Achromat
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Freitag der 13.
Dieses datum stellt den Menschen seit jeher auf eine Harte Probe. Es soll ja Leute geben, die sich an diesem Tag nicht vor die Tür trauen. Jedoch war an diesem Tag Vereinstreffen der Astronomischen Arbeitergemeinschaft Rheingau EV, kurz AAR. Online zu erreichen unter www.aar-ev.de
Einer unser Mitglieder hatte sich einen 10" f4,5 gebastelt. Ein Selbstbaudobson. Den Spiegel hat er von seinem Meade Starfinder genommen.
Als erstes war Venus an der Reihe. Schöne Sichel. Jedoch schon weit im Dunst daher mehr geflacker. Da lobte ich mir die herrlichen Abende im April.
Als nächstes war Jupiter an der Reihe. Schöne Bänder. Jedoch war die Kollimation nicht einwandfrei und daher hatten wir kontrastverlust.
Dann dämmerte es, und ich ahnte noch nicht, das es eine grandiose Nacht werden würde.
Als es schon ordentlich dunkel war, versuchten wir uns an NGC 7006 einen planetarischen Nebel im Cygnus. Jedoch blieb der Erfolg aus. er war nicht zu finden.
Daher Ausweichmodel: Der Crescent-Nebel. Da ich noch nie das Vergnügen hatte, ihn zu betrachten war er auch nur ernüchternd. Konnte ihn nicht wirklich sehen.
Doch dann, als gesagt wurde, dass ein schwacher Nordamerika im Okular sein sollte, war ich baff. ICh hatte ihn noch NIE im Okular gesehen. Aber The Great Wall sprang einem förmlich ins Gesicht, und ich genoss die Ostküste der USA abzufahren und im Golf von Mexiko spazieren zu gehen.
Dann...Die Bombe. Pelikannebel. Zwar Schwach aber der Pelikan war deutlich zu erkennen. Einfach herrlich.
Als nächstes wurde die Lagune angepeilt. Ein herrliches Objekt. Vor allem die Assoziation zwischen Haufen und nebel ist gigantisch. Auch der (vorgelagerte?) Dunkelnebel war fantastisch.
Als nächtes wurde Trifid angepeilt und die Dreiteilung war sehr gut zu sehen. Ein sehr schönes Objekt.
Dann, eines der Höhepunkte des Abends: Der Omeganebel.
Ich dachte NIE, das dieser Nebel so deutlich und hell ist. Man sah schön wie der Nebel nordwestlich von einer Dunkelwolke eingegrenzt wird und im Osten war die "Bugwelle" schön zu sehen.
Dann stand noch M16, der Adlernebel an. Eher ernüchternd, jedoch die "Säulen der Schöpfung" konnte man sich ansatzweise erahnen.
Nun nochmal zu den Bedingungen. Die Grenzgröße war weit über der 5. Größe. Die Milchstraße war einfach gigantisch. Bis zum Schützen war sie erkennbar, und die Schild-Sternwolke glich einer vorbeiziehenden normalen Wolke. Die Cygnus-Teilung war deutlich erkennbar. Einfach fantastisch.
Auch der nördliche Kohlensack war sehr schön zu sehen.
Und zu letzt, das Sahnehäubchen an diesem Abend: Der Sturmvogel aka der Schleiernebel.
Einfach gigantisch, saugeil, megageil sprich Endgeil. Wie ein Vogel durchzog dieser Nebel das Okular und verschwand oben links in den weiten des Alls. Wobei beim östlichen Teil die "Schläuche" sehr gut zu sehen waren.
Alles in allem, eine der besten nächte seit langem.
Dieses datum stellt den Menschen seit jeher auf eine Harte Probe. Es soll ja Leute geben, die sich an diesem Tag nicht vor die Tür trauen. Jedoch war an diesem Tag Vereinstreffen der Astronomischen Arbeitergemeinschaft Rheingau EV, kurz AAR. Online zu erreichen unter www.aar-ev.de
Einer unser Mitglieder hatte sich einen 10" f4,5 gebastelt. Ein Selbstbaudobson. Den Spiegel hat er von seinem Meade Starfinder genommen.
Als erstes war Venus an der Reihe. Schöne Sichel. Jedoch schon weit im Dunst daher mehr geflacker. Da lobte ich mir die herrlichen Abende im April.
Als nächstes war Jupiter an der Reihe. Schöne Bänder. Jedoch war die Kollimation nicht einwandfrei und daher hatten wir kontrastverlust.
Dann dämmerte es, und ich ahnte noch nicht, das es eine grandiose Nacht werden würde.
Als es schon ordentlich dunkel war, versuchten wir uns an NGC 7006 einen planetarischen Nebel im Cygnus. Jedoch blieb der Erfolg aus. er war nicht zu finden.
Daher Ausweichmodel: Der Crescent-Nebel. Da ich noch nie das Vergnügen hatte, ihn zu betrachten war er auch nur ernüchternd. Konnte ihn nicht wirklich sehen.
Doch dann, als gesagt wurde, dass ein schwacher Nordamerika im Okular sein sollte, war ich baff. ICh hatte ihn noch NIE im Okular gesehen. Aber The Great Wall sprang einem förmlich ins Gesicht, und ich genoss die Ostküste der USA abzufahren und im Golf von Mexiko spazieren zu gehen.
Dann...Die Bombe. Pelikannebel. Zwar Schwach aber der Pelikan war deutlich zu erkennen. Einfach herrlich.
Als nächstes wurde die Lagune angepeilt. Ein herrliches Objekt. Vor allem die Assoziation zwischen Haufen und nebel ist gigantisch. Auch der (vorgelagerte?) Dunkelnebel war fantastisch.
Als nächtes wurde Trifid angepeilt und die Dreiteilung war sehr gut zu sehen. Ein sehr schönes Objekt.
Dann, eines der Höhepunkte des Abends: Der Omeganebel.
Ich dachte NIE, das dieser Nebel so deutlich und hell ist. Man sah schön wie der Nebel nordwestlich von einer Dunkelwolke eingegrenzt wird und im Osten war die "Bugwelle" schön zu sehen.
Dann stand noch M16, der Adlernebel an. Eher ernüchternd, jedoch die "Säulen der Schöpfung" konnte man sich ansatzweise erahnen.
Nun nochmal zu den Bedingungen. Die Grenzgröße war weit über der 5. Größe. Die Milchstraße war einfach gigantisch. Bis zum Schützen war sie erkennbar, und die Schild-Sternwolke glich einer vorbeiziehenden normalen Wolke. Die Cygnus-Teilung war deutlich erkennbar. Einfach fantastisch.
Auch der nördliche Kohlensack war sehr schön zu sehen.
Und zu letzt, das Sahnehäubchen an diesem Abend: Der Sturmvogel aka der Schleiernebel.
Einfach gigantisch, saugeil, megageil sprich Endgeil. Wie ein Vogel durchzog dieser Nebel das Okular und verschwand oben links in den weiten des Alls. Wobei beim östlichen Teil die "Schläuche" sehr gut zu sehen waren.
Alles in allem, eine der besten nächte seit langem.