Marcus_Göbel
Aktives Mitglied
Hallo, dies ist mein erster Beobachtungsbericht.
Datum 28.07.04
Zeit 22:30 -2:30
Ort: Westerwald im Garten, direkt daneben eine Peitschenstraßenlampe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />
Mond :2/3 war um 0:30 Untergegangen
Zur Ausrüstung, 8 Zoll GSO Dobson, Telrad, 8x50 Sucher. Okulare: 40 SP, 32 SP, 26 2Zoll Weitwinkel, 15 Weitwinkel, 9 SP, 6 SP, 2/1,5 Fach Barlow. Drehbare Sternkarte, Karkoschka
Habe schon um 8 Uhr mein Dobson rausgetragen und kein Wölkchen trübte den blauen Himmel, also beste spechtel Aussichten. Um 22:30 ging es dann endlich los, als erstest Objekt hatte ich Albireo auf dem Plan. Wegen dem hellen Himmel, war er auch nicht leicht zu finden. Als ich ihn endlich erblickt hatte, wurde er auch sofort mit dem Telrad angefahren. Mit 30x Facher vergrößerung strahlten die beiden Sterne wie Edelsteine. Meiner Meinung nach ist er der schönste Doppelstern. Eine höhere Vergrößerung brachte nichts, die beiden Sterne rückten nur immer mehr auseinander.
Wo wir schon fast an der Leier waren wurde auch diese ins Visier, ähhhh Telrad genommen. Angefangen habe ich mit Epsilon Lyrä. Mit der kleinsten Vergrößerung waren schon die Doppelsterne zu erkennen. Dann versuchte ich die Einzelnen Vergrößerungen bis ich bei 200 endlich den 4fach Stern getrennt hatte. Beta Lyr. wurde auch noch getrennt, er stellt keine hohe Herausforderung finde ich. Nun war es endlich dunkel genug für M57, den Telrad zwischen die beiden unteren Leiersterne, und da war er, der kleine Rauchkringel. Bei 30 fach war nur ein verwaschener Fleck zu erkennen. Leider bekomme ich in meinem 40 mmSP nicht beide unteren Sterne ins gesichtsfeld. Mit einem 40 mm 2 Zoll Oku geht das. Langsam vergrößerte ich hoch bis auf 130 fach, da war dann der Ringel schön groß zu sehen, und in der mitte der weiße Zwerg*lach*. NEIN,ich habe den weißen Zwerg nicht gesehen.
Danach wurde M56 angefahren, davon habe ich leider nur die Randpartien aufgelöst, war im ganzen besser, als er im Karkotschka beschrieben wurde.
Nun wurde nach rechts auf den Herkules geschwenkt. Als erstes natürlich M13. Zack da war er. Als diffuser Flecken, den ich dann bis 120 fach vergrößerte. Je länger ich hinsah, desto mehr Sterne wurden es. Nach etwas suchen hatte ich auch M92 in der Optik. Meines Errachtens nach ist er der kleine Bruder von M13, habe ihn nicht gut aufgelöst bekommen.
M103 +654+663, waren weniger beeindruckend im Teleskop
Ein Highlight der Beobachtungstour waren 884 und 869 im Perseus. Im 26 mm 2 Zoll Oku, waren beide Sternhaufen zu sehen, sehr viele sehr kleine und feine Sterne, es war einfach eindrucksvoll.
Dann war auch der Pfeil endlich von der Straßenlampe verschwunden und ich konnte M27 anpeilen, was mir dann auch nach mehreren Anläufen gelungen war. Die Hantelform war schön zusehen. Da ich keinen Nebelfilter besaß, habe ich es einfach mal mit einem leichten blau Filter versucht, damit wurde der Himmel dunkler und ich sah ein wenig besser den Nebel.
Als letztes Reiseziel habe ich M71 beobachtet, er war eher enttäuschend, wenige Sterne. Was mich aber schwer daran beindruckte, war die gewaltige Ditanz von 13000 LJ.
Dann packte ich ein, und habe mir fest vorgenommen, heute, wenn das Wetter mitspielt, die gleiche Beobachtungstour unter dunklen Himmel zu machen. Ich hoffe euch hat ein wenig der Bericht gefallen.
Bis bald
Marcus
www.sternwarte-limburg.de
Datum 28.07.04
Zeit 22:30 -2:30
Ort: Westerwald im Garten, direkt daneben eine Peitschenstraßenlampe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />
Mond :2/3 war um 0:30 Untergegangen
Zur Ausrüstung, 8 Zoll GSO Dobson, Telrad, 8x50 Sucher. Okulare: 40 SP, 32 SP, 26 2Zoll Weitwinkel, 15 Weitwinkel, 9 SP, 6 SP, 2/1,5 Fach Barlow. Drehbare Sternkarte, Karkoschka
Habe schon um 8 Uhr mein Dobson rausgetragen und kein Wölkchen trübte den blauen Himmel, also beste spechtel Aussichten. Um 22:30 ging es dann endlich los, als erstest Objekt hatte ich Albireo auf dem Plan. Wegen dem hellen Himmel, war er auch nicht leicht zu finden. Als ich ihn endlich erblickt hatte, wurde er auch sofort mit dem Telrad angefahren. Mit 30x Facher vergrößerung strahlten die beiden Sterne wie Edelsteine. Meiner Meinung nach ist er der schönste Doppelstern. Eine höhere Vergrößerung brachte nichts, die beiden Sterne rückten nur immer mehr auseinander.
Wo wir schon fast an der Leier waren wurde auch diese ins Visier, ähhhh Telrad genommen. Angefangen habe ich mit Epsilon Lyrä. Mit der kleinsten Vergrößerung waren schon die Doppelsterne zu erkennen. Dann versuchte ich die Einzelnen Vergrößerungen bis ich bei 200 endlich den 4fach Stern getrennt hatte. Beta Lyr. wurde auch noch getrennt, er stellt keine hohe Herausforderung finde ich. Nun war es endlich dunkel genug für M57, den Telrad zwischen die beiden unteren Leiersterne, und da war er, der kleine Rauchkringel. Bei 30 fach war nur ein verwaschener Fleck zu erkennen. Leider bekomme ich in meinem 40 mmSP nicht beide unteren Sterne ins gesichtsfeld. Mit einem 40 mm 2 Zoll Oku geht das. Langsam vergrößerte ich hoch bis auf 130 fach, da war dann der Ringel schön groß zu sehen, und in der mitte der weiße Zwerg*lach*. NEIN,ich habe den weißen Zwerg nicht gesehen.
Danach wurde M56 angefahren, davon habe ich leider nur die Randpartien aufgelöst, war im ganzen besser, als er im Karkotschka beschrieben wurde.
Nun wurde nach rechts auf den Herkules geschwenkt. Als erstes natürlich M13. Zack da war er. Als diffuser Flecken, den ich dann bis 120 fach vergrößerte. Je länger ich hinsah, desto mehr Sterne wurden es. Nach etwas suchen hatte ich auch M92 in der Optik. Meines Errachtens nach ist er der kleine Bruder von M13, habe ihn nicht gut aufgelöst bekommen.
M103 +654+663, waren weniger beeindruckend im Teleskop
Ein Highlight der Beobachtungstour waren 884 und 869 im Perseus. Im 26 mm 2 Zoll Oku, waren beide Sternhaufen zu sehen, sehr viele sehr kleine und feine Sterne, es war einfach eindrucksvoll.
Dann war auch der Pfeil endlich von der Straßenlampe verschwunden und ich konnte M27 anpeilen, was mir dann auch nach mehreren Anläufen gelungen war. Die Hantelform war schön zusehen. Da ich keinen Nebelfilter besaß, habe ich es einfach mal mit einem leichten blau Filter versucht, damit wurde der Himmel dunkler und ich sah ein wenig besser den Nebel.
Als letztes Reiseziel habe ich M71 beobachtet, er war eher enttäuschend, wenige Sterne. Was mich aber schwer daran beindruckte, war die gewaltige Ditanz von 13000 LJ.
Dann packte ich ein, und habe mir fest vorgenommen, heute, wenn das Wetter mitspielt, die gleiche Beobachtungstour unter dunklen Himmel zu machen. Ich hoffe euch hat ein wenig der Bericht gefallen.
Bis bald
Marcus
www.sternwarte-limburg.de