KlausLowitz
Aktives Mitglied
Hier mein Beobachtungsbericht den ich gestern Abend geschrieben habe:
Komme gerade von draußen vom spechteln rein (22.15 Uhr) weil der Himmel zugezogen hat. Heute hatte ich mir vorgenommen etwas schwierigere Objekte als die Messiers zu beobachten. Beobachtet habe ich von meinem Garten aus wo der Himmel heute im Zenit etwa 5m5 hergab mit meinem noch immer dejustierten GSO 12zöller. Die genaue Reihenfolge der Objekte weiß ich nicht mehr, ist ja eh egal da ich nur eine gute Stunde draußen war (der Dob steht übrigens noch draußen für den Fall, daß die Wolkendecke wieder aufreißt).
Sternhaufen NGC7789 in Cassiopeia: einfach fantastisch dieser offene Haufen, eine Unmenge an Sternen am besten bei 83fach (18mm Weitwinkelokular). In meinem Aufsuchokular (Panoptic 35mm) eingebettet in Sterne die fast alle heller sind als die im Sternhaufen selbst. Etwas zum genießen. Dieser offene Haufen hat die Chance mein Lieblingshaufen zu werden, nur nebenbei bemerkt.
Nicht allzu weit davon entfernt habe ich in Cepheus bei NGC6939 (offener Sternhaufen) und NGC6946 (Galaxie) vorbeigeschaut. Im Aufsuchokular beide Objekte im Gesichtsfeld zu sehen. Der Haufen bei 214fach (Nagler 7mm) in viele Einzelsterne aufgelöst. Die Galaxie blieb bei jeder Vergrößerung ein diffuser Nebelfleck etwa von der Größe des Nachbarsternhaufens.
Als nächstes rüber zu Pegasus geschwenkt wo ich unbedingt die Galaxie NGC7331 besuchen wollte. Die war auch schnell gefunden bei 43fach. Bei 83fach konnte ich einen hellen Kern mit schwachem Nebel drumherum ausmachen, insgesamt von ovaler Form. Ein weiteres Objekt das ich im Pagasus beobachtet habe war M15. Okay, kein schwieriges Objekt dafür aber sehr schön da ich unzählige Einzelsterne ausmachen konnte wobei das Zentrum doch etwas diffus erschien.
Beim Cirrusnebel habe ich auch verbeigeschaut. Im Panoptic nur sehr schwach ohne Filter zu sehen. Dafür umso schöner bei 83fach (Vixen Ortho 18mm) mit UHC und OIII Filter. Ich habe die Nebelteile mehrmals abgefahren und die Strukturen und Nebelfetzen im Cirrus-Komplex bestaunt. Ein Augenschmaus!
Einer Herausforderung wollte ich mich noch stellen ehe die Wolken kamen: die Galaxie ganz in der Nähe von M13. M13 im Sucher eingestellt und gleich das Nagler 7mm rein, einen kurzen Blick auf den Kugelsternhaufen geworfen dann gleich die Umgebung abgesucht. Es dauerte gar nicht lange da fiel mir ein länglicher Nebelfleck auf.Wow, klasse dachte ich mir, das ist ja einfach würde Boris sagen...
Zusammenfassend kann ich sagen, daß es herrlich war und ich meine wahre Freude an diesem Dobson habe. Eine Sache die mir negativ noch aufgefallen ist, war das Nachführen über den horizontalen Teller bei der Beobachtung in Zenitnähe. Irgendwie kann man ganz schwer eine "Hebelwirkung" erzeugen um den Tubus um seine eigene Achse ruckfrei zu drehen.
Beste Grüße
Klaus.
Nachtrag 1: habe mal schnell nachgesehen welche Bezeichnung die Galaxie bei M13 hat. Die lautet NGC6207 und hat 11m6 Helligkeit.
Nachtrag 2: Habe soeben den Dob reingeholt (23.10 Uhr). Die Wolkendecke hat zwar wieder etwas aufgerissen aber es ist sehr feucht draußen und der Fangspiegel war schon etwas angetaut. Beim abbauen ist mir eins der Bänder mit der man die Feder des Friktionssystems spannt abgerissen. Schon beim ersten Aufbau ist mir aufgefallen, daß man viel Kraft aufwenden muß um die Federn zu spannen, tja und diesmal hat eins dieser Bänder meine brachiale Kraft nicht ausgehalten. Hat jemand 'ne Lösung parat?
Ich habe mal ein Bild gemacht, nachdem ich den 12zöller hochgetragen habe um einen Größenvergleich mit meinem Vixen 80M auf GP anzustellen. Zu sehen auf dem anderen Forum unter
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=5187
Komme gerade von draußen vom spechteln rein (22.15 Uhr) weil der Himmel zugezogen hat. Heute hatte ich mir vorgenommen etwas schwierigere Objekte als die Messiers zu beobachten. Beobachtet habe ich von meinem Garten aus wo der Himmel heute im Zenit etwa 5m5 hergab mit meinem noch immer dejustierten GSO 12zöller. Die genaue Reihenfolge der Objekte weiß ich nicht mehr, ist ja eh egal da ich nur eine gute Stunde draußen war (der Dob steht übrigens noch draußen für den Fall, daß die Wolkendecke wieder aufreißt).
Sternhaufen NGC7789 in Cassiopeia: einfach fantastisch dieser offene Haufen, eine Unmenge an Sternen am besten bei 83fach (18mm Weitwinkelokular). In meinem Aufsuchokular (Panoptic 35mm) eingebettet in Sterne die fast alle heller sind als die im Sternhaufen selbst. Etwas zum genießen. Dieser offene Haufen hat die Chance mein Lieblingshaufen zu werden, nur nebenbei bemerkt.
Nicht allzu weit davon entfernt habe ich in Cepheus bei NGC6939 (offener Sternhaufen) und NGC6946 (Galaxie) vorbeigeschaut. Im Aufsuchokular beide Objekte im Gesichtsfeld zu sehen. Der Haufen bei 214fach (Nagler 7mm) in viele Einzelsterne aufgelöst. Die Galaxie blieb bei jeder Vergrößerung ein diffuser Nebelfleck etwa von der Größe des Nachbarsternhaufens.
Als nächstes rüber zu Pegasus geschwenkt wo ich unbedingt die Galaxie NGC7331 besuchen wollte. Die war auch schnell gefunden bei 43fach. Bei 83fach konnte ich einen hellen Kern mit schwachem Nebel drumherum ausmachen, insgesamt von ovaler Form. Ein weiteres Objekt das ich im Pagasus beobachtet habe war M15. Okay, kein schwieriges Objekt dafür aber sehr schön da ich unzählige Einzelsterne ausmachen konnte wobei das Zentrum doch etwas diffus erschien.
Beim Cirrusnebel habe ich auch verbeigeschaut. Im Panoptic nur sehr schwach ohne Filter zu sehen. Dafür umso schöner bei 83fach (Vixen Ortho 18mm) mit UHC und OIII Filter. Ich habe die Nebelteile mehrmals abgefahren und die Strukturen und Nebelfetzen im Cirrus-Komplex bestaunt. Ein Augenschmaus!
Einer Herausforderung wollte ich mich noch stellen ehe die Wolken kamen: die Galaxie ganz in der Nähe von M13. M13 im Sucher eingestellt und gleich das Nagler 7mm rein, einen kurzen Blick auf den Kugelsternhaufen geworfen dann gleich die Umgebung abgesucht. Es dauerte gar nicht lange da fiel mir ein länglicher Nebelfleck auf.Wow, klasse dachte ich mir, das ist ja einfach würde Boris sagen...
Zusammenfassend kann ich sagen, daß es herrlich war und ich meine wahre Freude an diesem Dobson habe. Eine Sache die mir negativ noch aufgefallen ist, war das Nachführen über den horizontalen Teller bei der Beobachtung in Zenitnähe. Irgendwie kann man ganz schwer eine "Hebelwirkung" erzeugen um den Tubus um seine eigene Achse ruckfrei zu drehen.
Beste Grüße
Klaus.
Nachtrag 1: habe mal schnell nachgesehen welche Bezeichnung die Galaxie bei M13 hat. Die lautet NGC6207 und hat 11m6 Helligkeit.
Nachtrag 2: Habe soeben den Dob reingeholt (23.10 Uhr). Die Wolkendecke hat zwar wieder etwas aufgerissen aber es ist sehr feucht draußen und der Fangspiegel war schon etwas angetaut. Beim abbauen ist mir eins der Bänder mit der man die Feder des Friktionssystems spannt abgerissen. Schon beim ersten Aufbau ist mir aufgefallen, daß man viel Kraft aufwenden muß um die Federn zu spannen, tja und diesmal hat eins dieser Bänder meine brachiale Kraft nicht ausgehalten. Hat jemand 'ne Lösung parat?
Ich habe mal ein Bild gemacht, nachdem ich den 12zöller hochgetragen habe um einen Größenvergleich mit meinem Vixen 80M auf GP anzustellen. Zu sehen auf dem anderen Forum unter
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=5187