CVn
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Hallo,
wegen der momentan klasse Bedingungen war ich gestern Abend wieder unterwegs, wobei ich mir einmal Zeit genommen habe die Himmelsqualität anhand der Faintest-Star-Methode zu ermitteln. Dabei ist mir folgendes aufgefallen: Freisichtig erscheinen sehr helle Sterne (z.B. Sirius), wenn man nicht gerade unter Hochgebirgshimmel beobachtet, kaum mehr punktförmig definiert, sondern fast schon wie sehr sehr kleine, mehr oder weniger stark funkelnde Flecken. Etwas schwächere Sterne sind da fast präziser definiert. Bei Sternen an der Wahrnehmungsgrenze jedoch, scheint es (zumindest mir) aber nicht so, dass ich ein kleines, leuchtschwaches aber klar definiertes Pünktchen sehe, sondern dass der Stern wie ein sehr kleiner, unscharfer Fleck erscheint (bzw. zeitweise auch wieder verschwindet). Bei indirektem Sehen gelingt es dann meistens, wenigstens kurz, den Eindruck einer schwachen Punktlichtquelle herzustellen, doch oftmals bleibt auch hier der Eindruck bestehen, ein winziges diffuses Fleckchen zu erhaschen. Geht es nur mir so? Was seht ihr bei ‚FST-Sternen’? Kann jemand die Wahrnehmungsphysiologischen Hintergründe erläutern?
Grüße,
Bernhard
wegen der momentan klasse Bedingungen war ich gestern Abend wieder unterwegs, wobei ich mir einmal Zeit genommen habe die Himmelsqualität anhand der Faintest-Star-Methode zu ermitteln. Dabei ist mir folgendes aufgefallen: Freisichtig erscheinen sehr helle Sterne (z.B. Sirius), wenn man nicht gerade unter Hochgebirgshimmel beobachtet, kaum mehr punktförmig definiert, sondern fast schon wie sehr sehr kleine, mehr oder weniger stark funkelnde Flecken. Etwas schwächere Sterne sind da fast präziser definiert. Bei Sternen an der Wahrnehmungsgrenze jedoch, scheint es (zumindest mir) aber nicht so, dass ich ein kleines, leuchtschwaches aber klar definiertes Pünktchen sehe, sondern dass der Stern wie ein sehr kleiner, unscharfer Fleck erscheint (bzw. zeitweise auch wieder verschwindet). Bei indirektem Sehen gelingt es dann meistens, wenigstens kurz, den Eindruck einer schwachen Punktlichtquelle herzustellen, doch oftmals bleibt auch hier der Eindruck bestehen, ein winziges diffuses Fleckchen zu erhaschen. Geht es nur mir so? Was seht ihr bei ‚FST-Sternen’? Kann jemand die Wahrnehmungsphysiologischen Hintergründe erläutern?
Grüße,
Bernhard