Bedeckung durch Triton am 5.10.17

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Stefan_Meister

Aktives Mitglied
Hallo zusammen

Ich wollte hier einmal nachfragen, ob es auch in Deutschland Gruppen gibt, die bei diesem Projekt mitmachen und mit ihrem Equipment die Bedeckungszeiten am 5.10. genau messen könnten. Aufgrund der Wettersituation über Mitteleuropa sind geografisch möglichst verteilte Beobachter von grossem Vorteil.

Wir haben in der Zwischenzeit schon ein Grüppchen von Amateuren in der Schweiz zusammen, die sich bei diesem Projekt beteiligen. Siehe dazu z.B. mein Forumsbeitrag in ai (https://www.astronomie.ch/forum/viewtopic.php?f=6&t=8308 inkl. Dokumentation als PDF). Wäre toll, wenn sich hier noch mehr Interessierte finden würden.

Hier ein paar weiterführende Links dazu:

Stellar Occultation Timing Association Switzerland (SOTAS)
http://www.occultations.ch/

Projektseite des MIT's
https://hubble.mit.edu/

Deutsches SOFIA Institut / Patch der Operation
https://www.dsi.uni-stuttgart.de/
https://www.sofia.usra.edu/public/multimedia/gallery/sofia-2017-triton-occultation-patch

Gruss
Stefan
 
Moin Stefan!

Aus dem schweizerischen Forum:
> In der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober findet eine seltene Bedeckung eines Sterns durch den Neptunmond Triton statt.

Aha. Das fehlte hier als Erläuterung. :augenrubbel:
 
Hallo Stefan,

ist diese Bedeckung tatsächlich von jedem Ort in Deutschland sichtbar? Ich habe gerade einmal Skysafari angeworfen und bei mir scheint es keine Bedeckung zu geben, sondern einen dichten "Vorbeiflug".

CS
Ralf
 
Hallo Ralf

Die Berechnung solcher Bedeckungen verlangen nach sehr genauen Katalog- und Bahndaten (basierend auf neusten GAIA Daten) und sind sehr rechenintensiv. Ich denke, das lässt sich mit herkömmlichen Planetariumsprogrammen, wie z.B. Skysafari, nicht verlässlich ermitteln. Für dieses Projekt veröffentlicht das MIT regelmässige Updates ihrer Berechnungen und stellt diese laufend ins Netz, siehe https://hubble.mit.edu/prediction.html.

Der letzte Lauf stammt vom 23.8. und wie Du siehst ist dort Deutschland noch voll im Bedeckungsgebiet. Aber selbst diese Berechnungen sind natürlich mit einer gewissen Unsicherheit behaftet, was das ganze aber auch spannend macht.

Gruss
Stefan
 
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