cfjh
Aktives Mitglied
Nach langer Pause wegen schlechtem Wetter hatte ich heute Zeit für eine (kleine) Beobachtung. Es war wolkenlos, klarer Himmel und relatig geringes Flimmern der Sterne (aber kalt, ca. -6°)
Beobachtungsgerät: Newton 130/720mm, 40 und 25mm Okular.
Zuerst hate ich den Orionnebel anvisiert. 30fach konnte man den Nebel schwach erkennen, bei indirekten Sehen relativ deutlich. Bei früheren Beobachtungen hatte ich es schon gehabt, daß man überhaupt nichts erkennen konnte.
Nächstes Objekt war Saturn, nur kurz bei 30fach beobachtet. War zwar noch winzig, man konnte aber deutlich den Planeten und Ring erkennen. Erst nacher am Rechner hatte ich gesehen, daß auch M44 ganz in der Nähe war, beim Beobacten war mir aber nichts aufgefallen.
Danach war M35 'dran. Stand schon ziemlich hoch und ich brauchte ein paar Anläufe, bis ich ihn gefunden hatte. Im Okular zeigte sich dann ein offener Sternhaufen auch ca. 50 Sternen in unterschiedlichen Helligkeiten.
Dann ein Schwenk auf die Plejaden, am besten bei 18-fach. Man kann deutlich 7 helle Sterne ausmachen, dazu noch unzählige schwächere. Interessant ist auch die 'Sternenkette' am Rand des Bildes.
Der Blick auf den Mars war unspektakulär, ein kleines oranges Pünktchen in 25mm Okular.
Darauf auch noch das 'V' im Stier betrachtet. hier erkennt man unzählige Sterne unterschiedlicher Helligkeiten in weiträumiger Anrodnung, selbst bei 18-fach war noch zu stark vergrößert.
Dann noch ein kleiner Abstecher zu Cassiopeia, speziell zu chi&h, die sogar mit bloßen Auge zu erkennen waren. Beste Ansicht bot sich bei 30fach, wo man beide Sternhaufen noch gleichzeitg sehen konnte.
Zu allerletzt gab es noch ein unbekanntes Objekt. Nach einem Rückschwenk zu Orion habe ziellos in der Gürtelstern-Gegend gesucht und nach kurzer Zeit einen winzigen, schwachen Nebelfleck entdeckt (bei 18-fach). Das Objekt war 'links' von Orion und hatte den Charakter eines Kugelsternhaufens. Nach der Sternenkarte am Rechner könnte das M78 gewesen sein.
Interessant war auch, wie sich das Auge mit der Zeit an die Dunkelheit anpasste, in den ersten 5 Minuten konnte ich vom Garten nicht sehen, alles noch 'dunkel', nach einer halben Stunde konnte man deutlich die wenigen Schneerechte auf dem Rasen und vieles andere erkennen, genauso auch am Himmel.
Fazit: ein interessanter Abend (nach der langen Pause) mit vielen Objekten.
Ich muß es aber irgendwann auch hinbekommen, das Fernrohr richtig einzustellen. Das 10mm Okular hatte ich garnicht erst mitgenommen, da damit momentan keine scharfen Bilder hinzubekommen waren.
Jürgen
www.wetterstation-porta.info
Beobachtungsgerät: Newton 130/720mm, 40 und 25mm Okular.
Zuerst hate ich den Orionnebel anvisiert. 30fach konnte man den Nebel schwach erkennen, bei indirekten Sehen relativ deutlich. Bei früheren Beobachtungen hatte ich es schon gehabt, daß man überhaupt nichts erkennen konnte.
Nächstes Objekt war Saturn, nur kurz bei 30fach beobachtet. War zwar noch winzig, man konnte aber deutlich den Planeten und Ring erkennen. Erst nacher am Rechner hatte ich gesehen, daß auch M44 ganz in der Nähe war, beim Beobacten war mir aber nichts aufgefallen.
Danach war M35 'dran. Stand schon ziemlich hoch und ich brauchte ein paar Anläufe, bis ich ihn gefunden hatte. Im Okular zeigte sich dann ein offener Sternhaufen auch ca. 50 Sternen in unterschiedlichen Helligkeiten.
Dann ein Schwenk auf die Plejaden, am besten bei 18-fach. Man kann deutlich 7 helle Sterne ausmachen, dazu noch unzählige schwächere. Interessant ist auch die 'Sternenkette' am Rand des Bildes.
Der Blick auf den Mars war unspektakulär, ein kleines oranges Pünktchen in 25mm Okular.
Darauf auch noch das 'V' im Stier betrachtet. hier erkennt man unzählige Sterne unterschiedlicher Helligkeiten in weiträumiger Anrodnung, selbst bei 18-fach war noch zu stark vergrößert.
Dann noch ein kleiner Abstecher zu Cassiopeia, speziell zu chi&h, die sogar mit bloßen Auge zu erkennen waren. Beste Ansicht bot sich bei 30fach, wo man beide Sternhaufen noch gleichzeitg sehen konnte.
Zu allerletzt gab es noch ein unbekanntes Objekt. Nach einem Rückschwenk zu Orion habe ziellos in der Gürtelstern-Gegend gesucht und nach kurzer Zeit einen winzigen, schwachen Nebelfleck entdeckt (bei 18-fach). Das Objekt war 'links' von Orion und hatte den Charakter eines Kugelsternhaufens. Nach der Sternenkarte am Rechner könnte das M78 gewesen sein.
Interessant war auch, wie sich das Auge mit der Zeit an die Dunkelheit anpasste, in den ersten 5 Minuten konnte ich vom Garten nicht sehen, alles noch 'dunkel', nach einer halben Stunde konnte man deutlich die wenigen Schneerechte auf dem Rasen und vieles andere erkennen, genauso auch am Himmel.
Fazit: ein interessanter Abend (nach der langen Pause) mit vielen Objekten.
Ich muß es aber irgendwann auch hinbekommen, das Fernrohr richtig einzustellen. Das 10mm Okular hatte ich garnicht erst mitgenommen, da damit momentan keine scharfen Bilder hinzubekommen waren.
Jürgen
www.wetterstation-porta.info