BB 22.3.

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cfjh

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Hi

Heute war ideales Wetter zur Beobachtung. Am Tag hatten wir extrem niedrige Luftfeuchte, meine Wetterstation zeigte ein Minimum von nur 15% an. Zur Zeit der Beobachtung stieg sie wieder auf 40% an, bei schnell fallender Temperatur.

Erstes Ziel war M42, der Orion-Nebel. Dieser stand schon sehr tief und war noch gerade über den Berg sichtbar. Der Anblick war entspr. mäßig. Der Nebel selbst war nur schwach erkennbar. Von dem 'Trapez' in der Mitte konnte ich nur drei Sterne erkennen (mit 12.5mm).

Nextes Ziel war der Jupiter. Hier gab es eigentlich nichts neues. Der Planet selbst war klar als solcher zu erkennen mit den zwei dunkleren Wolkenbändern. Auch die vier Monde waren zu sehen (2 links und 2 rechts).

Dann gleich weiter zu M44, der gleich in der Nähe ist. Dieser ist so groß, daß er selbst mit dem 20mm Oklular kaum ins Gesichtsfeld paßt. Insgesamt enthält er jedoch relativ wenig Sterne. Wäre er vor dem Hintergrund der Milchstraße, würde er wohl völlig untergehen.

Da sieht das nächte Ziel, M35, schon ganz anders aus. Nach anfänglichen Aufsuchschwierigkeiten sieht man einen deutlich kleineren Sternenhaufen, der aber aus deutlich mehr Sternen besteht und sofort auch als solcher zu erkennen ist. Insgesamt schon ein überwältigender Anblick.

Dann gab es noch drei 'Neuzugänge', Objekte, die ich zum ersten mal (mit dem Fernrohr) gefunden habe.

M67: etwas weiter südlich vom Jupiter im Krebs. Klar als Sternenhaufen zu erkennen, etwas abseits am Rand ein deutlich heller Stern.

M36? : Erst nach einiger Sucherei konnte ich das Objekt finden. Es war ziemlich klein, etwa 1/5 des Gesichtsfeldes beim 20mm Okular und relativ schwach. Da ich mit dem Auffinden Probleme hatte, bin ich nicht ganz sicher, was ich gesehen habe. Könnte auch M37 oder M38 gewesen sein. Weiteres Suchen nach den anderen Objekten blieb leider ohne Erfolg.

NGC884 und 869 in der Nähe von Cassiopeia. Ein sehr schöner Anblick, da beide Objekte gleichzeitig sichtbar sind (mit 20mm Okular). Auch im Hintergrund befinden sich viele Sterne.

Zum Aufsuchen bin ich dabei so vorgegangen: Die erste Grobeinstellung durch Blick über das Fernrohr hinweg. Durch den Sucher konnte ich nicht weiter einstellen, da ich damit einfach und schlicht noch nichts erkennen kann. Dann durch das Okular geschaut und das Fernrohr langsan hin und hergeschwenkt. War das Objekt noch nicht gefunden, mit der Höhenstellschraube die Höhe ein wenig verstellt und wieder durch Schwenken den Himmel abgesucht. Auf diesem Weg konnte ich dann die drei 'Neuzugänge' finden.

Fernrohr: Bresser Reflektor 76/700, Okulare 20mm und 12.5mm
Zeit: ca.12:30 Uhr
Ort:Porta Westfalica

Jürgen
 
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