cfjh
Aktives Mitglied
Link zur Grafik: http://www.cfjh.de/wetter/chasing/20040223/20040223-005.jpg
Den ganzen Tag über war es nur gering bewölkt und zum Abend hin klarte es völlig auf.
Noch in der Dämmerung konnte die grandiose Mondsichel und in unmittelbarer Nähe die helle Venus sehen.
Der Mond an sich war schon eine Schau, die schmale angestrahlte Sichel, aber auch der gesamte Mond
war noch dunkel, aber deutlich vor den dunkelbauen Abendhimmel zu sehen.
Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, also das Fernrohr rausgestellt und weiterbeobachtet.
Zuerst die Venus eingestellt - bei 72facher Vergrößerung konnte ich deutlich die Sichelform sehen,
etwa 65% voll.
Dann weiter zum Mond. In der Gesamtansicht bei 18fach schon ein faszinierender Anblick. Die schmale,
angestrahlte Sichel und der gunklegraue Rest. Der Mond wirke unglaublich plastisch, wie zum Greifen
nahe. Bei 144fach (10er Okular + 2x Barlow) konnte man das Schattenspiel an der Tag-Nachtgrenze sehr
gut beobachten, es waren aber auch deutlich die Luftturbulenzen sichtbar.
Dann habe ich mit noch ein paar Objekte aus dem Messier-Katalog ausgesucht. M41, M47, M48 und M50,
alle in der Gegend Großer Hund / Einhorn. Aufgrund der eingeschränkten Sicht nach Süden und möglichen
schlechten Wetters ist es vielleicht das letzte Mal in diesem Jahr, daß ich sie sehen kann.
M41: Befindet sich genau unterhalb von Sirius und war schnell eingestellt. Ein offener Sternhaufen von
15-20 Sternen. Einige Sterne sind sehr hell, andere dunkel, Ein deutlich hellerer Stern befindet
sich etwas abseits.
M50: liegt auf etwa 1/3 der Entfernung zwischen Sirius und Procyon. Ein offener Sternhaufen von
ca 30-50 Sternen.
M47: Liegt etwa auf gleicher Höhe wie Sirius, aber weiter östlicher. M47 ist ebenfalls ein
offener Sternhaufen aus ca. 15 Einzelsternen. Ein paar extrem helle Sterne springen sofort ins Auge,
die restlichen sind eher unscheinbar.
M48: Ähnelt in etwa M48, ist aber in der Fläche etwas größer. Auch hier sind ein paar helle Sterne,
die anderen eher dunkel.
Zuletzt noch auf Jupiter geblickt, der jetzt schon ca 20° übern Osthorizont gewandert ist. Bei 72fach
konnte man die beiden Hauptwolkenbänder und die abgedunkelten Pole sehen. Drei Monde waren auf einer
Seite, der vierte war gerade nicht sichtbar von/hinter dem Planeten. Zwei Monde standen sehr dicht
an Jupiter, weniger als ein Jupiterdurchmesser.
Am Schluß war es ein zufriedenstellender Abend. Im Westen konnte man gerde von Mond untergehen sehen,
knapp darüber die helle Venus. Fast im Zenit der Saturn und im Osten der ebenfalls sehr helle Jupiter.
Dann gibt es noch mit M41, M47, M48 und M50 vier 'Neuzugänge'.
Fernrohr: Newton 130/720mm
Okulare: 40mm, 25mm und 10mm
Zeit: ca 20:00-21:30Uhr
Jürgen
Den ganzen Tag über war es nur gering bewölkt und zum Abend hin klarte es völlig auf.
Noch in der Dämmerung konnte die grandiose Mondsichel und in unmittelbarer Nähe die helle Venus sehen.
Der Mond an sich war schon eine Schau, die schmale angestrahlte Sichel, aber auch der gesamte Mond
war noch dunkel, aber deutlich vor den dunkelbauen Abendhimmel zu sehen.
Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, also das Fernrohr rausgestellt und weiterbeobachtet.
Zuerst die Venus eingestellt - bei 72facher Vergrößerung konnte ich deutlich die Sichelform sehen,
etwa 65% voll.
Dann weiter zum Mond. In der Gesamtansicht bei 18fach schon ein faszinierender Anblick. Die schmale,
angestrahlte Sichel und der gunklegraue Rest. Der Mond wirke unglaublich plastisch, wie zum Greifen
nahe. Bei 144fach (10er Okular + 2x Barlow) konnte man das Schattenspiel an der Tag-Nachtgrenze sehr
gut beobachten, es waren aber auch deutlich die Luftturbulenzen sichtbar.
Dann habe ich mit noch ein paar Objekte aus dem Messier-Katalog ausgesucht. M41, M47, M48 und M50,
alle in der Gegend Großer Hund / Einhorn. Aufgrund der eingeschränkten Sicht nach Süden und möglichen
schlechten Wetters ist es vielleicht das letzte Mal in diesem Jahr, daß ich sie sehen kann.
M41: Befindet sich genau unterhalb von Sirius und war schnell eingestellt. Ein offener Sternhaufen von
15-20 Sternen. Einige Sterne sind sehr hell, andere dunkel, Ein deutlich hellerer Stern befindet
sich etwas abseits.
M50: liegt auf etwa 1/3 der Entfernung zwischen Sirius und Procyon. Ein offener Sternhaufen von
ca 30-50 Sternen.
M47: Liegt etwa auf gleicher Höhe wie Sirius, aber weiter östlicher. M47 ist ebenfalls ein
offener Sternhaufen aus ca. 15 Einzelsternen. Ein paar extrem helle Sterne springen sofort ins Auge,
die restlichen sind eher unscheinbar.
M48: Ähnelt in etwa M48, ist aber in der Fläche etwas größer. Auch hier sind ein paar helle Sterne,
die anderen eher dunkel.
Zuletzt noch auf Jupiter geblickt, der jetzt schon ca 20° übern Osthorizont gewandert ist. Bei 72fach
konnte man die beiden Hauptwolkenbänder und die abgedunkelten Pole sehen. Drei Monde waren auf einer
Seite, der vierte war gerade nicht sichtbar von/hinter dem Planeten. Zwei Monde standen sehr dicht
an Jupiter, weniger als ein Jupiterdurchmesser.
Am Schluß war es ein zufriedenstellender Abend. Im Westen konnte man gerde von Mond untergehen sehen,
knapp darüber die helle Venus. Fast im Zenit der Saturn und im Osten der ebenfalls sehr helle Jupiter.
Dann gibt es noch mit M41, M47, M48 und M50 vier 'Neuzugänge'.
Fernrohr: Newton 130/720mm
Okulare: 40mm, 25mm und 10mm
Zeit: ca 20:00-21:30Uhr
Jürgen