cfjh
Aktives Mitglied
Hi
Nach längerer Abwesenheit habe ich heute den klaren Himmel ausgenutzt und wieder ein bischen beobachtet. Leider habe ich nur noch das 10x50 Fernglas, das geliehene Fernrohr mußte ich zurückgeben.
Insgesamt waren die Sichtbedingungen nicht berauschend, da der Himmel so kurz vor der Sommersonnenwende einfach nicht richtig dunkel wird. Ansonsten war es wolkenlos und windstill (Wetterstation Porta)
Ausgesucht hatte ich zwei Bereiche, Schwan und Herkules.
Beim Schwan konnte ich viele Sterne 'im Hintergrund' sehen, die noch zum Band der Milchstraße gehören.
M39 konnte ich nach einigen Suchen finden, aber erst bei indirektem Sehen trat er richtig deutlich hervor. Ich bin jedoch nicht 100%tig sicher, ob das M39 war. Wenn ja, besteht er aus nur sehr wenig Sternen (etwa ein Dutzend), im Bilderarchiv konnte ich kein Bild finden, um das zu bestätigen.
NGC7000, das zweite Objekt in der Ecke konnte ich nicht sehen. Obwohl es lt. xephem mit Mag 4.8 noch heller als M39 sein soll, ist es wohl aufgrund der größeren Fläche wohl zu blass.
Dann ließ ich den Blick einfach ohne Ziel durch die Umgebung schweifen. Interessant ist immer wieder, wieviele Sterne dann noch sichtbar werden und mit welcher Farbintensität. Manche sind kalt-blau, andere ganz intensiv rot/orange. Oft konnte ich auch Doppelsterne erkennen, die aber wohl nur scheinbar zusammengehören, in Wirklichkeit aber in deutlich unterschiedlichen Entfernungen zur Erde stehen.
Als ich dann ein zweites mal raus ging, konnte ich noch gerade einen dicken fetten Satteliten von west nach ost ziehen sehen (ca. 23:15), so hell wie Jupiter, den ich nochngeade im Westen sehen kann. Kurz darauf kam der Sat in den Erdschatten, die Helligheit wurde schnell dunkler und dann war er wech.
Aprops Jupiter, auch diesen habe ich kurz beobachtet, doch ich konnte nur einen Mond links sehen. Auch von M44 war keine Spur.
Das eigentliche Ziel dieser zweiten Beobachtung war M13 im Herkules. Da der direkt auf der Verbindungslinie von Eta44 und Zeta40 liegt, sollte er leicht zu finden sein. Nach einer kurzen Suchphase konnte ich dann auch einen Nebelfleck entdecken. Dieser var von zwei Sternen 'gesäumt' die im gleichen großen Abstand zu dem Nebelfleck standen und einen Winkel von etwa 120 Grad zueinander hatten. Da ich bei der Kontrolle mit der Bilderdatenbank diese beiden Sterne auf keinem Bild finden konnte, bin ich auch hier icht ganz sicher.
Noch eine Frage zum Schluß: bis zu welcher Grenzgröße kann man mit dem 10x50 FG beobachten, optimale Sichtbegingungen vorrausgesetzt ?
Jürgen
Nach längerer Abwesenheit habe ich heute den klaren Himmel ausgenutzt und wieder ein bischen beobachtet. Leider habe ich nur noch das 10x50 Fernglas, das geliehene Fernrohr mußte ich zurückgeben.
Insgesamt waren die Sichtbedingungen nicht berauschend, da der Himmel so kurz vor der Sommersonnenwende einfach nicht richtig dunkel wird. Ansonsten war es wolkenlos und windstill (Wetterstation Porta)
Ausgesucht hatte ich zwei Bereiche, Schwan und Herkules.
Beim Schwan konnte ich viele Sterne 'im Hintergrund' sehen, die noch zum Band der Milchstraße gehören.
M39 konnte ich nach einigen Suchen finden, aber erst bei indirektem Sehen trat er richtig deutlich hervor. Ich bin jedoch nicht 100%tig sicher, ob das M39 war. Wenn ja, besteht er aus nur sehr wenig Sternen (etwa ein Dutzend), im Bilderarchiv konnte ich kein Bild finden, um das zu bestätigen.
NGC7000, das zweite Objekt in der Ecke konnte ich nicht sehen. Obwohl es lt. xephem mit Mag 4.8 noch heller als M39 sein soll, ist es wohl aufgrund der größeren Fläche wohl zu blass.
Dann ließ ich den Blick einfach ohne Ziel durch die Umgebung schweifen. Interessant ist immer wieder, wieviele Sterne dann noch sichtbar werden und mit welcher Farbintensität. Manche sind kalt-blau, andere ganz intensiv rot/orange. Oft konnte ich auch Doppelsterne erkennen, die aber wohl nur scheinbar zusammengehören, in Wirklichkeit aber in deutlich unterschiedlichen Entfernungen zur Erde stehen.
Als ich dann ein zweites mal raus ging, konnte ich noch gerade einen dicken fetten Satteliten von west nach ost ziehen sehen (ca. 23:15), so hell wie Jupiter, den ich nochngeade im Westen sehen kann. Kurz darauf kam der Sat in den Erdschatten, die Helligheit wurde schnell dunkler und dann war er wech.
Aprops Jupiter, auch diesen habe ich kurz beobachtet, doch ich konnte nur einen Mond links sehen. Auch von M44 war keine Spur.
Das eigentliche Ziel dieser zweiten Beobachtung war M13 im Herkules. Da der direkt auf der Verbindungslinie von Eta44 und Zeta40 liegt, sollte er leicht zu finden sein. Nach einer kurzen Suchphase konnte ich dann auch einen Nebelfleck entdecken. Dieser var von zwei Sternen 'gesäumt' die im gleichen großen Abstand zu dem Nebelfleck standen und einen Winkel von etwa 120 Grad zueinander hatten. Da ich bei der Kontrolle mit der Bilderdatenbank diese beiden Sterne auf keinem Bild finden konnte, bin ich auch hier icht ganz sicher.
Noch eine Frage zum Schluß: bis zu welcher Grenzgröße kann man mit dem 10x50 FG beobachten, optimale Sichtbegingungen vorrausgesetzt ?
Jürgen