doch nicht so gut sein, dann muss ich die Aufnahmen aus Alu fräsen.
Ich habe sogar den Gedanken gehabt mir Formen zu fräsen und sie dann aus CFK zu laminieren, aber der Aufwand war mir dann doch zu hoch… :D

Die Spiegelzelle wird ebenfalls gefräst, die Wippen sind mit Kalottenlager spielfrei gelagert.
Für 10“ an sich schon zuviel des Guten, aber wenn man die Möglichkeit hat es zu fertigen, warum nicht?

Solid Works sagt, das Teleskop wie man es oben sieht, also ohne Imagetrain, wiegt 9,8 Kg.
Mal schauen ob es stimmt. ;)
 
Danke Steve, es war teilweise ziemlich herausfordernd, wie geschrieben, der Mülleimer war teilweise randvoll. :D

Das (fast) gesamte Teleskop ist aus CFK, die Verbinder sind natürlich auch aus der eigenen Schmiede.
Die Aufnahmen sind jetzt erstmal aus CFK Filament, ein Temperaturtest mit nachmessen und Bruchfestigkeit ist ziemlich vielversprechend verlaufen, daher habe ich mich entschieden es zu wagen.

Sollte es doch nicht so gut sein, dann muss ich die Aufnahmen aus Alu fräsen.
Ich habe sogar den Gedanken gehabt mir Formen zu fräsen und sie dann aus CFK zu laminieren, aber der Aufwand war mir dann doch zu hoch… :D

Die Spiegelzelle wird ebenfalls gefräst, die Wippen sind mit Kalottenlager spielfrei gelagert.
Für 10“ an sich schon zuviel des Guten, aber wenn man die Möglichkeit hat es zu fertigen, warum nicht?

Solid Works sagt, das Teleskop wie man es oben sieht, also ohne Imagetrain, wiegt 9,8 Kg.
Mal schauen ob es stimmt. ;)
Einfach klasse - vor allem kann man darauf dann richtig stolz sein und weiß ganz genau jedes Detail wenn irgendwas ist.
Die Optik hattest Du Dir vorher schon zugelegt? Bzw. welche Spiegel kommen da rein - oder hatte ich das jetzt überlesen?

Jedenfalls ganz großes Meisterwerk und ich wünsche Dir, dass die innere Optik dann genauso gut funktioniert wie es von außen bereits aussieht.

Ein Bekannter von mir hat die Sachen von seinen Auszubildenden teilweise fräsen lassen - kann man auch machen als Lehrlingsstück
:cool:

Ich denke auch man sollte das nutzen wenn man das Handwerk gelernt hat. Wer nicht vom Fach ist kann sich das nicht vorstellen, aber wenn man beruflich weitaus komplexere Bauteile fertigt und teilweise bis auf´s ein tausendstel mm z.B. im Motorenmaschinenbau fertigt ist es eigentlich ein Klacks so ein Teleskop anzufertigen.
Das Ganze weitaus maßhaltiger anzufertigen als es nötig ist, ist ja kein Problem.
Aber die Kunst oder Schwierigkeit steckt wohl darin, wie muss es angefertigt werden, damit es zum Schluss auch funktioniert und genau darin liegt der Knackpunkt.

Na dann freue ich mich schon mal auf Deine Anleitung und wünsche Dir damit erstmal viel Glück weiterhin!
 
Hallo Hansguggindieluft
Wäre für den 10" nicht ein Carbon Volltubus die bessere und einfachere Wahl?
In Vollcarbon Bauweise mit einem dünnen 25mm Hauptspiegel kommt man auf ca. 7-8kg.
LG
 
Mag sein, aber der Hauptspiegel stand schon fest, bzw. lag schon im Schrank.
Ferner soll das Teleskop mit nach El Hierro fliegen und muss also komplett zerlegbar sein.
Ein Tubus ist mir dort auch je nach Wetterlage zu windanfällig, ich hab es auf dem Grundstück so dunkel das ich sogar auf die 0,5mm Abdeckugen verzichten kann.
 
Was spricht denn eigentlich gegen die offene Bauweise wenn man in einer dunklen Gegend wohnt, bzw kann man ja auch einen Überzug drüber machen?
Ich finde nämlich gerade den Punkt windanfälligkeit sehr interessant.
Bei mir am Berg heroben selbst in der Warte weht fast immer ein Lüftchen. Der 12er Intes war da durch das Gewicht nicht anfällig, der 12er Carbon Newton hingegen sehr.
 
Da spricht überhaupt nichts dagegen solange man wirklich sicher sein kann sich kein Streulicht einzufangen.
Der bekommt tatsächlich eine Überzug für Deutschland aus EPDM Schaum mit 2mm. Wandstärke, ist ähnlich wie Neopren, nur nimmt es kein Wasser auf.
Bekomme ich von einer Fa. genäht und geklebt die eigentlich Neoprenanzüge macht.
 
Hallo Steve

In meiner Buch Sammlung hab ich Band 1 und 2 Handbuch der Sternfreunde, zustand wie neu.

Wäre das von Interesse.

Dein Plan wow, da Fliegen mir die Sterne aus dem Okular, oder ich kriech ins Okular.

Manfred
 
Zuletzt bearbeitet:
Was spricht denn eigentlich gegen die offene Bauweise wenn man in einer dunklen Gegend wohnt, bzw kann man ja auch einen Überzug drüber machen?
Ich finde nämlich gerade den Punkt windanfälligkeit sehr interessant.
Bei mir am Berg heroben selbst in der Warte weht fast immer ein Lüftchen. Der 12er Intes war da durch das Gewicht nicht anfällig, der 12er Carbon Newton hingegen sehr.
Aha Je Gewicht und Gröse Fläche ... da hab ich schon etwas gemault wenn mein 12er vom Wind erfast wurde.

Manfred
 
Hallo Steve
MyNewton liefert dir den eigentlichen Bauplan, du musst dann nur den Transfer auf die Teile umsetzen können und natürlich wissen was du willst.

Ein Newton kann vieles sein, ein Planetennewton, ein DeepSky Newton, ein Foto Newton, oder ein Kompromiss zwischen diesen Typen.
Sie sind alle unterschiedlich.

"Hochwertig" ist dabei relativ, man kann Teleskope bauen die sehr schön und ästhetisch aussehen oder mit hochwertigen Komponenten ausgestattet sind, die aber letztlich nicht viel mehr bringen als vielleicht eine Chinamöhre von der Stange, um es etwas überspitzt zu formulieren.
Daher wäre es sinnvoll das "Hochwertig" genauer zu spezifizieren.

LG
 
Hallo Steve,

CNC Fräsen / Drehen kann man beauftragen und auch alle anderen Fertigungsverfahren, die man für ein Teleskop braucht. Bei der Optik, wenn sie nicht von der Stange sein soll, wird es schön schwieriger. Wenn man Zeit und Geld hat, bekommt man auch die Optik.
Der Knackpunkt sind Zeichnungen und Baupläne, weil genau dort die Erfahrung, Erprobung, Fehlschläge, langjährige Optimierungen und viel Geld drinstecken. Das macht die Arbeit und das ist es, was Geld und Zeit kostet. Deshalb wird ASA, Planwave und andere High End Hersteller nichts rausgeben. Das ist ihr Schatz, den sie hüten werden.
Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, was so manche Hobbyastronomen da auf die Beine stellen. Einen hast du ja schon einmal gefunden. Der erste Schritt eines langen Weges.
Wünsche dir viel Erfolg!

Thomas
 
Das Buch "Portable Newtonian Telescopes" von Albert Highe gilt unter Hobby Astronomen und Teleskopbauern als die kleine Bibel für den Bau kompakter und transportabler DeepSky Newton.
Dabei war auch eine CD mit Schwerpunktberechnung, Statik, Abmessungen, CAD-Datein, Fotos, Finite-Elemente-Analyse usw.

Wenn man die Spiegel jedoch kaufen muss stellt sich vielleicht die Frage ob sich das ganze Unternehmen überhaupt lohnt?

Firmen wie Taurus Telescopes, Spacewalk Telescopes, Sumerian Optics, Obsession, Hubble usw, haben alle denn kompakten Leichtbau mit niedriger Einblickposition weitestgehend kopiert.
Da gibt es also einiges an Fertiglösungen in verschiedenen Qualitätstufen.

High End Foto- oder Planetennewton sind das aber auch keine, darüber sollte man sich im Klaren sein.
Beim Einsatz eines Foto-Imagetrain oder einem Binokularansatz ist die Stangenkonstruktion meist schnell überfordert und die Justage geht verloren, oder man kommt erst gar nicht in den Fokus.
Auch bei der Nachführung ist man damit meist auf den Kompromiss einer EQ-Plattform beschränkt.
LG
 
Ich glaube wir reden hier von grundsätzlich verschiedenen Dingen was Materialauswahl und Aufbau betrifft.
Hast Du schon einmal ein CFK Truss Teleskop und/oder gewickelte CFK Rohre in der Hand gehabt?
Ein Truss ist eine Dreieckabstüzung, allein schon statisch ist es einem Tubus sehr weit überlegen.
Ich nutze auch keine EQ Plattform, wie man an meinem Beispiel sieht, ist da eine Losmandyschiene dran.
Die Platte darunter und auch die Platte für den OAZ ist aus 10mm. CFK, da bezweifel ich ganz stark das sich da messbar was verbiegt mit einem 1,5Kg. Imagetrain.

Glaube mir, ich habe sehr lange den Aufbau berechnet, jede Bauteilposition hat genau da wo sie ist seine Berechtigung.

Solche Bücher sind zum Grundlagenaufbau wertvoll, keine Frage, allerdings gibt es heute ganz andere Materialien und auch Fertigungsmöglichkeiten die auch für ein Hobbyanwender bezahlbar sind.

Sicher braucht man hierfür einen hochwertigen Werkzeugpark, aber wenn er eh schon vorhanden ist, kann man es sich auch leisten über das Ziel hinauszuschiessen. ;)
 
Hallo Hansguggindieluft
Mein letzter Beitrag war nicht auf dein Projekt bezogen.
Von daher glaube ich, dass wir hier alle ins Blaue schreiben, da kein Ziel bekannt ist.
Stand jetzt soll das Teleskop in ATM hergestellt werden, Öffnung ca. 16" und rein visuell genutzt werden?
LG
 
Hallo Steve,

wenn ich oben deine Ausführungen richtig gelesen habe, ist es (noch) nicht ganz klar, welchem Zweck dein Bastelprojekt in vorzugsweise 16“ Öffnung dienen sollte, fotografisch oder visuell?!

Die Orientierung in eine dieser Richtungen wird aber ganz maßgeblich die weiteren konstruktiven Elemente und Anforderungen beeinflussen. An speziell geartete, fertige Baupläne wirst wohl schwierig drankommen. Das geht, glaube ich, aus den Beiträgen oben bereits hervor.

Sollte der Fokus eher für ein visuell ausgerichtetes Gerät gelegt werden, könnte man sich beispielsweise sehr interessante Konstruktionsideen direkt auf den Teleskoptreffen wie z.B. ITV einholen bzw. abgucken. Außer den von Quanten genannten Firmen, könntest du dir auch die ein oder andere wirklich gelungene Bauweise von größeren Geräten ab 16“ (vorzugsweise in Leichtbauweise) von Matthias Wirth anschauen. Für hochwertige Spiegel (passend zum anspruchsvollen Bastelprojekt) würde ich einen Blick über den Teich riskieren oder aber die bereits einschlägig bekannten Hersteller in Deutschland oder Österreich in Betracht ziehen.

Viele Grüße
Werner
 
Hallo,
zu Moderator Horst 27.3.2026: erinnere mich gern an eine kleine Begebenheit zu Dieter Martini: wollte ihn einmal besuchen, in seiner Gegend Urlaub mit meiner Frau machen. Er sagte mir, du kannst jederzeit kommen, bringe aber gutes Beob.Wetter mit und ich kümmere mich um eine Unterkunft in meiner Nähe. Leider ist mein Wunsch nie in Erfüllung gegangen, aber ich war oft auf seiner Astroseite, hatte nur einen bescheidenen 12.5" "Rohrdobson".
Und jetzt als "Rentner" hat er sich auch einen schönen Dobson fürs Beob. gegönnt.

Gruß Günther
 
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