Belichtungszeiten

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Albatross

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Hallo, ich hab eine weitere Frage zum Skywatcher 254/1200, dachte aber, ich mache einen eigenen Thread auf, sonst wirds zu kompliziert.

Habe gerade die Info bekommen, dass solange man mit einer Digitalkamera die Photos macht und Belichtungszeiten von 3-4 hat die Kombination Skywatcher 254/1200 und EQ6 schon geeignet sei. Problematisch würde es erst dann, wenn die Belichtungszeit länger als 5 Minuten sei.

Jetzt mal eine blöde Frage: Wann ist die Belichtungszeit länger als 5 Minuten? Nehme mal an, dass das mit der Entfernung zu tun hat! Oder lieg ich falsch? Denke außerdem, dass man mit eine Spiegelreflexkamera wahrscheinlich bessere Aufnahmen machen kann. Wer kann mir da helfen?
 
Hallo Albatross,

die Frage wäre wohl besser im Astrofotografieteil aufgehoben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Zum Thema kann ich dir mangels Erfahrung nichts sagen außer: Du schreibst
Denke außerdem, dass man mit eine Spiegelreflexkamera wahrscheinlich bessere Aufnahmen machen kann
mit was wolltest du denn sonst Astrofotografie betreiben (mit Belichtungszeiten von 3-4min)?

Am besten wäre wahrscheinlich nochmal einiges an Literatur und/oder Internetseiten zum Thema zu lesen um einen genauen theoretischen Überblick zu bekommen, was mit was geht...

Grüße Benny
 
Hallo Albatross,

wenn ich aus Deinem Text schließen darf, daß Du Dir besagte Kombination erst kaufen willst, und wenn ich mal ein wenig weiter schließe, daß Du mit Fotografie und insbesondere Astrofotografie noch gar nichts zu tun hattest, dann möchte ich davor warnen, ohne weitere Erfahrungen und Gedanken einfach eine Ausrüstung zu kaufen. Erfahrungsgemäß endet es mit Fehlschlägen und Frustration wenn man erwartet, man könne einfach so direkt mal Astrofotos von Nebeln und Sternen durch ein großes Teleskop machen.
Viele Einsteiger denken ja, man bräuchte nur die richtige Kombination aus Teleskop, Montierung und Kamera und dann ginge das von alleine. Das stimmt aber nicht, es gehört ungeheuer viel Übung und Erfahrung dazu. Die sollte man bei Aufnahmen mit kurzer Brennweite machen, das heißt man fängt nicht an, eine Aufnahme mit 1200mm Brennweite am großen Teleskop nachzuführen, sondern man fängt an, eine Aufnahme mit 50mm Brennweite durch ein normales Kameraobjektiv nachzuführen.
Genauer habe ich es hier erklärt: http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-astrofotografie.html

Jedenfalls kommen Belichtungszeiten länger als 5 Minuten oft vor und auch noch in der digitalen Welt. Übrigens, die oft gehörte Einschätzung, das man mit Digitalkameras ja so viel kürzere Belichtungszeiten hätte, stimmt nicht. Wenn man richtig schöne Bilder machen möchte, belichtet man auch digital so lange, wie man es früher chemisch machte. Nur meist dann in mehreren Einzelbelichtungen, die nachher digital zusammengeführt werden. "Integrationszeiten" von 60 Minuten und mehr kommen da nicht selten vor und die Einzelbelichtungen können durchaus länger als 10 Minuten dauern. Je nachdem was die Kamera kann, sind auch 30 Minuten für ein Einzelbild vorstellbar.

Mit der Entfernung hat das nichts zu tun, nur mit der Helligkeit der Beobachtungsobjekte. Man unterschätzt da die nötigen Belichtungszeiten, weil man meint, daß man die Objekte doch sehr leicht im Teleskop erkennen kann.

Clear Skies
Sven
 
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